CH262642A - Einrichtung zur gleichzeitigen Regulierung der Brennstoffeinspritzung und der Luftansaugung bei Einspritzverbrennungsmotoren mit Fremdzündung. - Google Patents
Einrichtung zur gleichzeitigen Regulierung der Brennstoffeinspritzung und der Luftansaugung bei Einspritzverbrennungsmotoren mit Fremdzündung.Info
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Description
Einrichtung zur gleichzeitigen Regulierung der Brennstoffeinspritzung und der Luftansaugung bei Einspritzverbrennungsmotoren mit Fremdzündung. Bei Verbrennungsmotoren mit Brennstoff einspritzung und Fremdzündung besteht die Aufgabe, für jeden Betriebszustand des Mo tors das Verhältnis der einzuspritzenden Brennstoffmenge zur angesaugten Luftmenge einzuregulieren. Die einfachste Art einer sol chen Regulierung bestellt in der mechanischen Kupplung der Drosselklappe im Ansaugrohr des Motors,
mit dem die Menge des einmt- spritzenden Brennstoffes regulierenden Organ an der Brennstoffeinspritzpumpe mittels Vbertragungshebel,Kabel oder Gestänge. Der artige Einrichtungen besitzen zur Erleichte rung der Beschleunigung des Motors eine Be schleunigungsstellung, in der dem Motor eine grössere Brennstoffmenge zugeführt wird, als er im normalen Lauf benötigt. Die Beschleuni gungsstellung wird beim Hochlaufen des Mo tors gleich in der ersten Betätigungsphase der Reguliereinrichtung erreicht und über schritten, womit eine rasche Beschleunigung des Motors erzielt wird.
Nach der vorliegenden Erfindung wird die gegenseitige Abhängigkeit der Stellung der Drosselklappe im Ansaugrohr zur Ein- spritzmenge der Einspritzpumpe durch eine Kurvenscheibe gesteuert. Die Erfindung kenn zeichnet sich dadurch, dass die Kurvenscheibe einen beweglichen Nocken aufweist, der eine die Einspritzmenge beim Anlassen des Motors gegenüber dem Abstellen vergrössernde Stel lung einnimmt. In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darge stellt.
Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Darstellung der Einrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 bis 4 die Kurvenscheibe mit dem beweglichen Nocken in ver sehiedenen Stel lungen, Fig. 5 die Einspritzmenge in Abhängig.- keit von der Stellung der Drosselklappe.
In der Fig. 1 ist mit 1 eine im Ansaug rohr 2 eingebaute Drosselklappe, mit 3 ein Winkelhebel, mit. 4 ein Betätigungskabel. und mit 5 eine Brennstoffeinspritzpumpe bezeich net. Die Welle der Drosselklappe 1 trägt eine mit einem beweglichen Nocken 7 ausgerüstete Kurvenscheibe 6, die beim Drehen der Dros selklappe den Hebel 3 verstellt. Über das am Hebel befestigte und in einem Rohr 1.2 lau fende Kabel. 4 wird dann bei der Brennstoff pumpe ein Organ betätigt, das die Menge des einzuspritzenden Brennstoffes einstellt. Da mit der Hebel 3 stets auf der Kurvenscheibe 6 aufliegt, kann das Regelorgan für die Brennstoffmenge eine entsprechende Reak tion ausüben.
Die Einrichtung befindet sieh in der Stel lung, die der Ruhestellung des Motors ent spricht, die Drosselklappe ist geschlossen und die Brennstoffpumpe fördert nicht. Beim Drehen der Drosselklappe im angedeuteten Pfeilsinn, zum Zwecke des Anlassens des Mo- tors, wird die Kurvenscheibe 6 mutgedreht. Die Kurvenscheibe besitzt nun einen Nocken 7, der bei der ersten Drehbewegung dem Hebel 3 einen starken Ausschlag erteilt und damit die Brennstoffpumpe zu einer intensi ven Brennstofflieferung veranlasst. Der Mo tor erfährt dadurch eine rasche Beschleuni gung.
Wird beim weiteren Drehen der Kur venscheibe der IIToeken 7 überschritten, so gelangt der Hebel 3 auf den Teil der Kurven scheibe, der beim dauernden Lauf des Mo tors wirksam ist und dem eine normale Brennstoffeinspritzung entspricht. Erfolgt nun zwecks Stillsetzung des Motors ein Zu rückdrehen der Drosselklappe, so wird der aus der Kurvenscheibe herausragende Nocken 7 durch den Hebel in die Kurvenscheibe hin eingedrückt, bis der Hebel den äussersten Punkt des Nockens passiert hat, womit die beim Anlassen erreichte Erhöhung der Brenn- stoffzufuhr vermindert ist.
