CH262679A - Gegengekoppelter Verstärker. - Google Patents
Gegengekoppelter Verstärker.Info
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Description
Gegengekoppelter Verstärker. Diese Erfindung bezieht sich auf einen Verstärker mit Gegenkopplung. Das Ziel die ser Erfindung ist, einen Verstärker zu schaf fen, der die Verstärkung des Verstärkers während der Dauer eines ungewöhnlich hohen Eingangssignales herabsetzt, so dass eine Ver zerrung vermieden wird.
Der erfindungsgemässe gegengekoppelte Verstärker ist gekennzeichnet durch eine im Rückkopplungskanal liegende variable Quer impedanz, die derart ausgebildet und angeord net ist, dass sieh ihr Impedanzwert mit zu nehmendem Ausgangssignalpegel vergrössert.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen vier verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung.
In Fig. 1 ist ein dreistufiger Röhrenver stärker gezeigt. Von der Sekundärwicklung des Eingangstransformators 1 wird mittels eines von Hand einstellbaren Potentiometers 2 die Eingangsspannung abgenommen. Die erste Verstärkerröhre 3 ist mit einem Kathoden widerstand 4, einem Schirmgitterwiderstand 5 mit einem Überbrückungskondensator 6 und einem Anodenwiderstand 7 versehen und über einen Kopphingskondensator 8 mit dem Steuergitter der naehfolgenden Verstärker röhre 9 verbunden.
Ebenso enthält die zweite Stufe die Röhre 9, einen Gitterwiderstand 10, einen Kathodenwiderstand 11 mit dem Über brückungskondensator 12 und einen Anoden widerstand 13 und ist über den Kondensator 14 mit einer dritten Verstärkerröhre 15 ge koppelt. Diese ist in gleicher Weise mit einem Kathodenwiderstand 16, Überbrückungskon densator 17 und CTitterwiderstand 18 ver bunden und arbeitet auf einem Ausgangs transformator 19.
Die Anodengleichspannung für alle Röh ren wird von einem Netzgerät 24 geliefert. Die Kathodenheizdrähte, die mit H bezeichnet sind, werden ebenfalls vom Gerät 24 gespeist.
Der Rückkopplungskanal ist wie folgt auf gebaut: eine Hilfswicklung 40 des Ausgangs transformators 19 ist einerseits mit der Anode eines Diodengleichrichters 28 verbunden, des sen Kathode durch die Verbindung mit einem Punkt. auf dem Anzapfwiderstand 26 positiv vorgespannt ist, und anderseits über einen Widerstand 38 an den negativen Pol des Speisekreises angeschlossen.
Der Widerstand 38 ist durch einen Kondensator 29 überbrückt und mit dem Steuergitter einer Röhre 30 mit variabler Steilheit verbunden, deren Kathode und Fanggitter mit einem Punkt auf dem Anzapfwiderstand 27 verbunden sind, der positiver als das Gitter ist. Die Anode der Röhre 30 wird über den Widerstand 35 ge speist und das Schmirgitter ist über den Wi derstand 36, der durch den Kondensator 37 überbrückt ist, vorgespannt.
Die Röhre 30 und der Widerstand 35 bilden die Querimpedanz eines im Rückkopplungskanal liegenden T- Netzwerkes. Eine Längsimpedanz desselben wird durch einen Widerstand 31 und den Blockkondensator 32 und die andere durch einen Widerstand 33 und einen Blockkonden- Bator 34 gebildet. Die Impedanz der Röhre 30 kann mittels des variablen Widerstandes 27 auf den gewünschten Wert eingestellt werden. Die Kombination des Kondensators 41 mit den Widerständen 4 Lind 42 erlaubt die Einstel lung der Phase der Rückkopplungsspannung.
Wenn ein Signal, welches zu stark ist, durch den Verstärker geht oder versucht, durch ihn hindurchzugehen, wird ein Teil des Ausganges in der Diode 28 gleichgerichtet und lädt den Kondensator 29 negativ gegen Erde auf, und dadurch wird eine negativere Vorspannung an dem Steuergitter der Röhre 30 auftreten, die deren innern Widerstand vergrössert,
so dass die Querimpedanz des T- Netzwerkes erhöht wird Lind ein relativ grosser Teil der Ausgangsspannung an den Eingang der Verstärkerröhre 30 zurückgeführt wird und so die Amplitude des Eingangssignals verringert. Wenn das starke Signal ist, fliesst die Ladung des Konden- sators 29 langsam über den Widerstand 38 ab,
wodurch die Anlage nach dein Durch gehen des übermässigen Spitzensignals auf Normalzustand zurückgeführt wird. Auf diese Weise können zeitweilig auftretende Spitzen signalstärken den Verstärker nicht überlasten und zu Verzerrungen Anlass geben.
Die Werte der Impedanzen werden ge wöhnlich so gewählt'" und die Kathodenvor- spannung der Röhre 30 so eingestellt, dass der innere Widerstand der Röhre 30 klein ist im Vergleich zu der Längsimpedanz des T-Netz- werkes, folglich wird nur ein relativ kleiner Teil der Ausgangsspannung an den Verstär- kereingang zurückgeführt.
Der Verstärker kann natürlich mehr oder weniger als drei Stufen haben. Auch kann die Rückkopplung sich auf nur einige Stufen in einem mehrstufigen Verstärker erstrecken.
