CH265614A - Rohr-Schnellkupplung. - Google Patents

Rohr-Schnellkupplung.

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CH265614A
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G Wanke Karl
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G Wanke Karl
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/50Couplings of the quick-acting type adjustable; allowing movement of the parts joined
    • F16L37/54Couplings of the quick-acting type adjustable; allowing movement of the parts joined for pipes under pressure which are supported only on one side

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description


      Rohr-Schnellkupplung.       Die Erfindung betrifft eine aus Verbin  dungsteilen bestehende bewegliche Schnell  kupplung für Rohre. Sie kann derart ausge  bildet werden, dass sie sich für Rohre von  gleichem oder verschiedenem Durchmesser       eignet    und     Abwinkelungen    bis zu 600 und  darüber, je nach dem Durchmesser der zu ver  bindenden Rohre, ermöglicht.  



  Schnellkupplungen zur Verbindung von  Rohren sind in den verschiedensten Ausfüh  rungen bekannt. Gewöhnlich handelt es sich  jedoch dabei um Kupplungen, die     zum    Teil  an den Rohrenden     festgemacht    sind und mit  tels geeigneter     Verschlüsse    verbunden werden.  Bei diesen Kupplungen wird fast durchwegs  die Abdichtung der Kupplung durch profi  lierte Gummidichtungen, die mechanische  Kupplung durch Bajonett-, Klauen-, Haken-,       Keilklemm-,        Sperrklemm-,    Sperrklinken-, He  belverschlüsse oder dergleichen erzielt.

   Solche       Verschlussarten    ermöglichen jedoch nur eine  kleine     Abwinkelung    der zu kuppelnden Rohre  und nur in einer Ebene.     Kiigelgelenkkupplun-          gen    gestatten wohl eine allseitige räumliche       Abwinkelung,    doch ist der erreichbare Win  kel nie grösser     als    300, gewöhnlich nur um  150.     Dasselbe    gilt auch für     Rohrschnellkupp-          lungen    jener bekannten Art, bei welcher die  beiden Rohrenden mit einer auf sie lose auf  geschobenen, Ringnuten zur Aufnahme der  Dichtungsringe aufweisenden Muffe überdeckt  sind.

   Diese Kupplungen, bei welchen beson  dere, mit     segmentförmigen    Ausschnitten    zwecks     Ermöglichiuig    ihres Zusammen  drückens versehene Dichtungsringe verwendet  werden, weisen kurze     Verbindungsmuffen    mit  einspringenden Mittelteilen auf. Sowohl der  verengte Durchgangsquerschnitt im Mittel  teil der     Muffe    als auch die beim Abbiegen an  einanderstossenden Rohrenden verhindern Ab  winkelungen unter einem grösseren Winkel  als max. 25 bis 300.  



  Die angeführten Nachteile werden durch  die erfindungsgemässe Schnellkupplung da  durch behoben, dass die     Verbindiuigsmuffe     einen ausgeweiteten Mittelteil besitzt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel einer erfindungsgemäss ausgebildeten  Kupplung dargestellt. Dabei ist ein Grenzfall  gezeigt, bei welchem die Rohre nur so wenig  in die Muffe hineinragen, dass auch bei Vor  handensein einer zylindrischen Muffe ein star  kes     Verschwenken    der Rohre unbehindert  möglich wäre. Es zeigen       Fig.    1 die Verbindung zweier Rohre von  verschiedenen Durchmessern, links im Achs  schnitt., rechts in Seitenansicht,       Fig.    2 eine Draufsicht auf einen Teil der  Kupplung und       Fig.    3 einen Querschnitt durch das linke  Rohr mit Ansicht der Kupplung.  



  Die Kupplung weist im wesentlichen eine  Muffe<B>1 mit</B> Dichtungsringen 2, 3 und den  Mitteln zur rasch lösbaren Verbindung der  Muffe mit den Enden der     aneinanderzuschlie-          ssenden    Rohre 4 und 5 auf.      Die Muffe enthält einen mittleren, eine  Kugelzone 6 darstellenden Teil und die bei  derseits anschliessenden, die Nuten 7 zur Auf  nahme der Dichtungsringe 2 und 3 enthal  tenden     Ringwulste    B. Der Mittelteil kann auch  die Zone eines     Ellipsoides    oder ähnlichen  Drehkörpers darstellen.

