CH264059A - Verfahren zur Herstellung von modischem Kleiderzubehör und nach dem Verfahren hergestelltes Zubehör, wie z. B. Knöpfe, Broschen, Anstecknadeln und dergleichen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von modischem Kleiderzubehör und nach dem Verfahren hergestelltes Zubehör, wie z. B. Knöpfe, Broschen, Anstecknadeln und dergleichen.Info
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C27/00—Making jewellery or other personal adornments
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Description
Verfahren zur Herstellung von modischem Kleiderzubehör und nach dem Verfahren hergestelltes Zubehör, wie z. B. Knöpfe, Broschen, Anstecknadeln und dergleichen. Modisches Kleiderzubehör aus Metall bzw. aus Legierungen wurde bisher durch Giessen, Pressen, Stanzen, Ziehen oder durch Montage von nach vorgenannten Methoden hergestell ten Teilen, gegebenenfalls unter Verbindung derselben durch Löten, Schweissen, Kleben hergestellt. Dadurch war man an die Eigen schaften und Möglichkeiten des gegossenen oder des durch Kneten verformten Werk stoffes gebunden.
Es wurde nun gefunden, dass sich modi scher Zubehör mit ganz neuartiger Wirkung und besonderen Eigenschaften unter Verwen dung von Metallpulver oder Metallegierungs- pulver und eines nichtmetallischen Binde mittels herstellen lässt.
Man erhält Gegen stände mit ganz besonderen Effekten in ästhe tischer Beziehung, deren spezifisches Gewicht sich fast beliebig den Wünschen und Erfor dernissen anpassen lässt und welche nicht das unschöne Aussehen von Blech-, Stanz- und Pressteilen aufweisen, sondern massiv wie Guss- und Pressteile gehalten werden können. Die Pulvermischungen weisen zudem eine spezielle Formbarkeit auf, welche von derjeni gen bei ("Zussstücken oder Pressteilen zum Teil abweicht. Ausserdem eignet sich das neue Verfahren sehr gut für die Massenanferti gung, welche hier allein in. Frage kommt.
Im Gegensatz zu den Giissstücken sowie Press- und Stanzteilen lassen sich mit Pulver metall ganz nach Wunsch mehr oder weniger poröse Teile mit mehr oder weniger körniger fein gemusterter Oberflächenbeschaffenheit herstellen. , Bisher wurden unter Verwendung von Metallpulvern in der Hauptsache Teile mit speziellen elektrischen oder magnetischen Eigenschaften, poröse Lagerschalen, Bücbseri usw., welche mit Öl imprägniert werden, fer ner Werkstoffe, welche sich legierungstech nisch nicht herstellen lassen, z.
B. hochblei haltige Bronzen, hochsilizitimhaltig-es Material mit speziellen magnetischen. und elektrischen Eigenschaften, Mischungen von metallischem , und nichtmetallischem Material usw. her(ye- stel.lt, ferner Teile, welche sieh mechanisch nicht. oder nur schlecht bearbeiten lassen und solche, bei welchen die mechanische Bearbei tung durch genaue Pressung weitgehend ver mieden werden kann, sowie -Massenartikel für Maschinen, Apparate, Armaturen usw.
Ein 1.viehtig,es (-gebiet für die Verwendung von Metallpulvern ist sodann die Herstellung von Hartmetall bzw. Sehneidmetall für die span- ; abhebende Bearbeitung von metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen.
Bei der Herstellung von modischem Klei derzubehör nach dein erfindungsgemässen Ver fahren werden Pulver aus Metallen oder Metall- c Legierungen unter Beimischung eines nichtme tallischen Bindemittels verwendet. Das Binde mittel kann gleichzeitig zur Einstellung bzw. Herabsetzung des spezifischen Gewichtes die nen. Als nichtmetallische Zusätze können z. B. E härtbare oder nicht härtbare Kunstharze, Graphit, Oxyde, Silikate usw. verwendet wer den. Die Pulvermassen werden je nach den Anforderungen geformt oder gepresst, ge brannt oder gesintert und die so hergestellten Erzeugnisse gegebenenfalls noch nachbehan delt, z.
B. durch Rollen, Anpolieren, chemische oder elektrochemische Oberflächenfärbung, durch Erzeugung einer Anlauffärbung; von Glasierungen usw. Es können auch zuerst mehrere Teile aus dem metallischen Pulver und dem Bindemittel hergestellt werden, wel che dann zur Herstellung des fertigen Gegen standes starr miteinander verbunden werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung von modi schem Kleiderzubehör, z. B. Knöpfe, Bro schen, Anstecknadeln und dergleichen, da durch gekennzeichnet, dass bei der Herstel lung Pulver aus Metallen oder Metallegierun- gen unter Beimischung eines nichtmetalli schen Bindemittels verwendet wird. II. Kleiderzubehör, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I. '13-VTERANSPRLTCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmate rial Metallpulver verwendet wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als Ausgangsmate rial Pulver aus Metallegierungen verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass härtbare Binde mittel verwendet werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die modischen Zu behörteile gepresst werden. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die gepressten modischen Zubehörteile thermisch nachbehan delt werden. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die modischen Zu behörteile nachbehandelt werden. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Nachbehand lung auf elektrochemischem Wege erfolgt. B.Verfahren nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Nachbehand lung in Rollen besteht. 9. Verfahren nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Naehbehand- lung in einem Polieren besteht.. 10. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss die Oberfläche der Kleiderzubehörteile gefärbt wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch I,. da durch gekennzeichnet, dass zuerst mehrere Teile aus dem metallischen Pulver und dem Bindemittel hergestellt werden, welche dann, zLU Herstellung des fertigen Gegenstandes starr miteinander verbunden werden.
Applications Claiming Priority (1)
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