Verfahren und Einrichtung zum Verpacken von Flieigut in Papiersäcke mit Verschluss. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zum Verpacken von Fliessgut in Pa piersäcke mit Verschluss, wobei das Gut vor dein Füllen abgewogen und während des Fül lens geschüttelt, und der Papiersack nach dem Füllen abgestossen wird.
Die Erfindung besteht darin, dass der Pa piersack vor dein Abstossen geformt und sein Verschluss naeh dem Abstossen mit einem Klebeband festgelegt wird.
Das Klebeband kann vorteilhaft vor dein Überkleben auf den Verschluss bedruckt und von einer Rolle abgeschnitten werden.
Durch die ebenfalls Gegenstand der Erfin dung bildende Einrichtung ist vorgesehen, dass innerhalb einer einzigen Maschine Vor richtungen mindestens für das Abwiegen, Füllen, Schütteln, Formen und Abstossen und für das Verkleben des Verschlusses des Papier sackes angeordnet sind.
In der Maschine können vorteilhaft weitere Vorrichtungen für das Bedrucken und Ab schneiden des Klebebandes angeordnet sein.
Die -!Maschine kann zweckmässig durch einen einzigen Handhebel bedient. werden. Der Vorteil der Einrichtung besteht. darin, dass innerhalb einer einzigen Maschine das Verpacken von Fliessgut in Papiersäcke vor genommen werden kann, und zwar vom Ab wiegen des Fliessgutes und Füllen des Papier sackes über sein Abstossen zum Versand hin aus bis zrr einem Verkleben des Verschlusses des Papiersaekes. Das erfindungsgemässe Verfahren soll bei spielsweise an Hand der Zeichnung erklärt werden, die ein Ausführungsbeispiel der zur Durchführung des Verfahrens dienenden Einrichtung zeigt. Soweit die Teile nicht näher erläutert und dargestellt sind, handelt es sich um Bekanntes.
Es zeigen in schematischer Darstellung Fig. 1 und 2 die gesamte Einrichtung und Fig. 3 bis 8 Teile der Einrichtung.
In Fig. 1 und 2 ist 1 der Speiseapparat, in den das zu verpackende Fliessgut durch eine nicht dargestellte Fördereinrichtung ge langt. Unter dem Speiseapparat ist eine Waage 2 angeordnet, in der das in Papier säcke zu verpackende Gut gewogen wird; es handelt sich um Papiersäcke von rechteckigem Querschnitt und einem Verschluss, der gebil- clet wird mittels einwärts gefalteter Partien der Seitenteile des Sackendes, wobei der zu letzt gefaltete Seitenteil mittels des Klebban des festgelegt wird; dieser kann in der Folge mittels eines eingebrachten flexiblen Aufreiss- organs aufgerissen werden.
Durch eine nicht eingezeichnete Vorriehtung wird dein die Ma schine bedienenden Mann angezeigt, dass die Ffllung der Waage entleert werden kann.
Für diesen Mann ist ein Sitz 3 an der Maschine angeordnet (Fig. 2 und 5). Er stülpt den mi füllenden Papiersaek mit seinem Versehlussende über den einen Füllstutzen 4 (Fig. 1 und 2). Mit einer Klemmvorrichtung wird der Sack auf diesem Füllstutzen 4 fest geklemmt, was durch den Handhebel 5 g e- schieht, welcher in seinem Drehpunkt 6 am Gehäuse 7 der Maschine befestigt ist (Fug. 2).
Dieser Handhebel 5 ist der einzige zur Bedie nung der Maschine. Durch eine Bewegung dieses Hebels in Richtung auf die Maschine zu wild die Waagefüllung durch eine nicht dargestellte Vorrichtung entleert. Der Inhalt der Waage fällt über die Klappe 8 in die eine Förderfüllschnecke 9 (Fug. 1 und 2), welche durch den Motor 10 in drehende Be wegung gesetzt wird und das Füllgut in den Papiersack fördert.
