CH263768A - Gekapselte Stromverteilanlage. - Google Patents

Gekapselte Stromverteilanlage.

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CH263768A
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housing
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Elin-Und Schorch-Wer Industrie
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Elin Und Schorch Werke Aktieng
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/26Casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/40Wall-mounted casings; Parts thereof or accessories therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)
  • Patch Boards (AREA)

Description


  Gekapselte     Stromverteilanlage.       Es ist bekannt, gekapselte Anlagen zur  Stromverteilung aus einzelnen Gehäusen, in  denen Sammelschienen oder Schaltgeräte un  tergebracht sind, zusammenzusetzen. Mit  Rücksicht auf geringen Platzbedarf ist es  hierbei erwünscht, die einzelnen Gehäuse  möglichst lückenlos     aneinanderzufügen.    Zu  diesem Zweck hat man verschiedentlich eine  gegenseitige Abstimmung der     Gehäusegrössen     vorgenommen. Beispielsweise wurde zu jedem       Breitenmass    von Apparategehäusen eine Ge  häusetype für Sammelschienen eingeführt.

    Hierdurch wurde erreicht, dass Apparate  gehäuse und     Sammelschienengehäuse    des glei  chen Abzweiges stets gleiche Breite aufweisen  und einen Block mit geradliniger Begrenzung  bilden, an den ein anderer Abzweig lückenlos  angebaut werden kann. Ebenso ist es bekannt,  die Gehäuse untereinander so abzustimmen,  dass die Breite eines     Sammelschienengehäuses     der     Breitensumme    von zwei oder mehreren  Apparategehäusen gleich ist; es lassen sich  dann die Apparategehäuse lückenlos an einen  gemeinschaftlichen     Sammelschienenkasten    an  bauen.

   Ferner ist es üblich, die Gehäuse un  abhängig von ihrer Grösse mit durchwegs glei  chen Flanschen zu versehen oder wenigstens  die Zahl der     Flanschtypen    auf einige wenige  zu beschränken, so dass jeweils ein Gehäuse  bestimmter Grösse mit mehreren Gehäusen an  derer Grösse verschraubt werden kann. Um  auch Gehäuse mit verschieden grossen Flan-    sehen verbinden zu können, wurden soge  nannte Übergangsplatten eingeführt, die zwi  schen die Gehäuse gesetzt werden und Schrau  benlöcher für die Flansche beider Grössen  aufweisen. Alle diese bekannten Bausysteme  geben jedoch bei weitem keine vollständige  Freizügigkeit im Zusammenbau der Gehäuse.

    Sie nehmen auf den tatsächlichen Platzbedarf  der eingebauten Schaltgeräte keine Rücksicht,  weil sie eine gegenseitige Staffelung oder ein  gegenseitiges Übergreifen von Abzweigen, die  sich     ober-    und unterhalb der Sammelschienen  befinden, nicht gestatten. Ausserdem sind alle  bekannten Bauarten auf Verteiler für Wand  befestigung zugeschnitten und gestatten nicht,  raumsparende, freistehende Verteiler mit     Aus-          nützung    von drei oder vier Seitenflächen zu  sammenzustellen.  



  Die nachstehend beschriebene Erfindung  beruht auf der Erkenntnis, dass eine Abstim  mung der Gehäusegrössen allein noch nicht  genügt, um das gewünschte Ziel zu erreichen,  sondern dass man eine Beziehung zwischen  den Gehäusemassen und den Abständen der  Gehäuseverschraubungen herstellen muss.

   Er  findungsgemäss besitzen deshalb die einzelnen,  lückenlos     aneinandergereihten    und miteinan  der verschraubten Gehäuse einer solchen     ge-          kapselten.        Stromverteilanlage    wenigstens eine  in Richtung einer     Gehäusehauptabmessung     erlaufende Reihe in für diese Richtung  einheitlichem Abstand aufeinanderfolgender      Schraubenlöcher     und    in Richtung dieser  Reihe verlaufende äussere Abmessungen, die       ganzzahligen    Vielfachen dieses Abstandes  gleich sind.

