CH262448A - Kohlemikrophon. - Google Patents

Kohlemikrophon.

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CH262448A
CH262448A CH262448DA CH262448A CH 262448 A CH262448 A CH 262448A CH 262448D A CH262448D A CH 262448DA CH 262448 A CH262448 A CH 262448A
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CH
Switzerland
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semolina
movable electrode
sealing ring
electrode
contact surface
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Inventor
Aktiengesellschaft Autophon
Original Assignee
Autophon Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones
    • H04R21/021Microphones with granular resistance material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Inert Electrodes (AREA)

Description


  Kohlemikrophon.    Es sind Kohlemikrophone bekannt, bei  welchen die bewegliche Elektrode der Mem  bran durch einen Dichtungsring in das Kohle  griess der Griesskammer taucht und die Kon  taktfläche der Elektrode in geringem Abstand  der Kontaktfläche einer festen Elektrode ge  genüberliegt. Durch den Schalldruck auf die  Membran werden die     Kohlekörner    zwischen  den Kontaktflächen gepresst, und der elektri  sche Durchgangswiderstand wird dadurch ver  ändert. Der     Diehtungsring    schliesst die Griess  kammer gegen die bewegliche Elektrode ab  und verhindert den Austritt des     Kohlegriesses.     Dieser     Diehtungsring    ist. so beschaffen, dass  er eine möglichst geringe     Dämpfung    auf die  Membran bewirkt.

   Solche Mikrophone weisen  einen hohen     Klirrfaktor,        Frittereffekt,        Ampli-          tudenabhängigkeit    und Geräuschstörung auf  und sind zudem sehr stark lageabhängig. Uni  diese Nachteile zu verkleinern, wurden Mikro  phone geschaffen, deren Griesskammer so aus  gebildet ist, dass sie hinter die Kontaktfläche  der festen und der beweglichen Elektrode aus  gedehnt ist. Dabei ist die Griesskammer im  Volumen so dimensioniert, dass die     Kohle-          körner    zwischen den     Kontaktflächen    durch  die Schwerkraft des     Kohlegriesses    unabhän  gig von der Lage unter annähernd gleichem  Druck stehen.

   Die Verlängerung der Griess  kammer hinter die Kontaktfläche der beweg  lichen Elektrode bewirkt jedoch eine relativ  hohe Dämpfung, indem das     Kohlegriess    die  bewegliche Elektrode auf ihrer ganzen Länge  vom Dichtungsring bis zur Kontaktfläche um-    schliesst und dadurch an der Elektrode reibt  oder mit der Elektrode mitschwingen muss.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt eine  wesentliche Verringerung der Dämpfung. Sie  betrifft ein Kohlemikrophon, dessen Griess  kammer so ausgebildet und dimensioniert ist,  dass das zwischen den Kontaktflächen der  festen und der beweglichen Elektrode sich  befindende     Kohlegriess    unter annähernd kon  stantem., von der Lage des     Mikrophons    unab  hängigem Druck steht und ist dadurch ge  kennzeichnet, dass die bewegliche Elektrode  durch die Öffnung eines Dichtungsringes so  wenig in die Griesskammer hineinragt, dass  das     Kohlegriess    praktisch keine Dämpfung auf  die bewegliche Elektrode bewirken kann und  dass die Griesskammer hinter die durch die Be  rührungsstelle des Dichtungsringes mit der  beweglichen Elektrode gelegte Ebene verlän  gert ist.

   Dabei kann der hinter dieser Ebene  ragende Teil der Griesskammer ringförmig  und durch das feste Gehäuse der Griesskam  mer und dessen Deckel begrenzt sein oder die  Kontaktfläche der beweglichen Elektrode kann  ringförmig und der hinter jene Ebene ragende  Teil der Griesskammer zentrisch zu ihr durch.  die bewegliche Elektrode begrenzt sein.  