Der bedienende Mann hat inzwischen auch auf dem zweiten Füllstutzen 4' einen Papier sack aufgehängt und festgeklemmt. Nachdem nun der Sack am Füllstutzen 4 gefüllt ist, zieht er den Handhebel 5 gegen sich. Dabei wird erst einmal der Sack frei. Durch das Gestänge 11, über den Winkeldoppelhebel 12 mit seinem Drehpunkt 13 und dem Gestänge 14 wird der Hebel 15 nach links gezogen (Fug. 2). Dieser Hebel 15 mit seinem festen Drehpunkt 16 bewegt an seinem andern Ende die Schaltschiene 17.
Diese Schaltschiene be sitzt an ihrem freien Ende eine Einkerbung (Fug. 3), welche den Hebel 18, der auf der Achse des Vierweghahnes 19 befestigt ist, nach links mitnimmt.
Dieser Vierweghahn 19 ist mit zwei seiner Rohranschlüsse mit dem Zylinder 20 verbun den, während je ein Anschlussrohr zum Öl- bassin 21 und zur ölpi-rmpe 22 führt. Die Ölpumpe wird von dem Motor 23 (Fug. 1) angetrieben. Zwischen der Ölpumpe 22 und dem Vierweghahn 19 ist ein Überdruck- und Sicherheitsventil eingeschaltet (Fug. 3).
Daurch die durch Verschwenkung des Hand hebels 5 vorgenommene Drehung des Viexweg- .hahnes 19 um 90 drückt das Öl, von der Pumpe 22 kommend, den Kolben 24, der sich im Kolbengehäuse 20 befindet, nach rechts, während das Öl auf der andern Seite des Kolbens durch den Vierweghahn nach dem Ölbassin 21 zurückläuft.
Der Kolben 24 drückt mit seiner Kolben stange 25 über den Querträger 26 (Fug. 2) die in den Lagern 27 geführten Gestänge 28 nach rechts. An .diesen Gestängen 28 ist die Platte 29 befestigt, welche den angehängten Sack von dem Füllstutzen 4 abstösst, und zwar nach rechts aussen.
Während dieses Vorganges hat der Nocken 30, befestigt am Querträger 26, den Gabel hebel 37., welcher auf der in den Lagern 32 (Fug. 1) geführten Welle 33 festsitzt, nach rechts (Fug. 2) bewegt.
Diese Bewegtang hat, zweierlei Wirkungen: Durch den Hebel 34, der auf dieser Welle 33 ebenfalls festsitzt, wird das Gestänge 35, die Führungsschiene 36 mit ihrem festen Drehpunkt 37, die Zugstange 38, welche ihrerseits am Doppelhebel 39 der Klappe 8 eingehängt ist, betätigt, wodurch die Klappe 8 umgelegt wird (in Fig. 1 strichpunktiert). Diese Umlegung bewirkt automatisch die Aus- lösauig der Waagefüllung,
wodurch das Gut nach der Füllschnecke 9' läuft und den am Füllstutzen 4' angehängten Sack füllt.
Auf derselben Welle 33 ist ein weiterer Hebel 40 in in Fig. 2 dargestellter Lage be festigt. Dieser wird entsprechend im Sinne gegen den Uhrzeiger bewegt und zieht über das Gestänge 41 den Hebel 42 (Fug. 2 und 4) nach links. Dadurch wird die Vorrichtung für das Schütteln des Papiersackes gesteuert.
Der am Füllstutzen 4 angehängte Sack ruht mit seinem Boden und mit einer Seite auf dem schräggestellten Sackträger 43 (Fug. 1), welcher aus einer Seiten- und einer Bodenfläche besteht, und mit dem eigent lichen Träger 43a verstellbar atü der senk rechten Schüttelwelle 44 befestigt ist. Mit einer obern und einer untern breiten Flach feder 45 (Fug. 2 und 41, welche am Gehäuse 7 befestigt sind, ist die Welle 44 in ihrer senkrechten Lage gehalten.
Die an dem untern Ende dieser Welle befestigte Rolle 46 liegt auf dem Schüttelträger 47 auf. Dieser Schüttel träger 47 ist einerseits mit der geraden Auf hängefeder 48 (Fug. 2) am Exzenter 49 fest verbunden. Der Exzenter 49 seinerseits sitzt auf der in den Lagern 50 (Fug. 1) geführten Welle 51, welche über die Antriebsscheibe 52 durch den Riemen 53 mit dem Motor 23 ver binden ist (Fug. 1 und 2). Da jede der beiden Saekfüllseiten einen solchen Exzenter besitzt, ist am andern Ende der Welle 51 in entgegengesetzter Exzentrizi tät der andere Exzenter (nicht dargestellt) angebracht.
