CH263892A - Ofen. - Google Patents

Ofen.

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CH263892A
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Vitek Hubert
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  Ofen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Ofen zum Heizen mit Sägespänen und ähnli  chem Abfallmaterial. Die bekannten Öfen die  ser Art bestehen im wesentlichen aus einem  Ständer mit     Mantel,    in den man einen den  Brennstoff enthaltenden     Einsatz    einführt.  Ein Nachteil dieser Öfen lag darin, dass der  mit Brennstoff gefüllte schwere Einsatz beim  Einführen in den Ofen bis über den obern  Rand desselben gehoben werden muss, weil er  nur von oben her in den Ofen     eingeschoben     werden kann. Auf dieselbe Weise muss der  leere Einsatz herausgenommen werden, nach  dem der     Brennstoff    verbrannt ist.  



  Gemäss der Erfindung wird dieser Nach  teil dadurch behoben, dass der Einsatz in den  Ofenständer von der Seite     hereinlegbar    und  seitlich aus diesem wieder     herausnehmbar    ist.  Es entfällt daher das schwierige Heben des  vollen sowohl wie des leeren     Einsatzes    bis  über das obere Ende des     Ofens.     



  Mit Vorteil werden zum dichten Einspan  nen     des    eingeschobenen     Einsatzes        segment-          artig    ausgebildete Blechbänder benützt, wel  che drehbar in     Scharnieren    an dem Ständer  befestigt und mit     Spannschloss    versehen sind.  



  Die Gefahr einer Verhinderung der Luft  zufuhr zur Brennzone kann dadurch vermin  dert werden, dass ein Luftkanal vorgesehen  wird, der von einer durch ein     Einstellorgan     beherrschten Luftöffnung des Einsatzmantels  bis zu einem in der     Brennstoffüllung    des  Einsatzes freizulassenden, vom Brennstoff be-    grenzten     Brennscliaeht    reicht und von festen  Wänden begrenzt wird, so dass er nicht ein  stürzen kann.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes          dargestellt,    und zwar zeigt:       Fig.    1 einen schematischen Längsschnitt  durch den Ofen,       Fig.    2 ein Schnitt nach der Linie     II-II     in     Fig.    1, bei geöffneten Bändern, und       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     I-I     in     Fig.    1.  



  Nach der Zeichnung ruht     ein        zylinder-          förmiger    Einsatz aus Blech in Form     eines     Kessels, das ist ein oben offener Behälter,  auf einem Untersatz 10. Der Einsatz ist mit  einer     Luftzufuhröffnung    2 versehen, die am  Eintritt von einer einstellbaren Klappe 3 be  herrscht wird. An die Öffnung 2     grenzt    ein  von festen Wänden umgebener und in den  mittleren vertikalen Hohlraum bzw.     Brenn-          schacht    24 der Brennstoffüllung 25 mün  dender Kanal 4.  



  Der Einsatz kann von der Seite in den  Ofenständer eingeschoben werden. Der Ofen  ständer besteht aus dem Untersatz 10 und  einem Oberteil 11, der mit dem Untersatz mit  tels Stangen 12 verbunden ist und mit einem  nach dem Kamin führenden Ansatzrohr 13  versehen ist. Die Stangen 12 sind in     Fig.    1  um 90  versetzt gezeichnet.  



  Zur dichten Verbindung des Einsatzes 1  mit dem Oberteil 11 des     Ofenständers    sind die           segmentartigen    Blechbänder 15, 15' vorge  sehen, welche mittels Scharniere bei 14 am  Ofenständer     angelenkt    sind und mittels       Spannschlosses    16, 18     miteinander        verbinden     werden können. Das Fassen und Tragen des       Einsatzes    ist durch den Handgriff 5 erleich  tert.  



  Sobald der Einsatz 1 durch Stampfen des  Brennstoffes um einen nicht gezeichneten, in  seiner Form dem Hohlraum 24 entspre  chenden Dorn     gefüllt    und der Dorn heraus  genommen wurde, wird der Einsatz bei geöff  neten Bändern 15, 15' von der Seite in den  Ofenständer eingeschoben. Dann werden die  Bänder geschlossen     iLnd        mittels    des Schlosses  16, 18 zusammengespannt. Der Brennstoff  wird durch die Öffnung 2 angezündet,     und     die     Verbrennungsprodukte    steigen durch den       Hohlraum    24 in den Oberteil 11 und von hier  durch das Ansatzrohr 13 in den Kamin.

   Die  Verbrennungswärme gelangt     zum    Teil in die       Umgebung    des - Ofens durch Strahlung vom  Mantel des     Einsatzes    1.  



  Neben den bereits angeführten Vorteilen  zeichnet sich der erläuterte Ofen auch durch  besondere     Einfachheit,    kleines Gewicht und  Billigkeit aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ofen für Sägespäne und ähnliche Abfall brennstoffe, mit Einsatz zur Aufnahme des Brennstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (1) in der Form eines Kessels ausgebildet und in den Ofenständer (10, 11, 12) von der Seite hereinlegbar und seitlich aus diesem wieder herausnehmbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Ofen nach Patentanspruch, gekennzeich net durch segmentartige, mittels Scharniere (14) drehbar gelagerte, aus Blech bestehende Bänder (15, 15') mit Spannsehloss (16, 18) ziuu dichten Einspannen des eingesetzten Ein satzes (1). 2.
    Ofen nach Unteranspruch 1, bei dem der Einsatz einen Kanal aufweist, der von einer durch Einstellmittel beherrschten Luft öffnung im Mantel des Einsatzes bis zu einem in der Brennstoffüllung freizulas senden, vom Brennstoff selbst begrenzten senkrechten Brennschacht führt, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Kanal (4) durch feste Wände begrenzt ist.
CH263892D 1939-09-06 1947-11-19 Ofen. CH263892A (de)

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CS263892X 1939-09-06

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CH263892A true CH263892A (de) 1949-09-30

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CH263892D CH263892A (de) 1939-09-06 1947-11-19 Ofen.

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