CH262110A - Insbesondere zur Untersuchung und Behandlung von Hämorrhoiden dienendes chirurgisches Gerät. - Google Patents

Insbesondere zur Untersuchung und Behandlung von Hämorrhoiden dienendes chirurgisches Gerät.

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CH262110A
CH262110A CH262110DA CH262110A CH 262110 A CH262110 A CH 262110A CH 262110D A CH262110D A CH 262110DA CH 262110 A CH262110 A CH 262110A
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CH
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Kurt Dr Med Boehm
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Kurt Dr Med Boehm
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    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/31Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor for the rectum, e.g. proctoscopes, sigmoidoscopes, colonoscopes
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Description


  
 



  Insbesondere zur Untersuchung und Behandlung von Hämorrhoiden dienendes chirurgisches Gerät.



     Bekanntlich    werden   hämorrhoiden    in der modernen   Medizin    nach der sklerosierenden Methode behandelt, wobei die Beseitigung der Hämorrhoidenknoten durch Drosselung der   Gefässversorgung    auf dem   Wege    der Gewebesklerose erzielt wird, indem in die einzelnen Knoten eine   Flüssigkeit    eingespritzt wird. Um diese Einspritzung vorzunehmen und der Injektionsnadel den   Weg    in die Körperhöhle freizugeben, wurde bisher ein röhrenförmiges Gerät verwendet, dessen Gebrauch insbesondere mit den Nachteilen verbunden ist, dass die Sichtverhältnisse nicht einwandfrei sind und dass die Einführung des Gerätes Schmerzen   verursaeht    und   IIämorrhoidalknoten    leicht eingeklemmt werden.



   Diesen Nachteilen soll durch die vorliegende   Erfindung      abgeholfen    werden. Dieselbe bezieht sieh auf ein insbesondere   zur Unter-    suchung   nnd    Behandlung von Hämorrhoiden dienendes chirurgisches   Gerät    bestehend aus einem einerends geschlossenen Rohr mit einem seitlich   abstehenden    Griff, und zeichnet sieh dadurch aus, dass eine elektrische Beleuch  tungseinrichtun g    so im Griff versenkt angeordnet ist, dass die Sicht dureh das Rohr hindurch nicht gestört wird. Vorzugsweise kann die   eiektrisehe    beleuchtungseinrichtung eine auswechselbare, in das Rohr hineinragende Glühbirne aufweisen.

   Um die dem Auge ent  gegengesetzten    Seiten der Knoten betrachten zu können, kann im Rohr ein Spiegel dreh  I) ar    und auswechselbar befestigt sein.



   In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungsgegenstandes    dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 das chirurgische Gerät   schaublldlich    und
Fig. 2 einen Längssehnitt durch dasselbe.



   Das chirurgische Gerät weist ein Rohr 1 auf mit einem Durchmesser,   welcher    die schmerzlose Einführung in die zu behan  delnde    Körperhöhle erlaubt. Das Rohr 1 ist einerends mit einem kegelförmig ausgebildeten Einführungsstück 2 versehen, welches dasselbe verschliesst und durch seine Formgebung das Einführen des Gerätes erleichtert.   Alit    dem   Einführungsstüek    2 ist ein Spiegel 3 mittels des Bolzens 4 verbunden.



  Dieser Spiegel 3 hat einen zylindrischen Körper und eine zu der   Zyiinderachse    schief verlaufende Spiegelfläche, welche mittels des Bolzens 4 gedreht werden kann und das   auf    fallende Lieht entsprechend reflektiert (siehe die in Fig. 2 gezeiehneten Pfeile). Am gleichen Ende wie der Spiegel ist eine längliche Ausnehmung 5 mit abgerundeten Kanten in der   Wand    des Rohres 1 vorgesehen.



   Am offenen Ende des Rohres 1 ist eine Muffe 6 mit   Abzweigung    7 drehbar und durch eine Schraube 10 feststellbar befestigt.



