CH266330A - Ausschankgerät zur Abgabe von kohlensäurehaltigem Wasser. - Google Patents

Ausschankgerät zur Abgabe von kohlensäurehaltigem Wasser.

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CH266330A
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CH
Switzerland
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capillary
carbonated water
valve
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Company The Coca-Cola
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Coca Cola Co
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00—Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08—Details
    • B67D1/12—Flow or pressure control devices or systems, e.g. valves, gas pressure control, level control in storage containers

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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description


  Ausschankgerät zur Abgabe von kohlensäurehaltigem Wasser.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Ausschankgerät zur Abgabe von koh  lensäurehaltigem Wasser, das sich kennzeich  net durch einen unter Druck stehenden Vor  ratsbehälter für kohlensäurehaltiges Wasser,  ein das Ausströmen des Wassers aus demsel  ben regelndes Ventil und eine diesem Ventil  nachgeschaltete     Kapillardrossel    mit minde  stens einem kapillaren     Durchflussweg,    der so       ausgebildet    und bemessen ist, dass wenigstens  angenähert die ganze Druckenergie der durch  strömenden Flüssigkeit unter Aufrechterhal  tung eines     laminaren        Durchflusses    durch Rei  bung und Umlenkung vernichtet wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.,       und        zwar    zeigt:       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt durch  eine an einem Vorratsbehälter für kohlen  säurehaltiges Wasser angebrachte Drossel,       Fig.    2 einen ähnlichen Schnitt wie     Fig.1     bei durch die Drossel strömendem Wasser und       Fig.    3 in grösserem Massstab einen Längs  schnitt durch die Drossel mit den     schrauben-          gewindeförmigen    Kanälen.  



  Das Prinzip der     Kapillardrossel    besteht       darin,    dass die Kanäle derart konstruiert sind,  dass praktisch die gesamte Druckenergie des  durch die Drossel strömenden     Fluidums    durch  Reibung unter Aufrechterhaltung eines     lami-          naren        Durchflusses    vernichtet wird.

   Die ver  nichtete Druckenergie der Flüssigkeit     ist    bei         laminarer    Strömung allgemein direkt propor  tional der Länge des     Kapillarkanals    und um  gekehrt proportional der vierten Potenz des  Durchmessers des     Kapillarkanals.    Es ergibt  sich hieraus, dass es. mathematisch möglich ist,  ohne     Änderung    des     Druckenergieverlustes    in  der Flüssigkeit den Durchmesser des Kanals  zu erhöhen, wenn die Länge desselben in aus  gleichendem     Masse    erhöht wird.

   Es ergibt sich  ausserdem, da der Druckverlust sich umge  kehrt proportional mit, der vierten Potenz des  Durchmessers und direkt proportional der  Länge ändert, dass eine sehr grosse Erhöhung  der Länge erforderlich ist, um eine kleine  Erhöhung des Durchmessers zu ermöglichen.  Wenn es zum Beispiel erwünscht ist, den  Durchmesser zu verdoppeln, so muss zum     Aus-          gleieh    die Länge sechzehnmal vergrössert wer  den. Bei Verwendung einer zum Beispiel  schraubenlinienförmigen     Kapillardrossel    ist  es indessen möglich, diese Schwierigkeit zu  beheben.  



  Bei der in     Fig.l.    dargestellten Ausfüh  rungsform ist 10 ein mit, kohlensäurehaltigem  Wasser unter Druck gefüllter Behälter und  11 ein Gewindestutzen am Boden des Behäl  ters mit einem zentralen Flüssigkeitskanal 12  und einem Ventilsitz 13. 14 ist eine äussere  Hülse und 15 der sog.      Kapillarstopfen ,    des  sen Umfangsfläche eine Anzahl     kapillarer          Schraubengewindekanäle    16 von V-förmigem  Querschnitt enthält. Der     Kapillarstopfen    15  ist     zweckmässigerweise    in die     Aussenhülse    14      eingetrieben, so dass er fest in seiner Lage  gehalten ist.  



