CH261769A - Zahnbohrer. - Google Patents

Zahnbohrer.

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CH261769A
CH261769A CH261769DA CH261769A CH 261769 A CH261769 A CH 261769A CH 261769D A CH261769D A CH 261769DA CH 261769 A CH261769 A CH 261769A
Authority
CH
Switzerland
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drill
face
center
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dental drill
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English (en)
Inventor
Erik Bjorklund Gustaf
Original Assignee
Erik Bjorklund Gustaf
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Publication date
Application filed by Erik Bjorklund Gustaf filed Critical Erik Bjorklund Gustaf
Publication of CH261769A publication Critical patent/CH261769A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C3/00Dental tools or instruments
    • A61C3/02Tooth drilling or cutting instruments; Instruments acting like a sandblast machine

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description


  
 



  Zahnbohrer.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen   Zahnbohrer    mit einer   mit    Schneiden versehenen Stirnfläche. Gewöhnlich sind bei derartigen Bohrern die Schneiden so angeordnet, dass sie gegen das Zentrum der Stirnfläche zusammenlaufen. Solche Bohrer gestatten sowohl seitlich als auch in axialer Richtung zu arbeiten. Bei den bisher bekannten Bohrern ist jedoch die   Leistungsfähigkeft    in axialer Richtung verhältnismässig gering. Dies beruht hauptsächlich darauf, dass die Schneiden beim Zentrum der Stirnfläche sehr nahe aneinander zu liegen kommen und demzufolge eine kleine Höhe erhalten. Im Zentrum selbst der   Stirnfläehe    wird die Höhe gleich null. Hierzu kommt, dass die   Zahnbohrer    im allgemeinen sehr kleine Dimensionen haben müssen, z.

   B. einen Durchmesser von etwa 0,8 bis 2 mm, weshalb eine richtige Ausgestaltung von den dem Zentrum zunächstliegenden Teilen der Schneiden auf praktische Schwierigkeiten stösst.



   Um diese Schwierigkeiten zu überwinden und dadurch die Leistungsfähigkeit des Bohrers bei axialem Vorschub zu erhöhen, ist deshalb schon vorgeschlagen worden, den Bohrer in der Weise auszuführen, dass nicht alle, sondern nur zwei diametral gegenüberliegende Schneiden bis an das Zentrum der Stirnfläche hinreichen. Diesen Schneiden kann dann über ihre ganze Länge eine ausreichende Höhe gegeben werden und eine gewisse Vergrösserung der   Schneidfähigkeft    des Bohrers ist dadurch gewonnen worden.   Mit    der Leistungsfähigkeit   bein    Seitenvorschub des Bohrers verglichen, ist jedoch die Leistung bei axialem Vorschub   auch    für diesen Bohrertyp gering.



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine solche Ausgestaltung des Bohrers, dass mit demselben ein grosser Nutzeffekt bei axialem Vorschub erreicht werden kann. Dies wird dadurch erzielt, dass eine Aussparung in dem zentralen Teil der Stirnfläche vorgesehen ist.



  Der mehr oder weniger unwirksame Teil des Bohrers ist also weggenommen worden, und der axiale Bohrerdruck wird nur von den äussern, verhältnismässig grosse Schneiden aufweisenden Teilen der Stirnfläche aufgenommen, wodurch die Leistungsfähigkeit der Stirnschneiden gross wird.



   Da keine   Materialverarbeitung    durch die Schneiden im Zentrum des Bohrers, wo die Aussparung gelegen ist, stattfindet, würde es naheliegen, anzunehmen, dass das Arbeitsmaterial dort übriggelassen und dasselbe den axialen Vorschub des Bohrers verhindern würde. Nun tritt aber der Effekt ein, dass ein der Aussparung entsprechender Teil des Arbeitsmaterials durch die Einwirkung der Schneiden freilich nicht sofort weggeschafft, sondern abgebrochen oder zerdrückt wird, ehe er dem Vorschub des Bohrers hinderlich geworden ist. Diese   NVirlsung    ist auf den Umstand zurückzuführen, dass die Arbeitsmaterialien, die in Betracht kommen können, wie   Zahnemail, Dentin,   Amalgam und    dergleichen, verhältnismässig brüchig sind.



   In der beiliegenden   Zeichnung    sind zwei Ausführungsbeispiele des   Erfindungsgegen-    standes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 die erste Ausführungsform eines   Zahnbohrers    gemäss der Erfindung in Seitenansieht,
Fig. 2 die   Stirnarsicht    desselben,
Fig. 3 die zweite   Ausfühnmgsform    eines Zahnbohrers gemäss der Erfindung in Perspektive gesehen;
Fig. 4 zeigt denselben Bohrer in Seitenansieht und
Fig. 5 schliesslich eine Stirnansicht des letztgenannten Bohrers.



   Bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Bohrer hat der eigentliche Bohrkörper die Form eines   abgestiunpften -Kegels,    dessen ebene Stirnfläche mit einer Anzahl von Schneiden 1 versehen ist. In der Stirnfläche sind ausserdem zwei Nuten 2   und    3 ausgefräst, die sich beide von zwei diametral gelegenen Punkten auf der Peripherie des Bohrers gegen den zentralen Teil der Stirnfläche und etwas über das Zentrum hinaus erstrecken. Die Nuten verlaufen nicht vollständig radial, sondern sie verlaufen parallel zueinander im Verhältnis zu dem Zentrum der Stirnfläche ein wenig verschoben. Hierdurch wird erreicht, dass die Aussparung im mittleren Teil der Endfläche ein grösseres Gebiet umfasst, als wenn die Nuten genau radial und in der Weise verlaufen   wür-    den, dass eine Nute die Fortsetzung der andern bildete.

   Durch diese Anordnung der Nuten wird auch erreicht, dass die innern   Kanten    4 der Schneiden, die durch die Nuten abgeschnitten werden, in ungleichen Abstän   den vom Zentrum zu liegen kommen. je Hier-    durch werden sich die Kanten in verschiedenen Bahnen bewegen,   und    eine verbesserte   Schneidewirktmg    wird erhalten. Da die Längen der effektiven Schneiden in dem Masse vermindert werden, wie die Breite der Nuten vergrössert wird, wird zusehends der spezifische   Scbneidedruck    in entsprechendem Grad vergrössert werden.

   Die Nuten haben nicht nur die beschriebene Wirkung, die durch den Wegfall des nicht effektiven mittleren Teils entsteht, sondern sie dienen auch   zuiu    Ableiten der Bohrspäne, was auch zur Vergrösserung des Bohreffektes beiträgt.



   Bei dem in Fig. 3 bis 5 gezeigten Bohrer hat der Bohrkörper sphärische Form. Zwei in der Stirnfläche vorgesehene, in entgegengesetzten Richtungen aus dem Zentrum verschobene und in zur Zentrumachse des Bohrers parallelen Ebenen liegende Mittellinien aufweisende Nuten 5 und 6 verlaufen schräg zur   wachse    des Bohrers, so dass ihr Grund einen spitzen Winkel mit dieser Achse einschliesst, wie deutlich ans   Fig. 4    hervorgeht.



   Die Nuten können   rechteekigen    Querschnitt haben, wie in Fig. 1 gezeigt wird, können aber auch andere Form, z. B. dreieckigen oder   run-    den Querschnitt, haben. Im übrigen kann die Form und Erstreckung der Aussparungen innerhalb weiter Grenzen variieren. Beispielsweise können Bohrer mit einer Aussparung versehen sein, die sich nur über den zentralen Teil der Stirnfläche erstreckt und die variable Form haben kann. Es ist auch möglich, mehr als zwei Nuten oder nur eine Nute, die sich diametral über die Stirnfläche des Bohrers erstreckt, anzubringen.



   Die Erfindung ist von besonderer Bedeutung bei Bohrern aus Hartmetall, wo ein möglichst hoher Schneidedruck wünschenswert ist, um möglichst gute Wirtschaftlichkeit zu erzielen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zahnbohrer mit einer mit Schneiden versehenen Stirnfläche, an der diese Schneiden gegen das Zentrum zusammenlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass im zentralen Teil der Stirnfläche eine Aussparung vorgesehen ist.
    UNTERANSPRtCHE : 1. Zahnbohrer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung durch mindestens eine Nute gebildet ist, die sich gegen die Peripherie des Bohrers erstreckt.
    2. Zahnbohrer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung durch mindestens eine Nute gebildet ist, die sich bis zur Peripherie des Bohrers erstreckt.
    3. Zahnbohrer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung durch mindestens eine durch den zentralen Teil der Stirnfläche gehende Nute gebildet ist.
    4. Zahnbohrer nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung durch zwei mit der Mittellinie aus dem Zentrum der Stirnfläche verschobene Nuten gebildet ist, wobei die Mittellinien in zur Achse des Bohrers parallelen Ebenen liegen und auf entgegengesetzten Seiten des Zentrums gelegen sind.
    5. Zahnbohrer nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Grund der Nuten mit der Achse des Bohrers einen spitzen Winkel einschliesst.
CH261769D 1946-12-16 1947-12-11 Zahnbohrer. CH261769A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE261769X 1946-12-16

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Publication Number Publication Date
CH261769A true CH261769A (de) 1949-05-31

Family

ID=20306470

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CH261769D CH261769A (de) 1946-12-16 1947-12-11 Zahnbohrer.

Country Status (1)

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CH (1) CH261769A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1106451B (de) * 1958-05-31 1961-05-10 Carolus Claessens Bohrer fuer zahnaerztliche Zwecke
EP0960603A3 (de) * 1998-05-27 2001-10-17 Gebr. Brasseler GmbH & Co. KG Dentalbohrer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1106451B (de) * 1958-05-31 1961-05-10 Carolus Claessens Bohrer fuer zahnaerztliche Zwecke
EP0960603A3 (de) * 1998-05-27 2001-10-17 Gebr. Brasseler GmbH & Co. KG Dentalbohrer

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