CH262323A - Verfahren zur Herstellung von Sprechköpfen für Stahltongeräte. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Sprechköpfen für Stahltongeräte.

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CH262323A
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CH
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Ag Beka St-Aubin
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Beka St Aubin Ag
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    • G—PHYSICS
    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/10—Structure or manufacture of housings or shields for heads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Sprechköpfen für     Stahltongeräte.       Bei bekannten     Stahltongeräten    werden die  Magnete für die Beeinflussung des Tonträ  gers meistens zu einer Einheit in einem Block  vereinigt, welcher die richtige Führung des  Tonträgers in bezug auf die Luftspalte der       Magnete    besorgt.

   Bekanntlich ist es erforder  lich, den Tonträger entweder vermittels eines  Gleichstromes oder eines über der Hörfre  quenz liegenden Wechselstromes vorzumagne  tisieren und daran anschliessend entweder  mittels Gleichstrom oder mittels Wechsel  strom den Tonträger auf einen     geeigneten     Punkt der Kennlinie zu bringen und von die  sem Punkt aus die     tonfrequente        Magnetisie-          rung    vorzunehmen.  



  Die Luftspalte der Elektromagnete müssen  innerhalb sehr enger Toleranzen gehalten  werden, wenn die Eigenschaften der einzel  nen Sprechköpfe nicht stark voneinander ab  weichen dürfen, was für eine fabrikations  mässige Herstellung von Wichtigkeit ist. Au  sserdem ist die Befestigung der Magnete, wel  che sehr kleine Dimensionen aufweisen, mit  erheblichen Schwierigkeiten verbunden.  



  Das Verfahren nach vorliegender Erfin  dung ergibt nun eine sehr erhebliche Verein  fachung der Herstellung solcher Sprechköpfe,  und zwar dadurch, dass die zusammengehö  renden Magnetpole in     Formeines    Bügels mit  seinem Scheitel in ein Gehäuse, welches aus       elektriseh    nichtleitendem Material besteht und  als Tragplatte für die Führung des Tonträ  gers dient,     eingepresst    werden, das Gehäuse  an den     Seheitelstellen    der Bügel zur Bildung  der Magnetpole durchschnitten und in die    Schnittfuge ein nichtmagnetisches Material  eingebracht wird.  



  Auf diese Art ist es möglich, die Spalt  breite zwischen den Magnetpolen mit ein  fachen Mitteln sehr genau einzuhalten und  die Stirnflächen der Magnetpole im Luftspalt,  beispielsweise durch einen Schleifvorgang,  genau parallel und rechtwinklig zum Tonträ  ger zu halten.  



  An Hand der beigefügten Zeichnung ist  ein Durchführungsbeispiel des erfindungs  gemässen Verfahrens beschrieben. Ferner ist  auf der Zeichnung ein nach demselben her  gestellter Sprechkopf unter Weglassung aller  für das Verständnis unwesentlichen Einzel  heiten dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch das       Sprechkopfgehäuse,    wie es durch den     Press-          vorgang    entsteht.  



  Der     Presskörper    1, welcher zur Vermei  dung von     Wirbelströmen    aus elektrisch nicht  leitendem Material, z. B. Kunstharz, besteht,  bildet ein nach unten offenes Gehäuse, dessen  Deckel als Führungsplatte für den Tonträger  wirkt und oben eine     eingepresste    Rille 4 be  sitzt.

   Im Deckel sind an seinem Mittelteil zwei       Magneteisenbügel    2 und 3 durch den     Press-          vorgang    befestigt, welche in der     Breitenmitte     des     Gehäusepresskörpers    so angeordnet sind,  dass ihr höchster     Punkt    (Scheitel) mit dem  Grund der Rille     .1    nahezu oder ganz zusam  menfällt.

   Eine Mittelrippe 5 im Hohlraum  des     Presskörpers    dient zur Erhöhung der Fe  stigkeit des Gehäuses,      Dieses Gehäuse wird nun in den durch       strichpiunktierte    Linien bezeichneten Ebenen  6-6, 7=7, das heisst an den Scheitelstellen  der Bügel 2 und 3, durchschnitten und weist  den in     Fig.    2 dargestellten Querschnitt auf.  Die     Bügelhälften    ergeben so je einen Magnet  kern.

