CH266314A - Verfahren zur Herstellung von Porenbeton. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Porenbeton.

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CH266314A
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Porenbeton.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von Porenbeton. Die bekannten,  bei Berührung mit Wasser Gase erzeugenden  Treibstoffe, z. B.     Kalziumkarbid    usw., bewir  ken vielfach eine stürmische Gasentwicklung,  so dass die Treibwirkung häufig schon wäh  rend des     Betonmisehens    beendet ist und das  in die Schalung eingebrachte     .Mischgut    keine  oder nur geringe Poren aufweist. Die zur  Behebung dieses     Missstandes    vielfach vorge  schlagenen Blasenstabilisatoren komplizieren  und verteuern das Verfahren, ohne in der  Regel eine einwandfreie Wirkung zu ergeben.

    Eine andere Gattung von Treibmitteln benö  tigt zur vollen Gasentwicklung mehrere Stun  den, so dass der     Abbindevorgang    gestört wird,  da der Zement durchschnittlich eine Stunde  nach seiner     3Iischung    mit Wasser abzubinden  beginnt.  



  Die genannten Mängel können gemäss der  Erfindung dadurch. behoben werden, dass dem       Anmachwasser    ein     Harzseifenlösung    und Mi  neralöl enthaltendes Gemisch zugesetzt wird.  Durch Verwendung eines solchen Zusatzes  hat man es leicht in der Hand, die Dauer  der Gasentwicklung derart zu regeln, dass  diese im gewünschten Zeitpunkt beendet ist  und gleichzeitig der Beton die erforderliche  Druckfestigkeit erreicht. Dieser Vorteil wird  dadurch erhalten, dass - wie sich bei Ver  suchen gezeigt hat - das     verwendete    Öl die  Wirkung des gasentwickelnden Stoffes hemmt,  so dass bei genauer Dosierung der Ölmenge,    die je nach Lage des Falles durch einen Ver  such leicht ermittelt werden kann, die Dauer  der Gasentwicklung auf den gewünschten  Wert, z.

   B. eine Stunde, eingestellt werden  kann.     Vermutlich    rührt diese Wirkung da  von her, dass das     Harzseifenlösung    und Mi  neralöl enthaltende Produkt das in     feinster     Verteilung beigemengte Treibmittel umman  telt     und    dadurch die Gasentwicklung verzö  gert. Anderseits ergibt sich eine weitere vor  teilhafte Wirkung des Gemisches     aus    Harz  seifenlösung und Mineralöl in der Weise,  dass auch die kleinen Poren bei ihrer Ent  stehung durch dieses Gemisch ummantelt wer  den, wodurch deren Vereinigung zu     gmösseren     Blasen verhindert wird.  



  Die Verwendung von Harzseife als Schaum  bildner bzw. Schaumstabilisator ist bei einem  Verfahren zur Bereitung von Porenbeton be  reits vorgeschlagen worden, wobei die Schaum  bildung auf mechanischem oder aber auf che  mischem Wege, das heisst durch Treibmittel,  erfolgt. Bei diesem bekannten Verfahren ist  jedoch der Zusatz eines Mineralöls nicht vor  gesehen.  



       Beispiel:     Kolophonium wird mit 25prozentiger Na-,       t.ronlauge    durch Tränken vorbehandelt. Zwei  Gewichtsteile des sich so ergebenden Produk  tes werden alsdann mit drei Gewichtsteilen  Mineralöl, z. B.     Spindelöl,    auf 50  C erwärmt.  Diese Mischung wird dann unter ständigem  Rühren bei 120  gekocht. Der     Einkochvorgang              dauert    etwa zwei Stunden.     Sodann    lässt man  das Mischgut langsam abkühlen, so dass es  erst nach einigen Tagen die Aussentempera  tur wieder erreicht hat, und     verdünnt    es dann  mit 10 Gewichtsteilen Wasser. Das so herge  stellte Mittel     sowie    das Treibmittel, z. B.

    Wasserstoffsuperoxyd, wird bei Gebrauch dem       Anmachwasser        zur    Betonbereitung zugesetzt.  Die     Reglerwirkung    des Harzseife und Mine  ralöl enthaltenden Mittels kann durch Ände  rung des Mischverhältnisses der     einzelnen          Komponenten    des porösen Betons dem Cha  rakter des verwendeten Treibmittels weitge  hend angepasst werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Poren beton unter Verwendung von Harzseife und gasentwickelnden Stoffen, dadurch gekenn zeichnet, dass dem Anmaclnvasser ein Harz seifenlösung und Mineralöl enthaltendes Ge misch zugesetzt wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zwei Gewichtsteile eines durch Tränken von Kolophonium mit 25prozentiger Natronlauge hergestellten Pro duktes mit drei Gewichtsteilen Mineralöl auf etwa 50 C erwärmt und das erhaltene Ge misch bei etwa 120 C einkocht, worauf man das so erhaltene Reaktionsgemisch nach sei nem Erkalten mit 10 Gewichtsteilen Wasser verdünnt und das Produkt dem Anma.ehwas- ser zusetzt.
CH266314D 1946-02-04 1947-12-30 Verfahren zur Herstellung von Porenbeton. CH266314A (de)

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