  Die   Abz veigung    7 ist mit einem Griff 8 versehen und dient zur Aufnahme einer Glüh  birne    9 einer Beleuchtungseinrichtung.



   Die Glühbirne 9 ist versenkt im Griff 8 angeordnet, so dass die Sicht durch das Rohr  1 hindurch nicht gestört wird. Die Speisung der Glühbirne 9 erfolgt von einer nicht gezeichneten Stromquelle aus durch die Kabel 11, die mittels Stecker 12, welch letztere am   gesehlossenen    Ende des Griffes 8 angeordnet sind, mit der Birne 9 in Verbindung stehen.



  Selbstverständlich könnte im Griff 8 auch eine   Troekenbattcrie    zur Speisung der Glühbirne 9 angeordnet sein.



   Im Gebrauch wird das chirurgische Gerät in die zu behandelnde Körperhöhle eingeführt und so verdreht, dass z. B. bei Behandlung von innern Hämorrhoiden ein Hä  inorrhoidenknoten    durch die   Ausnehmlmg 5    in das Rohr 1 hineingleitet. Jetzt kann die Behandlung in üblicher Weise, z. B. durch Injektionen erfolgen. Zu diesem Zwecke führt man die Injektionsnadel in das Rohr 1 ein, wobei durch den Spiegel 3 und die elektrische   Beleuchtung    eine einwandfreie Sicht erzielt wird.   Naeh    erfolgter Behandlung kann das Gerät, ohne eine   schmerzhafte    Einklemmung des Hämorrhoidalknotens zu verursaehen, leicht und schmerzlos entfernt werden.



   Zur   Reinigimg    wird das Gerät in seine Teile zerlegt und nach Entfernung der Glühbirne und der übrigen Teile der elektrischen   Belellehtung    ausgekocht.



   Das chirurgische Gerät ist nicht   nur    für die Behandlung von Hämorrhoiden, sondern   auch    für andere Zwecke geeignet, wobei es sich insbesondere um die   Untersuchung    von in   Körperhöhlen    liegenden   Geschwulsten    handelt. Es ist leicht zerlegbar, beansprucht nur wenig   Raum      nnd    kann gründlich gereinigt werden. Die   enipfindsamen    Teile, das heisst der Spiegel   und    die elektrische Einrichtung, insbesondere die Glühbirne, sind   auswechsel-    bar und können leicht ersetzt werden.



      PATENTANSPRUOll:   
Insbesondere zur Untersuchung und Behandlung von Hämorrhoiden dienendes chirurgisches Gerät, bestehend aus einem einerends geschlossenen Rohr mit einem seitlich abstehenden Griff, dadurch gekennzeichnet, dass eine elektrische Beleuchtungseinrichtung so im Griff versenkt angeordnet ist, dass die Sicht durch das Rohr hindurch nicht gestört wird.



      UNTERANSFRC11E:   
1. Chirurgisches Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische   B eleuehtungseinrichtung    eine auswechselbare, in das Rohr hineinragende Glühbirne aufweist.



   2. Chirurgisches Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr einerends mit einem kegelförmigen Einführungsstück versehen ist, welches das Rohr verschliesst und durch seine Formgebung das Einführen des Gerätes erleichtert.



   3. Chirurgisches Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Einfüh  rimgsstüek    ein Spiegel verbunden ist.



   4. Chirurgisches Gerät nach Patentan  spruch    und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch   gekeunzeiehnet,    dass der Spiegel einen   zylilz-      drischen    Körper und eine zur Zylinderachse schief verlaufende Spiegelfläehe aufweist.



   5. Chirurgisches Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel mittels eines Bolzens mit dem   Einführungsstück    drehund auswechselbar verbunden ist.



   6. Chirurgisches Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr mit einer seitlichen Öffnung versehen ist, die abgerundete Kanten aufweist.  



