CH266477A - Verfahren und Einrichtung zur Entfeuchtung von wärmeisolierenden Wänden eines Kühlraumes. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Entfeuchtung von wärmeisolierenden Wänden eines Kühlraumes.

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CH266477A
CH266477A CH266477DA CH266477A CH 266477 A CH266477 A CH 266477A CH 266477D A CH266477D A CH 266477DA CH 266477 A CH266477 A CH 266477A
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Wmb Isoleringsaktiebolaget
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Wmb Isoleringsaktiebolaget
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D23/00General constructional features
    • F25D23/06Walls
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Description


  Verfahren und Einrichtung zur     Entfeuchtung    von wärmeisolierenden Wänden  eines Kühlraumes.    Die Erfindung betrifft. ein Verfahren und  eine     Einriehtung    zur     Entfeuchtung    von  wärmeisolierenden Wänden eines Kühlraumes.  



  Das Verfahren besteht darin, dass     Luft     durch ein Kühlelement unter den Gefrier  punkt auf eine unter der     Kühlraumtempera-          tur    liegende Temperatur gekühlt und darauf  durch im Innern der Wände befindliche Ka  näle geführt wird, und dass mittels einer     Ent-          frostungsanordnung    das sich bildende Eis des  Kühlelementes jeweils zur     Sehmelzung    ge  bracht und entfernt wird.  



  Feuchtigkeit. tritt stets in Form von     hv-          groskopiseh    gebundenem     -NV        asser    im Isola  tionsmaterial auf, wo sie, insbesondere bei       Mehrsehiehtenisolationen,    keinen praktischen  Nachteil bedeutet;

   wenn     jedoeh    der Druck des  in der Luft     befindliehen    Dampfes an irgend  einer Stelle der Wand einen Wert. überschrei  tet, der dem Druck für     gesättigten    Wasser  dampf bei der an der betreffenden Stelle herr  schenden Temperatur entspricht, fällt freies  Wasser aus, das bei gewissen Isolationstypen  in sehr schädlichem Grad das Isolationsvermö  gen verschlechtert und das Isolationsmaterial  auch zerstören kann. Die bisher bekannten  Anordnungen der in Rede stehenden Art lö  sen das Problem, die Isolation trocken zu  halten, in vielen Fällen, während sie in an  dern Fällen immer noch unzureichend sind.  



  Ein Beispiel für Betriebszustände, die die  bisherigen     Lüftungsmethodennicht    unter allen    Umständen     beherrschen,    kommt bei     sogenann-          ter        Tiefkühlung    von Esswaren und dergleichen  vor, wo die Temperatur im Kühlraum von  der Grössenordnung -20  C und darunter ist.  Bei diesen niedrigen Temperaturen hat die       Dampfdruckkurve    einen sehr flachen Ver  lauf, das heisst eine Änderung der Tempera  tur um einige Grade ändert das Vermögen  der Luft, Wasser aufzunehmen, nur sehr un  bedeutend. Bei z.

   B. -20  C ist das Vermö  gen der Luft, Wasser aufzunehmen, bei einer  Temperaturerhöhung um 1  C etwa viermal  geringer als bei gleicher     Temperaturerhöhung     bei 0  C bei sonst gleichartigen Umständen.  Im ersteren Falle ist daher eine viermal so  grosse Menge Ventilationsluft pro Zeiteinheit.  erforderlich, damit der gleiche     Trocknungs-          effekt    erreicht werden soll. In ungefähr der  gleichen Proportion variiert das Vermögen  der Luft, Feuchtigkeit aufzunehmen bei kon  stanter Temperatur, das heisst von einer ge  wissen partiellen bis zur vollständigen Sätti  gung. Dieses Vermögen ist also bei     Erhöhung     des Feuchtigkeitsgehaltes von z.