   Die Schnittflächen der Bügelhälften  werden mit     einer        unmagnetischen    Stoff  schicht der erforderlichen Dicke belegt, so  dass nach dem Zusammenfügen der     einzelnen     Gehäuseteile die gewünschten Luftspalten       zwischen    den Magnetpolen entstehen. Die  Spaltbreite beträgt erfahrungsgemäss für den       Löschmagnet    zwischen 0,4 bis 0,6 mm und für  den Sprechmagnet zwischen 0,03 bis 0,06 mm.

    Die drei     Einzelteile    ergeben im zusammen  gefügten Zustand den     Sprechkopfrohkörper,          wie    er in     Fig.    3 von oben und in     Fig.4    in       einem    Längsschnitt dargestellt ist.

   Die Ver  bindung der Einzelteile kann dabei entweder  durch     Zusammenschrauben    oder vorteilhaft       durch        Zusammenkitten    erfolgen, wobei sie zu  dem noch durch eine der äussern Form des  Sprechkopfes angepasste und über die Seiten  wände des     Gehäusepresskörpers    geschobene  Metallhülse, welche gleichzeitig als Abschir  mung gegen magnetische und elektrische Stör  einflüsse dient, umspannt werden können.  



       In        Fig.    4 ist der fertig montierte Sprech  kopf dargestellt, wobei 8,     9,-10    und 11 je eine  über die als Magnetkerne dienenden Bügel  schenkel 2 und 3 geschobene Spule darstellen.  12 und 13 sind zum Schliessen des magneti  schen Eisenweges dienende Verbindungsbügel.  Diese Verbindungsbügel können aus dem glei  chen Materialwie die Bügelschenkel bestehen;  sie     können    aber auch aus einem Material mit  andern magnetischen Eigenschaften herge  stellt werden.  



  Eine Bodenplatte 14, welche beispielsweise  mit     Steckerstiften    oder mit Lötösen ausgerü  stet sein kann, dient zum elektrischen An  schluss der     Magnetspulen.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Herstellung von Sprech köpfen für Stahltongeräte, dadurch gekenn zeichnet, dass die zusammengehörenden Ma- gnetpole in Form eines Bügels mit seinem Scheitel in ein Gehäuse, welches aus elektrisch nichtleitendem Material besteht und als Tra- platte für die Führung des Tonträgers dient, eingepresst werden, das Gehäuse an den Schei telstellen der Bügel zur Bildung der Magnet pole durchschnitten und in die Schnittfuge ein nichtmagnetisches Material eingebracht wird.
    II. Sprechkopf für Stahltongeräte, her gestellt nach dem Verfahren gemäss Patent anspruch I. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Gehäusepress- körper vollständig entzweigeschnitten wird, die Magnetpolflächen geschliffen, mit einer Schicht unmagnetischem Material belegt und die Gehäuseteile durch ein plastisches Binde mittel zusammengefügt werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die durch die Trennung entstandenen Einzelteile des Press- körpers vermittels eines Kittes zu einem Gan zen vereinigt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass eine den Aussendimensionen ent sprechende Hülse aus Metall über den Prefa- körper geschoben wird. 4.
    Sprechkopf nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum des Gehäusepressstückes durch einen Boden aus elektrisch isolierendem Material abge schlossen ist, in welchem Boden Anschluss- organe für elektrische Zuleitungen zu den Magnetspulen angeordnet sind. 5. Sprechkopf nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusepresskörper im Hohlraum eine Querrippe besitzt. 6.
    Sprechkopf, nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass über den Gehäusepresskörper eine diesen an den Seitenwänden umgebende Metallhülse geschoben ist.
CH262323D 1947-12-17 1947-12-17 Verfahren zur Herstellung von Sprechköpfen für Stahltongeräte. CH262323A (de)

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