   Damit sich Gehäuse, die in der  Grössenreihe benachbart sind, auch     gleichmit-          tig        übereinandersetzen    lassen, ist es zweck  mässig, dass das genannte     Aussenmass    der Ge  häuse nicht nur einem     ganzzahligen,    sondern  einem     geradzahligen    Vielfachen der Lochtei  lung gleich ist.  



  Die Figuren zeigen einige Ausführungs  beispiele der     Erfindung.        Fig.1    zeigt eine für  Wandbefestigung geeignete gekapselte     Strom-          verteilanlage    und die     Fig.        2a    und 2b zugehö  rige Dichtungsplatten.

   Die     Fig.3a        und    3b  zeigen in zwei Projektionen eine am Boden  stehende     Verteilanlage        und    schliesslich die       Fig.        4a    und 4b in zwei Projektionen ein     ein-          zelnes    Gehäuse einer     Verteilanlage,    das zur  Befestigung an der Wand dienende Laschen  aufweist.  



  In     Fig.1    stellen     Si    bis     S3    Gehäuse für  Sammelschienen mit aufgesetzten     Sicherungen     dar. Das Gehäuse     S2    enthält hierbei Sicherun  gen grösserer Stromstärke für die     Anspeisung     des Verteilers     und    ist in der Mitte angeord  net, damit sich der Strom nach beiden Seiten  verteilt     und    die     Sammelschienenquerschnitte     nur für den halben Strom bemessen sein müs  sen. An das Gehäuse     S2    ist ein     Endverschluss     für das ankommende     Bleikabel    angeschraubt.

    Die Gehäuse     Si    und     S3    enthalten Sicherungen  für je drei Abzweige und tragen unten an  geschraubte     Einführungsplatten    mit je einem       Endverschluss    oder einer Stopfbüchse.

   Ober  halb der Sammelschienen befinden sich drei       Gehäuse        V4    bis     V6    mit     Sicherungsverteilern.     Beispielsweise enthält das mittlere Gehäuse       V5    eine grössere Anzahl von Lichtabzweigen  mit Drehschaltern     und    Sicherungen, während  die     äussern    Gehäuse     V4    und     V6    dreipolige  Abzweige grösserer Stromstärke aufweisen.

    Entsprechend dem Platzbedarf der einzelnen  Abzweige oder Abzweiggruppen stimmen die       Breitenmasse    der     Sammelschienengehäuse        Si     bis     S3    mit denen der     Verteilgehäuse        V4    bis     V6     nicht überein.

   Trotzdem passen die lückenlos       aneinandergereihten    und miteinander ver-    schraubten Gehäuse in ihren äussern Abmes  sungen     und    hinsichtlich der Verschraubun  gen genau aufeinander, weil die Gehäusebrei  ten     ganzzahlige    Vielfache des Lochabstandes       a    sind, wie durch die     Bezeichnungen        2a,        4a,     6a     ziun    Ausdruck kommt. Beispielsweise be  trägt der Lochabstand einheitlich 100 mm,  wobei jeweils das äusserste Schraubenloch  50 mm vom Gehäuserand entfernt ist.

   Die  Breite der     Sammelschienengehäuse    ist dann  200 und 600 mm, wogegen die     Verteilgehäuse     400 bzw. 600 mm breit sind. In     Fig.    1 sind,  alle Stellen, an denen die Gehäuse miteinan  der und mit den Armaturen verschraubt sind,  durch Kreuze gekennzeichnet. Unbenutzte       Schraubenlöcher    sind in Form     senkrechter     Mittellinien vermerkt. Sofern keine besonde  ren     Anforderungen    an die Dichtung gestellt  werden, können die Gehäuse ohne Zwischen  lagen aneinandergefügt sein.

   Um einen Schutz  gegen     feinsten    Staub,     Schwallwasser    oder  Dämpfe zu erzielen, werden     zwischen    den  miteinander verschraubten,     durchbrochenen     oder bis auf einen Flansch offenen Gehäuse  seiten Übergangsplatten angebracht. Damit  an allen Stellen Fugen vermieden sind, wer  den hierbei erforderlichenfalls     zwei    Lagen von  Platten     zwischen    benachbarten Kasten ange  ordnet.