Ein anderes Ausführungsbeispiel der Er findung ist in Fig. 2 gezeigt, welches sich von demjenigen in Fig. 1 nur dadurch unter scheidet, dass der Widerstand 31 mit der Anode der Röhre 15 verbinden ist, anstatt mit der Wicklung 39, und dass der Wider stand 33 mit der Kathode der Röhre 9 ver- bunden ist, anstatt mit der Röhre 3, und die in Fig. 1 gezeigten Kondensatoren 12 und 41 und der Widerstand 42 weggelassen sind.
Eine weitere Variante ist in Fig. 3 ge zeigt. Hier ist auch die Röhre 3 eine Röhre mit variabler Steilheit, deren Gitterpotential der automatischen Verstärkungssteueiaing unterworfen wird durch Verbindung des un tern Anschlusspunktes der Sekundärseite des Transformators 1 mit dem Verbindungspunkt des Kondensators 29 und der Spule 40, anstatt mit Erde, wie in Fig. 2.
Eine andere Variante ist in Fig. 4 gezeigt, die ähnlich derjenigen von Fig. 3 ist, ausge nommen, da.ss in Fig. 4 eine zusätzliche Gleichrichterröhre 44 eingeschaltet ist, deren Anode mit dem untern Ende des Wider standes 2 und deren Kathode über einen ein stellbaren Widerstand 47 an die Wicklung 39 angeschlossen ist.
Dies erzeugt eine automa tische Steuerung der Verstärkung der Röhre 3, die von dem mittleren Signalpegel abhängt. Die Ausgangsspannung wird in der Röhre 44 gleichgerichtet und lädt den Kondensator 45 auf, die Spannung über diesem Kondensator wird an das Gitter der Röhre 3 angelegt. Über den Widerstand 46 wird der Kondensa tor 45 entladen. Mittels des einstellbaren Wi derstandes 47 kann die Verstärkungswirkung der Röhre 3 eingestellt werden. Der Verstär ker reguliert deshalb automatisch seine Ver stärkung so, dass praktisch eine konstante Ausgangsspannung aufrechterhalten wird.
Diese Verstärkungssteueriuig wirkt langsam für langsame Ausgangsspannungsänderungen, aber die Gegenkopplung wirkt schnell für Signale übermässiger Amplitude, da. in diesem Fall die Spannung über dem Kondensator 45 in voller Höhe an das Gitter der Röhre ange legt wird und die Entladung über den Wi derstand 46 nicht schnell genug folgt.
Der Gleichrichter 44 und die Röhre 3 kön nen so eingestellt werden, dass der Verstärker mit höherer Ausgangsspannung arbeitet, als wenn der Gleichrichter 28 und die damit ver bundenen variablen Impedanzelemente nicht vorhanden wären, da. übermässige Signalam plituden entfernt werden, und demnach der Verstärker mit einer höheren Signaleingangs spannung betrieben werden kann als sonst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gegengekoppelter Verstärker, gekenn zeichnet durch eine im Rückkopplungskanal liegende variable Querimpedanz, die derart ausgebildet und angeordnet ist, dass sich ihr Impedanzwert mit zunehmendem Ausgangs signalpegel vergrössert. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verstärker nach Patentanspruch da durch gekennzeichnet, dass die Querimpedanz eine Röhre mit variabler Steilheit enthält, und dass Mittel vorhanden sind, um dieser Röhre eine vom Ausgangssignalpegel abhän gige Vorspannung aufzudrücken, so dass sich die Impedanz der Röhre bei wachsendem Aus gangspegel vergrössert. 2.Verstärker nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Erzeugung der Vorspannung einen Gleich richter enthalten, der einen vom Ausgangs pegel abhängigen Gleichstrom liefert, welcher eine Vorspannung für die Steuerelektrode der Röhre mit variabler Steilheit erzeugt. 3. Verstärker nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Rück- kopplungs-Kanal mindestens eine Serie impedanz enthält. 4. Verstärker nach Unteransprueh 3, da durch gekennzeichnet, dass die Röhre bei nor malem Ausgangspegel eine Impedanz hat, die klein ist im Vergleich zur Serieimpedanz im Rückkopplungskanal. 5.Verstärker nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kondensator parallel zum Eingang der Röhre variabler Steilheit geschaltet ist, welcher gleichzeitig in Serie zum Gleichrichter liegt. 6. Verstärker nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass im Rückkopplungs kanal ein T-Netzwerk liegt, dessen Parallel impedanz die Röhre variabler Steilheit ent hält. 7. Verstärker nach den Unteransprüchen 4, 5 und 6. B. Verstärker nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Seriearme des T-Netzwerkes einerseits mit der Anode der Endröhre und anderseits mit der Kathode einer Vorröhrenstufe verbunden sind (Fig. 2). 9.Verstärker nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, da.ss eine weitere Vor röhre eine Röhre vaAabler Steilheit ist (Fig. 3). 10. Verstärker nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass das Gitterpoten tial der Vorröhre variabler Steilheit der auto matischen Verstärkungsregelung unterworfen ist durch eine Verbindung der Sekundärseite des Eingangssteuerformators mit dem Kon densator, der parallel zum Eingang der Röhre variabler Impedanz liegt (Fig. 3). 11.Verstärker nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass ein zweiter Gleich richter zwischen die Sekundärseite des Ein gangstransformators und die Sekundärseite des Ausgangstransformators so geschaltet ist, dass eine automatische Regelung der Verstär kung der Vorröhre variabler Steilheit durch den mittleren Signalpegel erfolgt (Fig.4). 12.Verstärker nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass zwischen Anode und Erde des zweiten Gleichrichters ein Kon densator liegt, dem ein Entladewiderstand für den Kondensator parallel geschaltet ist (Fig. 4).
Applications Claiming Priority (1)
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