CH263877A - Verfahren zur Frostabwehr und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Frostabwehr und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

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CH263877A
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combustion gases
hearth
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R L Suomen Osuuska Keskuskunta
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Suomen Osuuskauppojen Keskusku
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G13/00—Protection of plants
    • A01G13/06—Devices for generating heat, smoke or fog in gardens, orchards or forests, e.g. to prevent damage by frost
    • A01G13/065—Frost protection by generating fog or by spraying

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Environmental Sciences (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Frostabwehr und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur   Frostabwehr durch    Verbreitung von mit Wasserdampf gemisehten Verbrennungsgasen über eine Fläche, die vor Frost   geschutzt    werden soll, sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.



   Kennzeichnend fiir das Verfahren naeh der Erfindung ist, dass in einem mit einem Feuerherd versehenen, oben eine   Austritts-    öffnung für die Verbrennungsgase aufweisenden Behälter Feuer im Feuerherd angezündet wird, wonach nasse BlÏtter, Moos, Stroh oder anderes brennbares, den Verbrennungsgasen Durchlass gewährendes Material auf einer durchlöcherten Bodenplatte über dem Feuerherd gelegt wird, welches Material während der Anwendung des Verfahrens durch einen Zuguss von Wasser konstant in feuchtem Zustand gehalten wird.



   In der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung gemäss der Erfindung in einigen beispielsweisen Ausführungsformen veran  schaulicht,    und es wird an Hand derselben das erfindungsgemässe Verfahren beispielsweise erläutert. Es zeigt :
Fig.   1    eine Vorderansicht einer ersten Ausführungsform, zum Teil im Schnitt,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung, gleichfalls in Vorderansicht und teilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform der Vorrichtung in Vorderansicht und teilweise im Schnitt und
Fig. 4 eine Draufsieht der Ausführungsform nach Fig. 3.



   Die einander entsprechenden Teile sind in den verschiedenen Figuren mit denselben Bezugsziffern bezeichnet.



   Bei dem in Fig. 1 veranschaulichten Beispiel ist im untern Teil eines zweekmässigerweise aus Metallblech hergestellten   Behäl-    ters 1 ein Feuerherd 2 gebildet, der mit einem Rost 3 und einer Feuertüre 4 versehen ist.



  Ferner ist eine den Zug zu regulieren ermöglichende   Aschentüre    vorhanden.   liber    dem Feuerherd ist eine entgegen der Zeichnung zweckmässigerweise trichterförmige Abteilung 8 angebracht, die vom Feuerherd mittels einer perforierten Bodenplatte 7 getrennt ist. 6 ist eine Fiillklappe, und 9 bedeutet den von einer Öffnung in der Decke des Behälters   1    ausgehenden Austrittsstutzen für die mit Wasserdampf gemisehten Verbrennungsgase.



   Bei Inbetriebnahme des Apparates zündet man Feuer im Feuerherd 2 an, und nachdem das Heizmaterial gut zu brennen angefangen hat, legt man auf die Bodenplatte 7 eine Lage 10 aus nassen Blättern, Moos, Stroh oder einem   andernbrennbaren, denVerbrennungs-    gasen Durchlass gewährenden Material, das während der Anwendung des Apparates durch Zuführen von Wasser konstant in feuchtem Zustand gehalten wird.

   Die Ver  brennungsgase    dringen durch das feuchte Ma  terial und    verbreiten sich, gemischt mit Wasserdampf sowie abgekühlt durch diesen, über die zu schützende   Fläehe.    Damit der mit  Dampf gemischte Rauch sich über die ganze, gegen Frost zu schiitzende Flache ausbreiten kann und solange wie möglich über dieser in Form einer schützenden Decke zu schweben vermag, muss das aus dem Apparat   ausströ-    mende   Dampf-Gas-Gemiseh    eine Temperatur aufweisen, die nur um einige Grade höher ist als diejenige der Luft. Aus diesem Grunde muss die feuchtgehaltene Lage 10 genügend dicht sein.

   Ausserdem kann die Temperatur des Gemisches durch eine Regulierung der Verbrennung und durch eine mehr oder weniger weitgehende Benetzung der auf der Bodenplatte 7 befindlichen Lage variiert werden.



   Gemäss der in Fig. 2 veranschaulichten Ausführungsform ist der Apparat wieder mit einer   Füllungsklappe    6 sowie mit einem von einem Elektromotor 11 getriebenen Ventilator 12 versehen, dessen Aufgabe es ist, die Verbrennungsgase durch die Lage 10   hindurch-      zusaugen, imd    sie, mit Wasserdampf gemiseht, durch ein Rohr 9'auszublasen.



