CH262075A - Absorptionskältemaschine. - Google Patents
Absorptionskältemaschine.Info
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Description
Absorptionskältemaschine. Die Erfindung bezieht. sich auf eine Ab sorptionskältemaschine mit druckausgleichen dem Gas, und einer Heizquelle, um Kältemit- teldämpfe in einer von Absorptionslösung durchströmten, den Kocher bildenden Leitung auszutreiben, die längs einer gemeinsamen Erzeugenden in wärmeleitender Verbindung mit einem die Heizquelle umgebenden Heiz rohr angeordnet ist.
Die Absorptionskältemaschine gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der oberste Teil des Heizrohres, abgesehen von Befestigungsmitteln, von den übrigen Teilen des Heizrohres und von der von Ab sorptionslösung durchströmten Leitung ther misch getrennt ist.
In der Zeichnung sind zwei schematisch gezeigte Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes dargestellt.
Fig.1 veranschaulicht schematisch die im Zusammenhang mit der Erfindung wichtigen Teile einer mit druckausgleichendem Gas ar beitenden Absorptionskältemaschine, nämlich deren Kocheraggregat mit zugehörigen An schlussleitungen.
Fig. 2 veranschaulicht auch schematisch eine etwas modifizierte Ausführungsform der Ausführungsform nach Fig.1.
Das Kocheraggregat nach Fig.1 weist ein Heizrohr auf, das in drei Teile geteilt ist, von denen der oberste mit 10, der mittlere mit 11 und der unterste mit 12 bezeichnet ist. Die drei Teile sind gegenseitig, abgesehen von Be- festigungsmitteln, thermisch getrennt. Die beiden Teile 12 und 11 funktionieren als Wärmeübertragungsorgane, während der oberste Teil 10 im wesentlichen nur zur Ablei tung von Verbrennungsgasen dient. Der Teil 10 kann darum von dünnerem und eventuell besser wärmeisolierendem Material ausge führt sein als die übrigen, vorzugsweise aus Eisenrohren hergestellten Teile.
Er ist, ab gesehen von Befestigungsmitteln, von den übrigen Teilen des Heizrohres und von der Leitung 13 thermisch getrennt. Der mittlere Heizrohrteil 11 ist. längs einer Erzeugenden durch Schweissung oder auf eine andere ge eignete Weise mit. einer verhältnismässig dicken, an ihrem untern Ende geschlossenen Rohrleitung 13 wärmeleitend verbunden. Diese Rohrleitung 13 bildet den Kocher der Kältemaschine. Von diesem Kocher werden die Kältemitteldämpfe durch eine Leitung 14 dem in der Figur nicht gezeigten Kondensa tor des Apparates zugeführt.
Reiche Absorp tionslösung wird von dem Absorbergefäss 25 durch das Innenrohr in den Flüssigkeitstem- peraturweehsler 15 hineingeführt, welcher durch eine Leitung 16 am Absorbergefäss 25 angeschlossen ist. Der Temperaturwechsler 15 ist als Rohrschraube ausgebildet, die das Heizrohr im wesentlichen konzentrisch um gibt.
Das Innenrohr 17 des Temperaturwechs- lers 15 ist am obern Teil eines aus einem Rohrstück hergestellten Behälters 18 ange schlossen, dessen unterer Teil geschlossen ist, während die obere Mündung desselben mit einer Leitung 19 in Verbindung steht, die zusammen mit dem Gefäss 18 die Flüssigkeits- umlaufpumpe des Kälteapparates bildet und durch Thermosiphonwirkung betrieben wird.
Die Leitung 19 mündet in den obern Teil des Kochers 13, in den die aufgepiunpte Lösung eingeführt wird, um dort die Flüssigkeits säule zu bilden, von welcher arme Absorp- tionslösung durch eine Leitung 21 und den äussern Mantel des Temperaturwechslers 15 sowie eine Leitung 20 dem in der Figur nicht gezeigten Absorber des Apparates zugeführt wird.
Der Apparat arbeitet mit druckausglei chendem Wasserstoffgas, Ammoniak und Was ser als Arbeitsmittel.
Die Pumpleitung 19 ist, wie in der Figur angedeutet ist, längs einer Erzeugenden durch Schweissung oder in einer andern ge eigneten Weise mit dem Heizrohrteil 11 wärmeleitend verbunden.
Die an Ammoniak reiche Absorptionslösung wird durch Wärme zufuhr an die Leitung 19, wie erwähnt, in den Kocher 13 gepumpt, wo dieselbe durch dessen wärmeleitenden Kontakt mit dem Heiz rohrteil 11 nach unten strömend immer ärmer an Ammoniak gemacht wird, wonach die arme Lösung über die Leitung 20 dem Ab sorber zugeführt wird. Die Wärmezufuhr zur Pumpe 19 findet längs der mit dem Heiz rohrteil 11 gemeinsamen Schweissfuge statt.
