CH264379A - Verfahren zur Herstellung einer gemusterten Kunststoffbahn. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer gemusterten Kunststoffbahn.

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CH264379A
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Milton Prestwich Frank
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Milton Prestwich Frank
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/24Pressing or stamping ornamental designs on surfaces

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  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer gemusterten     Kunststoffbahn.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung einer Kunststoffbahn, die z. B.  eine Gittermusterung, eine Spitzenmusterung  oder eine andere Musterung aufweist. Der  Kunststoff kann ein bekanntes synthetisches  organisches Material, z. B.     Polyvinylchlorid,     sein und mit Zusätzen, wie     Lösungsmitteln,     Weichmachern,     Farb-    oder Füllstoffen ver  sehen     sein,    in einem Zustande fliessfähig, z. B.       sirupös    oder viskos, sein, aber durch bekannte  Massnahmen, wie z.

   B.     Polymerisation    oder  Kondensation, Wärmebehandlung von wärme  erhärtenden Stoffen, oder Abkühlung thermo  plastischer Stoffe, in einem biegsamen, festen  Zustand     überführbar    sein. Der Kunststoff  kann ausser einer     Poly        vinylverbindung    auch  z. B. Polyäthylen, Polystyrol,     Alkyl-methacry-          lat,        Harnstoff-Forntaldehydharz,    Zellulose  ester oder     -äther    sein.  



  Das Verfahren besteht     raun    darin, dass  man auf eine     blattförmige    Unterlage     mittels     einer     Prägevorriehtung    ein Prägemuster auf  bringt, die von der Prägevorrichtung ge  stützte Unterlage an einer Auslauföffnung  für fliessfähigen     Kunststoff    vorbeiführt., so  dass     ihres    Vertiefungen damit, gefüllt werden,  dann immer noch, während die Unterlage  von der Prägevorrichtung     gestützt    wird, den  Kunststoff mit einer     Rakel    auf der Ober  fläche der Unterlage verteilt, und abstreift,  um den     überschüssigen    Kunststoff zu entfer  nen,

   und schliesslich den Kunststoff so behan  delt, dass er in den biegsamen, festen Zustand    übergeht, wobei sämtliche Massnahmen nach  einander in einem Durchgang erfolgen.  Danach kann man die Unterlage     gewünsch-          tenfalls    von der Bahn nehmen. Wird die     Rakel     so tief eingestellt, dass sie auf den obersten.  Erhebungen der Unterlage streift,     entstehen     in der Bahn     Durchbrechungen,    d. h. eine  Spitzen- oder Gittermusterung. Bei höherer       Einstellung    bildet der Kunststoff über den  Vertiefungen einen Film.  



  Die Unterlage, welche mit. einer Prägung  versehen wird und wie die in der Stereotypie  üblichen Matrizen wirkt, kann aus Papier  mache, dünnem Karton, dünnem Linoleum,  flexibler Metallfolie, wie Zinnfolie,     Lind    ande  rem Blattmaterial bestehen.  



       lm    folgenden wird an Hand der beiliegen  den Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des  Verfahrens erläutert.  



  Die blattförmige Unterlage 13 geht von  der Vorratsrolle 12 zuerst, zur Prägewalze 14,  die das     gewünsehte        1NIuster    in Reliefform, wie  bei 15 angegeben, aufweist. Die Gegenwalze  16, die das gleiche Muster 17 vertieft auf  weist, kann mit. der Reliefrolle     1-1    in Kontakt  gebracht werden. Die Unterlage 13 durch  läuft den Spalt zwischen den Walzen 14 und  1.6, wobei das Muster in sie eingeprägt wird.  Die Unterlage     läuft.    dann rund um die gra  vierte Walze 16 und kommt zum     Zuführ-          triehter    18, der einen Schlitz 19 aufweist und  den Kunststoff in fliessfähiger Form enthält,  z.

   B. eine flüssige (möglicherweise viskose)      oder     pastenartige,    wärmeerhärtende Mischung,  oder ein erhitztes thermoplastisches Material,  das nachher kondensiert oder polymerisiert  werden kann. Der     Zuführschlitz    19 ist gegen  die Bahn gerichtet.

