CH266736A - Absorptionskälteapparat mit druckausgleichendem Gas. - Google Patents
Absorptionskälteapparat mit druckausgleichendem Gas.Info
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Description
Absorptionskälteapparat mit druckausgleichendem Gas. Die Erfindunf- bezieht sieh auf Absorp- tionskälteapparate mit di,uckausgleichendem Cas. Derartige Apparate haben einen Flüs- sigkeitstümperaturweehsler für reiche und arme @ösun@@, der aus zwei ineinander oder nebeneinander liegenden. Rohren zu bestehen pflegt.
Da sieh in dem die reiche Lösung vom kalten r1bsorber zum heissen Kocher führen den Rohr bei der Erwärmung durch die ent gegengesetzt. laufende, arme, heisse Lösung leicht Gasblasen entwickeln, droht dein Rohr für reiche Lösung eine Verstopfung durch Gasblasen, wenn diese nicht weggeführt wer den. flierzu ist das die reiche Lösung füh rende Rohr des Teinpera:t'urwechslers üblicher weise von der kalten Absorberseite zur heissen Koclierseite hin aufsteigend ausgebildet, so dass die Gasblasen nach oben entweichen kön nen und in der als Pumpe wirkenden Steig leitung- zur Förderung der reichen Lösung bei tragen.
Beien Apparat gemäss der vorliegenden Er findung ragen das Heizrohr und der Kocher unter die Ansehlussstelle des Temperatur wechslers an den Kocher herab.
Die Zeichnung betrifft beispielsweise Aus führungsformen .des Clegenstandes der Erfin dung.
Fig.1 stellt schematisch ein Ausführungs beispiel der Erfindung dar.
Fig. ? bis .1 zeigen andere Koeherausbil- dungen. Fig. 5 ist. ein Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 2.
Mit 10 ist in der Fig.1 ein Heizrohr be zeichnet, vorzugsweise aus Eisen, an dem ein Rohr 11 der Länge nach z. B. festgeschweisst ist. Unten ist das Rohr 11 geschlossen, oben geht es in eine nach dem Kondensator 18 des Kälte apparates führende Leitung \?8 über. Das Rohr 1.1 dient. als Kocher des mit Hilfsgas, z. B. Wasserstoff, arbeitenden Absorptions- kälteappara.tes. An Kältemittel arme Lösung :strömt durch eine etwa auf 1/; der Kocherhöhe von diesem abzweigende Leitung 30 in das äussere Rohr des aus zwei ineinander liegen den.
Rohren bestehenden Flüssigkeitstempera turweehslers 13 und durch die Leitung 14 nach dem Absorber 1.5 des Apparates. Das als Pumpe wirkende Steigrohr für den Flüssig keitsumlauf ist mit 12 bezeichnet. Es bildet die Fortsetzung des innern Rohres des Tem- peraturweehslers 13. Oben mündet das Steig rohr in das Kocherrohr 11, in das die reiche Lösung gefördert wird. Diese Lösung kommt durch das innere Rohr des Temperaturwechs- lers 13 von dem. mit 16 bezeichneten Absorber- sammeIgefä.ss des Apparates.
Das Hilfsgas strömt in an sieh bekannter -Weise von dem in der Figur nicht dargestellten Verdampfer des Apparates durch den mit 20 bezeichneten Castemperaturwechsler; eine Leitung 21, das Absorbersamme!lgefäss 16, den Absorber 15, zum Temperaturwechsler 20 und dem Ver dampfer zurück. Das flüssige Kältemittel wird vom Kondensator 18 über einen Flüssigkeits- verschluss 19 für den Dampf dein Verdampfer zugeführt.
Ferner ist ein Dreckgefäss 25 an sich bekannter Art durch Leitungen 26 und 27 an das Gasumlaufsystem des Apparates angeschlossen. Sowohl der Kondensator als auch der Absorber sind mit Kühlrippen ver sehen. Die arme Lösung wird aus dem Kocher rohr 11 abgezweigt an einer Stelle dieses Roh res, die höher als der Kocherboden, etwa auf der Höhe des untern Endes des Steigrohres 12, liegt. Hierdurch wird im Kocher ein Sack ohne Bodenablauf gebildet, der unter den Wärmeaustauscher hinabreicht.
