CH266443A - Haltevorrichtung für Schälmesser, an Furnierschälmaschinen. - Google Patents

Haltevorrichtung für Schälmesser, an Furnierschälmaschinen.

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CH266443A
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CH
Switzerland
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holding device
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wedge
dependent
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Fornander Aktiebolage Siefvert
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Siefvert & Fornander Ab
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L5/00—Manufacture of veneer ; Preparatory processing therefor
    • B27L5/02—Cutting strips from a rotating trunk or piece; Veneer lathes

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Description


  Haltevorrichtung für Schälmesser, an     Furnierschälmaschinen.       Die Erfindung betrifft eine Haltevorrich  tung für Schälmesser, an     Furnierschälmaschi-          nen,    bei der das Schälmesser in Arbeitslage  gegen eine Stützplatte     angepresst    gehalten  wird.  



  Die Haltevorrichtung ist dadurch gekenn  zeichnet, dass wenigstens ein     Klemmkeil    v     or-          _reselien    ist, der zwischen wenigstens einer       Gegenstütze    und dem Schälmesser angeordnet  ist und beim Verschieben in der Keilrichtung  das     Sehähnesser    in der Arbeitslage fest  klemmt und bei Rückführung das Schälmesser  freigibt.  



  Die Zeichnung betrifft mehrere Ausfüh  rungsbeispiele der     Erfindung.     



  Auf der Zeichnung zeigt:       Fin.    7 eine Haltevorrichtung mit Schäl  messer und     3tesserstützplatte    in Ansicht,       Fi-.        \?    und 3 die Haltevorrichtung mit       Kehälmesser    und     Stützplatte    im Schnitt. nach  Linie     II-11    bzw.     III-III    der     Fig.    1,       Fig.        4-    und 5 von einer andern Ausfüh  rungsform Teile der Haltevorrichtung zusam  men mit Bruchstücken eines Schälmessers und  einer Stützplatte im Schnitt bzw.

   in Ansicht,       Fig.    6 von einer weiteren Ausführungs  form im Aufriss die Haltevorrichtung zusam  men mit einem Schälmesser und Stützplatte,  mit einer hydraulischen     Druckerzeugungsein-          richtung    zum Bewegen von Klemmkeilen in  Keilrichtung,       Fig.    7 und 8 von zwei weiteren Ausfüh  rungsformen die Haltevorrichtung zusammen  mit Schälmesser und Stützplatte in Seiten-    ansieht, je in Verbindung mit einer     mecha-          nisehen    Einrichtung zum Rückführen der  Klemmkeile aus der Klemmstellung.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Haltevorrich  tung besteht aus drei im Abstand nebenein  ander, entlang einem Schälmesser 3, angeord  neten und durch eine Stange 15 verbundenen  Klemmkeilen S, die zwischen je einer Gegen  stütze 6 und dem Schälmesser eingeklemmt  das Schälmesser     angepresst    auf der Fläche 2  der Stützplatte 1 des Messerträgers der nicht  weiter dargestellten     Furnierschälmaschine    in  der Arbeitslage festhalten. Die Gegenstützen.

    erstrecken sieh über die der Messerschneide  entgegengesetzte     Längskante    des Schälmessers  und sitzen dort an     z-        lindriseli    geformten Füh  rungen 5, welche an Konsolen 4 sitzen, die  unterhalb des Schälmessers auf der Fläche 2  der Platte 1 in nicht. gezeichneter Weise be  festigt sind. Das Schälmesser liegt mit seiner  stumpfen Längskante an     Stellklötzen    17 an,  die mittels Stellschrauben 16, die in mutter  artigen Teilen, welche an Bolzen 19 sitzen, ge  führt sind, in Richtung gegen die Kante des  Schälmessers und von diesem weg verstellt  werden können.  