  Einige Ausführungsbeispiele werden an  Hand der Zeichnung näher erläutert.     Fig.    1  zeigt ein Mikrophon im Schnitt, die     Fig.    2  und 3 zeigen zwei weitere Griesskammern im  Schnitt.  



  Das Mikrophon nach     Fig.    1 weist einen  Schutzdeckel 1, eine     Druckausgleichsmembran         2, eine     Arbeitsmembran    3 und das Gehäuse 4  auf. Diese Teile     sind    mittels verschiedener       Zwischenlagen    gegeneinander distanziert und  durch den umgebördelten Ring 5 in bekannter  Weise     wasserdicht    zusammengehalten. Das  Gehäuse 4 trägt das aus Isoliermaterial be  stehende     Griesskammergehäuse    6' mit der vom  Gehäuse 4 isolierten festen Elektrode 7, die  durch den Kontakt 8 elektrisch herausgeführt  ist.

   Das     Griesskammergehäuse    trägt einen  Deckel, bestehend aus zwei Ringen 9 und 10,       zwischen    welchen ein Dichtungsring 11 gehal  ten ist. Dieser Dichtungsring besteht aus  einem geeigneten Isoliermaterial, z. B. Papier,  Ölseide oder ähnlichem. Die Arbeitsmembran  3, die mit dem     Mikrophongehäuse    4 in leiten  der Verbindung steht, ist direkt zur beweg  lichen Elektrode ausgebildet, deren kegelför  mige Kontaktfläche 12 der ebenfalls kegel  förmigen Kontaktfläche 13 der festen Elek  trode 7 parallel gegenüberliegt.

   Die Kontakt  fläche 12 der beweglichen     Elektrode    ist durch  einen Zylinder 14 begrenzt, mittels welchem  die bewegliche Elektrode durch die     Öffnung     im     Dichtungsring    11 in die Griesskammer  ragt     und    diese verschliesst. Im Zentrum der       Kontaktfläche    12 ist die Arbeitsmembran     zLi          einemKohlevorratsraum15    vertieft.

   Damit ragt  die     Kohlegriesskammer    so weit hinter die  durch die     Berührungsstelle    des Dichtungs  ringes mit der beweglichen Elektrode gelegte  Ebene, dass dadurch ein     lagenunabhängiger,     annähernd konstanter Druck im     Kohlegriess     erreicht     wird.    Die beiden Kontaktflächen 12       rund    13 sind vergoldet. Um die Arbeitsmem  bran 3 im Gewicht möglichst leicht zu halten,  ist die bewegliche     Elektrode    direkt als Teil  der Metallfolie, aus welcher die Membran be  steht, ausgebildet.

   Da sich der Druck im       Kohlegriess    von einem Punkt aus nicht hydro  statisch gleichmässig nach allen Seiten, son  dern     nur        innerhalb    eines Kegels ausbreitet,  dessen     Flankenwinkel    von der Beschaffenheit  des     Kohlegriesses    abhängt, tragen die kegel  förmigen Kontaktflächen der Elektroden we  sentlich zur gleichmässigen Druckverteilung  bei.    Die gleiche Druckverteilung im     Kohlegriess     zwischen den Arbeitsflächen der beiden Elek  troden     kann    auch durch andere Ausbildung  der Griesskammer erreicht werden, ohne dass  die bewegliche Elektrode tief in das Kohle  griess eintauchen muss.

   In der Anordnung  nach     Fig.    2 weisen die beiden     Elektroden     wieder kegelförmige, parallele Kontaktflächen  18     und    19 auf. Das     Griesskammergehäuse    20  ist durch einen Deckel 21 verschlossen, wel  cher den Dichtungsring 22 trägt. Die Griess  kammer     wird    durch eine zentrische Vertiefung  23 in der festen Elektrode und einen ring  förmigen, durch das     Griesskammergehäuse     und den Deckel 21 begrenzten Teil 24 gebil  det.

