CH262331A - Elektrische Nebenuhr mit von einem Synchronmotor angetriebenem Sekundenzeiger. - Google Patents

Elektrische Nebenuhr mit von einem Synchronmotor angetriebenem Sekundenzeiger.

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CH262331A
CH262331A CH262331DA CH262331A CH 262331 A CH262331 A CH 262331A CH 262331D A CH262331D A CH 262331DA CH 262331 A CH262331 A CH 262331A
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CH
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synchronous motor
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armature
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Ag Favag Fabrik Elekt Apparate
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Favag Fabrik Elektrischer Appa
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/08Secondary clocks actuated intermittently
    • G04C13/12Secondary clocks actuated intermittently by continuously-rotating electric motors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description


  Elektrische Nebenuhr mit von einem Synchronmotor angetriebenem Sekundenzeiger.    Die Erfindung betrifft eine elektrische  Nebenuhr mit von einem Synchronmotor an  getriebenem Sekundenzeiger, bei der die Se  kundenzeigerachse über eine nur einseitig wir  kende Kupplung mit dem durch die Gleich  stromimpulse der Hauptuhr betriebenen  Gangwerk für den Antrieb der Minuten- und       Stundenzeigerachse    derart verbunden ist, dass  bei laufendem Synchronmotor von der Se  kundenzeigerachse aus auch die     Minuten-          und        Stundenzeigerachsen    kontinuierlich fort  bewegt werden und somit der Minutenzeiger  auch Bruchteile der Minuten anzeigt,

   während  beim Stillstand des Synchronmotors und  damit der     Sekundenzeigerachse    die     Minuten-          und        Stundenzeigerachsen    ungehindert von  dem durch die Gleichstromimpulse der Haupt  uhr betätigten Gangwerk schrittweise fort  bewegt werden.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung, und zwar  zeigt     Fig.    1 einen Teilschnitt durch das  Nebenuhrwerk mit Sekundenzeiger und     Fig.    2  einen Schnitt nach der Linie     D-D    in     Fig.    1,  mit Sicht auf die nur einseitig wirkende  Kupplung und das durch die Gleichstrom  impulse der Hauptuhr betriebene Gangwerk.  



  Von einem Synchronmotor 1 aus wird  über Zwischentriebe 2 und 3 die Sekunden  zeigerachse 4 angetrieben. Mit der Sekunden  zeigerachse 4 ist. eine Steuerscheibe 5 fest  verbunden, welche nach jeder vollständigen  Umdrehung des Sekundenzeigers und sobald       derselbe    die obere, senkrechte Stellung er-    reicht hat, über eine Klinke einen nicht dar  gestellten Kontakt betätigt, mit welchem die  Stromzufuhr zum Synchronmotor 1 unter  brochen wird. Die Übersetzung von Synchron  motor 1 zu der     Sekundenzeigerachse    4 ist  so gewählt, dass der Sekundenzeiger in weni  ger als 60 Sekunden, z. B. in 58,8 Sekunden,  eine vollständige Umdrehung ausführt und  somit der Synchronmotor 1 vor Ablauf einer  ganzen Minute angehalten wird.

   Solange der  Synchronmotor 1 dreht, wird über ein mit der       Sekundenzeigeraehse    4 festverbundenes     Rit-          zel        4a,    ein Zahnrad 6, eine aus einer Klinke  7 und einer gezahnten Kupplungsscheibe 8  bestehende, nur einseitig, das heisst in der  einen Drehrichtung, wirkende Kupplung, ein       Ritzel    9 und ein Zahnrad 10 die Minuten  zeigerachse 11 kontinuierlich gedreht. Die  Klinke 7 ist mittels eines Bolzens 6a dreh  beweglich auf dem Zahnrad 6 gelagert.

   Die  Kupplungsscheibe 8 ist fest mit dem     Ritzel     9 verbunden. Über Zahnräder 12, 13, 14 und  15 wird von der     Minutenzeigeraehse    11 aus  auch die     Stundenzeigerachse    16 angetrieben.  