   7. Chirurgisches Gerät nach   Patentan-    spruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Rohr und Griff eine Muffe mit seitlicher   Abzweigung    vorgesehen ist, welche drehbar und feststellbar am Rohr befestigt ist. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. 1 hindurch nicht gestört wird. Die Speisung der Glühbirne 9 erfolgt von einer nicht gezeichneten Stromquelle aus durch die Kabel 11, die mittels Stecker 12, welch letztere am gesehlossenen Ende des Griffes 8 angeordnet sind, mit der Birne 9 in Verbindung stehen.
    Selbstverständlich könnte im Griff 8 auch eine Troekenbattcrie zur Speisung der Glühbirne 9 angeordnet sein.
    Im Gebrauch wird das chirurgische Gerät in die zu behandelnde Körperhöhle eingeführt und so verdreht, dass z. B. bei Behandlung von innern Hämorrhoiden ein Hä inorrhoidenknoten durch die Ausnehmlmg 5 in das Rohr 1 hineingleitet. Jetzt kann die Behandlung in üblicher Weise, z. B. durch Injektionen erfolgen. Zu diesem Zwecke führt man die Injektionsnadel in das Rohr 1 ein, wobei durch den Spiegel 3 und die elektrische Beleuchtung eine einwandfreie Sicht erzielt wird. Naeh erfolgter Behandlung kann das Gerät, ohne eine schmerzhafte Einklemmung des Hämorrhoidalknotens zu verursaehen, leicht und schmerzlos entfernt werden.
    Zur Reinigimg wird das Gerät in seine Teile zerlegt und nach Entfernung der Glühbirne und der übrigen Teile der elektrischen Belellehtung ausgekocht.
    Das chirurgische Gerät ist nicht nur für die Behandlung von Hämorrhoiden, sondern auch für andere Zwecke geeignet, wobei es sich insbesondere um die Untersuchung von in Körperhöhlen liegenden Geschwulsten handelt. Es ist leicht zerlegbar, beansprucht nur wenig Raum nnd kann gründlich gereinigt werden. Die enipfindsamen Teile, das heisst der Spiegel und die elektrische Einrichtung, insbesondere die Glühbirne, sind auswechsel- bar und können leicht ersetzt werden.
    PATENTANSPRUOll: Insbesondere zur Untersuchung und Behandlung von Hämorrhoiden dienendes chirurgisches Gerät, bestehend aus einem einerends geschlossenen Rohr mit einem seitlich abstehenden Griff, dadurch gekennzeichnet, dass eine elektrische Beleuchtungseinrichtung so im Griff versenkt angeordnet ist, dass die Sicht durch das Rohr hindurch nicht gestört wird.
    UNTERANSFRC11E: 1. Chirurgisches Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische B eleuehtungseinrichtung eine auswechselbare, in das Rohr hineinragende Glühbirne aufweist.
    2. Chirurgisches Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr einerends mit einem kegelförmigen Einführungsstück versehen ist, welches das Rohr verschliesst und durch seine Formgebung das Einführen des Gerätes erleichtert.
    3. Chirurgisches Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Einfüh rimgsstüek ein Spiegel verbunden ist.
    4. Chirurgisches Gerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekeunzeiehnet, dass der Spiegel einen zylilz- drischen Körper und eine zur Zylinderachse schief verlaufende Spiegelfläehe aufweist.
    5. Chirurgisches Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel mittels eines Bolzens mit dem Einführungsstück drehund auswechselbar verbunden ist.
    6. Chirurgisches Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr mit einer seitlichen Öffnung versehen ist, die abgerundete Kanten aufweist.
    7. Chirurgisches Gerät nach Patentan- spruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Rohr und Griff eine Muffe mit seitlicher Abzweigung vorgesehen ist, welche drehbar und feststellbar am Rohr befestigt ist.
CH262110D 1948-03-25 1948-03-25 Insbesondere zur Untersuchung und Behandlung von Hämorrhoiden dienendes chirurgisches Gerät. CH262110A (de)

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