Durch die Drehung der Welle 51 wird der Exzenter 49 so bewegt, dass der Auf hängefeder 48 eine auf- und niedergehende Bewegung ausführt. Diese Bewegung über trägt sich auf den Schüttelträger 47, welcher seinerseits am andern Ende im Drehpunkt 54 des Hebels 42 gelagert ist (Fig. 2 und 4). Dieser Hebel 42 ist in seinem festen Dreh punkt 55 gelagert und weist Anschläge 56 zur Begrenzung seiner beiden Endlagen auf.
Die Aufhängefeder 48 weist eine rein me- ehaniseh zu betätigende Verstellbarkeit für die Grösse der Schüttelbewegung des Schüttel trägers 4 7 auf. Sie kann dazu an ihrem An griffspunkt auf dem Schüttelträger 47 ver schoben werden, wie die Pfeilrichtungen in Fig. 4 andeuten. Es wird dadurch folgendes erreicht: Die gegen die Vertikale geneigt ausgebil deten Sackträger 43 schütteln unter Wirkung der über die Aufhängefeder 48 vom Exzenter 49 auf den Schüttelträger 47 und somit über die Rolle 46 auf die Welle 44 ausgeübten Sebüttelbewegung. Je nach der Art des Fliess gutes wird es sich mehr oder weniger stark und rasch setzen und somit den Papiersack ausfüllen.
Durch dessen schräge Anlagefläche auf dem Sackträger 43 wird er somit geformt werden. Verlangt. die Art des Fliessgutes ein intensives Schütteln, um diese Wirkungen her beizuführen, so wird der Angriffspunkt. der Aufhängefeder 48 an dem Schüttelträger 47 in Pfeilrichtung nach aussen verschoben. Ver langt die Art des Fliessgutes eine geringere Schüttelbewegung, so wird der Angriffspunkt im umgekehrten Pfeilsinn verschoben.
Durch den hydraulischen Mechanismus ist nun die Schüttelvorrichtung in einem andern Sinn steuerbar. Solange der Hebel 42 nach rechts geschwenkt (Fig. 2 und 4) verharrt, ist in jedem Falle der Lage des Angriffs punktes der Aufhängefeder 48 gegenüber dem Schüttelträger 47 dessen Schüttelbewe gung grösser, als wenn der Hebel 42 unter Einfluss der hydraulischen Steuerung nach links geschwenkt wird. Denn durch die oben beschriebene Schwenkung des Hebels 42 nach links wird der Schüttelträger 47 verschoben, entsprechend etwas gehoben und die über tragene Auf- und Abwärtsbewegung der senk rechten Welle 44 verkleinert. Dies geschieht zur leichten und schonenden Abnahme resp. Ausstossung des Sackes vom Füllstutzen.
Der Kolben 24 hat den. Endpunkt im Zylinder 20 noch nicht erreicht, wenn der Nocken 59 (Fig-. 2), der am untern hintern Ende des einen (Testänges 28 befestigt ist, die Schaltschiene 17 durch die Kröpfung 60 hebt und so den Hebel 18 aus der Einkerbung löst und im -\@'eiterwirken diesen Hebel 18 und damit den Vierweghahn 1.9 um 90 zurück schaltet, so dass das Öl von der Pumpe auf die Gegenseite des Kolbens 24 gedrückt wird und diesen zu seinem Ausgangspunkt 7urüek- bringt (Fig. 3).
Bei diesem Rückgang ist der Gabelhebel 31 wieder auf seinen Ausgangs punkt (Fig. 2) zurückgedrückt worden. Ent sprechend erhält die Sackrüttelvorrichtung wieder den grössten Hub und die Klappe 8 liegt wieder in der gestrichelten Stellung der Fig. 1.
