Einrichtung zum Beeinflussen der Temperatur von Innenräumen durch Strahlung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung zum Beeinflussen der Tem peratur von Innenräumen durch Strahlung, die sich dadurch auszeichnet, dass Rohre für einen Wärmeträger in Kanälen in der Wan dung des Innenraumes verlegt sind und dass zwischen ihnen und der in den Innenraum ausstrahlenden Fläche ein Luftzwischenraum vorgesehen ist, dessen grösste Tiefe sich dem Rohr gegenüber befindet, so dass die Tempera tur der ausstrahlenden Fläche durch den Luftzwischenraum hindurch beeinflusst wird.
Während üblicherweise die das Medium führenden Rohre einfach in den Hohlräumen verlegt werden, wodurch starke Temperatur differenzen an der ausstrahlenden Fläche ver ursacht werden, kann durch den Luftzwi schenraum die Temperatur der ausstrahlen den Fläche gleichmässig gehalten werden.
Der Rohrkanal kann gegen die ausstrah lende Fläche und auf beiden Seiten durch einen Konstruktionsteil von U-förmigem Quer schnitt abgegrenzt sein. Bei dieser Ausfüh rung kann der Luftzwischenraum gegen die ausstrahlende Fläche durch den Steg dieses Konstruktionsteils und gegen den Rohrkanal durch eine auf dem Steg aufgesetzte Verscha lung, beispielsweise aus Blech, abgegrenzt sein.
Er könnte aber auch durch einen Hohl raum im Steg des Konstruktionsteils gebildet sein. Die Auflage des Rohres, die vorteilhaft aus isolierendem Material besteht, kann gegen das Rohr einen stumpfen Winkel bilden.
Zur Reduzierung der Strahlung nach der der ausstrahlenden Fläche abgewandten Seite kann eine Abschirmung durch an der Rohr auflage beidseitig des Rohres über die ganze Breite und Länge des Kanals angeordnete Platten erfolgen. Die gegen das das Medium führende Rohr zu gerichtete Seite der Wand des Luftzwischenraumes kann dem Rohr ge genüber eine die Strahlung abweisende Ober fläche erhalten, so dass das Medium nur beid seitig davon zum Luftzwischenraum vordrin gen kann.
Die Zeichnung betrifft drei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegen standes mit im Boden des Innenraumes ver legten Rohren und zeigt jeweils einen Quer schnitt durch den Boden.
Nach Fig.1 ist auf der Massivdecke bzw. dem Fussbodengrund l eine Isolierung 2, bei spielsweise aus Mörtelbeton oder Korkplatten bestehend, aufgebracht.. Auf dieser sind Hour- dis 4 mit der Bodenwandung nach oben ge kehrt vorgesehen, die die Kanäle 6 für die das Medium führenden Rohre 7 und einen Luft zwischenraum bilden, welche durch eine von unten am Hourdiboden verlegte Verschalung 5 gegeneinander abgegrenzt sind.
Das das Wärme- bzw. das Kältemedium führende Rohr 7 ist auf Auflagekörper 8 aus isolierendem Material, z. B. aus Korkmasse, verlegt, deren gegen das Rohr zu gerichtete Auflagefläche 8' einen stumpfen Winkel bil det. Auf den Hourdis 3 ist ein Überzug 9 und der die ausstrahlende Fläche bildende Boden 10 angeordnet.
Nach Fig. 2 ist der Luftzwischenraum durch einen Hohlraum im Steg der Hourdis 3 gebildet, der vom Rohrkanal 6 durch die Steg wand 3' abgegrenzt ist.
Nach Fig. 3 ist im Rohrkanal 6 auf der Stegwand 3' gegenüber dem Rohr 7 der Strah- hmg reflektierende Oberflächenbelag 11, z. B. aus Asbest, angebracht.
Auf die ganze Länge des Kanals 6 sind zu beiden Seiten des Rohres 7 an den Auflage flächen 8' der Auflager 8 Schirme 12 ange bracht, die aussen auf Stützen 13 ruhen und mit einem Oberflächenbelag versehen sind, welcher die Strahlung von der Massivdecke bzw. dem Fussbodengrund 1 abhält. Auch die Stegwand 3' ist dem Rohr 7 gegenüber mit einem solchen Belag 11 versehen.