   B. 80     %    auf  100     ö    etwa viermal     geringer    bei minus 20  C  als bei 0  C.  



  Wenn die Isolation keine besondere     Zir-          kulationsspalt.en    für die Trockenluft enthält,  so dass diese sich ihre eigenen Wege durch  die Isolation suchen muss, wird die Haupt  menge der Luft an der warmen Seite der  Isolation einströmen, da die Triebsäule hier      am grössten ist, und ein geregelter     Tr        ock-          nungs-    bzw.     Entfeuchtungsvorgang    ist nicht  gewährleistet.  



  Zur Durchführung des Verfahrens ist er  findungsgemäss eine     Einrichtung    vorgesehen,  bei der die Wände des Kühlraumes     als    Dop  pelwand mit     zwischen    Innen- und Aussen  wand befindlichen Kanälen     ausgeführt    sind,  welche durch eine Leitung für die     Luftzufuhr          zu    ihnen mit einem im Kühlraum befindlichen  Kühlelement verbunden sind.  



  Das Verfahren nach der Erfindung wird  im folgenden an Hand der in der Zeichnung       gezeigten    Ausführungsbeispiele der Einrich  tung beispielsweise beschrieben.  



       Fig.1    ist ein     Vertikalschnitt    durch einen  Kühlraum mit     erfindungsgemässer    Einrich  tung;       Fig.2    zeigt einen Teil dieser Anordnung       teilweise    im Schnitt     in.    grösserem Massstab;       Fig.    3 ist ein     Vertikalschnitt    durch einen  Kühlraum mit einer andern     Ausführungsform     der     Einrichung.     



  In den verschiedenen     Figuren    sind gleiche  Bezeichnungen für gleichartige Teile ange  wandt worden.  



  In der Zeichnung bezeichnet 10 die Wan  dung eines Kühlraumes, wobei der Begriff  Wandung auch Boden und Decke einschliesst.  Die Wände können in bekannter Weise aus  geführt sein mit einer     innern    Bekleidung oder  Schicht 12 und einer     äussern    Bekleidung oder  Schicht 14 und einer dazwischen angeord  neten Isolationsschicht 16, z. B. aus Kork oder  mehrschichtigem Material. Die     Bekleidungen     12 und 14, von denen die erstere aus Faser  platten,     wie    z.

   B. solche, die mittels Asbest  fasern und Zement gebildet sind, bzw. wider  standsfähigerem Material am Boden bestehen  und die letztere aus Beton, Ziegel oder der  gleichen ausgeführt sein kann, werden, vor  zugsweise auf der Innenseite, mit einem kräf  tigen,     undurchbrochenen    Belag aus für Dif  fusion schwer     durchdringbarem    Material, in  erster Linie Asphalt, versehen.

   Bei Tiefküh  lung, bzw. in solchen Fällen, wo die Kühl  raumtemperatur stets oder fast stets geringer  als die der Umgebung ist, ist es jedoch vor-    teilhaft, einen     derartigen    Belag     iiieht    an der  Schicht 12     anzubringen.    Näher bei der Schicht  12 als bei der Schicht 14 wird ein Ventila  tionsspalt 15 rings um den     Kühlraum    ange  ordnet, welcher Spalt, wie gezeigt, am Boden  und vorteilhaft auch an der Decke     z -eek-          mässig    unmittelbar an die     Schieht    12 verlegt  wird, während an den vertikalen Wänden eine  Schicht 17 aus Isolationsmaterial zwischen  dem Spalt und der Schicht 12 vorgesehen ist.  



  Der Kühlraum wird mittels einer Kälte  maschine 18 von an sich     bekanntem    Typ ge  kühlt. Von dieser Maschine geht eine Lei  tung 19 für flüssiges Kühlmittel ans, die über  ein     Reduzierventil    20 mit einer Leitung 22 in       Verbindung    steht, in der das Kühlmittel ver  dampft wird und die ihrerseits an ein Kühl  element 23 angeschlossen ist.