Wenn die Heizquelle aus einem elektrischen Erhitzer besteht, wird nämlich der wirksame Teil des elektrischen Erhitzers vorzugsweise so am Heizrohrteil 11 angebracht, dass der er wähnte wirksame Teil ein paar Zentimeter über der untern Mündung des Heizrohrteils 1.1 endet. Der wärmeleitende Kontakt zwi schen dem Kocher 13 und dem Heizrohrteil 11 sowie zwischen dem letzteren und der Pumpe 19 kann vorzugsweise auch ein paar Zentimeter über der erwähnten Mündung enden.
Der untere Teil des elektrischen Er- hitzers, der sich durch Leitungsteil 12 hin unter erstreckt, kann vorzugsweise ohne Wi derstandswicklung ausgebildet sein und als Steatitkörper mit möglichst geringer Masse und darum. möglichst geringem . Wärmelei- tungsvermögen ausgebildet sein.
Bei elektri schem Betrieb wird also die für den Betrieb des Kälteapparates erforderliche Wärme menge durch Vermittlung der obersten zwei Drittel oder drei Viertel des Heizrohrteils 11 zugeführt. Durch die thermische Isolation vom obern Heizrohrteil 10 und dem untersten Heizrohrteil 12 wird jede nicht erwünschte Wärmeableitiung verhindert. Der Wärme ab gebende Teil des Heizkörpers erstreckt sich über einen Höhenbereich, der zwischen den Anschlussstellen der Leitung 19, 21 und dem Kocher 13 liegt.
Die drei Heizrohrteile wer den durch Schweisspunkte 21' bzw. 22 oder in einer andern geeigneten Weise zusammen gehalten. Zwischen den verschiedenen Heiz rohrteilen sind Luftspalten 23 bzw. 24 ange ordnet, was besonders zweckmässig ist, wenn zwei aneinandergrenzende Heizrohrteile aus Metall ausgeführt sind.
Bei Gasbetrieb oder Betrieb mit Petro leum oder anderem flüssigem Brennmaterial kann die Flamme in der Praxis nicht inner halb des mittleren .Heizrohrteils 11 ange bracht werden, sondern sie muss näher bei der untern Mündung des Heizrohres angeordnet werden, das heisst im Heizrohrteil 12. Die ab gehenden Verbrennungsgase sind wenigstens in kleineren Apparaten warm genug, ium. ein Kochen von Kältemittel im Kocherteil 13 zu bewirken.
Dagegen wird die Wärmezufuhr der Leitung 19 in vielen Fällen zumureichend. Zum eine genügende Pumpenleistung sicherzu stellen, ist darum das Gefäss 18, das einen sackähnlichen Behälter für Absorptionslösung bildet, mit dem Heizrohrteil 12 längs einer mit demselben gemeinsamen Erzeugenden wärmeleitend verbunden. Wie erwähnt, ist dagegen die wärmeleitende Verbindung zwi schen dein obern Teil des Gefässes 18 und dem Heizrohrteil 11 vorzugsweise unterbro chen, wodurch ein unnötiger Wärmetransport bei elektrischem Betrieb beseitigt wird.
Durch die Dampfentwicklung im Gefäss 18 durch die wärmeleitende Verbindung desselben mit dem Heizrohrteil 12 wird befriedigendes Pumpen ermöglicht. Durch die unsymmetrische Wärme zufuhr zum Gefäss 18 wird nämlich eine ge- nügende Umsetzung von Lösung in demselben hervorgebracht, trotzdem dasselbe keine Ab laufleitung hat und also ausserhalb des sowohl in der Pumpleitung 19 als im Kocher 13 vor ; liegenden Flüssigkeitsstromes liegt.
Die Ausführungsform nach Fig.2 unter scheidet sich von derjenigen nach. Fig. 1. im wesentlichen dadurch, dass Wärme vom un tersten Heizrohrteil 12 nicht der Pumpe, son dern dem Kocher 13 zugeführt wird, indem dieser, abwärts von der Anschlussstelle der Ablaufleitung 21 gerechnet, verlängert und längs einer Erzeugenden mit dem Heizrohr teil 12 wärmeleitend verbunden ist.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der Kocher 13 vom untern, dem Leitungsteil 12 zugekehr ten Ende des Teils 11 thermisch getrennt. Das Gefäss 18 erstreckt sich bei diesem Aus führungsbeispiel nur bis zu der untern 'Mün dung des mittleren Heizrohrteils 11 herab und dient im wesentlichen nur als Sammel tasche für eventuell von der Absorptions lösung mitgenommene feste Partikel. Man kann darum in vielen Fällen diesen Teil ganz weglassen.