   Bei einem Verteiler gemäss     Fig.1    lie  gen beispielsweise unter den Gehäusen V4 bis       V6    drei Platten     P4,        P5        und        Ps,    die     in        Fig.    2a  im Grundruss dargestellt sind.

   Unter diesen  Platten, das heisst an der Oberseite der Ge  häuse     Si    bis     S3,    liegen ebensolche Platten     Pi     bis     P3    entsprechend     Fig.2b.    Diese Platten  sind     ebenfalls        mit    Schraubenlöchern versehen,  so dass die Gewindebolzen der Schrauben von  den     Sammelschienengehäusen    zu den     Verteil-          gehäusen    durchlaufen. Es ist nicht notwen  dig, dass die     Zwischenplatten    aus Metall oder  einem andern Stoff grösserer Festigkeit be  stehen.

   Da sie nur der Dichtung dienen, wer  den sie besser aus einem nachgiebigen Dich  tungsmaterial hergestellt. Die     zwischen    den       Öffnungen    der einen Plattenlage     Pi    bis     P3          bzw.        P4    bis     P6    vorhandenen Stege     si    bzw.     s2     überdecken die Trennfugen f 2     bzw.    f     i    der an  dern Plattenlage     P4    bis     P6    bzw.

       Pi    bis     P3.         Eine     Ganzzahligkeitsbeziehung    zwischen  Lochabstand und Gehäusemassen     (zu    denen       gegebenenfalls    noch die halbe oder ganze  Dickenabmessung des Dichtungsmaterials       hinzuzuschlagen    ist) kann nicht nur für die  Baubreite der     Verteilanlagen,    sondern auch  für die Bauhöhe und Bautiefe gelten, wobei  der Lochabstand in diesen drei Richtungen  nicht unbedingt der gleiche sein muss, wenn  auch Gleichheit     meist    vorzuziehen ist.

   Es ist  beispielsweise möglich, bei frei stehenden Ver  teilern zwei Gehäuse oder Gehäusegruppen  Rücken an Rücken zu setzen und an die  Stirnseiten weitere Gehäuse in Querlage anzu  bringen. Hierdurch entstehen     Schaltsäulen,     bei denen drei oder vier Fronten mit Schalt  geräten oder Sicherungen bestückt sind und  die ohne     zusätzliche        Befestigungskonstruktion     stabil am Boden aufgestellt werden können.

    Einen Verteiler dieser Art zeigt die     Fig.    3a  im Aufriss und     Fig.    3b im     Kreuzriss.    Die in       Ganzzahligkeitsbeziehungen        stehenden    Abmes  sungen sind     mit   <I>n, 2n, 3n</I> bezeichnet, und       zwar    stehen im vorliegenden Fall auch ver  schieden gerichtete Abmessungen miteinander  in     Ganzzahligkeitsbeziehungen,    was nicht un  bedingt erforderlich ist. Der Abstand     a    der  Befestigungslöcher ist zum Beispiel gleich  n/2, also n =     2a.    Die Schraubenlöcher sind  analog angeordnet, wie in     Fig.1    gezeigt.

   Das  Speisekabel wird in den     Anschlusskasten   <B>Al,</B>  der den     Endverschluss    enthält, eingeführt.  Über diesem Gehäuse befindet sich ein Trenn  schalterkasten<I>T,</I> auf den ein Gehäuse<I>H</I> mit  Hauptsicherungen aufgesetzt ist. An der  Rückseite dieses Gehäuseblockes befinden sieh  in einer um 900 gedrehten Lage zwei     @n-          schlusskasten        A2    und As mit einer grösseren  Zahl von Leitungseinführungen für Siche  rungsabzweige. Über diesen Gehäusen sitzen  zwei     Verteilkasten        Vi    und     Va    mit zugehörigen  Sicherungen.

   Die Verbindung zwischen der       Anspeisung    und den     Verteilkasten    erfolgt  durch zwei     Sammelschienenkasten        Si    und     S2,     die so lang sind, dass sie das Gehäuse der  Hauptsicherungen und je einen Vertikal  kasten übergreifen. Ein Verteiler dieser Art  hat grosse Standfestigkeit und geringen Be-    darf an     Bodenfläche;    von seinen vier Seiten  flächen sind drei zur Aufnahme von Schalt  geräten ausgenützt, während die vierte für  allfälligen Anbau an einen Gebäudepfeiler  frei ist. Steht der Verteiler vollkommen frei,  so kann auch seine vierte Seitenfläche mit  Gehäusen beliebigen Inhaltes besetzt werden.