       CTemäss        Fig.    2 und 3 weisen die Klemm  keile 8 am hintern Ende Kolben 9 auf, die in  den Führungen 5 verschiebbar gelagert sind.  Die beiden Kolben der beiden in     Fig.1    äussern  Klemmkeile 6 sind, wie aus     Fig.    2 ersichtlich,  mit aus der Öffnung 12 des Bodens der Füh  rung ragenden Zapfen 11 versehen. Zwischen  dem Boden der Führung und dem Kolben ist      eine Druckfeder 10     mit    den Zapfen angeord  net, die gegen den Boden der Führung und  den Kolben drückt,     zweeks        Unterstützung    der  Bewegung des Klemmkeils in Keilrichtung  zum Festklemmen des Schälmessers.

   Der Kol  ben 9 des in     Fig.    1 mittleren Klemmkeils 8 ist,  wie in     Fig.    3 ersichtlich, mit einer Schrau  benspindel 13 verbunden, die im Boden der       zylindrischen    Führung 5     unverschiebbar    ge  lagert ist. Das aus der Führung ragende  Ende der Spindel ist als     Vierkantkopf    14 aus  gebildet. Wie aus den beiden Schnittdarstel  lungen ersichtlich, liegt die mit dem Keil zu  sammenarbeitende Fläche 7 der     Gegenstütze    6  parallel zu der anliegenden Rückenfläche des       Klemmkeils    und im Winkel zur Fläche 2 der  Stützplatte 1. Der Keilwinkel des Klemm  keils 8 entspricht hierbei dem Winkel, welcher  durch die Stützfläche 7 der Gegenstütze und.

    die Fläche 2 der Stützplatte bzw. die Fläche  des an der Fläche 2 anliegenden Schälmessers  3 gebildet wird. Gemäss     Fig.    3 weisen die       Stellklötze    17 einen Zapfen 18 auf, der in der  Stellschraube 16 drehbar gelagert ist. Der  Bolzen 19 ist in der Stützplatte 1 einge  schraubt.  



  Die Wirkungsweise der in     Fig.    1 bis 3       veranschaulichten    Haltevorrichtung ist fol  gende: Nach Einstellen des Schälmessers mit  Hilfe der Stellschrauben 16 und     Stellklötze    17  in die gewünschte Lage parallel     zur    Fläche 2  der Stützplatte 1 wird der mittlere Klemmkeil  8 durch     Betätigung    der Schraubenspindel 13  in Keilrichtung gegen das Schälmesser vorge  schoben.

   Dadurch, dass die Stange 15 die  Klemmkeile     -untereinander        verbindet,    machen  die äussern Klemmkeile die Bewegung des  mittleren Klemmkeils unter     Unterstützung     durch die Druckfedern 10     finit,    wodurch eine  verhältnismässig geringe Kraft zwecks Ein  ldemmung des Schälmessers erforderlich ist.  Um das Schälmesser zu lösen, wird die Stell  schraube 13 in entgegengesetzter Richtung  gedreht, wodurch der mittlere Klemmkeil, zu  sammen mit den durch die Stange 15     mit    ihm  in Verbindung stehenden äussern Klemmkeilen  vom Schälmesser rückgeführt werden und das  Schälmesser freigeben.

      Die in     Fig.    4 und 5 dargestellte Ausfüh  rungsform unterscheidet sieh von der in     Fig.    1  bis 3 veranschaulichten     Haltevorrichtun        g,    da  durch, dass die Führung für den Kolben des  gezeigten Klemmkeils in Form eines in der  an der Stützplatte angeordneten Konsole 21,  24 eingeschraubten Zylinders 22 ausgeführt  ist, in dem der Kolben 20 am hintern Ende  des Klemmkeils 23 mittels z. B.     hydraulischem     Druckmittel in -     Keilriehtung    zwischen die       Gegenstütze    6 und das     Sehälmesser    3 geführt  werden kann.

