CH261960A - Schuhwerk. - Google Patents
Schuhwerk.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B9/00—Footwear characterised by the assembling of the individual parts
- A43B9/04—Welted footwear
- A43B9/06—Welted footwear stitched or nailed through
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Schuhwerk. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schuhwerk, bei welchem der untere Randteil des Oberleders nach aussen umgebördelt und zusammen mit einem Deckstreifen mit der Brandsohle vernäht ist, wobei der Deckstrei fen mit seinem untern Randteil nach innen gefaltet und zwischen. der Aussensohle und einer innern Sohle befestigt ist, und ist ge kennzeichnet durch ein Einlagestück, welches zusammen mit dem untern, nach aussen gebör delten Randteil des Oberleders und dem Deck streifen mit der Brandsohle vernäht ist, wobei der Deckstreifen um das Einlagestück herum gefaltet ist.
In Fällen, in denen das Oberleder nicht vollständig um das Schuhwerk herumreicht, kann der Deckstreifen an denjenigen Stellen, an denen das Oberleder nicht. vorhanden ist, direkt zusammen mit dem genannten Einlage stück mit der Brandsohle vernäht sein.
Die vorliegende Erfindung kann vorteil haft Anwendung finden für Schuhwerke mit sog. Plattformsohlen .
Zum besseren Verständnis ist in der beilie genden Zeichnung der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt eitle Seitenansicht einer beson deren Ausführungsform.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie A-4 der Fig. 1.
Fig. 3 stellt in grösserem Massstab, ebenfalls im Querschnitt, ein Detail der Fig. 2 dar, das die Verbindung des Deckstreifens mit der Sohle veranschaulicht.
Fig. 4 zeigt ebenfalls in grösserem Massstab im Querschnitt ein Detail, aus dem die Befe stigung des Oberleders hervorgeht.
Fig. 5 ist ein Querschnitt eines absatz losen Schuhes, vor dem Auflegen der Aussen sohle.
Fig. 6 zeigt die gleiche Darstellung mit be festigter Aussensohle.
Fig. 7 zeigt hierzu in grösserem Massstab die Verbindung der verschiedenen Teile mit einander.
Mit 1 ist das Oberleder des Schuhes be zeichnet. 2 ist die Brandsohle, auf die eine Decksohle in der üblichen Weise aufgelegt sein kann. 3 bezeichnet einen Deckstreifen, im vor liegenden Falle z. B. aus Doppelgewebe, wel cher um ein Einlagestück von geeignetem Ma terial, wie z. B. Leder, das mit 4 bezeichnet ist, herumgefaltet ist.
Der Randteil des Deckstrei fens 3, der auf der nach aussen gebördelten, untern Randpartie des Oberleders 1 aufliegt., ist zusammen mit dem Einlagestück 4 niit der Brandsohle 2 vernäht, wie aus Fig. 4 hervor- -peht. Der Deckstreifen 3 ist dann zur Umhül lung des Einlagestückes 4 um dieses herum gefaltet und erstreckt sich ringsum den Schuh boden, wie in Fig. 1 dargestellt ist.
An Stellen, an denen das Oberleder nicht vorhanden ist, ist der genannte Randteil des Streifens 3 im- mittelbar zusammen mit dem Einlagestück 4 tnit der Brandsohle vernäht, wie aus Fig. 3 hervorgeht. 5 bezeichnet ein Stück Schwamm- gummi, das eine profilierte Zwischensohle bil det und dessen Oberfläche mit einem Klebstoff mit der untern Fläche der Brandsohle 2 ver- bum.den ist.
Die Dicke des Gummis nimmt ge gen das Fersenende zur Bildung eines Absat zes zu.
Der untere Randteil des Deckstreifens 3 ist nach innen unter die Schwammgummi zwischensohle gefaltet, mit welcher er durch einen Klebstoff verbunden ist. Ausserdem ist auf die Unterseite der Zwischensohle 5 eine Laufsohle 7 aufgesetzt, welche mit der Zwi schensohle und dem Randteil des Deckstrei fens 3 mittels eines Klebstoffes oder in irgend einer andern Weise verbunden ist.
Die in Fig. 5-7 dargestellte Ausführungs form weist einen absatzlosen Schuhboden auf, so dass eine Zwischensohle entfällt und die Sohlen 2 und 7 unmittelbar miteinander ver bunden sind. Eine innere Decksohle 8 ist auf die Brandsohle aufgeklebt. Vorteilhaft wird in diesen Fällen an Stelle eines Textilstoffes ein Deckstreifen aus Kreppgummi 3a verwendet. Die verschiedenen Sohlen können aus Gummi oder irgendeinem andern geeigneten Material bestehen. An Stelle von Schwamm gummi kann Kork oder ein anderes geeignetes Material für die Mittelsohle 5 der Ausfüh rungsform nach Fig. 1-3 verwendet werden.
Ausserdem kann das Einlagestück 4 anstatt aus Leder aus Kreppgummi oder einem an dern Material bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schuhwerk, bei welchem der untere Randteil des Oberleders nach aussen umgebördelt und zusammen mit einem Deckstreifen mit der Brandsohle vernäht ist, wobei der Deckstreifen mit seinem untern Randteil nach innen ge faltet und zwischen der Aussensohle und einer innern Sohle befestigt ist, gekennzeichnet durch ein Einlagestück (4), welches zusammen mit dem untern, nach aussen gebördelten Randteil des Oberleders (1) und dem Deck streifen (3 bzw. 3a) mit der Brandsohle (2) vernäht ist, wobei der Deckstreifen (3 bzw. 3a) um das Einlagestück (4) herumgefaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB261960X | 1940-08-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH261960A true CH261960A (de) | 1949-06-15 |
Family
ID=10239845
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH261960D CH261960A (de) | 1940-08-14 | 1947-10-07 | Schuhwerk. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH261960A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE900789C (de) * | 1949-12-13 | 1954-01-04 | Julius Bock Kommanditgesellsch | Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk |
-
1947
- 1947-10-07 CH CH261960D patent/CH261960A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE900789C (de) * | 1949-12-13 | 1954-01-04 | Julius Bock Kommanditgesellsch | Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk |
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