   Dadurch werden die Ver  tiefungen in der Unterlage mit dem Kunst  stoff gefüllt, und diese gelangt sofort nach       Verlassen    der     Kiuiststoffzuführung        mit    der  verstellbaren     Rakel    20 in     Berührung.    Diese       Rakel    entfernt den überschüssigen     Kunst:          stoff,    so dass er nur in den     Vertiefungen     zurückbleibt. Die Bahn durchläuft hierauf  den Ofen 21, der hier mit elektrischen Strah  lern 22, z. B.     Infrarotstrahler,    dargestellt ist.

    In der Zeichnung läuft dann die Bahn noch       zwischen    zwei     Walzen    23 und 24 hindurch.  



  Wenn auf den Kunststoff ein Gewebe mit  oder ohne     Musterung    oder Bilder aufgebracht  werden soll, kann das Gewebe der Walze 24  zugeführt werden und klebt dann am Kunst  stoff, dessen Oberfläche noch klebrig ist.  



  Will man eine     Aufrauhung    der Kunst  harzoberfläche bewirken, so kann die Walze  24 durch ein Gebläse ersetzt, werden, das in  einem nicht dargestellten Kasten eingeschlos  sen sein kann, und das ein reines oder ein  feines Schleifmittel enthaltendes Gas auf die  Bahn aufbläst.  



  Um zu vermeiden, dass der Kunststoff an  der Unterlage haftet.,     und    um eine leichte Ent  fernung des fertigen Gebildes von derselben  zu ermöglichen, kann deren Oberfläche mit  einer Schicht aus Wachs, einem Firnis oder  Kunstharz, wie     Phenol-Formaldehydkunst.     harz oder     Harnstoff-Formaldehydkunstharz,     überzogen sein. _  Die fertigen Gebilde können die verschie  densten Anwendungen finden. Es können dar  aus Imitationen von Spitzendeckchen, netz  artige Artikel, die in der     Wohnungsausstat-          tung    und für Dekorationszwecke geeignet.  sind,     und    anderes erzeugt werden.

   Die     Artikel          können    auch in Kleidungsstücken     verwendet     werden.  



  Falls es erwünscht ist, auf einer Seite der  Bahn eine Oberfläche aus     Hetallpulver    zu  erzeugen, so kann man ein     Metallpulver,    z. B.  ein Bronze- oder Goldpulver, auf die Unter-         lage        aufbringen,        zweckmässig    nachdem die       Prägung    erzeugt ist, jedoch bevor der Kunst  stoff aufgebracht wird. Diese Metallpulver  schicht erfüllt zwei Funktionen: Sie ersetzt  die das     Kleben    verhindernde Schicht     und    er  möglicht es, die Bahn von der Unterlage zu  trennen     und    haftet an der Oberfläche der  Bahn, wodurch diese eine metallische Verzie  rung erhält.

   Es ist auch möglich, eine Metall  pulveroberfläche auf der andern Seite der  Bahn     zu    erzeugen,     insbesondere,    wenn dieselbe  aus transparentem Material besteht, was an  Stelle des Gewebes durch die Walze 24 erfol  gen kann.  



  In gewissen Fällen wird es unnötig sein,  die fertige Bahn von der Unterlage zu tren  nen, d. h.     die    Unterlage kann einen Teil des  gebrauchsfertigen     Artikels    sein. Diese Artikel,  mit oder ohne Unterlage, eignen sich auch als  sieh     nicht    abnützende Verstärkungen von  Kleidungsstücken an Stellen, die der Abnut  zung und     Ausfransung    am meisten ausgesetzt       sind.     