Sobald das Ausstossen des einen Sackes be endet ist, kann ein neuer Sack an demselben Füllstutzen angehängt resp. festgeklemmt werden. Diese Festklemmung bewirkt, dass auch der Hebel 18 wieder in die Einkerbung der Schaltschiene 17 zu liegen kommt.
Der ausgestossene Sack ist gemäss Fig. 5 auf den am Gestell 61 der Sackaufgabevor- richtung befestigten Sackträger 62 zu stehen gekommen. Der Boden 63 des letzteren ist drehbar im Lager 64 so angeordnet, dass der Stützhebel 65 mit seinem drehbaren, am Trä ger 62 festen Anlenkpunkt 66 den Boden 63 festhält.
Ist das Gestell 61 auf eine Waage 67 zur Nachkontrolle gestellt, wie dies in Fig. 5 an gedeutet ist, so wird bei einem gegebenen Ge wicht durch eine elektrische Vorrichtung der Magnet 68 so betätigt, dass derselbe den Stütz hebel. 65 vom Boden 63 wegzieht., wodurch der Saek durch sein eigenes Gewicht auf das darunter liegende Transportband 70 fällt. Ist der Boden 63 durch die Vorwärtsbewegung des Bandes von dem Sack frei geworden, so wird dieser Boden durch die Feder 69 wieder in seine Ausgangsposition gezogen, wobei der Stützhebel 65 den Boden 63 wieder festhält.
Wird keine Kontrollwaage vorgesehen, so kann der Stützhebel 65 auch direkt so betätigt werden, dass er durch das Ausstossen, wenn der Sack bereits auf der ganzen Sackboden länge den Sackträger 62 belegt, den Boden 63 auslöst, so dass der Sack sofort auf das Bar unterliegende Band 70 fällt.
Das Transportband 70 ist endlos, wird von den Rollen 71 getragen und von der Endrolle 72 durch den Motor 73 angetrieben, so dass die Säcke nach Fig. 1, 5 und 6 nach rechts transportiert werden.
Bei diesem Transport gelangen die Säcke zwrisehen die in Fig. 6 und 7 gezeigten Press- rollen 74, deren Antrieb nicht dargestellt ist. Gleichzeitig bewirkt die Weiterförderung des gefüllten Sackes, dass derselbe, durch das feste Leitblatt 7 5 in der Richtung gehalten, das am fixen Drehpunkt 76 geführte Schaltblatt 77 ablenkt, und zwar so weit, als der Sack breit ist.
Am andern Ende ist das Schaltblatt 77 im Drehptmkt 78 über die Stange 79 mit dem Rollenträger 80 beweglich verbinden. Dieser Rollenträgerhebel 80 mit seinem festen Dreh- puuikt 81, der unter der Wirkung der bei 82 befestigten Zugfeder 83 steht, trägt an seinem andern Ende die Verkleberolle 84, deren Breite der flachgelegten Sackhöhe entspricht. Direkt davorliegend ist der Papierverschluss- band-Druck- und Klebeapparat angeordnet.
Dieser Apparat enthält in seinem Gehäuse 85 (Fig. 7 lind 8) die der liegenden Sackhöhe entsprechend breite Papierbandrolle 86, wel che sich um die Achse 87 drehen kann und dessen Klebeband 88, auf einer Seite trocken vorgeleinit, erstmals von Hand durch die Füh- ruingsrollen 89 lind 90 gezogen wird. Zwischen diesen Rollenpaaren befindet sich ein Nume- rator oder eine sonstige Dr-Liekvorrichtung 91.
Beim Durchgang des Sackes Lind beim Seitlichdrücken des Schaltblattes 77 hat diese Bewegung über den Drehpunkt 78 am verlän- gerten Hebel 76a' bewirkt, dass das daran ver bundene Gestänge 92 den Hebel 93 betätigt hat. Dieser letztere setzte entsprechend die hier nicht näher beschriebene Druckvorrich tung 91 in Bewegung, so dass der Aufchtick auf das Klebeband für diesen einen Sack fer tig ist.
