CH266421A - Stahllegierung, insbesondere für auf Verschleiss beanspruchte Werkzeuge. - Google Patents

Stahllegierung, insbesondere für auf Verschleiss beanspruchte Werkzeuge.

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CH266421A
CH266421A CH266421DA CH266421A CH 266421 A CH266421 A CH 266421A CH 266421D A CH266421D A CH 266421DA CH 266421 A CH266421 A CH 266421A
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Aktiengesellschaft Gebr Boe Co
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Boehler & Co Ag Geb
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/12Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing tungsten, tantalum, molybdenum, vanadium, or niobium

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Description


  Stahllegierung, insbesondere für auf Verschleiss beanspruchte Werkzeuge.    Für Werkzeuge, die einem sehr hohen Ver  schleiss bei ihrer Verwendung ausgesetzt sind,  werden meist Stähle sehr hoher Härte ver  wendet.. Insbesondere für     Riffelmesser,    Zieh  messer oder Ziehringe haben sich Legierun  gen bewährt, die im gehärteten Zustand eine       Rockwell-C-Härte    von mindestens 67, zweck  mässig jedoch 68 bis 69 erreichen lassen und  die auch nach dem Anlassen bei Temperaturen  bis etwa 200  nur einen geringen Verlust an  Härte zeigen. Selbst in diesem Zustand soll  die     Rockwell-C-Härte    noch immer     wenigstens     66 betragen.  



  Über die Forderung der hohen Härte hin  aus ist noch der Einfluss des     Gefügeaufbaues     dieser Stähle von Bedeutung. Es hat die Er  fahrung gezeigt, dass z. B. für     Riffelmesser     nur bestimmte Legierungen geeignet sind,  obwohl auch noch andere Legierungen die  Erreichung der hohen Härte ermöglichen  würden. Bisher wurden für derartige Werk  zeuge Stähle verwendet, die neben 5 bis 8     %     W bis zu 0,5     %    V und bis zu 1     %        Cr    bei einem  Kohlenstoffgehalt von meist über 1     %    enthiel  ten.  



  Versuche haben nun gezeigt, dass es     aiieh     möglich ist, mit Stählen geringeren     Wolf-          ramgehaltes    ein gleich gutes Verhalten der  Werkzeuge zu erreichen.  



  Die besten Ergebnisse zeigte ein Stab]  nachfolgender     Zusammensetzung     Kohlenstoff<B>1,6%</B>  Chrom<B>0,3%</B>       Wolfram   <B>1,6%</B>       Vanadin    1,4%    Dieser Stahl lässt nach Wasserhärtung von  780 bis 840 C eine     Rockwell-C-Härte    von 69  bis 70 erreichen. Beim Anlassen bei 100   tritt praktisch eine Härteänderung überhaupt  nicht auf und auch ein Anlassen bei 200  lässt  die Härte nicht unter 66     Rockwell-C    absin  ken.     Schneidversuehe    haben ergeben, dass die  ser Stahl dem bekannten     Riffelstahl    mit 8  Wolfram mindestens gleichwertig, in     vielen     Fällen sogar überlegen ist.

   Ein besonderer  Vorteil der erfindungsgemässen Legierung       gegenüber    dem     8prozentigen        Wolfram-Riffel-          stahl    ist die höhere Zähigkeit des erfindungs  gemässen Stahls, so dass er über die erfolg  reiche Einsparung von Wolfram hinaus noch  besondere Vorteile     bringt    bei Anwendung für  Werkzeuge, bei welchen stossartige Beanspru  chungen auftreten.  



  Weitere Versuche haben ergeben, dass die  überragenden     Eigenschaften    dieses Stahls nur  in verhältnismässig engen Grenzen zu errei  chen sind. Der Kohlenstoffgehalt ist zwischen  1,0 und 2,0     %,    vorzugsweise zwischen 1,3 und  1,8     %    zu halten, der Chromgehalt soll unter  <B>1.%</B> betragen. Der     Wolframgeha.lt    wird mit.  0,5 bis<B>2,5%,</B> vorzugsweise mit 1,0 bis 2,0%,  der     Vanadingehalt    mit 0,8 bis     2,5%,    vor  zugsweise mit 1,0 bis<B>1,75%</B> Beinessen.  



  Die guten     Eigenschaften    dieses Stahls  lassen ihn ausser für     Riffelmesser    für eine  grosse Anzahl weiterer Werkzeuge als wert  voll erscheinen, insbesondere für solche Werk  zeuge, die einer hohen Verschleissbeanspru  chung ausgesetzt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stahllegierung, insbesondere für auf Ver schleiss beanspruchte Werkzeuge, dadurch ge kennzeichnet, dass sie 1,0 bis 2,0% Kohlen stoff, weniger als 1 % Chrom, 0,8 bis 2,5 j% Vanadin und 0,5 bis<B>2,5%</B> Wolfram enthält. UNTERANSPRUCH: Stahllegierung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie 1,3 bis 1,8,0ö Kohlenstoff, 1,0 bis 1,75% Vanadin und 1,0 bis 2,0% Wolfram enthält.
CH266421D 1948-01-08 1948-01-08 Stahllegierung, insbesondere für auf Verschleiss beanspruchte Werkzeuge. CH266421A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2137694A1 (de) * 1971-05-12 1972-12-29 Graf & Co Ag

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2137694A1 (de) * 1971-05-12 1972-12-29 Graf & Co Ag

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