   Die Leitung 22  steht in innigem wärmeleitendem (metal  lischen) Kontakt mit     einem    Rohr 24, dessen  eines Ende durch eine Leitung 26 mit einer  Kühlschlange 28 in Verbindung steht, die von  der Kühlraumluft     durch    ein Gehäuse 30 ge  trennt ist, das     zweckmässig    von einer Schiebt  31 aus Isolationsmaterial     umgeben    ist. Das  andere Ende der Leitung 24 steht mit einem  Gefäss 32 in Verbindung, das ein     leielitflüssi-          ges    Medium, wie     Dichlordifluormethan,    ent  hält.

   Die Schlange 28 steht     über    eine     Lei-          tung    34 mit dem Gefäss 32 in     Verbindung,     wobei in der Leitung 34 ein Magnetventil 36  mit einem beweglichen Ventilkörper 38     an;-e-          bracht    ist. Letzterer ist von einem     Solenoid     40 umgeben, das bei     Stromzufuhr        dureh    die  Leitung 42, 44 den Ventilkörper in geschlos  sene Lage bringt.  



  An das Gehäuse 30 sind zwei Leitungen  46, 48 angeschlossen, die mit den Spalten 15  in der Nähe der Decke und des Bodens des  Kühlraumes an zwei diagonal einander ge  genüberliegenden Seiten des     Raumes    in Ver  bindung stehen. Die Leitung 48 ist zweck  mässig von der     Kühlraumluft    wärmeisoliert,  wie bei 49 angedeutet. Die Kanäle     1:5    der  Wandung 10, die Leitungen 46, 48 und das  Gehäuse 30 bilden somit ein von der Kühl  raumluft getrenntes     Zirkulationssystem.    Das  Gehäuse 30 ist so nahe an die     Deeke    des Kühl-           raumes    verlegt, um eine grosse resultierende  Triebsäule für die Ventilationsluft zu erhal  ten.

   Im Gehäuse 30 sind ein oder mehrere       Wärmepatronen    50 angebracht, denen, ebenso  wie dem     Solenoid    40, durch Leitungen 52,  54 Strom über ein zeiteingestelltes Relais 56,  z. B. ein Uhrwerk, zugeführt werden kann.  In wärmeleitendem Kontakt mit der Patrone  50 steht z. B. über einen Metallkörper 58 eine  Hülse 60, in die ein Pfropfen 62 aus Faser  material oder dergleichen eingelegt- ist. Die  Hülse 60 mit dem Pfropfen 62 kann durch  einen     Wasserverschluss    ersetzt. werden.  



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    1  und 2 ist, das Rohr 26 oben durch die Wan  dung 10 herausgezogen, wo es mit dem einen  Ende einer Schlange 64 verbunden ist, die  sich also ausserhalb des Kühlraumes befindet.  Das andere Ende der Schlange 64 ist über  ein durch die Wandung 10 gezogenes Rohr  66 mit dem Rohr 24 verbunden. Diese  Schlange ist in den meisten Fällen     tornötig,     in denen ein Kühlhaus oder Kühlraum nur  für Tiefkühlung angewandt wird.  



  Die Anordnung arbeitet in folgender  Weise    Wenn das Kühlaggregat arbeitet, wobei  die Temperatur ausserhalb des Kühlraumes  höher ist     als    in ihm und kein Strom durch  das Zeitrelais fliesst, läuft der Inhalt des  Gefässes 32 durch das offene Ventil 36 zur  Schlange 28 bis zu einem Niveau 67. Da. die  Temperatur in der Leitung 22 und     damit     auch in der Leitung 24 niedriger ist. als in der  Schlange 28 und auch niedriger als im Kühl  raum, wird das in der Sehlange befindliche       1:Tedium    verdampfen und in der Leitung 24  kondensieren, von der es zurück nach dem Ge  fäss 32 läuft. Die hierbei in der Schlange  zur Verdampfung verbrauchte Wärme kühlt.

    die von der Leitung 46 in das Gehäuse 30 ein  tretende     Zirkulationsluft    auf eine Tempera  tur ab, die unter dem Gefrierpunkt (0")       liegt    und welche die Temperatur des Kühl  raumes unterschreitet, zweckmässig um 8 bis  10 C und mehr. Die somit. abgekühlte und  dadurch getrocknete Luft. geht durch die Lei-         tung    48     hach    der     Kühlraumwand    ab.