In der Weiterverfolgung des nach rechts transportierten Sackes stösst derselbe auf die Rolle 94, die drehbar an dem Hebel 95 ange bracht ist, welcher selbst drehbar an der festen Achse 96 gelagert ist. Das am andern Ende des Hebels 95 angelenkte Gestänge 97 betätigt in der in Fig. 7 angegebenen Weise den Hebel 98 mit seinem festen Drehpuulkt 99.
Die auf diesem Hebel 98 lose befestigte Sperrklinke 100 betätigt das Sperrklinkenrad 101 zusammen mit seinem Zahnrad 102, wel che lose drehbar auf der Achse 99 sitzen, so weit, dass die Führungsrollen 90, durch die entsprechenden Zahnräder 103 angetrieben, das Papierband 88 zwischen den Führungen 104 durch die Befeuchtungsrolle 105 und die Gegenrolle 106 bis auf den durchgehenden Papiersack transportieren.
Die Befeuchtungs- rolle ist mit einer hier nicht näher bezeichne ten Flüssigkeit getränkt und feuchtet das Klebeband 88 auf seiner trocken vorgeleimten Seite an. Dadurch, dass der Sack weiterläuft, nimmt das Klebeband die Richtung des Sackes an und wird erst mit der Rolle 106 und dann mit der Verkleberolle 84 auf denselben ge- driickt. Letztere rollt unter Wirkung der Feder 83 am Sack entlang und befestigt das Klebeband am Sack.
Die Schaltung ist so bemessen, dass bereits ein Teil des Klebebandes 88 am Sack haftet, bevor der Hebel 98 die Endposition erreicht hat. Das angeklebte Ende am Sack wird nun durch dessen Transport weitergezogen, wo durch die Zahnräder 103 und 105 das grosse Rad 102 weiterdrehen und mit ihm das damit verbundene Nockenrad 107.
Nach einem LTin- gang spannt die höchste Stelle dieses Nocken rades<B>107</B> den Hebel 108, der in der Achse <B>109</B> drehbar gelagert ist und welcher an seinem obern Ende ein Gewicht 110 besitzt, woran ein Schneidemesser 111 von der Breite des Papierbandes 88 sitzt, und welcher von der bei<B>11.3</B> befestigten Feder 11-1 gehalten ist.
Beim Weiterdrehen wird durch die Nockentiefe der Hebel 108 frei, und die Span nung der Feder 114 bewirkt, dass der Ilebel 108 durch sein Gewicht 110 mit dem Schneide messer 111 zurückschwingt und so das Klebe band zwischen den Führungen 104 entzwei schneidet.
Das Klebeband 88 wird also nur noch durch die Klebestelle am Sack weitergezogen. Die Verkleberolle 84, am Sackende angelangt, drückt das Klebeband 88 über die Ecke an die Sackoberseite, solange das Klebeband reicht. Damit ist das Sackventil durch dieses Klebe band zugeklebt, da, wie der Vorgang zeigt, das Ventil gemäss Fig. 8, am hintern obern Ende des Papiersackes an der Stelle 120 liegt.
Der Papiersack ist. somit. rein maschinell ohne jede Hand- oder Nacharbeit gefüllt, ver schlossen und gezeichnet zumweiteren Versand frei. Die dazu erforderlichen Vorrichtungen sind alle in einer einzigen lIasehine ange ordnet..
Sobald der Sack die hintere Rolle 94 frei lässt, schnellt sie mit ihrem Hebel<B>95</B> durch die Zugkraft der Feder<B>115</B> auf die Ausgangs stellung zurück.
Method and device for packing loose goods in paper sacks with a closure. The invention relates to a process for packing flow material in paper sacks with closure, the material being weighed before filling and shaking during filling, and the paper sack being repelled after filling.
The invention consists in that the paper bag is formed before being pushed off and its closure is fixed with an adhesive tape after being pushed off.
The adhesive tape can advantageously be printed on the closure and cut from a roll before being stuck over.
By also the subject of the inven tion forming device is provided that within a single machine are arranged in front of directions at least for weighing, filling, shaking, shaping and pushing and for gluing the closure of the paper bag.
Further devices for printing and cutting off the adhesive tape can advantageously be arranged in the machine.