  Am Ende einer Ventilstange 18 sitzt ein  Ventilkegel 17, welcher mittels einer die  Stange umgebenden Ventilfeder 19 gegen den  Ventilsitz 13 nach oben gedrückt wird. 20 ist  das     Mundstück    der Düse, welches     auf    das un  tere Ende der Ventilstange 18     aufgeschraubt     ist.  



  Bei der Benützung des Ventils wird ein       abwärtsgerichteter    Druck auf die obere Flä  che des     1VIiuidstückes    20 ausgeübt und das       Mundstück    nach     untren    gezogen. Gleichzeitig  wird auch die Ventilstange 18 mit dem Ven  tilkegel 17 entgegen dem Druck der Feder 19  gezogen und auf diese     -W-    eise der Ventilsitz 13  abgedeckt, wodurch das kohlensäurehaltige  Wasser aus dem Vorratsbehälter 10 durch den  Flüssigkeitskanal 12 in die Kammer 21 aus  treten kann.  



  Aus der Kammer 21 strömt das Wasser  durch die     Kapillarschraubenkanäle    16, und  infolge der Flüssigkeitsreibung in diesen Ka  nälen     sowie    der durch die Schraubenform be  dingten     Richtungsänderung    der Geschwindig  keit wird die Druckenergie der Flüssigkeit im       wesentlichen    vernichtet, und das kohlensäure  haltige Wasser tritt aus dem untern Ende der  schraubenförmigen     Kapillarkanäle        mit    unge  fähr atmosphärischem Druck und einer ver  hältnismässig geringen Geschwindigkeit aus.

    Infolgedessen besteht eine etwas geringere  Tendenz zur plötzlichen Ausscheidung des       Kohlensäuregases    aus der Flüssigkeit, und das       kohlensäurehaltige    Wasser behält, einen dem  Lösungsvermögen bei Atmosphärendruck ent  sprechenden Prozentsatz der ursprünglich im       Vorratsbehälter    beim Mischen einverleibten       Kohlensäuremenge    zurück.  



  Aus dem     Ausflussende    der schraubenför  migen     Kapillarkanäle    fliesst das     Wasser    durch  das Mundstück 20 und dann in ein darunter  gestelltes Glas oder in     einen,    andern Behälter.  



  Der erste Zweck der mehrfachen Schrau  benkapillare besteht darin, die potentielle  Energie     der-    Flüssigkeit     durch    Reibung zur       vernichten        rund        die        Uniwandlung    dieser po-         tentiellen    Energie in kinetische soweit als  möglich zu verhindern. Durch     Anordnun4,     der     Kapillarkanäle    in     Schraubenform    muss  das durchströmende Wasser längs eines  schraubenförmigen Weges fliessen, und es er  gibt sieh infolgedessen eine konstante und  wesentliche     Richtungsänderung    der durch  strömenden Flüssigkeit.

   Diese     Riehtungsände-          riuig    kann nur auf Kosten der Energie erfol  gen, und somit     wird    durch die dauernde     Rieh-          timgsänderung    der Flüssigkeit auch ein Be  trag der darin enthaltenden Energie vernich  tet. Somit ergibt sich nebst der durch die       Flüssigkeitsreibruig    in den Kanälen     vernieli-          teten    Energie die Vernichtung eines weiteren       Teils    der Energie durch die     Schraubenform     der Kapillaren.  



  Bisher war es als notwendig erachtet wor  den,     Kapillardüsen    mit sehr engen Durchgän  gen zu versehen zwecks Erzielung einer ge  nügenden Reibung zur Vernichtung aller ver  fügbaren Energie. Bei den dargestellten Ge  räten wird ein wesentlicher Teil dieser Ener  gie infolge der Schraubenform der Kanäle  vernichtet, und es muss infolgedessen weniger  Energie durch     Reibung    vernichtet werden, so  dass es     demgemäss    möglich ist, die Grösse der       Kapillardurehgänge    zu erhöhen und trotzdem  optimale Resultate in der Vermeidung von  Schaumbildung an der Düse zu erzielen.

   Diese  Vergrösserung des     Durchganges    ist von grosser  praktischer Bedeutung, denn je grösser der  Durchgang ist, desto geringer ist die Gefahr  einer Verstopfung desselben durch im Wasser  enthaltene Fremdkörper, desto leichter ist die  Reinigung     und    desto     wirtschaftlicher    die Her  stellung.  



