CH263816A - Lichtreklamevorrichtung. - Google Patents

Lichtreklamevorrichtung.

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CH263816A
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CH
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Inventor
Maria Meyer-Van De Ker Johanna
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Meyer Van De Kerkhof Cornelia
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/20Illuminated signs; Luminous advertising with luminescent surfaces or parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description


      Lichtreklamevorrichtung.       Die bestehenden     Neonliclitreklamevorrich-          tungen    mit     Edelgasröhren    haben den Nach  teil, dass sie     mir    von Fachleuten montiert  werden können, die dann noch auf eine span  nungsfreie mechanische Montage zu achten  haben.  



  Sowohl während des     Transportes    wie  während der Aufstellung soll Rechnung ge  tragen werden der Zerbrechlichkeit. der       Röhren,    welche die Reklameelemente bilden.  Insbesondere bei Verwendung als Blickfänger  in Schaufensterauslagen ist bei der Entfer  nung von ausgelegten     (legenständen    und bei  der periodischen     L        mwechslung    der Kästen  die grösste Vorsicht walten zu lassen, während  die Anwendung auf sich fortbewegende Fahr  zeuge (Autos, Lieferwagen, Strassenbahnen  und Züge) völlig ausgeschlossen ist.  



  Dies alles steht einer reichlicheren An  wendung von     Neonrohrreklamen    im Wege,  was uni so mehr zutrifft, weil wegen den  hohen Anschaffungskosten die regelmässige  Erneuerung eines Textes oder einer Abbil  dung ziemlich unmöglich ist.  



  Diese Reklame beschränkt sich dadurch  oft auf den permanenten Gebrauch eines  gleichen Textes an derselben Stelle. Ab  gesehen von dieser praktischen Erwägung  gilt als technisches Bedenken, dass wegen den  mechanischen Anforderungen, welche bei der  Herstellung von Neonröhren an die Glas  konstruktion gestellt werden, die kleinen  Neonbuchstaben im allgemeinen als Schreib  buchstaben zu dick werden.    Die Erfindung betrifft eine     Liclitreklame-          vorrichtung,    welche bezweckt, diese Nach  teile zu beheben.  



  Die     erfindungsgemässe        Lichtreklamevor-          richtung    zeichnet sich aus durch eine künst  liche Quelle von ultravioletten Strahlen und  von dieser Quelle bestrahlte, lumineszierende,  aus Formstücken gebildete Reklameelemente.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist der  Erfindungsgegenstand in einer beispielswei  sen Ausführungsform dargestellt, und es  zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht von vorn einer Licht  reklamevorrichtung,       Fig.    2 eine Seitenansicht hierzu,       Fig.    3 die Verbindungsorgane der Be  schriftung und       Fig.    4 einen Querschnitt durch einen  Buchstabenformer.  



  Nach     Fig.    1 und 2 bezeichnet 1 ein Ge  häuse zur Aufnahme eines     Transformers,     welcher zur Speisung einer an diesen ange  schlossenen     Quecksilber-Danipfröhre    oder an  dern ultravioletten Lampe dient, die in dein  Reflektor 2 angeordnet sind.     Aii    der untern  Seite des Gehäuses 1 ist ein     U-förmiger     Haltekörper 3 angeschweisst, welcher eine  entsprechend geformte Schiene 4 eines Bogen  stückes 5, 6 führt. Das obere Bogenstück 6  dient als Träger. der etwa 4,5 mm dicken Be  schriftung 7, während ein im Mittelteil an  geordnetes Horizontalstück 8 als Träger für  die Beschriftung 9 dient.

   Wenn nötig, kann  mindestens ein weiteres, in     Fig.    2 strichpunk-           tiert    dargestelltes Bogenstück 10 an dem  Bogenstück 5 festgelegt werden, das als Trä  ger einer weiteren Beschriftung 11 dient.  Statt der Texte können auch willkürliche       Figuren    benutzt werden.  



  Die Beschriftung     resp.    Bilder bestehen  aus verlöteten oder verschweissten Kupfer  drähten, Stäben oder Rohren und sind durch  Stiften 12 durch     Verlötimg    oder     Verschwei-          ssung        mit    den in der Horizontalrichtung ver  laufenden, im Querschnitt gesehen     U-förmi-          gen    Tragstangen 13 fest verbunden (Fug. 3).  Die Tragstangen 13 sind in ihren Mittelteilen       auf    den in den Teilen 6, 8, 10 sitzenden Ver  bindungsplatten 14 angeordnet.

   Die Verbin  dungsplatten greifen     teilweise    in     Ausnehmun-          gen    der Teile 6, 8, 10 ein und werden durch  die     Klemmen    15 in     Stellung    gehalten. Die       vordern    freien Enden der Klemmen 15 sind  nach oben gekröpft und liegen den untern  und den     vordern    Seiten der Tragstangen 13  an.

   Die den Teilen 6, 8, 10 zugekehrten  Enden der Klemmen besitzen in entspre  chende Kerben eingreifende Nasen und wer  den durch die Schraubenmuttern 16, welche  auf zugehörige, in den vorgenannten Suppor  ten sitzende     Schraubenbolzen    geschraubt sind,  festgehalten.     Auf    diese Weise können auch  lange Beschriftungen     resp.    grosse Bilder an  den Teilen 6, 8, 10 sicher gehalten werden.  



  Die Beschriftungen und Figuren können  in Formen, wie in     Fig.    4 dargestellt, verhält  nismässig leicht und rasch hergestellt werden.  Die     einzelnen,    durch Biegen hergestellten  Buchstaben werden durch Verschweissen oder  Verlöten zu der Beschriftung vereinigt.  



