CH266093A - Verfahren zur Herstellung eines Ketons der Vitamin-A-Reihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Ketons der Vitamin-A-Reihe.

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CH266093A
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    • C07C403/00Derivatives of cyclohexane or of a cyclohexene or of cyclohexadiene, having a side-chain containing an acyclic unsaturated part of at least four carbon atoms, this part being directly attached to the cyclohexane or cyclohexene or cyclohexadiene rings, e.g. vitamin A, beta-carotene, beta-ionone
    • C07C403/14Derivatives of cyclohexane or of a cyclohexene or of cyclohexadiene, having a side-chain containing an acyclic unsaturated part of at least four carbon atoms, this part being directly attached to the cyclohexane or cyclohexene or cyclohexadiene rings, e.g. vitamin A, beta-carotene, beta-ionone having side-chains substituted by doubly-bound oxygen atoms
    • C07C403/16Derivatives of cyclohexane or of a cyclohexene or of cyclohexadiene, having a side-chain containing an acyclic unsaturated part of at least four carbon atoms, this part being directly attached to the cyclohexane or cyclohexene or cyclohexadiene rings, e.g. vitamin A, beta-carotene, beta-ionone having side-chains substituted by doubly-bound oxygen atoms not being part of —CHO groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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Description


  Verfahren zur Herstellung     eines        Ketons    der     Vitamin-A-Reihe.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Herstellung eines     Ketons     der     Vitamin-A-Reihe    der weiter unten an  gegebenen Formel.  



  Eine Verbindung, welcher die Struktur  dieses     C18        Ketons        zugesprochen    wurde, ist. von       Heilbron    und Mitarbeitern (J.     Chem.        Soc.     1936, 561) beschrieben worden. Die betref  fende     Substanz    hatte einen Schmelzpunkt von    144  C. Diese Schmelztemperatur ist für ein       Keton    dieser Gruppe ganz unwahrscheinlich  hoch.

   Durch     Kondensation    mit     Äthy        lbrom-          acetat    und Zink wurde ein Ester erhalten,       welcher    keine     Vitamin-A-Aktivität    aufwies.  Auch die entsprechende Säure war nicht  wirksam.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur  Herstellung des     C18        Ketons    der Struktur  formel  
EMI0001.0022     
    ist dadurch gekennzeichnet, dass eine     Methyl-          metallverbindung    mit     f    -     Jonylidencroton-          säure    zur Reaktion gebracht und das Re  aktionsprodukt hydrolytisch zerlegt wird.

    Das so erhaltene     C18        Keton    stellt eine gelbe,  ölartige Flüssigkeit dar, die bei einem Druck  von     10-z    mm zwischen 137 und 140  C über  destilliert und ein leicht hellgelb gefärbtes       Semicarbazon    vom Schmelzpunkt 188,6 bis       l.89,6     C (korrigiert) liefert; _= 347     my:     Die Kondensation des erfindungsgemäss  gewonnenen Produktes mit     Äthy        lbromacetat       lieferte einen Ester, der eine sehr starke       biologische    Aktivität hatte. Auch die Säure       erwies    sich     als    sehr wirksam (vgl. Schweiz.

    Patent     Nr.260994).     



  Aus dem Vorhergehenden ergibt sich, dass       Heilbrons    Synthese offenbar nicht zur Dar  stellung des gewünschten C18     Ketons    geführt  hat. Dies wird auch durch die eigene Erklä  rung     Heilbrons    bestätigt, dass sein Ausgangs  stoff, den er     als        fl'        Jonylidenäthanal    ansprach,  ein vom erwarteten völlig verschiedenes Ab  sorptionsspektrum aufwies; die von ihm er-           haltene    Substanz dürfte daher eine andere  Verbindung gewesen sein (vgl.     Heilbron,    Vit  amins     and        Hormones,    1944, p. 180).  



       Beispiel:     In einen Rundkolben von 500 c & , mit  Rührwerk, Tropftrichter,     Rückflusskühler     und     Gaszuleitungsrohr    versehen, wurde reiner  Stickstoff eingeleitet und 4,6 g feinverteiltes       Lithium    sowie 100     cm@    absoluter Äther ein  gebracht. Hierauf wurde im Verlaufe von  etwa 31/2     Stunden    allmählich eine Lösung  von 47 g     Methyljodid    in 100     cm3    absolutem  Äther zugesetzt. Es     wurde    eine weitere  Stunde umgerührt und das Reaktionsgemisch  sodann mit 200 cm' absolutem Äther ver  dünnt.

   Nachdem .die Mischung sich während  15 Minuten abgesetzt hatte, wurde die     Me-          thyllithiumlösung    in einem zweiten, mit Stick  stoff gefüllten Glaskolben übergeführt, und       zwar    mit Hilfe eines Hebers, der mit einem  Pfropfen aus Glaswolle versehen war.  



  Der genannte zweite Kolben. hatte einen  Inhalt von 2 Liter und war ebenfalls mit  Rührwerk, Tropftrichter,     Rückflusskühler     und Gaszuleitungsrohr versehen.  



  Zu der klaren     Methyllithium-Lösung     wurde unter Umrühren innerhalb 25 Minuten    allmählich eine Lösung von 23,0 g     ss-Jony        l-          idencrotonsäure    in 900 cm' absolutem     Äther     zugesetzt. Die     Jonylidencrotonsäure    wurde  gewonnen durch     Reformatsky-Kondensation     von     ss-Jonon    mit     y-Brom-crotonsäure-metby    f  ester in Gegenwart von Zink und     nachheriges     Verseifen des gebildeten     Methylesters.     



  Das Reaktionsprodukt wurde durch Ein  giessen in Eiswasser zerlegt. Die ätherische  Schicht wurde     alkalifrei    ausgewaschen, mit  Natriumsulfat getrocknet, sodann. der     Ätber          abdestilliert.    Der Rückstand wurde im       Vakuum    bei einem Druck von     10-z    mm zwi  schen 137 und 140  C überdestilliert.

   Die er  haltene gelbe, ölartige Flüssigkeit lieferte ein  leicht     hellgelb    gefärbtes     Semicarbazon    vom  Schmelzpunkt 188,6-189,6  C     (korr.)    mit       7","    = 347     my.    Die Ausbeute betrug 23 g  nahezu reines     Cl-Keton.     



  Das Endprodukt des erfindungsgemässen  Verfahrens ist eine neue Verbindung, welche  ein wichtiges     Zwischenprodukt,    ist für die  Synthese von biologisch     wiehtigen    Stoffen  der     Vitamin-A-Reihe.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung des Ketons der Strukturformel EMI0002.0044 dadurch gekennzeichnet, dass man eine Me- thy lmetallverbindung mit ss-Jonylidencroton- säure zur Reaktion bringt und das Reaktions- produkt hydrolytisch zerlegt.
    Das so erhaltene C" Keton stellt eine gelbe, ölartige Flüssig keit dar, die bei einem Druck von 1.0-z mm zwischen 137 und 140 C überdestilliert und ein leicht hellgelb gefärbtes Semicarbazon vom Schmelzpunkt 188,6-189,6 C (korri giert) liefert; 2""Y = 347 in, . UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Methyllithium verwendet wird.
CH266093D 1944-06-15 1946-09-06 Verfahren zur Herstellung eines Ketons der Vitamin-A-Reihe. CH266093A (de)

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