CH266553A - Verfahren zur Herstellung von 12-Oxy-pregnan-3,20-dion. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 12-Oxy-pregnan-3,20-dion.

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CH266553A
CH266553A CH266553DA CH266553A CH 266553 A CH266553 A CH 266553A CH 266553D A CH266553D A CH 266553DA CH 266553 A CH266553 A CH 266553A
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oxy
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dione
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07J—STEROIDS
    • C07J7/00—Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07J—STEROIDS
    • C07J75/00—Processes for the preparation of steroids in general

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Steroid Compounds (AREA)

Description


  <B>Verfahren zur Herstellung von</B>     12-Oxy-pregnan-3,20-dion.            hs    wurde gefunden, dass man zu     12-Oxy-          pregnan-3,20-dion    gelangen kann, wenn man  Steroide der allgemeinen Formel  
EMI0001.0005     
    worin     R,    und     lt,,    durch     hydroly    Bierende Mittel  in     Hydroxyl    umwandelbare Gruppen und     R;;

       eine     Methylengruppe,    die durch     aliphatische,     aromatische oder     hydroaromatische    Reste sub  stituiert sein kann, bedeuten, mit     Carbon-          säurederiv        aten    behandelt, die den Rest  
EMI0001.0017     
    enthalten, anschliessend     Halogenwasserstoff     abspaltet, im Reaktionsprodukt die Gruppe       R1        hydrolytisch    in eine     Hydroxylgruppe     umwandelt, mit     -Mitteln    behandelt, die be  fähigt sind, letztere in eine     Ketogruppe    über  zuführen,

   die     konjugierten    Doppelbindungen  in der Seitenkette     oxydativ    aufspaltet und       schliesslich        hydrolysierende        -Mittel    einwirken  lässt.  



       Ausgangsstoffe    für das neue Verfahren  sind darstellbar z. B. aus funktionellen Deri  vaten, wie     Estern,.    Halogeniden oder     Anhy-          driden,    der     1)esoxyeholsäure.    Solche     Carbon-          säurederivate    können mit     magnesium-    oder    andern     metallorganiselien    Verbindungen, bei  spielsweise     3#vlethyl-,        Äthyl-,

          Plienylmagne-          sium-halogeniden    umgesetzt und die erhal  tenen tertiären     Carbinole    einer direkten oder  indirekten     'Wasserabspaltung    unterworfen  werden.  



  Auf die     Ausgangsstoffe    werden in erster  Stufe     Carbonsäurederivate,    die den Rest  
EMI0001.0046     
         enthalten,    einwirken gelassen, wie Derivate  der     Imide    von     Dicarbonsäuren,    z.

   B.     N-          Halogen-Succinimide,        -Phthalimide,        -Para-          bansäuren,        -Cy        anursäuren,        -Hydantoine    oder       =Barbitursäuren,    ferner entsprechende Deri  vate von primären oder sekundären     Carbon-          sä.ureamiden,    wie von     Aeetamid,        Propionamid     oder     Diacetamid,    oder von     Carbonsäure-aryl-          amiden,    z.

   B. von     kernhalogenierten    oder  -nitrierten     Aeetaniliden    und     Benzaniliden.     Bei der so erfolgenden     Halogenierung    der       -Iethylengruppe,    die sieh in     a-Stellung    zur  Doppelbindung im genannten     Substituenten     befindet, arbeitet man zweckmässig in     inerten          Lösungs-        bzw.    Verdünnungsmitteln, wie Tetra  chlorkohlenstoff, Chloroform, Benzol,     Cyelo-          hexan,        -Ietliylcyclohexan,

          Äthyläther    oder       Bioxan.     



  Aus dein rohen oder     gereinigten        haloge-          nierten    Produkt wird Halogenwasserstoff ab  gespalten, z. B. mit basischen Mitteln, wie  mit Aminen, z. B.     Collidin,        Chinolin,        Di-          methy        lanilin,        Pyridin    oder     Cyclohexylamin,         mit     Alkali-    oder     Erdalkali-Hydroxyden    oder       -Carbonaten,    mit     Carbonsäure-Salzen,

      wie       fettsauren        Alkalien    oder fettsaurem Silber  oder mit Alkoholen oder     Phenolen.    Die Ab  spaltung     von    Halogenwasserstoff kann auch       durch    andere Massnahmen durchgeführt wer  den, wie Erhitzen oder Evakuieren; es lassen  sich diese Massnahmen auch mit einer Ver  wendung der zuerst genannten Halogenwas  serstoff abspaltenden Mittel kombinieren.  