The -! Machine can be conveniently operated by a single hand lever. will. The advantage of the facility is there. that within a single machine the packaging of flow material in paper sacks can be made before, from weighing the flow material and filling the paper sack through its pushing off to shipping to zrr a sticking of the closure of the paper sack. The method according to the invention will be explained, for example, with reference to the drawing, which shows an exemplary embodiment of the device used for carrying out the method. Unless the parts are explained and shown in more detail, they are known.
1 and 2 show the entire device and FIGS. 3 to 8 show parts of the device.
In Fig. 1 and 2, 1 is the feeding apparatus into which the flow material to be packaged reaches ge by a conveyor, not shown. A scale 2 is arranged under the feeding apparatus, in which the goods to be packed in paper sacks are weighed; They are paper sacks with a rectangular cross-section and a closure which is formed by means of inwardly folded parts of the side parts of the sack end, the side part that was folded last being fixed by means of the adhesive tape; this can then be torn open by means of an inserted flexible tear-off organ.
A device that is not shown in the drawing shows the person operating the machine that the filling of the scale can be emptied.
For this man a seat 3 is arranged on the machine (Figs. 2 and 5). He puts the mi-filling paper bag with its closure end over the one filler neck 4 (FIGS. 1 and 2). With a clamping device, the sack is firmly clamped on this filler neck 4, which is done by the hand lever 5, which is attached to the housing 7 of the machine at its pivot point 6 (Fig. 2).
This hand lever 5 is the only one to operate the machine. By moving this lever in the direction of the machine too wildly, the scale filling is emptied by a device not shown. The contents of the scales fall through the flap 8 into a conveyor screw 9 (Fug. 1 and 2), which is set in rotating motion by the motor 10 and promotes the filling material in the paper sack.
The serving man has now also hung a paper sack on the second filler neck 4 'and clamped it. Now that the sack is filled at the filler neck 4, he pulls the hand lever 5 towards him. First of all, the sack is released. The lever 15 is pulled to the left by the linkage 11, via the angled double lever 12 with its pivot point 13 and the linkage 14 (Fig. 2). This lever 15 with its fixed pivot point 16 moves the shift rail 17 at its other end.
This shift rail be seated at its free end a notch (Fug. 3), which takes the lever 18, which is attached to the axis of the four-way valve 19, to the left.
This four-way valve 19 is connected to the cylinder 20 with two of its pipe connections, while one connection pipe each leads to the oil basin 21 and to the oil pump 22. The oil pump is driven by the motor 23 (Fig. 1). An overpressure and safety valve is connected between the oil pump 22 and the four-way valve 19 (Fig. 3).
As a result of the rotation of the Viexweg- .hahnes 19 made by pivoting the hand lever 5 by 90, the oil, coming from the pump 22, pushes the piston 24, which is located in the piston housing 20, to the right, while the oil on the other side of the The piston runs back through the four-way cock to the oil basin 21.
The piston 24 pushes with its piston rod 25 via the cross member 26 (Fug. 2) the rods 28 guided in the bearings 27 to the right. The plate 29 is attached to these rods 28 and pushes the attached sack off the filler neck 4, to the right outside.
During this process, the cam 30, attached to the cross member 26, the fork lever 37., which is stuck on the shaft 33 guided in the bearings 32 (Fug. 1), moved to the right (Fug. 2).
This movement has two effects: the lever 34, which is also firmly seated on this shaft 33, actuates the linkage 35, the guide rail 36 with its fixed pivot 37, the pull rod 38, which in turn is attached to the double lever 39 of the flap 8 , whereby the flap 8 is turned over (in Fig. 1 dash-dotted). This transfer automatically triggers the balance filling,
whereby the material runs after the filling screw 9 'and fills the sack attached to the filling nozzle 4'.
On the same shaft 33, another lever 40 is fastened in the position shown in Fig. 2 BE. This is accordingly moved counterclockwise and pulls the lever 42 (Fug. 2 and 4) to the left via the linkage 41. This controls the device for shaking the paper bag.
The sack attached to the filler neck 4 rests with its bottom and one side on the inclined sack carrier 43 (Fug. 1), which consists of a side and a bottom surface, and with the actual support 43a adjustable atü of the vertical right shaking shaft 44 attached is. With an upper and lower wide flat spring 45 (Fug. 2 and 41, which are attached to the housing 7, the shaft 44 is held in its vertical position.