  Jeweils nach Ablauf einer ganzen Minute  wird durch die von der Hauptuhr kommen  den, polarisierten Gleichstromimpulse ein  Drehanker 20 in bekannter Weise um einen  Schritt vorwärtsgeschaltet, indem einer der  fünf Vorsprünge 20a abwechslungsweise von  einem von zwei Polschuhen 22 und 23 ange  zogen wird. Diese bilden die Enden von zwei  je mit einer Spule 22b bzw.     23b    versehenen  Eisenkernen     22a,    23a, die durch einen Dauer-           magneten        vorerregt    sind.

   Jeder Schritt des  Ankers 20     wird    durch eine nicht dargestellte  Sperrklinke, die den Anschlag für einen der  zehn     Sperrstifte    20b bildet, begrenzt; der  einem Schritt des Ankers 20 entsprechende  Winkel     beträgt    im dargestellten     Ausfüh-          rimgsbeispiel    36 . Jeder Gleichstromimpuls,  der das schrittweise Drehen des Ankers 20  bewirkt, bewirkt gleichzeitig das Schliessen  eines nicht dargestellten Kontaktes, der par  allel zu dem von der Steuerscheibe 5 gesteuer  ten Kontakt geschaltet ist,     wodurch    der Syn  chronmotor 1 wieder in Bewegung gesetzt  wird.  



  Der Anker 20 trägt einen     Mitnehmerstift     20e, der in eine Aussparung     21a    einer fest  mit dem     Ritzel    9 verbundenen     Mitnehmer-          seheibe    21 hineinragt. Die Aussparung     21a     ist so bemessen, dass sieh das     Ritzel    9 gegen  über dem Anker 20 um einen einem Schritt  des Ankers 20 entsprechenden Winkel ver  drehen     kann.    Das     Ritzel    9 samt der Kupp  lungsscheibe 8     und    der     Mitnehmerscheibe    21  ist drehbar auf der Achse 20d des Ankers 20  gelagert.

   Die Teilung der Verzahnung     8a    der  Kupplungsscheibe 8, die fest mit dem     Ritzel          verbinden    ist, entspricht dem Winkel eines  Schrittes des Ankers 20.  



  Die beschriebene Nebenuhr mit Sekunden  zeiger arbeitet     wie    folgt:  Mittels der Gleichstromimpulse der Haupt  uhr wird am Ende einer     verflossenen    Minute       gepriift,    ob der Minuten-. und Sekundenzeiger  in der der genauen Zeit entsprechenden Stellung  sich befinden. Über die     Zwischentriebe    2 und.  3     wird    die     Sekundenzeigerachse    4 angetrieben.  Die Drehbewegung der     Sekundenzeigerachse     4 bzw. des Zahnrades 6 wird mittels der  Klinke 7     und    der Kupplungsscheibe 8 über  das     Ritzel    9 der Minuten- und Stundenzeiger  achse 11 und 16 übermittelt.

   Vor Ablauf von  60     Sekunden    hat die     Sekundenzeigerachse    4  eine vollständige Umdrehung ausgeführt, so  dass über die Steuerscheibe 5 der Unterbruch  der Stromzufuhr zum     Synchronmotor    1 be  wirkt wird.

   Da die     Mitnehmerscheibe    21 die       Drehbewegung    des     Ritzels    9 in der in     Fig.    2  mit einem Pfeil angedeuteten Richtung mit-    macht und die Länge der Aussparung     21a     einem Schritt des Ankers 20 entspricht,  kommt der     Mitnehmerstift        20e    an der linken  Kante der     Aussparung        21a    zum Aufliegen,  sobald die     Sekundenzeigerachse    4 eine voll  ständige Umdrehung     ausgeführt    hat.

   Am  Ende einer     verflossenen    Minute wird der Anker  20 durch den Gleichstromimpuls der Haupt  uhr um einen Schritt vorwärtsgeschaltet, wo  durch der     Mitnehmerstift    20e, wie in     Fig.    2  dargestellt, wieder am rechten Ende der Aus  sparung     21a    zum Aufliegen kommt.  



  Wird der oben beschriebene, normale Be  trieb durch den     Ausfall    des Wechselstromes  gestört, so steht der Synchronmotor     und    mit  diesem die     Sekundenzeigerachse    4 still. Die  Gleichstromimpulse der Hauptuhr bewirken  jedoch das schrittweise Drehen des Ankers 20  weiter. Durch die Drehbewegung des Ankers  20 wird mittels des     Mitnehmerstiftes    20c die       hlitnehmerscheibe    21 mitgenommen. Mit der       Mitnehmerscheibe    21 dreht sieh auch das     Rit-          zel    9 und die Kupplungsscheibe B.