   Dadurch,       da.ss    die     Zirlulationsluft    bei Eintritt in die       Kühlraumwandung    eine     Temperatur    besitzt,  die somit erheblich die Temperatur der Kühl  raumluft     unterschreitet,    bzw. einen Feuchtig  keitsgehalt, der dieser Temperatur entspricht,  erhält die     Zirkulationsluft    infolge ihrer re  lativ starken, im Verlaufe der Zirkulation er  folgenden Erwärmung ein gutes     Feuehtig-          keitsa.ufnahmevermögen    und kann der Kühl  raumisolierung verhältnismässig viel Feuchtig  keit entziehen.

   Dieses Vermögen ist. somit  vielfach grösser für eine gewisse Luftmenge,  als wenn die Luft nur auf die Kühlraum  temperatur abgekühlt wird. Die     Abkühlung     der     Zirkulationsluft    auf die niedrige Tem  peratur bedeutet einen gewissen Energiever  brauch, der jedoch zum grössten Teil nicht  verloren geht, sondern dem Kühlraum     zugute     kommt, da die     Zirkulationsluft    durch die Iso  lation nahe dieser kalten Seite geleitet wird  und somit die Kühlraumluft abkühlt.

   Zwi  schen der Schicht, entlang der die     Zirkula-          tionsluft    in dem Spalt 15     vorwärtsströmt,     und der Aussenseite der     Kühlraumwand    be  findet sich     nämlich    eine kräftige Isolations  schicht, weshalb nur ein geringer Wärmever  lust eintritt.  



  Beim Abkühlen der     Zirkulationsluft    fällt  Feuchtigkeit auf die Schlange 28 in Form von       Schnee    bzw. Eis aus, da. ihre Temperatur 0  C  unterschreitet. In gewissen Abständen veran  lasst die Uhr 56, dass Strom der Heizpatrone  50 zugeführt     wird,    während sie gleichzeitig  das Ventil 36 schliesst, so dass Flüssigkeit  nicht mehr vom Gefäss 32     zur    Schlange 38  fliessen kann. Die Heizpatrone 50 schmilzt  nun das auf der Schlange 28 sitzende Eis  fort, und das Kondensat läuft- durch den  Pfropfen 62 ab, der ebenfalls von der Pa  trone aufgetaut wird.

   Während der     Abfro-          stungsperiode    hört die Zirkulation durch das  Ventilationssystem praktisch völlig auf, da  die     Wirkung    der die Zirkulation bewirkenden  Treibsäule. wesentlich     geringer    oder gleich  Null ist, wenn die Kälteerzeugung im Ge  häuse 30 durch eine     Wärmezufuhr    ersetzt.  wird. Während dieser Periode, die natürlich      kurz     ist,    strömt also die dann verhältnismässig  feuchte Luft im Gehäuse 30 nur in     umwesent-          lichem    Grad in die     Kühlraumwände.     



  Aus Obigem geht hervor,     da.ss    das     Abfro-          sten    des Innern des Gehäuses 30 ohne Unter  brechung der Kälteerzeugung im Kühlele  ment 23 ausgeführt werden kann     bzw.    wird,  da die beiden Kreisläufe voneinander ge  trennt sind.  



  Es ist offenbar, dass das Gehäuse 30 ausser  halb des Kühlraumes     verlegt    sein kann. In  gewissen Fällen könnte nicht nur das Ventil  36,     sondern    auch der Stromschalter     mir        Heiz-          patrone    50 von Hand betätigt werden.  



  Wenn die Maschine 18 während des Win  ters abgestellt wird, weil die Aussentempera  tur um den Kühlraum herum geringer als die  in diesem herrschende ist, wiederholt sich der  oben beschriebene Verlauf mit dem     einzigen     Unterschied, dass     nunmehr    die Schlange 64  als     Kondensor    dient, statt der Leitung 24, die  automatisch     unwirksam    wird     und    in diesem  Fall nur eine Rückleitung für Kondensat von  der Schlange 64 nach dem Gefäss 32 ist.  



