CH278464A - Verfahren zur Herstellung eines Pregnans. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Pregnans.

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CH278464A
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carboxylic acid
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J71/00Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton is condensed with a heterocyclic ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
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    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Pregnans.            Das    vorliegende Patent. betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung eines     Pregnans,        wel-          ehes    dadurch gekennzeichnet ist, dass     inau     eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0007     
    wobei R einen durch     Hydrolyse    in die     Oxy-          gruppe        überführbaren    Rest, wie eine     Acy        1-          oxygruppe,    bedeutet und das     C-Atom    in 24  Stellung z.

   B.     H-Atome,        aliphatische,    aroma  tische oder hydroaromatische     Reste    tragen  kann, mit einem     Carbonsäurederiv        st,    das den       Rest   
EMI0001.0022  
       Hal    enthält, unter Belich  tung behandelt, anschliessend     aus    der erhal  tenen Verbindung Halogenwasserstoff abspal  tet,     li,    mit.

   einem     hydroly        sierenden        Mittel    in  die     Oxygruppe    überführt und schliesslich       einerseits    die Seitenkette     oxydativ    zum     20-          Keton    abbaut und anderseits die     Oxygruppe     in     3-Stellung    zur     Ketogruppe    oxydiert..  



  Das so erhaltene     3,11,20-Triketo-.pregnan     ist bekannt.. Es soll als Zwischenprodukt Ver  wendung finden.  



  Als     Carbonsäurederivate,    die den Rest  
EMI0001.0039  
       -Hal    enthalten,     verwendet    man       z.    B.     N-Hal.ogen-suceinimide,        -phthalimide,          -parabansäuren,        -cyanursäuren,        -hydantoine       oder     -barbitursäuren,    ferner entsprechende  Derivate von primären oder sekundären     Car-          bonsäureamiden,    wie von     Aeetamid,        Propion-          amid    oder     Diacetamid,

      oder von     Carbon-          säurearyl-amiden,    z. B. von     kernhalogenierten     oder -nitrierten     Acetaniliden    und     Benzani-          liden.    Bei der     Halogenierung    arbeitet man       zweckmässig    in     inerten        Lösungs-    bzw.

       Ver-          dünnungsmitteln,    wie     Tetrachlorkohlenstoff,     Chloroform, Benzol,     Cyclohexan,        hlethylcyelo-          hexan,        Äthyläther    oder     Dioxan.    Für die Be  lichtung können     verschiedene        Lichtquellen     mit und ohne ultravioletten Anteil verwendet       werden,    wie Licht von Glühlampen, Quarz  lampen, Bogenlampen, aber auch starkes na  türliches Licht, wie direktes Sonnenlicht.

   Die  Abspaltung von     Halogenwasserstoff    unter  Bildung einer Doppelbindung in     20,222-Stel-          lung    wird z. B. durch Behandeln mit Halogen  wasserstoff abspaltenden     Mitteln    oder aber  durch Erhitzen durchgeführt.  



  Der     oxy        dative    Abbau der Seitenkette kann  mit verschiedenen     Oxydationsmitteln    durch  geführt werden. Genannt sei hier beispiels  weise die Oxydation     mittels    einer Verbindung       des    6wertigen Chroms, wie Chromsäure,     mit          Permanganat,    die     Ozonisierung    und Spaltung  der     Ozonide,    die Einwirkung von Peroxyden,  wie     Benzopersäure,        l'htlialiizonopei,säure    oder  Wasserstoffsuperoxyd, vorteilhaft.

   in Gegen  wart von     Osmiumtetroxyd,        und    die Spaltung  der bei der Hydrolyse der     Oxydringe    oder  durch     direkte        Anlagerain;    zweier     IIydroxyl-          gruppen    an die Doppelbindung entstandenen           Glykole,    z. B,     mittels        Chromsäure,        Bleit.et.ra-          acetat    oder     Perjodsäure.     



  Die Oxydation der     Oxy        gruppe    zum     Keton     kann gleichzeitig mit dem     oxydativen        Abbau     der     Seitenkette    oder in besonderer Reaktion       durchgeführt    werden, und zwar durch     Ein-          wirkung    sowohl sauerstoffabgebender wie  auch dehydrierender Mittel.     Als    sauerstoff  abgebende Mittel können auch hier z. B.       Chromsäure,        Permanganate    usw.

   Verwendung  finden,     als    dehydrierende Mittel insbesondere       Metallalkoholate    oder     -phenolate    und     Carbo-          nylverbindimgen    (Austausch der Oxydations  stufen ) oder z. B.     11etallpulver    unter Ein  wirkung von Hitze und Vakuum.    <I>Beispiel:</I>  10 Gewichtsteile     423-3-Acetoxy-11-heto-          '-4,24        -.diphenyl    -     cliolen    vom F.     1.68-169,5"     (hergestellt z.

