CH262501A - Zylinderschloss. - Google Patents

Zylinderschloss.

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CH262501A
CH262501A CH262501DA CH262501A CH 262501 A CH262501 A CH 262501A CH 262501D A CH262501D A CH 262501DA CH 262501 A CH262501 A CH 262501A
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Christen Rolf
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Christen Rolf
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B29/00Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


      Zylinderschloss.       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist ein       Zylinderschloss,    dessen     Merkmal    darin besteht,  dass es     Zuhaltungen    mit je     mindestens    zwei  Flächen hat, die dazu     bestimmt    sind, mit  verschiedenen     Schlüsseln        zusammenzuarbei-          ten.     



  Dank der Tatsache,     class    das Schloss pro       Zuhaltung    mindestens zwei     Arbeitsflächen     hat, ist es     besonders    gut für     sogenanute     Schliessanlagen geeignet, wo mehrere Gruppen  von Schlössern vorhanden sind und ein     Pass-          partout    für eine praktisch unbeschränkte  Zahl von Schlössern     gebraucht    werden soll.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt eine beispiels  weise     Ausführungsform    des     Erfiaadungsgeg-eai-          standes.     



       Fig.1    ist ein     Qiiersehnitt    durch das     Selilol:');          Fig.2    ist ein     Teilschnitt    nach der Linie  11-11 in     Fig.    1, und       Fig.3    ist eine     Seiteiiaiisiclit    eines Einzel  schlüssels.  



  Das dargestellte     Zylinderschloss    hat seit  lich jeder Flachseite des Schlüsselkanals eine  Reihe von fünf     Zuhaltungen    2, also im. gan  zen zehn     Zuhaltungen.    Diese     Zuhaltungen    be  stehen aus flachen Plättchen, deren Flach  seiten parallel zur Zylinderachse 3 liegen. Die       Zuhaltungen    jeder Reihe berühren sieh gegen  seitig an ihren vertikalen Rändern, führen  sich also gegenseitig selbst, wodurch der  Raum für besondere seitliche Führungen ein  gespart werden kann.

   Diese     Zuhaltungen     haben je zwei seitlich aus ihren     Flachseiten     gegen den Schlüsselkanal hin vorspringende    Nasen 4, von denen jede eine     Arbeitsfläche    5,  das heisst eine solche Fläche hat, welche mit  der einen oder andern der beiden     Steuer-          flächen        ti    und 7 des Schlüssels 1 bzw. der       Steuerfliiehen    eines Gruppenschlüssels     zusam-          nienarbeiten        kann.    Natürlich haben entspre  chend den beiden Reihen von     Zuhaltungen     beide Seiten des Schlüssels 1 Steuerflächen.  



       ,Jede        Zalialtung    hat ausser den Nasen 4       noch    eine auf die andere, also vom     Schlüssel-          kanal    abgekehrte Seite vorspringende Nase S,  an welcher sich eine in einer Vertiefung 9       eifies        Gylinderabseluiittes    10 untergebrachte       Feder    11 abstützt, welche das Bestreben       liat,    die ihr zugehörige     Zuhaltung    in       Sperrstellung    zu     halten,    in welcher die       Zuhaltuiag    in das in     Fig.    1 dargestellte,

         den    beweglichen Zylinder     filmgebende    Ge  häuse     ??    des Schlosses eingreift. Die  Nase 8 bildet auch einen Anschlag zur     Be-          (renzung    der Bewegung der     Zuhaltung    nach  oben. Durch den.

   Schlüssel werden die     Zuhal-          tun.gen    entgegen der     Wirkung-    ihrer Federn  11 aus ihrer Sperrlage     lierausbewegt.    Die  beschriebenen und dargestellten     Zuhaltungen     2     können    mitsamt ihren Nasen auf     einfache     Weise in einem     Stanzvorgang    hergestellt wer  den. Natürlich könnten sie auch gegossen,  beispielsweise gespritzt werden.  



  Der drehbare, die     Zuhaltungen    aufneh  inende Zylinder hat ausser den beiden dia  metral einander gegenüberliegenden Zylinder  abschnitten 10, die sich über die ganze Länge  der     Zuhaltungsreihen    erstrecken, auch noch      um J0  gegenüber den Zylinderabschnitten 10  versetzt angeordnete viereckige Stäbe 12, die  sich gleichfalls über die ganze Länge der       Zuhaltungsreihen    erstrecken. Man     erkennt     aus     Fig.        L,    dass die     Zuhaltungen    je an ihren  beiden Flachseiten von einem Zylinderab  schnitt 10 und den beiden Stäben 12 geführt  sind.

   Es braucht also im Gegensatz zu be  kannten Konstruktionen zu Führung einer  ganzen Reihe von     Zuhaltungen    nur drei an  sich für andere Zwecke gebrauchte Teile (10,  12, 12), während bei bekannten Schlössern  pro     Zühaltutng    je eine separate Führung vor  gesehen ist, was das Schloss verteuert.