  In     gewissen    Fällen kann die Umwandlung  des Kunststoffes vom fliessfähigen in den  biegsamen, festen Zustand auch nur dadurch  bewirkt werden, dass man ihn der Einwirkung  der Atmosphäre     aussetzt.    Man kann dabei den  fliessfähigen Kunststoff der Unterlage     mv        i-          schen    einem Walzenpaar zuführen, die auch  als     Rakelwalzen    wirken, um die Menge des  zugeführten Kunststoffes zu     begrenzen.    Die  den     Kunststoff    tragende Unterlage kann dann  über eine Walze gehen,

   und     gewünschtenfalls     kann ein weiteres Deckblatt um die andere       Walze    geführt werden, so dass der fliessfähige  Kunststoff zwischen die beiden Blätter ge  langt. Die     Umwandlung    des Kunststoffes kann  dann anschliessend durch Abziehen des einen  Blattes vom     Kunststoff    erfolgen, wobei die       Berührung    mit der Atmosphäre die Erhär  tung herbeiführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzeugung einer gemuster ten Kunststoffbahn, dadurch gekennzeichnet, dass man auf eine blattförmige Unterlage mit tels einer Prägevorrichtung ein Prägemuster aufbringt, die von der Prägevorrichtung ge stützte Unterlage an einer Auslauföffnung für fliessfähigen Kunststoff vorbeiführt, so dass ihre Vertiefungen damit gefüllt werden, dann immer noch, während die Unterlage von der Prägevorrichtung gestützt wird, den Kunststoff mit einer Rakel auf der Oberfläche der Unterlage verteilt und abstreift, um den überschüssigen Kunststoff zu entfernen, und schliesslich den Kunststoff so behandelt, dass er in den biegsamen, festen Zustand übergeht, wobei sämtliche Massnahmen nacheinander in einem Durchgang erfolgen.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Rakel verstell bar und so angeordnet ist, dass der fliessfähige Kunststoff über den Vertiefungen einen Film bildet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rakel den Kunststoff bis zur Berührung mit. den Er höhungen der Unterlage abstreift, so dass die fertige Bahn eine Gitter- oder Spitzenmuste rung erhält. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Unterlage von einer Vorratsrolle zwischen zwei Metallwalzen hindurchgeführt wird, von denen eine das Muster als Relief, die andere als Gravur trägt. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass eine der Metall walzen die Unterlage nach dem Durchgang zwischen den Walzen aufnimmt und der Auf bringstelle für den fliessfähigen Kunststoff zuführt, bevor sie die Walze verlässt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Unterlage mit dem fliessfähigen Kunststoff einem Ofen zu- geführt wird, um den Kunststoff in seine biegsame, feste Form überzuführen. 6.
    Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass man die Wärme behandlung nur so weit führt, dass, wenn die Unterlage mit dem Kunststoff den Ofen verlässt, die freie Fläche des letzteren noch klebrig ist. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der noch klebrige Kunststoff mit einem Gewebeüberzug versehen wird. B. Verfahren nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass man den noch klebrigen Kunststoff einem Gasstrom aussetzt, um dessen Oberfläche eine Aufrauhung zu verleihen. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der fliessfähige Kunststoff der Unterlage zwischen einem Walzenpaar zugeführt wird, wobei die den Kunststoff tragende Unterlage um eine Walze herumgeführt. wird und die andere Walze als Rakel wirkt, um die Menge des zugeführten Kunststoffes nt begrenzen. 10. Verfahren nach Patentanspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die zweite Wälze ein Deekblat.t führt, so dass der Kunststoff zwischen zwei Blätter gelangt.
    7.1. Verfahren nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass man den fliess fähigen Kunststoff durch Berührung mit der Atmosphäre in den biegsamen, festen Zustand überführt, indem man ein Blatt vom Kunst stoff entfernt. 12. Verfahren nach Patentanspruch, da- dureb. gekennzeichnet, dass die Unterlage vor dem Aufbringen des Kunststoffes mit einer das Kleben verhindernden Schicht überzogen wird.
CH264379D 1945-04-16 1947-11-08 Verfahren zur Herstellung einer gemusterten Kunststoffbahn. CH264379A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0287041A3 (de) * 1987-04-14 1989-01-04 FRIEDRICH ERFURT & SOHN Prägetapete, sowie Verfahren zu deren Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0287041A3 (de) * 1987-04-14 1989-01-04 FRIEDRICH ERFURT & SOHN Prägetapete, sowie Verfahren zu deren Herstellung

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