  Die bisher verwendeten     Kapillardüsen     hatten     Durchgänge    der Grössenordnung von  0,05 nun Breite. Eine verbesserte Konstruk  tion in Form der sog. genuteten     Kapillardüse     ermöglichte die Verwendung von Durchgän  gen von 0,25 mm Breite. Bei der vorliegenden       Schraubenkapillardüse    hat es sich als prak  tisch möglich erwiesen, die Grösse dieser  Durchgänge auf 1,05 mm zu erhöhen, was so  wohl vom praktischen Gebrauchsstandpunkt  als auch in bezug auf die Herstellung eine      wesentliche Verbesserung gegenüber den vor  hergehenden     Fällen    zeigt.  



  Es ist klar, dass die genauen Dimensionen  der     Kapillarkanäle,    die Anzahl der Windun  gen, der     Windungsdurchmesser    usw. von dem  in jedem einzelnen Fall bestehenden Verhält  nis abhängen. So ergibt sich zum Beispiel bei  der Verwendung für eine typische     Sodafon-          taine,    bei     weleher    der     Betriebsdruek    des     Koh-          lensäuremischbehälters    bis zu 10,5 atü betra  gen kann, eine etwas andere Kapillare als bei  einem     Soda-Verkaufsautomat    mit Kelch  abgabe mit einem Betriebsdruck im Kohlen  säuremischbehälter von 4,2 atü.

   Die Kapillare  kann bei einem Automaten zum Beispiel aus  drei parallelen Schraubengängen bestehen, die  am     Umfang    eines     Zylinders.    sitzen.  



  Bei der in     Fig.    3 vergrössert gezeichneten  Darstellung ist zwecks besserer Deutlichkeit  das in     Fig.1    und 2 dargestellte Ventil weg  gelassen. Bei dieser für besondere Verwen  dungen vorzugsweise zu benützenden Ausfüh  rungsform können aber auch an Stelle eines  Ventils der beschriebenen Art zur Steuerung  der Flüssigkeitsabgabe aus der Düse Regulier  mittel im Flüssigkeitskanal 12 oder sonstwo  vor der Drossel vorgesehen sein.  



  Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt  sich, dass die beschriebene     Kapillardrossel    mit  mehreren Schraubengängen die potentielle  Energie des kohlensäurehaltigen Wassers  durch Reibung und Umlenkung vernichtet,  wodurch sich in hohem Masse die Umwand  lung dieser potentiellen Energie mit dem da  mit     verbundenen        umerwünschten    Schäumen  und Verlust an Kohlensäure erübrigt. Die       beschriebene    Vorrichtung ist von einfachem  Aufbau, leicht zu fabrizieren und im Ge  brauch sehr wirksam.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ausschankgerät zur Abgabe von kohlen säurehaltigem Wasser, gekennzeichnet durch einen unter Druck stehenden Vorratsbehälter für kohlensäurehaltiges Wasser, ein das Aus strömen des MTassers aus demselben regelndes Ventil und eine diesem Ventil nachgeschal tete Kapillardrossel mit mindestens einem kapillaren Durchflussweg, der so ausgebildet und bemessen ist, dass wenigstens angenähert die ganze Druckenergie der durchströmenden Flüssigkeit unter Aufrechterhaltung eines laminaren Durchflusses durch Reibung und Umlenkung vernichtet wird. UNTERANSPRCCHE 1.
    Ausschankgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Kapillar drossel mindestens einen kapillaren, schrau- benlinienförmigen Durchflussweg aufweist. 2. Ausschankgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Kapillardrossel eine Aussenhülse aufweist, die einen Zapfen umgibt, in welchem der schraubenlinienförmige, kapillare Durch flussweg ausgebildet ist. 3. Ausschankgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zapfen mehrere schrau benlinienförmige kapillare Durchflusswege aufweist. 4.
    Ausschankgerät, nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, da.ss der schraubenlinienförmige Durchflussweg die Form einer im Querschnitt V-förmigen Nut aufweist.
CH266330D 1945-03-31 1946-03-27 Ausschankgerät zur Abgabe von kohlensäurehaltigem Wasser. CH266330A (de)

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