   Der Zylinder ist. dazu an eine       Druckmittelleitung    26 angeschlossen. Die  Stellschraube 16 zum Richten des     Sehälmes-          sers    auf der Stützplatte ist in diesem Aus  führungsbeispiel in einem Ansatz 25 des     Kon-          solenteils    24 geführt. Die Stange 15 verbin  det,     wie    auch im ersten Ausführungsbeispiel,  den gezeichneten     mit    beidseitig desselben an  geordneten nicht gezeigten Klemmkeilen.  



  Bei der Haltevorrichtung gemäss     Fig.    6  können die beiden äussern     Kleninikeile    23.  deren Kolben in Zylindern 22 geführt sind,  die an     Druckmittelleitungen    26     angeschlosset:     sind, durch z. B. hydraulisches Druckmittel     iti     Keilrichtung verstellt werden, wobei der mitt  lere Klemmkeil 8 seine Bewegung in Keil  richtung über die     Verbindungsstange    15 er  hält, welche Bewegung durch die in der Füh  rung 5 des Kolbens dieses     Klemmkeils    einge  spannte Druckfeder 10 unterstützt wird.  



  Die Wirkungsweise der     Haltevorriehtun        r          g@        emäss        Pig.    6 ist folgende: Nach Einsteller,  des Schälmessers 3 in gewünschte Lage ent  lang der Stützplatte 1 wird das in die Druck  mittelleitungen geschaltete Ventil 27 der  hydraulischen     Druckerzeugungsanlage    so ver  stellt,     da.ss    das Einströmen von Druckmittel  vom Behälter 33 in den Zylinder 28 der Kol  benpumpe und in die Leitungen 26 zu den Zy  lindern 22 erfolgt.

   Hiernach wird mit Hilfe  des gleichen Ventils die Leitung 32 zum Be  hälter 33 geschlossen     und    dann der Kolben 29  der Pumpe über den Hebel 30 so weit in den  Zylinder hineingedrückt, bis der erforder  liche Druck, der vom     iHanometer    39 abgelesen  werden kann, in den Zylindern 22 erreicht. ist,  dass die Klemmkeile 8 in Keilrichtung verscho-           ben    sind und das     Schälmesser    eingeklemmt  halten.

   Durch entsprechende Verstellung des  auf dem Pumpenhebel 30 sitzenden     Crewieh-          tes    31 auf dem Hebel wird der Druck in den  Zylindern 22 beispielsweise während des     Schä-          lens    von     Furnierblättern    beibehalten. Zwecks  Freigabe des Schälmessers wird durch Ver  stellen des Ventils 27 die Verbindung der  Druckleitungen 26 zur Pumpe unterbrochen  und die Verbindung der Leitungen 26 zur  Leitung 32 hergestellt, wodurch die Druck  flüssigkeit aus den Zylindern 22 in den Be  hälter zurückfliesst und der Druck auf die  Kolben in den Zylindern aufhört.. Durch der.

         Reibungswiderstand    zwischen den Keilflächen  der Klemmkeile und den Stützflächen der  Gegenstützen einerseits und dem Schälmesser  anderseits und den Druck der Druckfeder     7.0     verbleibt das Schälmesser weiter eingeklemmt.  Eine Rückführung der Klemmkeile erfolgt  erst durch Herunterdrücken eines in der       Fig.    6 nur angedeuteten Hebels 35, der über  eine Öse 34 an dem Zapfen 11 des Kolbens  mit dem     Klemmkeil    8 in Verbindung steht.  Bei Betätigung des Hebels wird die Druck  feder     zusammengedrückt    und die Klemmkeile  gemeinsam mittels der Stange 15 vom Schäl  messer weggeführt..  