  Im so erhaltenen     Reäli:tionsprodukt    wird  die     Gruppe        R.1    durch Einwirkung     hydrolysie-          render    Mittel, z. B. in an sich     bekannter     Weise, in eine     Hy        droxylgruppe    umgewandelt  und letztere in eine     Ketogrtppe        übergeführt.     Hierzu dienen oxydierende bzw.

   dehydrie  rende Mittel, beispielsweise Chromsäure, Per  manganate,     Metallalkoholate    oder     -phenolate     und     Carbonylverbindungen    (Austausch der  Oxydationsstufen),     Metallpulver    unter der  Einwirkung von Hitze     und        Vakuum.    Die  neue eingeführte Doppelbindung in der Sei  tenkette     wird    nun     oxy        dativ    aufgespalten,  z.

   B. mittels einer Verbindung des 6wertigen  Chroms wie Chromsäure,     Permanganat,        Ozoni-          sierung    und Spaltung der     Ozonide,    Einwir  kung von Peroxyden     wie        Benzopersäure,          Phthalmonopersäure    oder Wasserstoffsuper  oxyd" vorteilhaft in Gegenwart von     Osmiiun-          tetroxy    d,

       und    Spaltung der bei der Hydrolyse  der     Oxydringe    oder     durch    direkte Anlagerung  je     zweier        Hydroxylgruppen    an die Doppel  bindungen entstandenen Glykole, z. B.     mittels     Chromsäure,     Bleitetraacetat    oder     Perjod-          säure.    Das so erhaltene     Produkt    wird schliess  lich mit     hydrolysierenden    Mitteln behandelt.  



  Das bereits bekannte     Verfahrensprodukt     soll als     Zwischenprodukt    zur Herstellung von  Arzneimitteln dienen.         Beispiel:     Zu einer siedenden Lösung von 10 Teilen       _#123-3a-12-Diaeetoxy-24,24-diphenyl-cholen    in  50 Teilen     Tetrachlorkohlenstoff    fügt man  4 Teile     N-Bromsueeinimid    und kocht 10 Minu  ten.

       Neun    kühlt man,     nutscht    das überschüssige       Bromsuccinimid    sowie das gebildete     Succin-          imid    ab und wäscht mit     Tetr        achlorkohlenstoff       nach. Das erhaltene klare gelbe Filtrat wird  hierauf     mit    10 Teilen     Dimethylanilin        versetzt     und der     Tetrachlorkohlenstoff        abdestilliert.     Die zurückbleibende Lösung erhitzt man 10       Minnten    lang zum Sieden und kühlt wieder  ab.

   Sie wird hierauf mit Äther verdünnt und  das     Dimethylanilin    durch Ausschütteln mit  verdünnter     Salzsäure    und Wasser entfernt.  Beim Eindampfen der getrockneten Lösung  erhält man 10 'feile eines zum Teil kristalli  sierenden Rückstandes.  



  Zur Abtrennung des unveränderten     Aus-          gangsmaterials    wird der Rückstand in 100  Teilen Aceton gelöst und die Lösung in der  Wärme unter Rühren mit. Wasser     verdünnt.     Die auskristallisierte Substanz wird nach dem  Abkühlen     abgenutscht,    gewaschen und ge  trocknet und so werden 7 Teile     Ausgan,:s-          material        zurückerhalten,    die ohne     weiteres     für einen folgenden Ansatz     Vei-#ÄTendiin-@    fin  den können. Das erhaltene Filtrat engt man  ein und zieht mit Äther aus. Der     Rückstand     der ätherischen Lösung wird auf dem.

   Wasser  bad mit     Acetanhydrid    und     Pyridin        naeh-          acetyliert.    Durch nochmalige     Behandlung    mit  wässerigem Aceton können weitere 0,6 Teile  Ausgangsmaterial gewonnen werden.  