The roller 46 fastened to the lower end of this shaft rests on the shaker support 47. This shaker carrier 47 is on the one hand with the straight suspension spring 48 (Fug. 2) on the eccentric 49 firmly connected. The eccentric 49 in turn sits on the shaft 51 guided in the bearings 50 (Fug. 1), which is connected to the motor 23 via the drive pulley 52 through the belt 53 (Fug. 1 and 2). Since each of the two Saekfüllseiten has such an eccentric, the other eccentric (not shown) is attached to the other end of the shaft 51 in opposite eccentricity.
By rotating the shaft 51, the eccentric 49 is moved so that the suspension spring 48 performs an up and down movement. This movement carries over to the shaking carrier 47, which in turn is mounted at the other end in the pivot point 54 of the lever 42 (Fig. 2 and 4). This lever 42 is mounted in its fixed pivot point 55 and has stops 56 to limit its two end positions.
The suspension spring 48 has a purely mechanical adjustability for the size of the shaking movement of the shaking support 4 7. To do this, it can be pushed ver at its point of attack on the shaker support 47, as indicated by the directions of the arrows in FIG. The following is achieved: The inclined against the vertical ausgebil Deten sack carrier 43 shake under the action of the shaking movement exerted by the eccentric 49 on the shaking carrier 47 via the suspension spring 48 and thus on the shaft 44 via the roller 46. Depending on the type of flow material, it will settle more or less strongly and quickly and thus fill the paper sack.
It will thus be shaped by its inclined contact surface on the sack carrier 43. Demanded. the nature of the flowing material an intensive shaking in order to bring about these effects becomes the point of attack. the suspension spring 48 on the shaking support 47 is moved outward in the direction of the arrow. If the type of flowing material requires a smaller shaking movement, the point of application is shifted in the opposite direction of the arrow.
The shaking device can now be controlled in a different sense by the hydraulic mechanism. As long as the lever 42 is pivoted to the right (Fig. 2 and 4) remains, in any case the position of the point of attack of the suspension spring 48 relative to the shaker 47 whose Schüttelbewe supply is greater than when the lever 42 is pivoted to the left under the influence of the hydraulic control becomes. Because by the above-described pivoting of the lever 42 to the left, the shaking carrier 47 is moved, slightly raised and the carried over up and down movement of the vertical right shaft 44 is reduced. This is done for easy and gentle acceptance, respectively. Ejection of the sack from the filler neck.
The piston 24 has the. End point in the cylinder 20 has not yet been reached when the cam 59 (Fig-. 2), which is attached to the lower rear end of the one (Testänges 28, lifts the shift rail 17 through the crank 60 and so releases the lever 18 from the notch and This lever 18 and thus the four-way valve 1.9 switches back by 90, so that the oil is pressed by the pump onto the opposite side of the piston 24 and brings it back to its starting point (FIG. 3).
In this decrease, the fork lever 31 has been pushed back to its starting point (Fig. 2). Accordingly, the bag vibrating device again receives the greatest stroke and the flap 8 is again in the position shown in broken lines in FIG. 1.
As soon as the ejection of one sack ends, a new sack can be attached to the same filler neck, respectively. be clamped. This clamping has the effect that the lever 18 also comes to rest in the notch in the shift rail 17.
According to FIG. 5, the ejected sack has come to stand on the sack carrier 62 fastened to the frame 61 of the sack feeding device. The bottom 63 of the latter is rotatably arranged in the bearing 64 so that the support lever 65 holds the bottom 63 with its rotatable articulation point 66 fixed on the Trä ger 62.
If the frame 61 is placed on a scale 67 for follow-up control, as indicated in FIG. 5, at a given Ge weight by an electrical device, the magnet 68 is actuated so that the same lever the support. 65 away from the floor 63. As a result, the Saek falls by its own weight onto the conveyor belt 70 below. If the bottom 63 has become free of the sack due to the forward movement of the belt, this bottom is pulled back into its initial position by the spring 69, the support lever 65 holding the bottom 63 again.