Dieser Flüs sigkeitssack ist wie der übrige Teil des Ko- shers wärmeleitend mit denn Heizrohr 10 ver bunden und nimmt von diesem bedeutende Wärmemengen auf. Die nicht dargestellte Wärmeduelle ist am untern Ende des Heiz rohres il vorgesehen. Das Steigrohr 12 ist auf einer bestimmten Strecke am Rohr 10 festgeschweisst, und zwar etwas höher hinauf als bis zur Höhe der freien Oberfläche der Lösung im Absorbersammelgefäss 16.
Der An schluss des Temperaturwechslers am Kocher bzw. am Steigrohr ist besonders einfach und kurz, da der Flüssigkeitstemperaturwechsler aus einer Lun den untern Teil von Kocher und Heizrohr gewickelten Rohrschlange besteht und mit dem Kocher zusammen in eine nicht gezeichnete, wärmeisolierende Umhüllung ein gebaut ist.
Im allgemeinen ist es erwünscht, einen ge ordneten Umlauf der Lösung in dem Flüssig- keit:ssa.ek des Kochers züi. erzeugen. Durch eine ,derartige Strömung der Lösung vermeidet man die Möglichkeit einer Überhitzung. Diese würde die Kältemittelkonzentration der aus gekochten Lösung züi tief herabsetzen.
Um eine derartige Strömung ,der Lösung zu er zwingen, ist, wie in Fig. 2 und 5 schematisch dargestellt, in das Kocherrohr 11 eine Scheide wand 31 eingesetzt, die kurz oberhalb des Kocherbodens endet und oben ein wenig über die Mündung des Steigrohres 12 reicht. Die vorzugsweise eiserne Trennwand ist vorteil- haft an der Innenwandung des Kocherrohres festgeschweisst, z. B. durch Punktschweissen.
Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, cla.ss zwei Elektroden an die Aussenseite des Rohres angedrückt werden, so dass Strom dia- inetral durch die Rohrwandung und durch den Einsatz verläuft.
Die Trennwand ist der- art angeordnet, dass die vom Steigrohr geför derte, verhältnismässig reiche Lösung derjeni gen Seite des Rohres zugeführt wird, die dem Heizrohr am nächsten liegt. Auf dieser, in der Figur rechten Seite wird die Abkochung der Lösung unter stets abnehmender Konzen tration der nach unten strömenden Lösung fortgesetzt. Die Flüssigkeitssäule tritt am Kocherboden auf die andere, in der Figur linke Seite des Koeherrohres über.
Dort strömt ,die Lösung aufwärts, uni über die Leitung 30 und den Temperaturwechsler 13 dem Absor ber zugeführt zu werden. Oberhalb der Ab- zweigstelle der Leitung 30 für die arme Lö sung erfolgt erneut Abkochung der Lösung teils durch unmittelbare -\Vä.rmeübertragung durch die Trennwand 31 und die Rohrwand des Kochers, teils auch durch die aufwärts strömenden Dämpfe.
Die Lösung in diesem obern, linken Koeherteil ist nämlich im allge meinen r eieher als andere Teile der Kocher lösung, weil im Dampfrohr 28 ausfallende Lösung durch das Dampfrohr \?8 in den lin ken Kocherteil znrilekfliesst. Die Trennwand erzwingt also nicht nur eine geordnete Strö mung durch den Sack des Kochers, sondern ergibt auch eine gute Rektifikation der Ko- cherdä.mpfe,denn die im untern linken Ko- eherteil ausgetriebenen,
an Absorptionsmittel verhältnismässig reichen Dämpfe werden dazu gezwungen, durch Flüssigkeitsschichten höhe rer Konzentration zu treten.
An Stelle einer einfachen Zwischenwand kann man, wie in Fig. 3 sehematiseli dar gestellt, im Koeherrohr 11 ein koaxial an gebrachtes Rohr vorsehen, das unten kurz oberhalb des Kocherbodens endet, und in des sen obern Teil das Steigrohr 12 einmündet.
Die Strömung der Kodier lösung durch den Kochersack erfolgt dann in ähnlicher Weise wie beim Beispiel. nach Fig.2. In der Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungs- beispiel eines Kocherrohres schematisch dar gestellt. In diesem ist. ein Einsatz 33 vorgese hen.