   Die  beiden     einander    gegenüberliegenden Stäbe 12  dienen ausserdem den Schmalseiten des Schlüs  sels 1 als     Führung.    Die Stirnseiten des dreh  baren Zylinders werden durch zwei Scheiben  13     und    14 gebildet., von denen die vordere, 14,  das Schlüsselloch 15 und die hintere, 1.3, ein       Vierkantloch    16     aufweist,    in welches ein Vier  kant 17 eines den     nichtdargestellten-Türriegel     drehenden Schaftes 18 als     Mitnehmer    für den  Schaft eingreift. Das Vierkant 17 ist durch  die Deckelplatte 20 axial gesichert.  



  Die beiden Scheiben 13 und 14 werden       durch    durch die beiden Zylinderabschnitte  10 hindurchgehende Schraubenbolzen 21 mit  einander     verbunden,    wodurch die den dreh  baren Zylinder bildenden Teile 10, 12, 1.3, 14  zusammengehalten werden. Diese Bauart des  Zylinders erlaubt ein sehr einfaches, rasches  Zusammensetzen des Schlosses.  



  In einer Schliessanlage mit mehreren Grup  pen von Schlössern und mehreren Einzel  schlüsseln innerhalb jeder Gruppe kann die  obere Arbeitsfläche 5     (Fig.    1) wenigstens  einer     Zuihaltung    eines Schlosses einer Gruppe  auf einer andern Höhe angeordnet sein als  die entsprechende Arbeitsfläche der gleichen       Zuhaltung    eines andern Schlosses der gleichen  Gruppe, während die untern Arbeitsflächen     5-          dieser        Ziuhaltungen    aller Schlösser der glei  chen Gruppe alle auf gleicher Höhe angeord  net sind.

   Auf diese Weise kann der Gruppen  schlüssel (das ist der Passepartout einer  Gruppe) durch Zusammenarbeit, mit diesen    auf gleicher Höhe liegenden Arbeitsflächen  alle Schlösser einer Gruppe öffnen.  



  Mit Rücksicht     auf    die praktisch möglichen       Zylinderdurchmesser    sind im ganzen nur vier  verschiedene Lagen jeder Nase 4 in bezug  auf den übrigen Teil der     Zuhaltung    möglich.  Das heisst, es können im ganzen vier Varian  ten einer     Zuhaltung    hergestellt werden. Man  kann also unter Berücksichtigung dieser vier       Variationsmöglichkeiten    immer drei     Zuhaltun-          gen    zu einer Gruppe kombinieren, was im  Maximum 64 Einzelschlösser pro Gruppe er  gibt.

   Je nach der Grösse der zu bauenden  Schliessanlage ist eine grössere oder kleinere  Anzahl von     Zuhaltungen    für die     Gruppenbil-          dtmg    zu reservieren. Sieht man z. B, bei einer  Schliessanlage maximal zwanzig verschiedene  Gruppen vor, so benötigt man sechs     Zuhaltun-          gen,    je drei     Zuhaltungen    geben eine Gruppe.  Ein Einzelschlüssel     wird    dann aus einer Kom  bination dieser drei.     Zuhaltungen    gebildet.  Wie schon erwähnt, können mit einer Gruppe  von drei     Zuhaltungen    64 Kombinationen ge  bildet werden. Werden die     Zuhaltungen    z. B.

    von 1 bis 6 numeriert, so bilden die Num  mern 1-2-3,     1-2-4,    1-2-5,<B>1-2-6,</B>       2-3-4,    2-3-5 usw. je eine Gruppe von je  64 Einzelschlössern. Mathematisch ist dies  eine Kombination von sechs Elementen zur  dritten Klasse. Es sind also
EMI0002.0042  
   verschie  dene Gruppen möglich. Da in einer grossen  Schliessanlage etwa 6 bis 7     Zuhaltungen    für  die Gruppenbildung gebraucht werden, so  bleiben bei einer Totalzahl von 10 bis 12 Zu  haltungen immer noch 4 bis 5     Zuhaltungen     frei zur Bildung anders gearteter Schliess  anlagen.

   Da je die eine Steuerfläche einer  Schlüsselseite für die Bildung der Gruppen  schlüssel nicht     verwendet    wird, so können die  entsprechenden Arbeitsflächen der noch freien       Zuhaltungen    normal mit den andern Arbeits  flächen dieser freien     Zuhaltungen    kombiniert  werden. Aus sechs noch freien     Zuhaltungen     kann man somit noch 262144 verschiedene  Kombinationen herstellen.