   Diese Form der Muffe  hat den Vorteil, dass     dadiireh    die     Abwinke-          lung    der Rohre bis zu 60  und darüber ermög  licht wird, da die Rohrenden in den durch die       innen    konkave Muffe gebildeten Hohlraum       hineinragen    können und erst bei stärkerer  .Neigung an der     Muffenwandung    anstossen,  als     dies    bei einer zylindrischen Muffe der Fall  wäre.

   Ein ähnlicher Effekt könnte wohl auch  durch Verwendung von Rohren mit schräg  abgeschnittenen Enden erzielt werden, doch       bedingt    dies eine Bearbeitung der Rohrenden  und eine sorgfältige Einstellung der Rohre  beim     Aneinanderschliessen.    Die kugelförmigen  oder ähnlichen     1@Tiiffenwandimgen    ermög  lichen auch das strömungstechnisch richtige  Hindurchfliessen des     Wassers    (siehe Pfeile a) ;

    die somit bei abgewinkelten Rohren in der  Kupplung auftretenden     Wirbelerscheinungen     werden     vollständig        vermieden.    Der Durch  messer des linken Dichtungsringes 2 ist klei  ner, sein     Querschnittsdurchmesser    hingegen  grösser als der     des        Dichtungsringes    3 am  Rohre 5. Die     Verwendung    von Gummiringen  verschiedener Durchmesser bei     Rohren    mit  verschiedenen Durchmessern ist weit ein  facher     im.d    auch weniger kostspielig als die  bisher     übliche    Art, für jede Rohrdimension  besondere, anders dimensionierte Muffen  giessen zu lassen.  



  Die mechanische Kupplung, das ist die       Verbindung    der Muffe mit den Rohrenden,  erfolgt mittels der Schelle 9, die das Rohr  leicht lösbar umfasst und durch die Schraube  10 zusammengehalten ist. An die verlängerten       Schellenenden    11 ist ein in eine Gabel 13  auslaufender     Anschlussteil    12 mittels eines       herausziehbaren        Bolzens    14 gelenkig ange  schlossen. Dieser     Anschlussteil    12 ist mittels  der Mutter 15 an einem den Wulst 8 der  Muffe 1 umfassenden, halbkreisförmigen  Tragstück 16 von     T-förmigem    Querschnitt         dpehbar    angeschlossen, welches durch Schrau  ben 17 mit der Muffe 1 verbunden ist.

   Die       Verbindung    von Muffe und Schelle erfolgt  mittels des Bolzens 14, der gelenkig an einen  Arm 18 eines     Winkelhebels    angeschlossen ist,  dessen zweiter Arm 19 mit einem Gewicht 20  belastet ist. Der Bolzen durchsetzt in der       Ruhestellung    (die durch die Gewichtsbela  stung bestimmt ist) die     Bohrungen        in.    der  Gabel 13 des     Anschlussteils    12 und der     Schel-          lenenden    11.

   Wird der     Winkelhebel    in die       strichlierte    Stellung 20' (Fug. 3) angehoben,  so zieht der Hebelarm 18 den     Bolzen    14 her  aus, die Gabel 13 wird von den     Sehellenenden     11 gelöst und Muffe und Schelle können von  einander augenblicklich getrennt     werden.     Zwecks Ermöglichung der     Bolzenverschie-          bung    weist das Ende des Hebelarmes 18  einen     Längsschlitz    21 auf, in welchem ein am  Bolzen 14 befestigter Stift 22 gleitet.  



  Der     Kupplungsvorgang    vollzieht sich in der  Weise, dass jedes der mit den nahe ihren En  den befestigten Sehellen     versehenen    Rohre je  mit einem Ende der Kupplungsmuffe ver  binden wird indem der Gewichtshebel 19 an  gehoben und die     Schellenenden    11 in die  Gabel 13 eingeführt werden, worauf der Ge  wichtshebel 19 freigegeben wird, der den Bol  zen     hineindrfickt    und verriegelt und damit  die Kupplung sichert. Eine mit dem Hebel  mutdrehende Nase 23 schlägt beim Anheben  des Gewichtsarmes 19 an und verhindert das  völlige Herausziehen des Bolzens.  



