CH260841A - Schnürband. - Google Patents
Schnürband.Info
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
- A43C9/00—Laces; Laces in general for garments made of textiles, leather, or plastics
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Description
Schnürband. Schnürbänder und insbesondere auch Schuhbänder werden gewöhnlich aus Tex tilien, aus Leder oder aus Gummi hergestellt.
Gemäss der vorliegenden Erfindung be stellt das Schnürband wenigstens zum Teil aus einem thermoplastischen Kunststoff und besitzt bei einer Belastung von<B>5 kg</B> auf den Gesamtquerschnitt eine elastische Dehnung von 5 bis 100 %.
Als besonders geeignet haben sich für die sen Zweck jene thermoplastischen Kunst stoffe erwiesen, die aus Vinyl-, Methacryl- und ähnlichen Harzen bestehen und denen übliche Weichmachungsmittel, z. B. Verbin dungen der Phthalsäure, Kampfer, vorzugs weise in einer Menge von ungefähr 10 bis 35 %, zugesetzt sind. Beispielsweise kann ein Schuhband gemäss der vorliegenden Erfin dung aus einem Vinylharz bestehen, welchem 20 % eines üblichen Weichmachungsmittels zugesetzt ist.
Der Querschnitt der erfindungsgemässen Schuhbänder kann beliebig, z. B. elliptisch, oval oder rund sein. Die Schnürbänder kön nen mit einer innern Höhlung versehen bzw. schlauchförmig ausgebildet sein.
Die elastische Dehnung kann durch Ein bringung von Kernen während der Herstel lung der Schnürbänder oder durch die Auf bringung von Überzügen variiert werden, wo bei die Kerne oder Überzüge eine andere ela stische Dehnung haben als der thermopla stische Kunststoff. Diese Kerne können aus Faserstoffen, z. B. aus gedrehten, gewirkten, geflochtenen, ge webten, gestrickten Textilien, Wolle, Seide, Baumwolle, Nylon, Jute, Hanf, Glasgespin sten, gemacht sein; sie können aber auch aus thermoplastischen Kunststoffen bestehen.
Die Herstellung der erfindungsgemässen Schnürbänder geschieht vorzugsweise durch Auspressen der thermoplastischen Kunststoffe aus einer geeigneten Maschine, z. B. einer Strangpresse.
In dieser Weise wird ein kontinuierliches elastisches Band mit dem gewünschten Quer schnitt hergestellt., und dieses Band wird dann in die erforderliche Länge geschnitten; die Schuhbänder können an den Enden schräg angespitzt werden.
Bei der Herstellung von mit Kernen ver sehenen Schnür- und Schuhbändern kann in der Weise vorgegangen werden, dass der Kern mit der aus dem thermoplastischen Kunststoff bestehenden Umhüllung bei der Pressung gleichzeitig ausgepresst wird.
Um eine besondere feste Verbindung der Kerne und der thermoplastischen Kunststoff hülle zu bewirken, hat es sich als besonders Vorteilhaft erwiesen, die Kerne zunächst mit einer dünnen Schicht eines Verbindungsmate rials, z. B. des thermoplastischen Kunststoffes selbst, zu versehen.
Wenn die Schnürbänder unter Anwen dung von Kernen aus Vinyl- und ähnlichen Harzen hergestellt werden, dann werden sie vorteihafterweise zunächst durch Aufsprühen oder in anderer geeigneter Weise mit einem dünnen Überzuge der Harzlösung versehen.
Als geeignet hat sich eine 15- bis 20%ige Vi- nylarzlösling in yIethyläthylketon erwiesen. Nachdem diese dünne Lösung auf dem Kern aufgebracht ist, wird in der oben beschrie benen Weise der vorbereitete Kern gleichzei tig mit der plastischen Umhüllungsmasse aus gepress t.
Um die Brauchbarkeit dieser aus thermo plastischen Kunststoffen hergestellten Schuh bänder weiter zu erhöhen, können dieselben auch an der Oberfläche aufgerauht werden. Das kann geschehen durch mechanische Ver fahren, z. B. Sandstrahlgebläse oder Aufbla sen von feinen Metall- oder Quarzpulvern.
Ein Schuhband, welches gemäss dieser Er findung hergestellt ist, ist in den beigefügten Zeichnungen beispielsweise dargestellt.
In den Zeichnungen zeigt Fig.1 eine Draufsicht auf das Schuhband. Fig. 2, 3, 5, 6 und 7 zeigen verschiedene Querschnitte des Schuhbandes in grösserem lllassstab.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des angespitzten Schuhbandes.
Das in der Zeichnung dargestellte Schuh band ist durch Auspressen eines thermoplasti schen Kunststoffes, beispielsweise eines Vinyl- harzes, dem 10 bis 35 % eines Weichmachungs- mittels zugesetzt wurde, aus einer Strang presse hergestellt.
Durch Auspressung dieses thermoplasti schen Kunststoffes in die in den Fig. 2 lind 3 und 5 bis 7 dargestellten Querschnitte wird ein Band erzeugt, das den eingangs gekenn- zeichneten Erfordernissen entspricht. Das ausgepresste Band wird in Schuhbandlänge geschnitten, und die Enden werden dann, wie dies aus Fig. 1 und 4 ersichtlich ist, schräg angespitzt.
Solche Schuhbänder haben gegen über aus Textilien hergestellten Schuhbän dern den Vorteil, dass die Enden nicht aus fransen und auch keiner Befestigungsmittel, Hülsen usw. bedürfen.
Das in Fig. 7 gezeigte Schuhband ist durch gleichzeitige Aiispressung eines Kernes 1 und des thermoplastischen Umhüllungskunststof- fes hergestellt. Dieser Kern ist vorher mit einem dünnen Überzuge einer 5- bis 20 Jo igen Vinylharzlösumg in Methyläthylketon ver sehen worden, vorzugsweise durch Aufspritzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Schnürband, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe wenigstens zum Teil aus einem. thermoplastischen Kunststoff besteht und dass dasselbe bei einer Belastung von 5 kg auf den Gesamtquerschnitt eine elastische Dehnung von 5 bis 100 % besitzt. TI. Verfahren zur Herstellung von Schnür bändern nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass ein thermoplastischer Kunststoff in einen Strang gepresst wird und dass von diesem Strang Schnürbänder von der gewünschten Länge abgetrennt werden. UNTERANSPRüCEE 1.Schnürband nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass dasselbe aus einem aus Textilien bestehenden Kern und einer Umhüllung aus thermoplastischem Kunststoff besteht. 2. Schnürband nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass dasselbe an den Enden angespitzt ist. 3. Schnürband nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass dasselbe einen elliptischen Querschnitt besitzt. 4. Schnürband nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass dasselbe einen ovalen Querschnitt besitzt. 5.Schnürband nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass dasselbe einen runden Querschnitt besitzt. 6. Schnürband nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass dasselbe hohl ist. 7. Schnürband nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern an der Aussenseite mit einem Haftüberzug für den thermoplastischen Um- hüllungsk-Lmststoff versehen ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US260841XA | 1944-12-23 | 1944-12-23 | |
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| CH260841A true CH260841A (de) | 1949-04-15 |
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Family Applications (1)
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| CH260841D CH260841A (de) | 1944-12-23 | 1946-11-29 | Schnürband. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH260841A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19715312C1 (de) * | 1997-04-01 | 1998-09-24 | Konrad Buckel | Schnürverschlußsystem |
-
1946
- 1946-11-29 CH CH260841D patent/CH260841A/de unknown
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