   Die Zahl     26214.1     erhält man aus folgender Rechnung: Da eine       Zuhaltung,    sofern sie nicht     zum    Bilden einer      Gruppe gebraucht wird, acht verschiedene La  gen der     Schlüsselangriffsflächen    aufweisen  kann, sind also aus einer     Zuhaltung    schon  acht verschiedene  Schlösser  möglich. (Bei  der     Zuhaltung    sind ja oben und unten je  vier verschiedene Lagen der     -hervorspringen-          den    Nasen     möglich.)    Entsprechend sind bei  den Steuerflächen des Schlüssels je vier ver  schiedene     Höhenlagen    möglich.

   Hat     inan    aber  zwei solche     Zuhaltungen        zur    Verfügung, so  kann man die Möglichkeiten der ersten Zu  lialtung mit     denjenigen    der zweiten variie  ren lassen, das heisst man erhält achtmal mehr  Möglichkeiten. Mathematisch ist dies eine Va  riation von n Elementen zur     k-ten    Klasse,  wenn die Elemente beliebig oft, aber Höch  stens     k-mal    auftreten dürfen. Im vorliegen  den Fall hat     inan    acht Elemente, die     inan    zur  sechsten Klasse variieren lässt, =     81;    8.8.8.8.8.8 = 262144.

   Einer Schliessanlage  wird nun eine dieser Kombinationen zugeteilt,  woraus ersichtlich ist, wie gross die     verseliie-          denen    Anlagemöglichkeiten     sind.    Da praktisch  kaum mehr als     maximal    64 Türen zu einer  Gruppe zusammengeschlossen werden (nur bei  ganz     grossen    Anlagen wird     man    vier     Zuhal-          tungen    zu einer Gruppe     zusammenschliessen,          %vas    dann 256 verschiedene Einzelschlösser  pro Gruppe ergeben würde),

   so ist jede  Gruppe jederzeit bis auf 64 Einzelschlösser  herauf     erweiterungsfähig.    Ebenfalls     können     die verschiedensten Gruppenschlüssel     nael,be-          stellt    werden.  



  Die Möglichkeiten können noch ganz ge  waltig dadurch gesteigert werden, wenn man  pro     Zuhaltung    mehr als zwei     Arbeitsflächen     vorsieht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zylinderschloss, dadurch gekennzeichnet, dass es Zuhaltungen mit je mindestens zwei Flächen hat, die dazu bestimmt sind, mit ver schiedenen Schlüsseln zusammenzutirheiten. UNTERAN SPRt,\CHE 1. Zylinderschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es beidseitig des Schlüsselkanals je eine Reihe von Zuhaltun- gen hat.
    2. Zylindersehloss nach Unteransprtteh l., dadurch gekennzeichnet, dass sich benacli- barte Zuhaltungen der einzelnen Reihen ge genseitig führen. 3. Zylinderschloss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Flachseite der Zuhaltungen parallel zur Zylinderachse verläuft und die erwähnten Flächen der Zu haltungen an mindestens zwei seitlich aus den Flachseiten der Zuhaltungen herausstehenden Nasen vorgesehen sind.
    4. Zylinderseliloss nach Unteranspruch 1, dadureli gekennzeichnet, dass der die Zuhal- tungen aufnehmende Zylinder mehrere Füh rungsteile für die Zuhaltungen aufweist, von welchen Führungsteilen jeder sich über die ganze Länge der Zuhaltungsreihen erstreckt.
    5. Zylindersehloss nach Unteranspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, dass zwei der Füh rungsteile für die Zuhaltungen aus zwei dia metral einander gegenüberliegenden Zylinder abschnitten und zwei weitere dieser Führungs teile aus zwei gegenüber den Zylinderabschnit ten um 90 versetzten, eckigen Stäben bestehen.
    6. Zylindersehloss nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zyiinder- abschnitte Vertiefungen. zur Aufnahme der die Zuhaltunben belastenden Federn aufweisen, während die Flachseiten jeder Zuhaltung von einem Zvlinderabsehnitt und den zwei Stäben geführt sind.
    7. Zylinderschloss nach Unteransprueli 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der von den Nasen abgekehrten Seite der Flachseiten der Zuhaltungen ein Vorsprung vorgesehen ist, der einerseits der die Zuhaltung belastenden Feder als -Abstützung und anderseits der Zu haltung selbst als Anschlag zur Bewegungs begrenzung dient.
CH262501D 1947-02-04 1947-02-04 Zylinderschloss. CH262501A (de)

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CH262501D CH262501A (de) 1947-02-04 1947-02-04 Zylinderschloss.

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CH (1) CH262501A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267135B (de) * 1962-05-24 1968-04-25 Roger Parlier Drehzylinderschloss mit in einem Zylinderkern quer verschieblichen plattenfoermigen Zuhaltungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267135B (de) * 1962-05-24 1968-04-25 Roger Parlier Drehzylinderschloss mit in einem Zylinderkern quer verschieblichen plattenfoermigen Zuhaltungen

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