CH263081A - Verfahren zum spanabhebenden Bearbeiten von während der Bearbeitung sich nicht drehenden Werkstücken und Werkzeugmaschine zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum spanabhebenden Bearbeiten von während der Bearbeitung sich nicht drehenden Werkstücken und Werkzeugmaschine zur Durchführung des Verfahrens.

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CH263081A
CH263081A CH263081DA CH263081A CH 263081 A CH263081 A CH 263081A CH 263081D A CH263081D A CH 263081DA CH 263081 A CH263081 A CH 263081A
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CH
Switzerland
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tool
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workpiece
machining
workpieces
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English (en)
Inventor
Engler Werner
Original Assignee
Engler Werner
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C1/00Milling machines not designed for particular work or special operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description


  Verfahren zum spanabhebenden Bearbeiten von während der Bearbeitung sich nicht  drehenden Werkstücken und Werkzeugmaschine zur Durchführung des Verfahrens.    Von spanabhebenden Werkzeugmaschinen  mit während der Bearbeitung sich nicht dre  henden Werkstücken, insbesondere von Fräs  und Hobelmaschinen und auch von Flächen  schleifmaschinen, werden stets höhere Leistun  gen und eine grössere Genauigkeit verlangt.  



  Es sind Werkzeugmaschinen dieser Gattung  bekannt, bei denen das Werkstück auf einem  beweglichen Schlitten oder Tisch und die das  Werkzeug tragende Welle in einem überhän  genden Teil des     Maschinengestelles    gelagert  ist. Es sind ferner Werkzeugmaschinen sol  cher Art bekannt, bei denen das Werkstück  auf einem feststehenden Tisch und die das  Werkzeug tragende Welle in einem sich zwecks  Spanabnahme hin- und hergehenden überhän  genden Teil des     Maschinengestelles    gelagert       ist.    Zur ersteren Art zählen wir die Fräs- und  Hobelmaschinen (auch Shapers) mit  fliegen  den , der Hebelwirkung voll 'ausgesetzten  Oberarmen sowohl als auch die     Portalfräs-          werke    und die Portalhobelwerke,

   bei denen  der Tisch zwecks Spanabnahme sich mit dem  Werkstück durch das Portal hindurch     hin-          und    herbewegt, der Werkzeughalter während  der Zerspanung sich in der Richtung der  Tischbewegung nicht bewegt. Zur zweiten Art.  zählen wir Spezialfräs- und -hobelmaschinen  und Flächenschleifmaschinen, bei denen der  Tisch mit dem Wer kstück während des     Zer-          spanens    ortsfest bleibt., das Werkzeug dagegen  zwecks Spanabnahme samt dem Arm, an dem  es angebracht ist und der quer zum Tisch ver-    läuft, über das Arbeitsstück hin- und her  bewegt wird.  



  Bei all diesen Konstruktionen können,  trotzdem sie als modern gelten, eventuell er  hebliche Erschütterungen auftreten. Erschüt  terungen (Vibrationen) beeinträchtigen die  Genauigkeit der Arbeit und die Geschwindig  keit der Spanabnahme. Man hat versucht, die  Erschütterungen,     hervorgerufen    durch die  Durchbiegung, dadurch zu vermindern, dass  man stärker baute, in vielen Fällen so viel  stärker, dass Materialaufwand und Preis in  keinem Verhältnis mehr zur erzielbaren Ge  nauigkeit und Leistung standen.

   Besonders  da, wo der Tisch mit dem Werkstück zwecks       Spanabnahme    hin- und herbewegt wird, steigt  der Kraftbedarf oft ins Unerträgliche; ist es  vom Gesichtspunkt des Kraftverbrauches doch  an und für sich schon unrichtig, die schwere  tote Masse von Tisch und Werkstück unter       dem    leichteren, ortsfesten Werkzeug hin- und       lierstreichen    zu lassen. An     bisher    bekannten  Konstruktionen, bei denen der Tisch während  des     Zerspanens    ortsfest. bleibt, wird der ge  ringere Kraftverbrauch durch die grössere  Vibration infolge fliegendem Werkzeugträger  mehr als wettgemacht.  



  Je grösser die Massen     lind    Flächen sind,  die hin- und herbewegt werden müssen (z. B.  grosse und lange Tische), um so schwieriger ist  es, das Spiel in den Führungen zu beherrschen  und damit die Genauigkeit der Arbeit am  Werkstück einzuhalten.      Je besser eine Werkzeugmaschine gegen  die Hauptrichtungen der Schneid- oder Ar  beitsdrücke, abgestützt ist, um so weniger macht  sich die bei Werkzeugmaschinen gefürchtete       Hebelwirkung    und damit verbundene Durch  biegung bemerkbar und um so schneller und  genauer ist die Arbeit.  



