CH261569A - Fundament für in Serien herzustellende Häuser. - Google Patents
Fundament für in Serien herzustellende Häuser.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D27/00—Foundations as substructures
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Description
Fundament für in Serien herzustellende Häuser. Bei den heute in grossen Serien hergestell ten kleinen Einfamilienhäusern ist es sowohl aus preislichen Gründen als auch aus Mangel an Arbeitskräften nicht möglich, durch gehende Betonfundamente und darauf abge stützte Betonmauern herzustellen. Es lag der Gedanke nahe, einzelne Fundamentsäulen zu verwenden und diese dann untereinander zu verbinden. Nun ist eine solche Verbindung der einzelnen Fundamentsäulen untereinan der, beispielsweise mit Holzbalken, an sich einfach, doch muss an vielen Orten infolge Holzmangels nach Möglichkeit Beton verwen det werden.
Es lässt sich nun aber die Ver bindung der einzelnen Fundainentsäulen mit Betonbalken nicht ohne weiteres realisieren.
Das Fundament gemäss der vorliegenden Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass es Säulen besitzt, die an ihrem obern Ende zwei sich gegenüberliegende Ansätze aufweisen, auf welchen im Querschnitt u-förmige, hori zontal verlegte Betonbalken abgestützt sind und an welchen Säulen zu den obern Ansät zen um 900 versetzt zwei weitere, gegenüber liegende Ansätze vorgesehen sind, auf denen Teile einer Fundamentwand bildende Beton platten abgestützt sind. Dabei können die am obern Ende der Säulen vorgesehenen Ansätze vorteilhaft so dimensioniert sein, dass die L-förmigen Betonbalken einen bündigen Ab schluss mit dem Säulenkopf ergeben.
Diese obern Ansätze können auch vorstehende Ein lagen aufweisen, an denen die L-förmigen Betonbalken gegen horizontale Verschiebung fixiert sind. Dabei können die zu den obern Ansätzen um 900 versetzten, weiteren Ansätze zweckmässig an einer Stelle angeordnet sein, die unter der Erdoberfläche liegt, damit auf diese Ansätze horizontal gelegte Betonplatten unter die Erdoberfläche reichen.
Die beiliegende Zeichnung betrifft eine beispielsweise Ausführungsform des Gegen standes der Erfindung. Es zeigt: Fig. 1 eine Fundamentsäule innerhalb eines Bauwerkes in Ansicht, Fig. 2 eine andere Fundamentsäule in per spektivischer Ansicht.
Die Fundamentsäule 1 ist in bekannter Weise mittels Eisen 2 in einen Fundament klotz S eingesetzt. Die Fundamentsäule weist an ihrem obern Ende einen Kopf 3 auf, an welchem zwei sich gegenüberliegende Ansätze 4 und 5 vorgesehen sind. Auf diese Ansätze sind im Querschnitt u-förmige Betonbalken 6 aufgelegt. Die Ansätze 4 und 5 sind so di- inensioniert, dass, wie aus Fig.2 ersichtlich, die L-förmigen Betonbalken einen bündigen Abschluss mit dem Kopf 3 der Fundament säule 1 ergeben.
In den Ansätzen 4 und 5 sind vorstehende Bolzen 7 angeordnet, die in entsprechende Ausnehmungen der Betonbal ken 6 eingreifen und diese gegen eine hori zontale Verschiebung sichern. Die an der Fundamentsäule weiter vorgesehenen, gegen überliegenden Ansätze 8 und 9 sind gegen über den Ansätzen 4 und 5 um 900 versetzt und dienen Betonplatten 10 als Abstützung. Die Ansätze 8 und 9 können dabei auf glei- eher Höhe angeordnet sein, wie in Fig. 2 dar gestellt, oder aber auch versetzt wie in Fig. 1.
Zunächst werden die Betonplatten 10 auf die Ansätze 8 und 9 aufgelegt, und hierauf wird durch die L-förmigen Betonbalken 6 der Ab schluss des Fundamentes und die Verbindung mit dem Kopf 3 der Fundamentsäule geschaf fen. Auf die Betonbalken 6 werden dann so wohl Querbalken 11 als auch das Mauerwerk 12 aufgebracht. Die Ansätze 8 und 9 sind an den Säulen so angeordnet, dass sie unter der Erdoberfläche 13 liegen, so dass die untersten Platten 10 unter die Erdoberfläche reichen und ein vollkommen geschlossenes Funda ment schaffen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fundament für in Serien herzustellende Häuser, dadurch gekennzeichnet, dass es Säu len besitzt, die an ihrem obern Ende zwei sich gegenüberliegende Ansätze aufweisen, auf welchen im Querschnitt L-förmige, hori zontal verlegte Betonbalken abgestützt sind und an welchen Säulen zu den obern Ansät- zen um 900 versetzt zwei weitere, gegenüber liegende Ansätze vorgesehen sind, auf denen Teile einer Fundamentwand bildende Beton platten abgestützt sind.UNTERANSPRüCHE: 1. Fundament nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die am obern Ende der Säulen vorgesehenen Ansätze so dimen sioniert sind, dass die L-förmigen Betonbal ken einen bündigen Abschluss mit dem SäLi- l.enkopf ergeben. 2. Fundament nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die am obern Ende der Säulen vorgesehenen Ansätze vorstehende Einlagen aufweisen, an denen die L-förmigen Betonbalken befestigt sind. 3.Fundament nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an den Säulen die zu den obern Ansätzen um 900 versetzten An sätze unter der Erdoberfläche liegen, so dass die daraufgelegten Betonplatten bis unter die Erdoberfläche reichen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH261569T | 1946-10-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH261569A true CH261569A (de) | 1949-05-31 |
Family
ID=4473994
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH261569D CH261569A (de) | 1946-10-11 | 1946-10-11 | Fundament für in Serien herzustellende Häuser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH261569A (de) |
-
1946
- 1946-10-11 CH CH261569D patent/CH261569A/de unknown
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