   B. aus     3-0xy-11-l:eto-cliola.n-          säure    -     methy        lester    durch     Umsetzung    mit       Phenylmagriesiurnhalogenid,        Abspaltiuig    der  tertiären     Hy        droxylgruppe    durch Kochen in       benzolischer        Lösung    mit Jod und     Acetylie-          rung    der zurückbleibenden     Hy        droxylgruppe     mit     Acetanhydrid    in     Pyridinlösung    )

   und     3,'?     Gewichtsteile     N-Brom-succinimid    werden in       :i00        Valuniteilen        Tetrachlorkohlenstoff    unter  Belichtung mit einer     starken    Glühlampe zum  Sieden erhitzt. Nach     wenigen    Minuten ist die  Reaktion beendet.

   Die Lösung wird nun mit       Eiswasser    abgekühlt     und    das gebildete     Succin-          imid        abgenutscht.    Zur Abspaltung von Brom  wasserstoff dampft man das klare Filtrat im  Vakuum ein, versetzt den Rückstand     mit        \?0          Volumteilen        Py        ridin    und erwärmt die ent  standene Lösung 1 Stunde auf dem Wasser  bad.

   Das     Pyridin    wird dann im Vakuum ent  fernt und der     Rfiekstand    in     >>tiier        aufgenoin-          inen.    Die ätherische Lösung wäscht     nian    mit.  verdünnter Salzsäure und Nasser,     trocknet     Sie und dampft sie ein.

   Man erhält das     d=o.=.;-          3-Acetoxy        -11-keto-24,24-diphenyl-eholadien     durch     Umkristailisieren    des Rückstandes aus       Aceton    oder     Aceton-Methanol-Gemisehen    in  einer Form vom F. 107-112 ;

   aus     Metbanol     allein erhält man Nadeln vom F.     169-1"r0 .       4 Gewichtsteile des erhaltenen 3     .i#cetoxy#          11-keto-clioladieiLs    werden in 100     Volumteilen     Methanol und 10     Volumteilen    Benzol gelöst  und 1     Gewielitsteil        Caliumearbonat    in 10     Vo-          luniteilen        -Wasser    gegeben. Man kocht dann  die Lösung 2 Stunden     am        Rückfluss    und engt  sie im Vakuum ein.

   Die erhaltene Suspension       @vird    mit. einem     Äther-Chloroform-Gemisch     (4:<B>1)</B>     a@usgesehüttelt,    die     Äther-Chloroform-          Lösung    mit. Wasser gewaschen, getrocknet und  eingedampft.

   Das     JZO.23-3_Oxy-11-keto-24,24-          diphenyl-choladien    erhält man durch     Um-          kristallisieren    des     Rückstandes        aus    Aceton  Äthanol-Gemischen in Form von     Nadeln,    die  zuerst bei     170         sehnielzen,    dann wieder zu  Prismen erstarren, um endgültig bei 230      zu     schmelzen.  



  5     Gewichtsteile    dieses     Choladiens    werden  in 50     Volumteilen        Äthy        lenehlorid    gelöst und  eine     Lösun-    von 4     Gewichtsteilen        Chrom-          1,rioxy        d        in        100        Volumteilen        90        %        iger        Essig-          säure    zugegeben.

   Das     Gemisch    lässt man 20       Stauiden    bei     15     stehen und zersetzt hierauf  die überschüssige Chromsäure mit etwas N     a-          triumbisulfitlösung.    Das     Oxydationsgemisch     wird dann unter mehrmaligem Zusatz von  Wasser im Vakuum eingeengt und die erhal  tene Suspension mit einem     Äther-Chloroform-          Gemisch    (4:

  <B>1)</B>     aus,esehüttelt.    Den Extrakt       wäseht    man     reit    verdünnter     Sodalösung    und  Wasser, trocknet ihn     und        dampft    ihn ein. Das  als     Rüeksta.nd        erhaltene    rohe     3.11,20-Triketo-          pregnan    kristallisiert nadelförmig aus     Aceton-          Äther-Genrisclien    und     sehniilzt    bei     160-163 .  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung von 3,11,20- Triketo-pregnan, dadurch gekennzeichnet, dass 111,111 eine Verbindung,, der Formel EMI0002.0152 worin R, einen durch @lydrolyse in die Oxy- grtippe überführbaren Rest.
    bedeutet, mit einem Carbonsäurederivat, das den Rest - EMI0003.0002 Hal enthält, unter Belichtung be handelt, anschliessend aus der erhaltenen Ver bindung Halogenwasserstoff abspaltet. R mit. einem hydrolysierenden Mittel in die Oxy- gruppe überführt und schliesslich einerseits die Seitenkette oxydativ zum 20-Keton abbaut. und anderseits die Oxygruppe in 3-Stellung zur Ketogruppe oxydiert. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d.ass Az3-3-Acetoxy-11- keto-24,24-diphenyl-cholen .als AusgängsstofE verwendet wird. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Carbonsäurederivat, das den Rest -CO-N-Hal enthält, N-Brom-suceinimid verwendet wird. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum oxydativen Abbau der Seitenkette Chromtrioxyd verwendet wird.
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