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung  besteht darin, die erwähnten Nachteile dieser  bekannten Werkzeugmaschinen zu beheben,  Leistung und Genauigkeit zu erhöhen, das  Maschinengewicht     und-    den Kraftbedarf zu       vermindern.     



  Das Verfahren gemäss der Erfindung  zeichnet sich dadurch aus, dass man das Werk  stück innerhalb eines starren Rahmens fest  spannt     und    bei in Eingriff befindlichem Werk  zeug ortsfest hält und das Werkzeug innerhalb  des Rahmens und parallel zu demselben über  das Werkstück hinweg-führt, das Ganze zum  Zwecke, schädliche     Vibrationen    zu vermeiden.  



  In der beiliegenden     Zeichnung    ist in  Abb. 1 und 2 als beispielsweise Ausführungs  form der Maschine gemäss dem Patentanspruch  II eine Fräsmaschine dargestellt, und zwar in  einem Schaubild und in einem Grundruss.  



  Die dargestellte Maschine     weist    einen star  ren ortsfesten Rahmen auf, der eine Boden  platte 1, zwei vertikale Seitenteile 2, 3 und  einen noch näher zu beschreibenden Abschluss  balken 7 besitzt. Zwischen den Seitenteilen 2,  3 und über der Bodenplatte ist ein zur Auf  nahme des Werkstückes bestimmter Teil 4 vor  gesehen, der an den Seitenteilen 2, 3 anliegt       und    dadurch auch den Rahmen noch     zusätz-          lich    versteift.

   Der Teil 4 kann durch Drehen  der Schraubenspindel 5 zwischen den Seiten  teilen 2, 3 vertikal in die jeweilige Arbeits  lage eingestellt     werden.    In Schlitzen 6 der  Seitenteile 2, 3 ist der     Balken    7 des Rahmens  vertikal einstellbar gelagert, in welchem ein       Werkzeugschlitten    8 in der Richtung des  Pfeils I hin und her verstellbar ist. Im Schlit  ten 8 ist der Fräser 9 drehbar gelagert, der  z. B. durch     einen    Elektromotor angetrieben  wird. Der Vorschub des Schlittens 8 wird  ebenfalls motorisch bewerkstelligt, und zwar  sowohl in     vertikaler    Richtung wie auch im    Sinne des Pfeils I.

   Es sind an sich bekannte  Getriebe zum selbsttätigen Umsteuern des  Schlittens 8, zum Stillsetzen desselben und  auch zum Vorschub des     Balkens    7 in den Sei  tenteilen 2, 3 vorgesehen.  



  Statt einen     Fräser    könnte ein Werkzeug  zum Hobeln oder ein solches zum Schleifen des       Werkstückes    vorgesehen sein. Der Rahmen 1,  2, 3     und    7 könnte statt vertikal stehend, lie  gend ausgebildet sein. Es bleiben Werkzeug  und Werkstück, das heisst, der Punkt, an dem  das Werkzeug das Werkstück angreift, immer  innerhalb des Rahmens     1.,    2, 3, 7. Die Arbeits  drücke werden also von allen Seiten des       Rahmens    aufgenommen, ohne dass Kräfte  durch den Rahmen hindurch in     unabgestützte     Teile geleitet würden.

   Wie ersichtlich, ist bei  der beschriebenen Werkzeugmaschine das  Werkstück innerhalb des starren Rahmens  aufgespannt, und während des Eingriffes des  Werkzeuges bleibt es ortsfest, während die  Werkzeugwelle mit dem Werkzeug 9 entlang  und innerhalb einer Seite des Rahmens den  vollen Arbeitsgang über das Werkstück in  einer Bewegung längs des Balkens 7 ausführt.

    Der Vorschub des Werkstückes 10 gegenüber  dem Werkzeug in der Richtung     senkrecht    zum  Balken 7 zwischen zwei aufeinanderfolgenden  Arbeitsgängen erfolgt durch eine     Querschiebe-          platte    4 auf dem starren Tisch, die also ruck  weise quer zum Rahmen bewegt     wird.    Es blei  ben Werkzeug und Werkstück, das heisst der  Punkt, an dem das Werkzeug das Werkstück  angreift, nicht nur immer innerhalb des     Rah-          mens,    vielmehr werden die Arbeitsdrücke stets  und in jeder Lage von allen Seiten des Rah  mens aufgenommen,

   ohne dass Kräfte durch  den Rahmen hindurch in     unabgestützte    Ge  biete geleitet     würden.     



  Dieses Verfahren     bringt    folgende Vorteile  1. Dadurch, dass die Drücke durch den       durch    Balken 7 geschlossenen Rahmen aufge  nommen werden und keine Verwindungen vor  kommen, ist eine schnellere und grössere Span  abnahme gewährleistet.  