   Insoweit man den im Apparat erzeugten Rauch und Wasserdampf mit an und für   sieh    bekannten chemischen Stoffen zu mischen wünscht, beispielsweise mit nieht neutralisiertem oder mit Ammoniak neutralisiertem   Schwefeltrioxyd,    einer Misehung von Kiesel  tetraehlorid    und Ammoniak oder etwas anderem ähnlichem, kann man die in Fig. 3 und 4   veransehaulichte    Ausführungsform anwenden. Als Lieferant der chemischen Stoffe fungiert in diesem Fall ein mit einem Abflussrohr 13 und einem Regulierventil 14 versehener,   flaschenförmiger    Behälter 15, der in einem über dem Feuerherd befindlichen Rohr   16    untergebracht ist, das sowohl an seinem obern als auch seinem untern Ende offen ist.



  Der Behälter 15 ist von der Stütze 17 getragen, und zwar in der Weise, dass   zwisehen    der Innenwand des Rohres 16 und der Aussenwand des Behälters 15 ein Zwischenraum entsteht, durch den ein Teil der im Feuerherd erzeugten Verbrennungsgase abströmen und den Behälter 15 erwärmen können.   Das un-    tere Ende des Rohres 16 ist mit einem Schieber 18 zur Regulierung der Menge der durch das Rohr strömenden Verbrennungsgase versehen. Zweeks bequemen Tragens der Vorrichtung ist diese mit den Tragstangen 20 versehen. Die Vorrichtung ist ausserdem mit dem Wasserbehälter 21 und einem Rohr   22    ausgerüstet, zwecks Begiessung der Materiallage   10    in der Abteilung 8 mit Wasser.



   Die eigentlichen, in der Praxis anwendbaren   Konstruktionsformen    des Apparates können im Rahmen der Erfindung erheblich variieren. Dieses gilt insbesondere in bezug auf die Unterbringung des Ventilators und die Lieferquelle der chemischen Stoffe. An Stelle eines Behälters 15 kann man in gewissen Fällen zwei oder mehr auf eine   zweek-    entspreehende Weise auswechselbar angebrachte, je mit einem Abflussrohr und Regulierventil versehene Behälter für die   chemi-      schen    Stoffe anwenden.

   Sofern ein Ventilator verwendet wird, kann er mit Hilfe eines Dampfturbinenrades in Umdrehung versetzt werden, wobei der Dampf aus einem an der Vorrichtung angebrachten kleinen Dampfkessel zugeleitet wird, der einfaeh aus einem im Feuerherd, bzw. über diesem angebrachten, mit einer   Ausblaseöffnung    versehenen zylindrischen Behälter bestehen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHE : I. Verfahren zur Frostabwehr durch Ver- breitung von mit Wasserdampf gemischten Verbrennungsgasen über eine Fläche, die vor Frost geschützt werden soll, dadurch gekennzeichnet, dass in einem mit einem Feuerherd versehenen, oben eine Austrittsoffnung für die Verbrennungsgase aufweisenden Be hälter Feuer im Feuerherd angezündet wird, wonach nasses, brennbares, den Verbrennungsgasen Durehlass gewährendes Material auf eine gelochte Bodenplatte über dem Feuerherd gelegt wird, welches Material während der Anwendung des Verfahrens durch einen Zugllss von Wasser konstant in feuchtem Zu- stand gehalten wird.
    II. Vorrichtung zur Durchfiihrung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, mit einem Feuerherd und einer über demselben angebrachten, gelochten Bodenplatte zum Tragen einer aus nassem, brennbarem Ma terial bestehenden Lage, das die Verbrennungsgase hindurehströmen lässt und zur Er zeugung von Wasserdampf dient, dadurch ge- kennzeichnet, dass oberhalb der gelochten Bodenplatte ein Wasserbehälter zweeks Be giessung der Lage aus brennbarem Material l untergebracht ist.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Ventilator versehen ist, dessen Zweck es ist, die Verbrennungsgase durch die, auf dem gelochten Boden befindliche Lage brennbaren Materials zu saugen und sie, mit Wasserdampf gemiseht, aus der Vorrichtung auszu- blasen.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Anordnung zur Zumischung chemiseher Stoffe zu den Rauchgasen versehen ist.
    3. Vorrichtung nach Unteransprueh 2, gekennzeichnet durch mindestens einen mit einem Abflussrohr und einem Regulierventil versehenen Behälter für die chemischen Stoffe, der in einem über dem Feuerherd befindlichen Rohr auf die Weise untergebracht ist, dass zwischen der Innenwand des Rohres und der Aussenwand des Behälters ein Zwischenraum verbleibt, durch den ein Teil der im Feuerherd erzeugten Verbrennungsgase in die freie Luft abfliessen können und dabei, am Behäl- ter vorbeiströmend, denselben erwärmen.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das an seinen beiden Enden offene Rohr am untern Ende mit einem Regulierorgan versehen ist, mittels welchem die Menge der durch das Rohr str¯ menden Verbrennungsgase reguliert werden kann.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator mit Hilfe eines Dampfturbinenrades in Drehung versetzt wird, wobei der Dampf für die Dampfturbine von einem an der Vorrichtung angebrachten Dampfkessel erzeugt wird.
CH263877D 1948-03-09 1948-03-09 Verfahren zur Frostabwehr und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. CH263877A (de)

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