  Die Ausführungsform gemäss     Fig.    3 unter  scheidet sich von der vorigen im wesentlichen  dadurch, dass das durch die     Kühlraumwände          führende        Zirkulationssystem    sowohl mit der  Kühlraumluft wie mit der     Aussenluft    in Ver  bindung steht. Das Gehäuse 30 ist seitlich  oben offen, wie bei 68          angedeutet ist, wäh  rend es durch die isolierte Leitung 48 in der  Nähe des Bodens mit dem Spalt 15 in der  Wandung 10 des Kühlhauses in     Verbindung     steht. Der Spalt 15 ist in diesem Fall, ausser  am Fussboden,     ungefähr    in die Mitte des Iso  lationsmaterials 10 verlegt.

   Er steht in der  Nähe der Decke über einem Kanal 70 in di  rekter Verbindung mit dem Kühlraum. Eine  nach oben     zur        Atmosphäre    offene     Leitung    72,  die von einer Isolationsschicht 74 umgeben  ist, ist an den Spalt 15 nahe dem     Kühlraum-          boden    angeschlossen.

   Die Leitung 72, die auf  die Aussenseite der     Kühlraumwandung    ver  legt ist, hat in Vertikalrichtung eine Er  streckung von gleicher     Grössenordnung    wie  die     Kühlratunhöhe.    An dem obern Teil des       Kühlraumes        bzw.    dessen Decke befindet sich    ein Kanal 76, der den Kühlraum direkt mit  der Aussenluft verbindet.  



  Im Sommer, wenn die Aussentemperatur  höher ist als     die        Kühlraumtemperatur,    ist die  Kühlschlange 28 in Wirkung.     Vom.    Kühlraum  kommende Luft wird abgekühlt     und    von der  Schlange entfeuchtet und strömt durch die  Leitung 48 zu dem Spalt. 15, den sie, teils  nach Durchströmen des Bodens, in Richtung  nach aufwärts     durchströmt,    um sodann durch  den Kanal 70 nach dem     Kühlraum        abzugehen.     In der Leitung 72 bildet.

   sieh eine Luftsäule  mit     niedrigerer    Temperatur als der der Um  gebung, da die Leitung isoliert ist, so     da.ss    die  Luftsäule also ein Gegengewicht gegen die  Luftsäule in der Leitung 48 bildet. Die Luft  säule in der Leitung 72 wird nur allmählich  aufgewärmt, so dass eine schwache     Luftströ-          mung    durch diese     hervorgerufen    wird, wäh  rend gleichzeitig     eine    entsprechende Luft  menge durch den Kanal 7 6 in den Kühlraum       eintritt.    Eine     gewisse    Ventilation des     Iiühl-          raumes    erfolgt auf diese Weise,

   was im all  gemeinen erwünscht ist. Die somit gleichzei  tig mit der Ventilation der Wände vorgehende  Ventilation des Kühlraumes kann durch ge  eignete Wahl der vertikalen Erstreckung der       Leitung    72     abgepasst    werden. Gegebenenfalls  kann die     Leitung    7 2     mz    diesem Zweck ver  schliessbare     Öffnungen    in verschiedenen Ni  veauhöhen haben.  



  Wenn zur Winterszeit die Kälteerzeugung  in der Schlange 26 abgestellt wird, wird die  jetzt kältere Aussenluft eine Zirkulation ab  wärts durch die Leitung 72 und aufwärts  durch den Spalt 15 nach dem Kanal 70 her  vorrufen. Eine entsprechende Menge der zum  Kühlraum auf. diese Weise einströmenden  Luft tritt durch den Kanal 76 aus. In diesem  Fall findet     eine    schwache Zirkulation in Rich  tung aufwärts durch die Leitung     .18    statt,  in Übereinstimmung mit den oben in Zusam  menhang mit Leitung 72 erwähnten.  