  Die     Quecksilberdampfröhre    oder     ein    an  derer     ultravioletter    Strahler ist derart aus  gebildet, dass     nur    die     ultravioletten    Teile des       Spektrums    ausgestrahlt werden. Die Strahlen  werden direkt und durch den Reflektor 2 auf  die Beschriftungen 7, 9, 11 geworfen, die auf  der bestrahlten Seite mit einer Leuchtmasse  versehen     sind.     



  Als Material für die Reklameelemente  kann neben Kupfer z. B.     Aliuniniiundraht,     Aluminiumstab oder     Aluminiumrohr    verwen  det werden, die an den Stellen, welche Licht    geben sollen, mit einem lumineszierenden,  z. B. phosphoreszierenden, Stoff bedeckt sind.  Wendet man durchgehende Drähte oder Stäbe  an, so kann man diese örtlich mit einer dies  bezüglichen nicht     aktiv    wirkenden Schicht  bedecken, genau wie man bei durchgehenden       Neonröhren    die     Ausstrahlung    örtlich mit  einer lichtdichten Farbschicht abfängt.

   Die       Anordnung    der Beschriftungen auf den  Teilen 6, 8, 10 erwecken beim Betrachter den  Eindruck, dass sie frei schweben     resp.    in der  Luft hängen, da die Teile 6, 8, 10 keine     lumi-          neszierende    Schicht aufweisen.  



  Weil die     Reklameelemente    leicht sind und  unempfindlich für Bruch, kann man sie als  Einheiten leicht auswechselbar machen. Auch  kann man z. B. Schlagzeilen aus Abteilungen  herstellen, welche je einen Buchstaben oder  ein Wort enthalten, was bei Neonlichtrekla  men unmöglich ist.  



  Wegen der ausserordentlich einfachen  Bauart kann die beschriebene Vorrichtung  auch auf fahrenden Fahrzeugen, wie Liefer  wagen, Lastautos, Autobussen, Strassenbahnen  und Zügen angewendet werden. Für Schau  fensterzwecke kann ein     Kästchen    benutzt  werden,     in    welchem die Lampe montiert wird       und    das an der Vorderseite mit einem Pla  teau versehen ist, auf welchem die beschrie  bene Haltevorrichtung für die Texte und  Figuren     angeordnet    ist.  



  Für die Lichtquelle     kann    Gebrauch von  Filtern, Linsen, Reflektoren usw. gemacht  werden, um die     ultravioletten    Strahlen mög  lichst     geit    zur Geltung     zu    bringen. Man kann  jede hinderliche, z. B. sichtbare Strahlung,  verhüten und die aktive     Strahlung    möglichst  stark machen oder in einer bestimmten Rich  tung     bündeln..    Ferner kann mit einer einzigen  Lichtquelle mehr     als    ein einziger Text oder       Figur    in verschiedenen gegenseitigen Entfer  nungen und Höhen bestrahlt werden, wo  durch ein stereoskopischer Effekt erzielt wird.  



  Wenn     erwünscht,        kann    man die Reklame  elemente periodisch oder kontinuierlich in  bezug auf die ultraviolette Quelle beweglich  machen, wodurch ausser des     Textes    auch die       Lichtintensivität    und sogar die Farbe ge-      wechselt wird, was eine sehr besondere Wir  kung gibt.  



  Durch die beschriebene Vorrichtung wer  den die selbständigen Glühkörper, z. B. der       Edelgasreklame,    ersetzt durch lumineszie  rende Drähte, Stäbe oder Rohre, die einerseits  dieselbe und teilweise sogar bessere Licht  wirkung ergeben und anderseits hergestellt  werden aus unzerbrechlichem Material, wo  durch jedes Bild und jeder Text in einfacher  leise gemacht und je nach Bedarf ausge  wechselt werden kann. Ausserdem hat man  eine grosse Wahl in den     Fluoreszenzfarben,     mit denen man Text oder Darstellung an  jeglicher Stelle verschiedenartig machen  kann.  



  Es wird ein überraschender Lichteffekt  erhalten, der bei einer grossen Oberflächen  klarheit nicht blendet und mit dessen An  wendung erheblich weniger Gefahr verbun  den ist, während man es selber in der Hand  hat, dünne, sogar sehr dünne und schwache  Buchstaben und Figuren zu bilden, welche  in einem Neonrohr unmöglich hergestellt wer  den können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lichtreklamevorriehtung, gekennzeichnet durch eine künstliche Quelle von ultra violetten Strahlen und von dieser Quelle be strahlte, lumineszierende, aus Formstücken gebildete Reklameelemente. UNTERANSPRVCHE 1. Lichtreklamevorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reklameelemente aus mit lumineszierender Oberfläche versehenem Metall hergestellt sind. 2. Lichtreklamevorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die lumineszierenden Reklameelemente aus gebo genem Metalldraht hergestellt sind.
    3. Lichtreklamevorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die lumineszierenden Reklameelemente auswech selbar in einem Halter angeordnet sind. 4. Lichtreklamevorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kästchen vorgesehen ist, in welchem eine Ultraviolettlampe montiert ist und das mit einem Halter mit Stufen für die Reklame elemente versehen ist. 5. Lichtreklamevorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die geformten Reklameelemente drahtförmig sind.
    6. Lichtreklamevorriehtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die geformten Reklameelemente stabförmig sind. 7. Liehtreklamevorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die geformten Reklameelemente rohrförmig sind.
CH263816D 1947-04-02 1947-04-02 Lichtreklamevorrichtung. CH263816A (de)

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