CH263804A - Durchstechbarer Flaschenverschluss. - Google Patents
Durchstechbarer Flaschenverschluss.Info
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Description
Durchstechharer Flaschenverschluf@.
Die Verpackung von Arzneilösungen, wel che tür Injektionen Verwendung finden, muss so gewählt werden, dass die Flüssigkeit bis zur Verwendung steril bleibt nnd dass die Ent nahine der Flüssigkeit ohne Infizierung derselben erfolgen kann. Bei Arzneimitteln, welehe dazu neigen sich unter dem Einflusse des Luftsauerstoffes zu verändern, ist es ferner erforderlich, während der Lagerzeit den Kon- takt mit Luft auszuschliessen, das heisst den von der Flüssigkeit nicht ausgefüllten Raum des Behälters mit einem andern Gase, beispielsweise Stickstoff oder Kohlensäure, zu füllen.
Diese Aufgaben können durch die Abfüllung in Glasampullen gelöst werden; wird jedoch die in einer Ampulle verpackte Menge des Arzneimittels bei einer Injektion nicht vollständig verbraucht, dann kann der übrigbleibende Rest wegen der Infektionsgefahr nicht zu weiteren Injektionszweeken auf bewahrt werden. Man hat daher auch Packun- gen entwiekelt, deren Inhalt holme Infektionsgefahr für mehrere Injektionen verwendbar ist (sogenannte Ampullenflaschen ). Diese Behälter sind mit einem durchstechbaren Verschlusse, z. B. einer Kautschukkappe oder einer durch einen Metallring auf die Öffnung gepressten Kautschukplatte, versehen.
Zur Entnahme einer für eine Injektion benötigten Menge des Flascheninhaltes wird der Verschluss mit einer sterilen Hohlnadel durch stochen, die erforderliche Menge Flüssigkeit angesogen, worauf die Ilohinadel wieder herausgezogen wird. Der Flascheninhalt bleibt dabei steril und infiziert sich auch bei weiterer Lagerung nicht, da sieh die Durehsteehöffnung des Versehlusses zufolge der Elastizität des Materials wieder schliesst.
Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Verwendung von Kautschuk- verschlüssen für hegaste Injektionsfl asehen den Nachteil hat, dass zufolge von Gasdiffu- sion durch den Kautschuk allmählich Luftsauerstoff in die Flasche eindringen kann, so dass sich ein sauerstoffempfindlicher Flaseheninhalt bei längerer Lagerdauer in uner wünsebter NVeise verändert.
Es wurde nun gefunden, dass dieser Nachteil vermieden werden kann durch den erfindunsgemässen durchstechbaren Flaschenverschluss mit einer auf die Flasehenöffnung gepressten Platte, welcher Verschluss dadurch gekennzeichnet ist, dass die Platte drei miteinander verbundene Schichten aufweist, von denen die beiden äussern derart elastisch sind, dass sieh bei Zurüekziehung einer durehgestoebenen Nadel das Loch luftdicht schliesst, während die Zwisehenselneht durch eine Folie gebildet ist, durch die Sauerstoff nicht diffundiert.
Im nachstehenden werden Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes erläutert:
Die Platte kann aus zwei Kautschukplat- ten mit einer dazwisehengeklebten Folie bestehen, durch die Sauerstoff nicht diffundiert, wobei die Verschlussplatte durch eine an sich bekannte Haltevorrichtung auf die Flasdien- öffnung gepresst wird. Die Folie kann aus WIetall bestehen, beispielsweise aus Zinn oder Aluminium, aber sie kann auch aus synthetischem Material hergestellt werden, z.
B. aus plastisch umformbarem Kunstharz, und die Hakltevorrichtung kann aus einem Metallring bestehen, welcher den Rand des Flaschenhalses einerseits und den Rand der Verschlussplatte anderseits umfasst; das Aufpressen der Ver sehlussplatte kann auch durch Aufklemmen derselben auf den Flaschenhals, z. B. mittels einer an der Platte selbst angebrachten Klemmvorrichtung, bewerkstelligt werden.
Der neue Flaschenverschluss kann überall dort Verwendung finden, wo bisher die bekannten Versddüsse aus Kautschuk allein gebraucht wurden; darüber hinaus kann jedoch der neue Verschluss, zufolge der Zwischenschicht, durch die Sauerstoff nicht diffundiert, auch dort verwendet werden, wo eine praktisch bemerkbare Gasdiffusion nicht er fo]gen darf.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Durch steehbarer Flaschenverschluss mit einer auf die Flaschenöffnung gepressten Platte, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte drei miteinander verbundene Schichten aufweist von denen die beiden äussern derart elastisch sind, dass sich bei Zurückziehung einer durch gestochenen Nadel das Loch luftdicht schliesst, während die Zwischenschicht durch eine Folie gebildet ist, durch die Sauerstoff nicht diffundiert.UNTERANSPRÜCHE: 1. Flaschenverschluss nach Patentansprucli, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie mit den aus Kautschuk bestehenden Aussenschieh- ten verklebt ist.2. Flaschenverschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie aus Zinn besteht.3. Flaschenverschluss nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie aus -Aluminium besteht.4. Flaschenverschluss nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie aus synthetischem Material besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH263804T | 1948-05-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH263804A true CH263804A (de) | 1949-09-15 |
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ID=4474999
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH263804D CH263804A (de) | 1948-05-18 | 1948-05-18 | Durchstechbarer Flaschenverschluss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH263804A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0162697A3 (de) * | 1984-05-22 | 1987-08-05 | Sherwood Medical Company | Vorrichtung für Wunddrainagen |
-
1948
- 1948-05-18 CH CH263804D patent/CH263804A/de unknown
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