  Die Schlange 28 ist bei der Ausführungs  form gemäss     Fig.3    zur     Kühlmediumleitun-          19    und     Rückführleitung    77 (siehe     Fig.    1) für  das verdampfte Kühlmedium parallel geschal  tet. Die Schlange wird also direkt durch das      Kühlmedium     der    Maschine 18 gekühlt. Die  Erfindung ist. natürlich nicht auf die ge  zeigten     Ausführungsbeispiele    begrenzt, son  dern kann im weitesten Umfang im Rahmen  der Erfindungsidee abgeändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Entfeuchtung von wärmeisolierenden Wänden eines Kühlraumes, dadureh gekennzeichnet, dass Luft. durch ein Kühlelement. unter den Gefrierpunkt auf eine unter der Kühlraumtemperatur liegende Tem peratur gekühlt und dann durch im Innern der Wände befindliehe Kanäle geführt. wird, und dass mittels einer Entfrostungsanordnung das sich bildende Eis des Kühlelementes je weils zur Schmelzung gebracht und entfernt wird.
    1I. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentansprneh I, dadurch gekennzeichnet., dass die Wände des Kühl- raumes als Doppelwand mit. zwischen Innen und Aussenwand befindlichen Kanälen aus geführt sind, welche durch eine Leitung für die Luftzufuhr zu ihnen mit. einem im Kühl raum befindlichen Kühlelement verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlele ment unabhängig von einem zur Kühlung des Kühlraumes dienenden Kälteabgabecle- ment (23) ausser Betrieb gesetzt. werden kann. 2. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeich net, dass in einer mit dem Kühlelement (28) verbundenen Leitung für das Kühlmedium dieses Elementes ein Organ (36) angeordnet ist, mittels dessen die Zufuhr dieses Mediums zum Kühlelement unterbrochen werden kann, ohne dass die Zufuhr von Kühlmedium zum Kälteabgabeelement (23) unterbrochen wird.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch <B>11,</B> dadurch gekennzeichnet., dass munindest der grössere Teil der genannten Ventilations kanäle näher gegen die Innenwand des Kühl raumes als gegen die Aussenwand verlegt ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (48), welche die vom Kühlelement gekühlte Luft zu den Kanälen führt, unten am Kühl raum an diese Kanäle angeschlossen und von einer isolierenden Schicht (49) imigeben ist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich- net, dass oben im Kühlraum von den Kanälen eine Luftabzugsleitung (46) abgeht, die mit der im Unteranspruch 4 genannten Leitung (48) verbunden ist, so dass die Kanäle (15) der Kühlraumwände und diese Leitungen ein von der Kühlraumluft getrenntes Luftzirku- lationssystem bilden, mit dein das Kühlele ment (28) in wärmeaustausehender Verbin dung steht..
    6. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die unten am Kühlraum an die Kanäle angeschlossene Lei tung (48), welche diesen Kanälen die gekühlte Luft zuführt, oben nach dem Kühlraum zu offen ist, und dass das Kühlelement (28) am obern Teil der Leitung angeordnet ist, wo es in die Leitung einströmende Kühlraumluft entfeuchtet. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlelement (28) einen Teil eines geschlossenen Leitungs- systems bildet, das ein Kühlmediiun enthält und von einer vom Kälteerzeuger (18) des Kühlraumes kommenden Leitung (22) für das Kühlmedium dieses Raumes getrennt ist, jedoch mit einem Teil (24) mit dieser Lei tung in wärmeleitender Verbindung steht.
CH266477D 1946-04-04 1947-03-28 Verfahren und Einrichtung zur Entfeuchtung von wärmeisolierenden Wänden eines Kühlraumes. CH266477A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104540B (de) * 1953-08-01 1961-04-13 Minikay Ges Mit Beschraenkter Einrichtung zum Entfeuchten der Isolierung von Kuehl- und Gefrierwagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1104540B (de) * 1953-08-01 1961-04-13 Minikay Ges Mit Beschraenkter Einrichtung zum Entfeuchten der Isolierung von Kuehl- und Gefrierwagen

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