Dieser wird von einer sich längs der Rohrachse erstreckenden Querwand gebildet, deren Breite dem Innendurchmesser des Ko- eherrohres entspricht. Zungen 34 ragen auf beulen Seiten der Wand rechtwinklig heraus.
Derartige, in Rektifikatoren bereits benutzte Einsätze erleichtern die Rektifikation im Ko- eher, weil sie einerseits eine gegenseitige 11Ii- schung von Flüssigkeitsschichten verschiede ner Konzentration verhindern, anderseits eine innige Berührung zwischen Dampf und Flüs sigkeit schaffen. Bei diesem die Rektifikation besonders verbessernden Einsatz kann aber die Lösung nielit ungehindert in senkrechter Richtung- strömen.
Deshalb ist es unzweck mässig, Einsätze dieser Art bis in den Kocher- saek hinunterragen zii lassen, weil dann der Umlauf der Lösung in dem Saek praktiseli ganz aufhören könnte. Dies würde zu einer unerwünschten Verarmung- der Lösung füh ren. Bei dem Koelier nach Fig. 4, bei dem der Einsatz 33 oberhalb der Abzweigung 30 endet, tritt. eine geordnete Strömung durch den Koehersack nicht ein.
Praktisch hat. sich jedoch herausgestellt, dass bei dieser Aiisfüh- rungsform doeli eine ausreichende Zirkula- tion der Lösung im Koehersaek erfolgt.
Claims (1)
- PAT 1:NT ANSPRUCH Absorptionskälteapparat mit druckausglei- ehendemras, der mit einem ;senkrecht ste henden Ileizrohr versehen ist, an dem zwei Flüssigkeit enthaltende Leitungen wärmelei tend anliegen, und einen Flüssigkeitstempera- turweelisler aufweist, der aus zwei Rohren be steht, von welchen das reiche Lösung führende Rohr in der Strömungsrichtung derselben an- steigt, dadurch gekennzeichnet, dass das Heiz rohr und diejenige von den beiden Leitungen, die den Kocher bildet,unter die Anschluss- stelle des Teinperatarweülis'lers an den Ko- eher herabreiehen. UNTERANSPRLTCIIE 1. Absorptionskälteapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kocher unter die Ansehlussstelle des Flüssig keitstem.pera.turwechslers an die andere Lei tung herabreieht und dass dieser untere Teil des Kochers in wärmeleitender Verbindung mit dem Heizrohr ist.Absorptionskälteapparat na.eh Patent- anspriieh, dadurch gekennzeichnet, dass der Kocher parallel zum Heizrohr an diesem be festigt ist.Absorptionskälteapparat nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturwechsler die Form einer um den innern Teil des Kochers und des Heizrohres gewickelten Rohrsehla.nge aufweist. 4. Absorptionskälteapparat nach Unter- ansprtieli 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrschlange in der Wärmeisolation des Ko- ehers eing-esehlossen ist.5. Absorptionshält.eapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kocher in seiner Längsrichtung in zwei am untern Ende kommunizierende Teile auf- gletei.lt ist.6. Absorptionskälteapparat nach Unter ansprueli 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Steigrohr in einen von diesen Teilen ein- mündet, so dass die Lösung durch diesen Teil und dana.eh durch die unten vorhandene Ver bindung in den andern Teil strömt. 7. Absorptionskälteapparat nach Unter- a.nsprueh 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterteilung durch eine sieh längs der Rohr achse erstreckende und in den Koelier ein gesetzte Querwand erfolgt.B. Absorptionskältea.pparat na.eh Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterteilung durch ein in den K ocker ein gesetztes Rohr erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1034199B (de) * | 1952-03-28 | 1958-07-17 | Krefft Aktien Ges W | Kocher in Absorptionskaeltemaschinen |
| DE1043356B (de) * | 1952-04-25 | 1958-11-13 | Krefft Aktien Ges W | Fuer beliebige Heizungsarten geeigneter, zweischenkliger Kocher in Absorptionskaeltemaschinen mit einem druckausgleichenden Hilfsgas |
-
1947
- 1947-12-11 CH CH266736D patent/CH266736A/de unknown
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