CH261805A - Einrichtung für die selbsttätige, von der Stromart des Fahrnetzes abhängige Steuerung der Hauptschalter eines elektrischen Triebfahrzeuges zum wechselweisen Betrieb an Gleich- und Wechselstromnetzen. - Google Patents

Einrichtung für die selbsttätige, von der Stromart des Fahrnetzes abhängige Steuerung der Hauptschalter eines elektrischen Triebfahrzeuges zum wechselweisen Betrieb an Gleich- und Wechselstromnetzen.

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CH261805A
CH261805A CH261805DA CH261805A CH 261805 A CH261805 A CH 261805A CH 261805D A CH261805D A CH 261805DA CH 261805 A CH261805 A CH 261805A
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CH
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L9/00Electric propulsion with power supply external to the vehicle
    • B60L9/02Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors
    • B60L9/14Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors fed from different kinds of power-supply lines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
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  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


  Einrichtung     für    die selbsttätige, von der Stromart des Fahrnetzes abhängige Steuerung  der     Hauptschalter    eines     elektrischen    Triebfahrzeuges zum wechselweisen Betrieb  an Gleich- und Wechselstromnetzen.    Der elektrische Betrieb auf Eisenbahn  strecken mit zwei verschiedenen Stromarten  erfordert Triebfahrzeuge, welche mit beiden  Stromarten betrieben werden können. Bei  spielsweise kommt ein Betrieb mit Gleichstrom  von 1000 Volt oder mit Einphasenstrom von  15 000 Volt in Frage. Beim Übergang von  einem Stromsystem auf das andere sind be  sondere     Massnahmen    erforderlich, um ein Ein  schalten der Maschinen und Apparate auf  das falsche Stromsystem zu verhindern.

   Beim  Einschalten eines Transformators auf ein  starkes Gleichstromnetz wird dessen für Wech  selstrom gebautes     Schutzsystem        unwirksam     und der     kurzschlussartige    Strom gefährdet  die     Oberspannungswicklung    des Transforma  tors. Anderseits wird beim Einschalten eines  Gleichstrommotors auf ein     Hochspannungs-          Wechselstromnetz    dessen Isolation zerstört.  In beiden Fällen können diese Fehlschaltun  gen zur     Ausserbetriebsetzung    des Triebfahr  zeuges führen.  



  Derartige Fehlschaltungen können verhin  dert werden, wenn man eine Einrichtung für  die selbsttätige, von der Stromart des Fahr  netzes abhängige Steuerung der Hauptschal  ter eines elektrischen Triebfahrzeuges zum  wechselweisen Betrieb an Gleich- und Wech  selstromnetzen verwendet, bei der erfin  dungsgemäss unmittelbar am Stromabnehmer  die Primärwicklung eines     Spannungswandlers     angeschlossen ist, die mit einem     Ohmsehen       Widerstand in Reihe liegt, an dem eine Span  nung abgegriffen wird zur Speisung eines  Gleichstromrelais, und bei der an die     Sekun-          därwicklung    dieses     Spannungswandlers    ein       Wechselstromrelais    angeschlossen ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführung des vorliegenden       Erfindungsgegenstandes    schematisch darge  stellt. Der Spannungswandler ist mit der Pri  märwicklung 4 unmittelbar am Stromabneh  mer 1 angeschlossen, während seine Sekundär  wicklung 5 das     Wechselstromrelais    7 speist.  In Reihe mit der Primärwicklung 4 liegt ein       Ohmscher    Widerstand 6. Eine Teilspannung  dieses Widerstandes 6 speist über eine Dros  selspule 10 das Gleichstromrelais B.  



  Das Relais 7 kann also nur ansprechen,  wenn der Fahrdraht Wechselstrom führt. An  derseits kann das Relais 8 nur ansprechen,  wenn der Fahrdraht Gleichstrom führt, weil  bei Wechselstrom der     Leerlaiüstrom    des     Span-          nungswandlers    sehr klein ist und am Wider  stand 6 ein entsprechend kleiner Spannungs  abfall auftritt. Die     Drosselspule    10 reduziert  den durch das     Gleichstromrelais    fliessenden  Strom auf einen unwesentlichen Betrag, so  dass selbst beim Einschalten des     Spannungs-          wandlers    das Gleichstromrelais nicht anspre  chen kann.

   Die Steuerstromkreise der Haupt  schalter 2 für Gleichstrom und 3 für Wechsel  strom werden von der Batterie 9 über den  Steuerschalter 13 gespeist. Die     Schaltung        ist         so getroffen, dass die Relais beim Ansprechen  nur die Steuerung für denjenigen Haupt  schalter freigeben, der     für    den Betrieb an der  am Fahrdraht vorhandenen Stromart vorge  sehen ist, indem der     -Steuerstromkreis    des an  dern Hauptschalters automatisch unterbro  chen     wird.    Beim     Ausfall    der     Fahrdrahtspan-          nung    wird der eingeschaltete Hauptschalter  automatisch     wieder    ausgeschaltet.

   Die Relais  7 und 8 sind gegeneinander derart verriegelt,  dass bei gleichzeitigem Ansprechen beider Re  lais beide Hauptschalter ausgeschaltet bleiben  und daher auch keine Gefährdung der Haupt  stromkreise 11 für Wechselstrom oder 12 für  Gleichstrom     auftreten        kann.     



       Eine    andere Möglichkeit, ein Anheben des       Gleichstromrelais    infolge des     Ausgleichstro-          mes    beim Einschalten auf     Wechselstrom    zu  vermeiden, besteht darin, den Kern des  Gleichstromrelais mit einer     Dämpferwicklung          zu    versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung für die selbsttätige, von der Stromart des Fahrnetzes abhängige Steuerung der Hauptschalter eines elektrischen Trieb fahrzeuges zum wechselweisen Betrieb an Gleich- und Wechselstromnetzen, dadurch ge kennzeichnet, dass unmittelbar am Stromab nehmer die Primärwicklung eines Spannungs- wandlers angeschlossen ist, die mit einem Ohmschen Widerstand in Reihe liegt,
    an dem eine Spannung abgegriffen wird zur Speisung eines Gleichstromrelais, und dass an die Se- kundärwicklung dieses Spannungswandlers ein Wechselstromrelais angeschlossen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Relais beim Ansprechen nur die Steuerung für denjenigen Hauptschalter freigeben, der für den Betrieb an der am Fahrdraht vorhandenen Stromart vorgesehen ist.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Relais beim Ansprechen den Steuerstromkreis des andern Hauptschalters unterbrechen. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Relais bei Aus fall der FahrdrahtspannLmg den eingeschal teten Hauptschalter wieder ausschalten. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Gleichstromrelais eine Drosselspule geschaltet ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kern des Gleichstromrelais eine Dämpferwicklung trägt.
CH261805D 1948-03-02 1948-03-02 Einrichtung für die selbsttätige, von der Stromart des Fahrnetzes abhängige Steuerung der Hauptschalter eines elektrischen Triebfahrzeuges zum wechselweisen Betrieb an Gleich- und Wechselstromnetzen. CH261805A (de)

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CH261805D CH261805A (de) 1948-03-02 1948-03-02 Einrichtung für die selbsttätige, von der Stromart des Fahrnetzes abhängige Steuerung der Hauptschalter eines elektrischen Triebfahrzeuges zum wechselweisen Betrieb an Gleich- und Wechselstromnetzen.

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