  Die Mutterlauge     konzentriert    man im Va  kuum, extrahiert mit     Äther    und erhält beim  Eindampfen     dieser        Ätherlösun-    ein amorphe  gelbes Pulver, das rohe     J'@','3-3cc-12-Dineetoxy-          24,24-diplieny        1-choladien.     



  2,3 Teile dieser rohen     Dienfraktion        nimmt     man in 40 Teilen Methanol auf und kocht.  nach Zugabe einer     Lösung    von     0,:5    Teilen       Kaliumearbonat    in 2 Teilen Wasser während  3 Stunden am     Rüekfluss.        Innert.        einigen        Minui-          ten    tritt Lösung ein und nach 20 bis 30 Mi  nuten beginnt das     Verseifungsprodukt    lang  sam in fein kristalliner Form auszufallen. Es       wird        abgenutscht,    mit wenig Äther gewaschen  und getrocknet.

   Dieses     Dien=12-monoacetat     bildet nach einmaligem     Umkristallisieren    aus  Benzol feinste     Nädelehen    vom     1#'.22S    bis 229 .  



  5,5 Teile     dz0,z3-3v..-Oxy-12-acetoxy=24,24-di-          phenyl-choladien    löst man in 30 Teilen Chlo  roform und 100 Teilen Eisessig und lässt  innerhalb einer Stunde bei 15 bis 20  eine           Lösung    von 5 Teilen     Cliromtrioxyd    in 4 Tei  len     Wasser        mitropfen.    Nach 3 Stunden wird  das Reaktionsgemisch in Wasser gegossen und       nach    Zugabc von etwas     Bisulfit    mit Äther       ausgeschüttelt.    Die neutral gewaschene Lösung  liefert nach dem Eindampfen ein rötliches  Harr,,

   aus dem man mittels dem Chlorid des       Pyridiniuin-essigsätirehydrazids    in an sieh be  kannter Weise das     alieyclische        Keton    ab  trennt. Das so erhaltene     12-Acetoxy-preonan-          3,20-dion    ist weitgehend rein. Es kristallisiert  nach Zusatz von etwas     Isopropyläther    und  weist nach dem     Umkristallisieren    aus Aceton  den doppelten Schmelzpunkt 130 bis     731         bzw.     136  auf.

   Zweistündiges Kochen mit     metha-          nolisclier    Kalilauge     führt.    zum     12-Oxy        -          pregnan-3,20-clion    vom F.182 bis     1ä4 .     



  Statt die     Oxydation    der     IIy        droxylgiutppe     und die     oxydative    Aufspaltung der konju  gierten Doppelbindungen gleichzeitig durch  zuführen, können beide Reaktionen auch stu  fenweise vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 12-Oxy- lire;,uan-.\1,20-dion, dadurch gekennzeichnet, dass nian Steroide der allgemeinen Formel EMI0003.0035 worin R., und R.= durch hydroly Bierende Mittel in Hydroxyl umwandelbare Gruppen und R;
    eine Methylengruppe bedeuten, mit. Carbon- säurederivaten behandelt, die den Rest EMI0003.0043 enthalten, anschliessend Halogenwasserstoff abspaltet, im Reaktionsprodukt die Gruppe R,, hydrolytisch in eine Hydroxylgruppe um wandelt, mit Mitteln behandelt, die befähigt sind, letztere in eine Ketogruppe überzuTüh- ren, die konjugierten Doppelbindungen in der Seitenkette oxydativ aufspaltet und schliesslich hydrolysierende Mittel einwirken lässt.
    UNT:ERAl\'SPRj1CHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Carbonsäure- derivat, das den Rest, EMI0003.0055 enthält, N-Brom-suceinimid verwendet wird. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abspaltung von Ilalogenwasserstoff mit basischen Mitteln erfolgt. <B>.</B> Verfahren gemäss Unteranspruch 2, da- 3 <B>3</B> durch gekennzeichnet., dass als basische Mittel Amine verwendet wird. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umwandlung der Hydroxylgruppe in eine Ketogruppe und die oxydative Aufspaltung der konjugierten Doppelbindungen in der Seitenkette gleich zeitig erfolgt. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet-, da.( zur Oxydation Chromsäure verwendet wird.
CH266553D 1942-08-18 1942-08-18 Verfahren zur Herstellung von 12-Oxy-pregnan-3,20-dion. CH266553A (de)

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