  2. Aus demselben Grunde ist eine grössere  Genauigkeit und also eine genauer gearbeitete  Fläche gewährleistet. Der Zweck ist, durch      genauest gefräste oder gehobelte Flächen die  teure     Nachbearbeitung    durch Schleifen oder  Schaben in vielen Fällen zu ersparen.  



  3. Die nutzbare Tischfläche wird vergrö  ssert, ohne dass die Maschine entsprechend  schwerer oder     grösser    sein muss, weil nicht der  Tisch sich hin und her bewegen muss, sondern  das     Werkzeug    der ganzen Tischlänge entlang  geführt wird.  



  4.     Wegen    der     ausgeglichenen    Belastung  muss für grössere Leistung     weniger    Material  aufgewendet werden.  



  5. Weil die Drücke     immer    innerhalb des  Rahmens verlaufen und keine Hebelwirkung  vorhanden ist, ist auch eine Vereinfachung in  den Führungen möglich.  



  6. Die Motorenleistung kann herabgesetzt  werden, weil die Hin- und Herbewegung der  schweren toten Tisch- und Werkstückmasse  dahinfällt.  



  Es könnte auch der Tisch 4 in seiner Höhe  verstellt werden, während der Balken 7, all  dein sich der Werkzeugschlitten hin- und her  bewegt, in der     Höhenrichtung    unverrückbar  bleibt. Für besondere Zwecke ist auch eine  weitere     Möglichkeit    vorgesehen, nämlich in  der Höhe verstellbarer Tisch 4 und in der Höhe  verstellbarer Balken 7. Der     Werkzeughalter,     der entlang dein Balken 7, also parallel dem  Rahmen hin- und herbewegt wird, wird durch  ein Prisma geführt. Die Enden dieses Schlit  tens 8 können in den Endstellungen in die  Ausnehmungen 6 der Seitenteile \?, 3 hinein  geführt sein, damit das     Werkzeug    9 die volle  Tischlänge bestreicht..

   Der Antrieb des Schlit  tens 8, ob bei Hobel- oder bei Fräsmaschinen,  vertikal oder horizontal, oder auch bei Flä  chenschleifmaschinen, geschieht durch Ver  wendung bekannter Bauelemente, z. B. Wellen  und Zahnräder, desgleichen der Drehbewe  gung der Frässpindeln. Spindelantrieb und  Schlittenvorschub können durch Zahnradge  triebe oder auch stufenlos reguliert werden.  Auch für die vertikale Tischverstellung sind    hergebrachte Elemente vorgesehen. Die Ver  stellung des Tisches kann automatisch und von  Hand geschehen. Als Mittel zum Vorschub des       Werkzeuges        gegenüber    dem     Werkstück    könn  ten an sieh bekannte Mittel vorgesehen wer  den, wie z.

   B. eine     Ölpumpe,    eine genutete  Welle mit Zahnrad und Zahnstange oder eine  Zugspindel (Schraube).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum spanabhebenden Be arbeiten von während der Bearbeitung sieh nicht drehenden Werkstücken, dadurch ge kennzeichnet, dass man das Werkstück inner halb eines starren Rahmens festspannt und bei in Eingriff befindlichem Werkzeug ortsfest hält und das Werkzeug innerhalb des Rah mens und parallel zu demselben über das \V erkstück hinwegführt, das Ganze zum Zwecke, schädliche Vibrationen zu vermeiden. II.
    Zum Durchführen des Verfahrens nach Patentanspruch 1 bestimmte Werkzeugma- schine, dadurch gekennzeichnet, dass ein star rer, ortsfester Rahmen (1, \?, 3, 7) einen das Werkzen- aufnehmenden und über das fest gespannte \Werkstück führenden einstellbaren Balken (7) aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der starre Rahmen einen U-förmigen. Teil (1, ?, 3) aufweist, wo bei das festgespannte Werkstück zwischen den Seitenteilen (2, 3) angeordnet ist, die oben durch den einstellbar angeordneten Balken (7) des Rahmens miteinander verbunden sind. 2. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprueli 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Seitenteilen (\?, 3) ein. zur Aufnahme des Werkstiiekes bestimmter Teil (4) vertikal verstehbar angeordnet ist.
    3. Maschine nach f illteranspl-llell 1, dadurch gekennzeichnet, dass < las Werkzeug in einem im Balken (7) geführten selbsttätig gesteuer ten Schlitten (8) angeordnet ist.
CH263081D 1945-02-28 1945-02-28 Verfahren zum spanabhebenden Bearbeiten von während der Bearbeitung sich nicht drehenden Werkstücken und Werkzeugmaschine zur Durchführung des Verfahrens. CH263081A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976248C (de) * 1947-03-15 1963-05-22 Theodor Saxer Fraesmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE976248C (de) * 1947-03-15 1963-05-22 Theodor Saxer Fraesmaschine

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