      Zur Befestigung der Verteiler an einer  Wand erhalten die zum Beispiel nach     Fig.1     ausgebildeten Gehäuse noch     zusätzlich    nach  rückwärts gebogene Laschen L mit Schrau  benlöchern entsprechend     Fig.        4a    und 4b.  Auch diese Laschen werden zweckmässiger  weise so angebracht, dass ihre Mittelabstände  ein Vielfaches der Lochteilung a der Gehäuse  verschraubung sind, wie mit     2a,    3a angedeu  tet.

   Dabei wird die Teilung für die     obern    La  schen     Li    gegenüber derjenigen für die untern  Laschen     L2    um einen halben Lochabstand ver  setzt und ausserdem die Laschenbreite kleiner  als die halbe Lochteilung gewählt. Hierdurch  wird erreicht, dass auch Gehäuse mit Befesti  gungslaschen in beliebiger Weise     übereinan-          dergebaut    werden können, ohne dass sich die  Laschen gegenseitig stören.

   Die Befestigung  an. der Wand erfolgt dann jeweils an den  obern Laschen des obersten Gehäuses und  den untern Laschen des untersten     Gehäuses.          Fig.4a    zeigt ein Gehäuse mit Laschen von  vorn,     Fig.    4b die Seitenansicht. In     Fig.        4a    ist  der Lochabstand wiederum mit a, sind die  Laschenabstände mit 3a bzw.     2a    und ist die  Gehäusebreite mit 4a bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gekapselte Stromverteilanlage, die ein zelne lückenlos aneinandergereihte und mitein ander verschraubte Gehäuse besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuse wenigstens eine in Richtung einer Gehäusehauptabmes- sung verlaufende Reihe in für diese Rich tung einheitlichem Abstand aufeinanderfol gender Schraubenlöcher aufweisen und dass die in Richtung dieser Reihe verlaufenden äussern Abmessungen der Gehäuse einem ganzzahligen Vielfachen dieses Abstandes gleich sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Gekapselte Stromverteil:anlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Aussenmass der Gehäuse einem gerädzahligen Vielfachen der Lochteilung gleich ist. 2. Gekapselte Stromverteilänlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuse prismatische Grundform aufwei sen und an den Ansehlussflächen bis auf einen Flansch offen sind. 3.
    Gekapselte Stromverteilanlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtung zwischen Gehäusen verschie dener Abmessungen durch zwei Lagen von Dichtungsplatten erfolgt, wobei die zwischen den Öffnungen einer Plattenlage vorhandenen Stege die Trennfugen der zweiten Platten lage überdecken. 4. Gekapselte Stromverteilanlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Zwischenplatten, die vollständig . zwischen miteinander verschraubten Gehäusen liegen, aus einem nachgiebigen Werkstoff bestehen. 5.
    Gekapselte Stromverteilanlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Ganzzahligkeitsbeziehungen zwischen Lochtei lungen und zugehörigen äussern Gehäuse abmessungen in mehr als einer der drei Hauptdimensionen Breite, Höhe und Tiefe bestehen. 6. Gekapselte Stromverteilanlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuse derart angeordnet sind, dass deren mit Deckeln versehene Vorderseiten teilweise in derselben Ebene liegen und teil weise senkrecht zueinander stehen. 7.
    Gekapselte Stromverteilanlage nach Pa tentanspruch, für Befestigung an einer lot rechten Wand, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuse hinter ihrer Rückwand Befesti- gungslaschen tragen, deren Mittelabstand ebenfalls ein Vielfaches des Lochabstandes der Verschraubung beträgt, und .dass die obern Laschen gegenüber den untern um eine halbe Lochteiliuig versetzt sind.
CH263768D 1943-11-03 1944-10-19 Gekapselte Stromverteilanlage. CH263768A (de)

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