If no checkweigher is provided, the support lever 65 can also be actuated directly in such a way that when the sack is already occupying the sack carrier 62 over the entire length of the sack, it triggers the floor 63 so that the sack immediately hits the bar Volume 70 falls.
The conveyor belt 70 is endless, is carried by the rollers 71 and driven by the end roller 72 by the motor 73, so that the bags according to FIGS. 1, 5 and 6 are transported to the right.
During this transport, the sacks pass between the press rollers 74 shown in FIGS. 6 and 7, the drive of which is not shown. At the same time, the further conveyance of the filled sack has the effect that it, held in the direction by the fixed guide blade 7 5, deflects the switching blade 77 guided at the fixed pivot point 76, namely as far as the sack is wide.
At the other end, the switching sheet 77 is movably connected in the rotary point 78 to the roller carrier 80 via the rod 79. This roller carrier lever 80 with its fixed rotary puikt 81, which is under the action of the tension spring 83 fastened at 82, carries at its other end the gluing roller 84, the width of which corresponds to the flat bag height. The paper sealing tape printing and gluing device is arranged directly in front of it.
This apparatus contains in its housing 85 (Fig. 7 and 8) the wide paper tape roll 86 corresponding to the lying sack height, which can rotate around the axis 87 and whose adhesive tape 88, pre-lined dry on one side, is first passed by hand through the guide. ruing rollers 89 and 90 is pulled. Between these pairs of rollers there is a numerator or some other leech device 91.
During the passage of the sack and when the switch sheet 77 is pushed sideways, this movement via the pivot point 78 on the extended lever 76a 'has the effect that the linkage 92 connected to it has actuated the lever 93. This latter set the printing device 91, not described in detail here, in motion, so that the adhesive tape for this one sack is ready.
In the follow-up of the bag being transported to the right, it encounters the roller 94 which is rotatably attached to the lever 95, which is itself rotatably mounted on the fixed axis 96. The linkage 97 articulated at the other end of the lever 95 actuates the lever 98 with its fixed pivot point 99 in the manner indicated in FIG.
The pawl 100 loosely attached to this lever 98 actuates the ratchet wheel 101 together with its gear 102, wel che loosely rotatably sit on the axis 99, so far that the guide rollers 90, driven by the corresponding gear wheels 103, the paper tape 88 between the guides 104 through the moistening roller 105 and the counter roller 106 down to the continuous paper sack.
The moistening roller is impregnated with a liquid that is not designated here in greater detail and moistens the adhesive tape 88 on its dry, pre-glued side. Because the sack continues to run, the adhesive tape assumes the direction of the sack and is first pressed onto the sack with roller 106 and then with adhesive roller 84. The latter rolls along the sack under the action of the spring 83 and attaches the adhesive tape to the sack.
The circuit is dimensioned in such a way that part of the adhesive tape 88 sticks to the sack before the lever 98 has reached the end position. The end that is glued to the sack is now pulled further by its transport, where the large wheel 102 continues to rotate through the gears 103 and 105 and with it the cam wheel 107 connected to it.
After an input, the highest point of this cam wheel <B> 107 </B> spans the lever 108, which is rotatably mounted in the axis <B> 109 </B> and which has a weight 110 at its upper end, on which a cutting knife 111 sits the width of the paper tape 88, and which is held by the spring 11-1 fastened at 11.3.
When turning further, the cam depth releases the lever 108, and the tension of the spring 114 causes the weight 110 of the ilebel 108 to swing back with the cutting knife 111, thus cutting the adhesive tape between the guides 104 in two.
The adhesive tape 88 is therefore only pulled through the adhesive point on the sack. The glue roller 84, having reached the end of the sack, presses the adhesive tape 88 over the corner onto the top of the sack as long as the adhesive tape lasts. The bag valve is thus glued shut by this adhesive tape, since, as the process shows, the valve according to FIG. 8 is located at the point 120 on the rear upper end of the paper bag.
The paper sack is. Consequently. Filled, sealed and signed for further dispatch purely by machine without any manual work or rework. The devices required for this are all arranged in a single lasehine.
As soon as the sack releases the rear roller 94, its lever <B> 95 </B> snaps back to the starting position due to the tensile force of the spring <B> 115 </B>.