  Beim Auswechseln von     Rohren    wird das  Rohr samt Schelle nach Entriegeln des Bol  zens weggezogen und durch das neu einzu  setzende Rohr mit Schelle     ersetzt,    worauf der  Bolzen wieder in die     'Perriegelungsstellunn     gebracht     wird.     



  Die Abdichtung der Rohrverbindung er  folgt mittels der Gummiringe durch den  Wasserdruck, der den Ring gegen das Rohr       und    die Innenwand der Kreisnut presst. Es  muss daher immer noch     zwischen    Rohr und  Muffe ein Schlitz Freibleiben, durch welchen  der Wasserdruck     wirksam    ist und den Ring       anpresst    und dabei in seinem Profil entstellt.

       i     Die     Abwinkelung        erfolgt    dabei in der in der      Zeichnung dargestellten Weise, gemäss     Fig.    1  in lotrechter, gemäss     Fig.    2 in waagrechter  Ebene, so dass das Rohr innerhalb der mög  lichen Verdrehungswinkel jede beliebige  Raumlage einnehmen kann.  



  Ein und dieselbe Muffe kann jeweils für  eine ganze Gruppe von Rohren mit innerhalb  bestimmter Grenzen liegenden, verschiedenen  Durchmessern     verwendet    werden; bei An  schluss eines Rohres mit anderem Durch  messer braucht jeweils nur der Gummidich  tungsring gegen einen solchen von anderem  Durchmesser und anderer     Querschnittsfläche     ausgetauscht zu werden; die Muffe wird je  doch beibehalten.  



  Die Möglichkeit der Verwendung völlig  unbearbeiteter Rohre für die erfindungsge  mässe Kupplung bringt den grossen Vorteil,  dass die Rohre, beispielsweise über den Win  ter, ohne jede Kupplungsteile, übereinander  geschichtet weit weniger     Raum    einnehmen als  Rohre mit festmontierten     Kupplungsteilen.     Der gleiche Vorteil ergibt sich auch beim       Transport    der Rohre.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Rohrschnellkupplung, bei welcher die bei den Rohrenden mit einer auf sie lose aufge schobenen, Ringnuten zur Aufnahme von Gummidichtungsringen aufweisenden Muffe überdeckt sind, welch letztere mit angelenk- ten und an den Rohren abnehmbar befestig ten Klemmorganen lösbar verbunden ist, da durch gekennzeichnet, dass die Muffe einen ausgeweiteten Mittelteil besitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Rohrschnellkupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mit telteil die Zone einer Kugel bildet.
    2. Rohrschnellkupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffe einen ellipsoidförmig gestalteten Mit telteil aufweist. 3. Rohrschnellkupplung nach Patentan spruch zur Verbindung von Rohren verschie denen Durchmessers, dadurch gekennzeichnet, , dass Dichtungsringe mit verschiedenen Durch messern und verschiedenen Querschnittsflä- ehen verwendet sind.
    4. Rohrschnellkupplung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Muffe ein um eine die Rohrachse kreuzende Achse verschwenkbarer Anschlussteil sitzt, dessen Ende gelenkig an die Schelle ange schlossen ist. 5. Kupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der verschwenkbare Anschlussteil auf einem mit der Muffe verbundenen Tragstück sitzt. 6. Kupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des verschwenkbaren Anschluss teils gabelförmig ausgebildet ist. 7.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung zwischen dem Ende des verschwenkbaren Anschlussteils und der Schelle durch einen herausziehbaren Bol zen hergestellt ist. B. Kupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Bolzen durch ein gewichts belastetes Organ in der Verriegelungsstellung gehalten ist, wobei der Bolzen beim Anheben des Winkelhebels aus der Verriegelungsstel- lung tritt und die Lösung der Kupplung be wirkt. 9.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4, 7 lind 8, dadurch gekenn zeichnet, dass der Bolzen durch einen Winkel hebel in der Verriegelungsstellung gehalten ist.
CH265614D 1947-03-21 1948-05-07 Rohr-Schnellkupplung. CH265614A (de)

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