Die Ausführungsform nach Fig. 2, worin die Bezeichnungen denjenigen der Fig. 1 entsprechen, ist besonders für kleinere Maschinen mit verhältnismässig geringer Pumphöhe im Verhältnis zu vorliegender Re aktionssäule der Pumpe bestimmt.
Bei der artigen Maschinen sind nämlich die Wärme mengen, die bei Gas- oder Ölbetrieb von den Verbrennungsgasen transportiert und zur Pumpleitung 1.9 überführt werden, genügend, um die verhältnismässig geringe Pumpenlei stung hervorzubringen. Dagegen kann die ausgetriebene Dampfmenge bei kleineren Ap paraten unzureichend sein, welche Ungelegen heit aber durch den nach unten verlängerten i Kocher 13 beseitigt wird.
Der unterhalb des von den Zu- und Ablaufstellen für Absorp tionslösung begrenzten Leitungsabschnittes gelegene Teil der Leitung 13 ist als Schlamm haube für die Ansammlung von vom Flüs- sigkeitsstroin mitgenommenen festen Par tikeln ausgebildet. Um bei elektrischem Be trieb nicht erwünschte Wärmeübertragung von dem Heizrohrteil 11 zu verhindern, ist, wie im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben ist, die Schweissfuge zwischen dem Kocher 13 und dein Heizrohr, wie zwischen diesem und der Pumpe, längs dein untersten Teil des tleizrohrteils 11 unterbrochen.
Es kann schliesslich erwähnt werden, dass das Kocheraggregat einschliesslich des Tem peraturwechslers 15 in an sich bekannter Weise in einer mit Wärmeisolationsmaterial ;gefüllten Kappe eingebaut werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Absorptionskälteinaschine mit druckaus- gleichendem Gas, und einer Heizquelle, um Kältemitteldämpfe in einer von Absorptions lösung durchströmten, den Kocher bildenden Leitung auszutreiben, die längs einer gemein samen Erzeuenden in wärmeleitender Ver bindung mit einem die Heizquelle umgeben den Heizrohr angeordnet.ist., dadurch gekenn zeichnet, dass der oberste Teil des Heizrohres, abgesehen von Befestigungsmitteln, von den übrigen Teilen des Heizrohres und von der von Absorptionslösung durchströmten Lei tung theriniseli getrennt. ist.L NTERANSPRüCHE: 1. @lbsorptionsk,iltemasehine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen der Zufuhr- und der Ablaufstelle für Absorptionslösung liegender Teil des Ko- eliers (13) mit einem von dem übrigen Heiz rohr theriniseh getrennten Teil (11) des Heiz rohres wärmeleitend verbunden ist.2. Absorptionskältemaschine nach Patent ansprueli und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kocher (1.3) als ein an seinem untern Ende geschlossenes, mit dem thermisch getrennten Heizrohrteil (11) längs einer Erzen;-enclen wärmeleitend verbundenes Rohr ausgebildet ist..3. Absorptionskälteinasehine nach Patent ansprueli und L nteransprueh 1, dadurch ge kennzeichnet., dass der mit dein thermisch ge trennten 11eizrolirteil (11) wärmeleitend ver bundene Koeherteil unter die Anschlussstelle der Ablaufleitung (21) für arme Absorp tionslösung hinaus verlängert ist.4. Absorptionskältemaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen der Zufuhr- und der Ablaufstelle für Absorptionslösung gelegene Teil der von Absorptionslösung durchströmmten Leitung (13) mit dem Hauptteil (11) des Heizrohres wärmeleitend verbunden ist, aber von letz terem an dessen dem benachbarten, von ihm thermisch getrennten untersten Heizrohrteil (12) zugekehrten Ende thermisch getrennt ist, 5.Absorptionskältemaschine nach Patent anspruch mit einem elektrischen Erhitzer, da durch gekennzeichnet, dass dessen wärmeabge bender Teil sich über einen Höhenbereich er- streckt, der zwischen den Anschlussstellen der Zufuhr- und Ablaufleitungen (19 bzw. 21) für Absorptionslösung an den Kocher<B>(13)</B> gelegen ist.6. Absorptionskältemaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der ; unterhalb des von den Zufuhr- und Ablauf stellen für Absorptionslösung begrenzten Lei tungsabschnittes gelegene, Absorptionslösung enthaltende Teil der Leitung (13) als Schlammtasche für die Ansammhmg von vom Flüssigkeitsstrom mitgenommenen, festen Partikeln. ausgebildet ist.
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| DE952173C (de) * | 1950-10-03 | 1956-11-15 | Electrolux Ab | Kocheraggregat fuer elektrisch betriebene Absorptionskaelteapparate |
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1946
- 1946-05-29 CH CH262075D patent/CH262075A/de unknown
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