  Gemäss     Fig.    7 besteht die Einrichtung     zuin     Rückführen des mittleren     Klemmkeils    8 in       Fig.    6 aus einem Hebel 35, der mittels eines  Hakens 37 in die Öse 34 des aus dein Boden  der Führung 5 ragenden Endes des Zapfens  11 einhakt. Der Hebel ist mit seinem     vordern     Ende 36 gegen die den Zylinder 5 und die       Gegenstütze    tragende Konsole 4 abgestützt.  Bei Herunterdrücken des andern     Hebelarm-          endes    38 wird die in der Führung gelagerte,  in der Darstellung nicht sichtbare Druckfeder  zusammengedrückt und der Klemmkeil vom  Schälmesser 3 wegbewegt.  



  Gemäss     Fig.    8 wirkt der Hebel 41 über  einen Haken 43 direkt auf die Stange 15, die  durch die Klemmkeile 23 geführt ist, wobei  das vordere Hebelende 42 unter den Konsolen  teil 24 (vgl.     Fig.    5) greift.  



  Die Haltevorrichtung kann für kurze       Schälmesser    mit einem einzigen Klemmkeil    und einer entsprechenden Gegenstütze aus  gebildet sein. Bei     Furnierschälmaschinen    zum  Schälen von breiten     Furnierblä.ttern    können  mehr wie drei Klemmkeile zusammen mit einer  entsprechenden Zahl Gegenstützen entlang  des Schälmessers angeordnet sein. Auch kann  gegebenenfalls ein einziger sich über die ganze  Länge des Schälmessers erstreckender Klemm  keil mit mehreren im Abstand voneinander  angeordneten Gegenstützen zusammenwirken.

    Des weiteren kann es oft vorteilhaft sein,  mehrere Gruppen von mit gegenseitigem Ab  stand entlang dem Schälmesser angeordneten       Gegenstützen,    je mit einem Klemmkeil     zusam-          inenwirkend,    entlang dem Schälmesser anzu  ordnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Haltevorrichtung für Schälmesser, an Furnierschä.lmaschinen, bei der das Schäl messer in Arbeitslage gegen eine Stützplatte angepresst gehalten wird, dadurch gekenn zeichnet, dass -wenigstens ein Klemmkeil vor gesehen ist, der zwischen wenigstens einer Ge genstütze und dein Schälmesser angeordnet ist und der beim Verschieben in der Keilrichtung das Schälmesser in der Arbeitslage festklemmt und bei Rückführung das Schälmesser frei gibt.
    UNTERANSPRÜCHE l . Haltevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Gegen stütze über die der Messerschneide entgegen gesetzte Kante des Schälmessers erstreckt und an der Stützplatte angeordnet ist. 2. Haltevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkeil einen Kolben aufweist, der in einer Führung verschiebbar gelagert ist. 3. Haltevorrichtung nach Unteranspruch \?, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung an der Stützplatte angeordnet ist. 4. Haltevorrichtung nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ge genstütze an der Führung sitzt. 5.
    Haltevorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben eines Klemmkeil mit einem Zapfen versehen ist, auf dem eine Feder angeordnet ist, die gegen einen Boden der Führung und den Kol ben drückt, so dass sie die Bewegung des Klemmkeils in Keilrichtung unterstützt. 6. Haltevorrichtung nach Unteranspruch ?, dadurch gekennzeichnet, dass ein Klemm keil mittels einer Schraubenspindel verstell bar ist. 7. Haltevorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung des Kolbens eines Klemmkeils als Zylinder ausgebildet ist, der über eine Druckleitung an einer Einrichtung für Zuführung von hydrau lischem Druckmittel angeschlossen ist.
    B. Haltevorrichtung nach Unteransprueli 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder an eine gewichtsbelastete Kolbenpumpe an--ge- schlossen ist. 9. Haltevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Klemmkeil mit mehreren mit Abstand nebeneinander an geordneten Gegenstützen zusammenwirkt. 10. Haltevorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Gruppen von solchen Gegenstützen, je mit einem Klemmkeil zusammenwirkend, entlang, dem Schälmesser angeordnet sind.
CH266443D 1948-07-28 1948-07-19 Haltevorrichtung für Schälmesser, an Furnierschälmaschinen. CH266443A (de)

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