Die Kurvenscheibe 6 muss nicht direkt auf der Welle der Dros selklappe sitzen. Sie könnte mit dem Hebel zusammen an einer andern Stelle montiert sein, wenn dafür gesorgt ist, dass sich die Drehbewegung der Drosselklappe auf die Nockenseheibe überträgt, was z. B. mit Hilfe eines Gestänges oder Zahnradgetriebes- ge schehen kann.
Nach den Fig. 2 bis 4 ist in einer Bohreng der Kurvenscheibe 6 ein von einer Druck feder 8 nach aussen gedrückter Nocken 7 untergebracht. Die Fig. 2 zeigt den Nocken 7 in der Stellung, die dem stillgesetzten Motor entspricht. Aus der Fig. 3 ist ersichtlich, wie bei der Drehung der Kurvenscheibe dem mit einer Laufrolle ausgestatteten Hebel ein star ker Ausschlag erteilt wird, der im Zusammen wirken mit der Brennstoffpumpe zu einer raschen Beschleunigung des Motors führt.
Die schräge Fläche 10 des Nockens 7, auf der die Laufrolle 9 beim Anlassen des Motors hinaufrollt, bildet mit der Axe des Nockens einen spitzen Winkel, so dass die in die Ver schiebungsrichtung des Nockens fallende Komponente der vom Hebel auf den Nocken ausgeübten Kraft nicht genügt, um den Ge gendreck der Feder 8 zu überwinden.
Der Nocken verbleibt in der herausstehenden Stel lung, bis die Laufrolle den äussersten Punkt des Nockens erreicht hat und den Nocken nunmehr in die Kurvenscheibe hineinziidrük- ken vermag, wie es die strichpunktiert ge zeichnete Stellung von Hebel lind Nocken in der Fig. 3 veranschaulicht. Die Fig. 4 zeigt Nockenscheibe und Hebel in Betriebsstellung.
Beim Stillsetzen des Motors läuft die Rolle des Hebels auf der Fläche 11 des Nockens auf. Da die Fläche 11 mit der Axe des Nockens einen grösseren Winkel einschliesst als die Nockenfläehe 10, so vermag der Hebel den Nocken beim Zurückdrehen zuerst in die Kur venscheibe hineinzudrücken.
Die beschriebene Arbeitsweise der Kurven scheibe mit dem beweglichen Nocken führt zu einer Abhängigkeit der Einspritzmenge von der Stellung der Drosselklappe, die in der Fig. 5 schematisch dargestellt ist. Als Ab szisse ist dabei die Öffnung der Drossel klappe und als Ordinate die Brennstoffzu fuhr aufgetragen. Beim Anlassen und beim nachfolgenden Abstellen des Motors wird die Kurve im angegebenen Pfeilsinn durchlaufen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur gleichzeitigen Regulie rung der Brennstoffeinspritzung und der Luftansaugung bei Einsprit.zverbrennungs- inotoren mit Fremdzündung, wobei die gegen seitige Abhängigkeit der Stellung der Dros selklappe im Ansaugrohr zur Einspritzmenge der Einspritzpumpe durch eine Kurvenscheibe gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheibe einen beweglichen Nocken aufweist, der eine die Einspritzmenge beim Anlassen des Motors gegenüber dem Abstel len vergrössernde Stellung einnimmt. UNTERANSPRüCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der bewegliche Nocken unter dem Druck einer Feder beim Anlassen aus der Kurvenscheibe herausragt und unter dem Gegendruck eines von der Kurvenscheibe betätigten Hebels beim Abstel len in die Kurvenscheibe hineingeht. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Nocken zwei über die Kurvenscheibe hinausragende, mit dem Hebel in Berührung kommende Flächen aufweist, von denen diejenige, auf die der Hebel beim Anlassen aufläuft, einen kleineren Winkel mit der Axe des Nockens einschliesst als die andere Fläche, auf die der Hebel beim Ab stellen aufläuft. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kurvenscheibe auf der Welle der Drosselklappe sitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH262642T | 1946-05-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH262642A true CH262642A (de) | 1949-07-15 |
Family
ID=4474462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH262642D CH262642A (de) | 1946-05-25 | 1946-05-25 | Einrichtung zur gleichzeitigen Regulierung der Brennstoffeinspritzung und der Luftansaugung bei Einspritzverbrennungsmotoren mit Fremdzündung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH262642A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE900629C (de) * | 1950-04-20 | 1953-12-28 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Dieselmaschine |
| FR2337816A1 (fr) * | 1976-01-10 | 1977-08-05 | Mitsubishi Heavy Ind Ltd | Moteur a injection directe a allumage par etincelle |
-
1946
- 1946-05-25 CH CH262642D patent/CH262642A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE900629C (de) * | 1950-04-20 | 1953-12-28 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Dieselmaschine |
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