   Dieser ringförmige Teil ragt so weit hin  ter die durch die Berührungsstelle des Dich  tungsringes 22 mit der beweglichen Elektrode  gelegte Ebene, dass wieder ein     lagenunabhän-          giger,    annähernd konstanter Druck im Kohle  griess erreicht ist.  



  Die Griesskammer kann ferner nach     Fig.    3  ausgebildet sein, wobei die Kontaktflächen 25       und    26 in zwei parallelen Ebenen liegen. Die  Griesskammer ist wieder durch einen Deckel 27  mit einem     Dichtungsring    28 verschlossen,  analog wie in     Fig.    2. Die Griesskammer ist  dabei so ausgebildet, dass sie mit ihrem Teil  29 ringförmig hinter die durch die Berüh  rungsstelle des Dichtungsringes 28 mit der be  weglichen Elektrode gelegte Ebene -und mit  ihrem Teil 30 ringförmig hinter die Kontakt  fläche 26 der festen Elektrode ragt.

   Auch bei  dieser Anordnung ist der     lagenunabhängige,     annähernd konstante Druck im     Kohlegriess     gewährleistet, ohne dass eine störende Dämp  fung auf die Membran eintritt. Da die beiden  ringförmigen Erweiterungen 29 und 30 der  Griesskammer ungefähr     symmetrisch    zu einer  Mittelebene angeordnet sind, sind die beiden  Kontaktflächen 25 und 26 zweckmässig in       zwei    zu dieser     Symmetrieebene    parallelen  Ebenen angeordnet.  



  Bei allen diesen Ausführungen ragt die  bewegliche Elektrode nur so wenig durch die  Öffnung eines Dichtungsringes in die Griess  kammer hinein, dass das     Kohlegriess    prak-           tisch    keine Dämpfung auf die bewegliche  Elektrode ausüben kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kohlemikrophon, dessen Griesskammer so ausgebildet und dimensioniert ist, dass das zwischen den Kontaktflächen der festen und der beweglichen Elektrode sich befindende Kohlegriess unter annähernd konstantem, von der Lage des Mikrophons unabhängigem Druck steht, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Elektrode durch die Öffnung eines Dichtungsringes so wenig in die Griesskammer hineinragt, dass das Kohlegriess praktisch keine Dämpfung auf die bewegliche Elektrode bewirken kann und dass die Griesskammer hinter die durch die Berührungsstelle des Dichtungsringes mit der beweglichen Elek trode gelegte Ebene verlängert ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Kohlemikrophon nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der hinter die durch die Berührungsstelle des Dichtungsrin ges mit der beweglichen Elektrode gelegte Ebene ragende Teil der Griesskammer ring förmig und durch das feste Gehäuse der Griesskammer und dessen Deckel begrenzt ist. 2. Kohlemikrophon nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt fläche der beweglichen Elektrode ringförmig und der hinter die durch die Brührungsstelle des Dichtungsringes mit der beweglichen Elek trode gelegte Ebene ragende Teil der Griess kammer zentrisch zu ihr und durch die be wegliche Elektrode begrenzt ist. 3.
    Kohlemikrophon nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Kontakt fläche der beweglichen und der festen Elek trode zwei parallele Kegelflächen sind. Kohlemikrophon nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Kontaktfläche der beweglichen und der festen Elektrode in zwei parallelen Ebenen liegen. 5. Kohlemikrophon nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Elektrode mit ihrer Kontaktfläche durch die Membran selbst gebildet wird.
CH262448D 1948-02-11 1948-02-11 Kohlemikrophon. CH262448A (de)

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CH262448T 1948-02-11

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CH262448D CH262448A (de) 1948-02-11 1948-02-11 Kohlemikrophon.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1127400B (de) * 1959-12-07 1962-04-12 Krone Kg Elektrodenanordnung fuer mit Kohlegriess gefuellte Sprechkapseln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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