   Da die  Klinke 7     mir    in der andern Drehrichtung  wirksam ist, bleibt das Zahnrad 6 in seiner  Lage stehen. Über das     Ritzel    9 werden die  Minuten- und     Stundenzeigerachsen    11 und 16  schrittweise fortbewegt. Nach jedem Gleich  stromimpuls der Hauptuhr bzw. nach jedem  Schritt des Ankers 20 fällt die Klinke 7 in  eine weitere Zahnlücke der Kupplungsscheibe  8 ein, da die Teilung der Verzahnung     8a    dem       Winkel    eines Schrittes des Ankerrades 20 ent  spricht.  



  Setzt nun in einem     beliebigen    Zeitpunkt  die Stromzufuhr zum     Synchronmotor    1 wie  der ein, so werden die     Sekundenzeigerachse    4,  die die Steuerscheibe 5 trägt und das Zahn  rad 6, auf dem die Klinke 7 gelagert ist, kon  tinuierlich fortbewegt, bis der Sekunden  zeiger die obere, senkrechte     Stellung    erreicht  hat. In diesem Moment wird der Synchron  motor 1 wieder abgeschaltet.

   Bevor der Se  kundenzeiger diese Stellung erreicht hat,  gleitet die Klinke 7 auf einer der Zahnflanken  der Verzahnung     8a    und ist in dieser Zeit  unwirksam, so dass die     Drehbewegung    des  Zahnrades 6 nicht auf das     Ritzel    9 bzw. auf      die Minuten- und     Stundenzeigerachsen    11 und  16 übertragen wird. Beim nächsten Gleich  stromimpuls der Hauptuhr wird die Kupp  lungsscheibe 8 durch das Ankerrad 20 um  einen Schritt bzw. um eine Teilung der Ver  zahnung 8a vorwärtsgeschaltet, so dass die  Klinke 7 in die nächstfolgende Zahnlücke ein  fällt.

   Von diesem Zeitpunkt weg bis kurz vor  Ablauf einer Minute werden nun die Mi  nuten- und     Stundenzeigerachsen    11 und 16  durch den Synchronmotor 1 wieder kontinuier  lich     fortbewegt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Nebenuhr mit von einem Syn chronmotor angetriebenem Sekundenzeiger, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekunden zeigerachse über eine nur einseitig wirkende Kupplung mit dem durch die Gleichstrom impulse der Hauptuhr betriebenen Gangwerk für den Antrieb der Minuten- und Stunden zeigerachse derart verbunden ist, dass bei lau fendem Synchronmotor von der Sekunden zeigerachse aus auch die Minuten- und Stun- denzeigerachsen kontinuierlich fortbewegt werden und somit der Minutenzeiger Bruch- teile der Minuten anzeigt,
    während beim Still stand des Synchronmotors und damit der Sekundenzeigerachse die Minuten- und Stun- denzeigerachsen ungehindert von dem durch die Gleichstromimpulse der Hauptuhr be tätigten Gangwerk schrittweise fortbewegt werden. UN'TERANSPRüCHE: 1.
    Elektrische Nebenuhr nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mit nehmerscheibe (21) unverdrehbar mit einem lose auf einem Drehanker (20) des Gang werkes gelagerten Ritzel (9) verbunden ist und eine Aussparung (21a) aufweist, in die ein im Drehanker (20) befestigter Mitneh- merstift (20c) eingreift, das Ganze derart, dass sich das Ritzel (9) gegenüber dem Dreh anker (20) um einen einem Schritt des letz teren entsprechenden Winkel verdrehen kann.
    2. Elektrische Nebenuhr nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilung der Verzahnung (8a) einer mit dem Ritzel (9) unverdrehbar verbundenen Scheibe (8) der genannten Kupplung dem Winkel eines Schrittes des Drehankers (20) entspricht.
CH262331D 1947-12-22 1947-12-22 Elektrische Nebenuhr mit von einem Synchronmotor angetriebenem Sekundenzeiger. CH262331A (de)

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