Bei Einrichtungen mit in der Decke des Innenraumes verlegten Rohren können die Hourdis mit der Bodenwandlmg nach unten gekehrt eingesetzt, und bei in Seitenwänden verlegten Rohren können statt Hourdis ent sprechend den auftretenden Beanspruchungen dimensionierte Konstruktionsteile von U-för- migem Querschnitt, vorzugsweise aus Ton oder Zement, mit der Bodenwandung gegen den Innenraum gekehrt, vertikal öder horizontal eingesetzt sein.
In beiden Fällen kann die Ausbildung gleich sein, wie in der Beschrei bung unter Bezugnahme auf die Figuren für Einrichtungen mit im Boden des Innenrau- mes verlegten Rohren beschrieben.
Device for influencing the temperature of indoor spaces through radiation. The subject of the present invention is a device for influencing the temperature of interiors by radiation, which is characterized in that pipes for a heat transfer medium are laid in channels in the walls of the interior and that an air gap is provided between them and the surface radiating into the interior whose greatest depth is opposite the pipe, so that the tempera ture of the radiating surface is influenced by the air gap.
While the pipes carrying the medium are usually simply laid in the cavities, which causes strong temperature differences on the radiating surface, the temperature of the radiating surface can be kept uniform through the air gap.
The pipe channel can be delimited against the ausstrah looming surface and on both sides by a structural part of U-shaped cross-section. In this Ausfüh tion, the air gap can be delimited from the radiating surface by the web of this structural part and from the pipe channel by a casing placed on the web, for example made of sheet metal.
But it could also be formed by a hollow space in the web of the structural part. The support of the pipe, which is advantageously made of insulating material, can form an obtuse angle with the pipe.
To reduce the radiation on the side facing away from the emitting surface, shielding can be carried out by means of plates arranged on the pipe support on both sides of the pipe over the entire width and length of the channel. The side of the wall of the air gap facing the pipe carrying the medium can be given a radiation-repellent surface to the pipe, so that the medium can only advance to the air gap on both sides.
The drawing relates to three exemplary embodiments of the subject matter of the invention with pipes laid in the floor of the interior and each shows a cross section through the floor.
According to Figure 1, an insulation 2, for example consisting of mortar concrete or cork plates, is applied to the solid ceiling or the floor base l .. On this hour dis 4 are provided with the bottom wall facing upwards, which the channels 6 for the Pipes 7 carrying the medium and forming an air gap, which are delimited from one another by cladding 5 laid from below on the hourdi floor.
The pipe 7 leading the heat or the cooling medium is on support body 8 made of insulating material, for. B. made of cork mass, laid whose support surface 8 'directed towards the pipe is an obtuse angle bil det. A coating 9 and the base 10 forming the radiating surface are arranged on the hourdis 3.
According to Fig. 2, the air gap is formed by a cavity in the web of the Hourdis 3, which is delimited from the pipe channel 6 by the web wall 3 '.
According to FIG. 3, in the pipe channel 6 on the web wall 3 'opposite the pipe 7, the radiation-reflecting surface coating 11, e.g. B. made of asbestos attached.
On the entire length of the channel 6 are on both sides of the pipe 7 on the support surfaces 8 'of the support 8 screens 12 are placed, which rest on the outside on supports 13 and are provided with a surface covering, which the radiation from the solid ceiling or the Floor primer 1 prevents. The web wall 3 ′ is also provided with such a covering 11 opposite the pipe 7.
In the case of facilities with pipes laid in the ceiling of the interior, the hourdis can be used with the bottom wall facing downwards, and in the case of pipes laid in side walls, instead of hourdis, structural parts with a U-shaped cross-section, preferably made of clay or cement, can be used instead of hourdis in accordance with the stresses occurring , with the bottom wall facing the interior, be inserted vertically or horizontally.
In both cases, the design can be the same, as described in the description with reference to the figures for devices with pipes laid in the floor of the interior.