CH266659A - Vorrichtung zur Erzeugung von Ellipsen über einem beliebigen Paar konjugierter Durchmesser. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Ellipsen über einem beliebigen Paar konjugierter Durchmesser.

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CH266659A
CH266659A CH266659DA CH266659A CH 266659 A CH266659 A CH 266659A CH 266659D A CH266659D A CH 266659DA CH 266659 A CH266659 A CH 266659A
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Trachsler Willy Dr Jur
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Trachsler Willy Dr Jur
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  • Mechanical Engineering (AREA)

Description


  <B>Vorrichtung zur Erzeugung von Ellipsen über einem beliebigen Paar</B>  <B>konjugierter Durchmesser.</B>    Gegenstand der Erfindung ist eine Vor  richtung zur Erzeugung von Ellipsen über       einem    beliebigen Paar konjugierter Durch  messer, mit einem Läufer, welcher ein ver  stellbares     Markierorgan    und zwei verstellbare  Lauforgane aufweist, welche letztere an zwei  zueinander     orthogonalen    Leitbahnen geführt  sind, um dem     Markierorgan    fortlaufend die       zur    Erzeugung der Ellipse erforderlichen Ab  stände von diesen Leitbahnen zu erteilen.  



  Bisher bekanntgewordene     Ellipsenerzeuger     dieser Bauart, sogenannte     Acbsenkreuzglei-          ter,    ermöglichen nur, auf mechanischem Wege  Ellipsen über ihren Hauptachsen zu ziehen,  da Einstellmittel fehlen, um Ellipsen über  einem beliebigen Paar konjugierter,     also    auch       spitzwinklig    zueinander liegender Durchmes  ser, erzeugen zu können.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese       Unvollkommenheit    bekannter     Ellipsenerzeu-          ger    zu beheben.  



  Zunächst ist vom Erfinder gefunden wor  den, dass sich auch für die Erzeugung von  Ellipsen über einem beliebigen Paar konju  gierter Durchmesser mechanisch leicht zu ver  wirklichende, mathematische Bedingungen er  geben, wenn ein     orthogonales    Koordinaten  system derart in das     Ellipsenzentrum    gelegt  wird, dass die eine     Koordinatenachse    mit dem       einen    der konjugierten     Ellipsendurchmesser     zusammenfällt. Lässt man z.

   B. die x-Achse  des     orthogonalen        xy-Sy        stems    mit dem einen  konjugierten     Ellipsendurchmesser    zusammen-    fallen, so lassen sich die folgenden     Ellipsen-          gleiehungen    ermitteln:       x=a.cos        cp        +        d.sin        p    (1)       y=h.sin        cp   <I>(2)</I>  Darin bedeuten:  x und y die Koordinaten eines beliebigen El  lipsenpunktes;

    h die Höhe des     Ellipsenscheitelpunktes    über  der x-Achse, im folgenden     Scheitelhöhe    über  dem konjugierten     Durchmesser        2a        genannt;     der Abstand des     Ellipsenacheitelpunktes     von der     y-Achse,    im folgenden Scheitelaus  ladung in bezug auf den konjugierten  Durchmesser     2a    genannt;

         (p    der     Winkel    des     Polarvektors        0D'        (Fig.1)     vom     Ellipsenzentrum    0 nach dem     Punkte     D', welchem der     Ellipsenpunkt    C' durch  Affinität zugeordnet ist.  



  In     Fig.1    der Zeichnung ist eine die     ob-          genannten    Gleichungen (1)     und    (2) erfüllende  Ellipse über den konjugierten Durchmessern  von der Länge     2a    bzw.     2b    teilweise dargestellt,  worin die in den Gleichungen (1)     und    (2) vor  kommenden Grössen eingetragen sind.  



  Die Richtigkeit der Gleichungen (1) und  (2) ergibt sich aus folgender Überlegung: In       Fig.1    wurde der     Ellipsenpunkt    C' mit Hilfe  einer Konstruktion ermittelt, welche die zwi  schen Kreis und Ellipse bestehende     Affinität          ausnützt.    Es wurde im     Ellipsenzentrum    0  ein Kreis über dem     Ellipsendurchmesser        2a     geschlagen.

   Alsdann wurden drei Punkte,      nämlich der     Schnittpunkt    D dieses Kreises mit  der     y-Achse,    das     Ellipsenzentriun    0 und der       Ellipsenscheitel    C, zu dem bekannten     Affini-          tätsdreieck    verbunden, in welchem     DC    die       Affinitätsrichtung    anzeigt.

   Parallel -und ähn  lich zu diesem Dreieck     DOC        wurde    hierauf  das Dreieck     D'0'C'    gezogen, dessen     Eckpunkte     der beliebige     Kreispunkt    D', dessen     Fusspunkt     0' auf der x-Achse und der gesuchte     Ellip-          senpunkt   <B>C</B> sind. Im Dreieck     D'0'C'    sind  alle vorkommenden Strecken, wie z.

   B. die  Seiten -und die Höhen, kleiner als im     Affini-          tätsdreieck        DOC.    Der Faktor der     Verkür-          zung    ist zufolge der Ähnlichkeit der Dreiecke  für alle Strecken derselbe, nämlich gleich  dem Sinus des Winkels     (p.     



  Man sieht nun ohne weiteres, dass die  Ordinate des     Ellipsenpunktes   <B>C</B> gleich der       Scheitelhöhe        h    multipliziert mit dem Sinus  des Winkels     (p    ist.  



  Die Abszisse von<B>C</B> setzt sich aus zwei  Teilstrecken     zusammen.    Die erste Strecke  <I>00'</I> ist gleich dem Kreisradius     a    multipli  ziert     mit    dem     Cosinus    des Winkels     (p.    Dazu  kommt die     zweite    Strecke, deren Länge gleich  dem Abstand des     Ellipsenpunktes    C' von der       Dreieckseite   <I>D'0'</I> ist. Dieser Abstand ist aber  gleich der Scheitelausladung d multipliziert  mit dem Sinus des     Winkels        99.     



  Damit ist die Richtigkeit der     Gleichungen     (1) und (2) bewiesen.  



  Wird die Scheitelausladung d des Schei  telpunktes C zu     Null,        befindet    sich also der       Ellipsenscheitel    über dem konjugierten Durch  messer 2a auf der     y-Achse,    so liegt eine El  lipse über ihren Hauptachsen vor, welche  Hauptachsen mit den     Koordinatenachsen    zu  sammenfallen.

   Die     Ellipsengleichungen    (1)       und    (2) gehen dann in die bekannte klassische  Form über:  x =     a.        cos        9p    (3)       y    = b .     sin   <B>99</B> (4)    worin a und b gleich der halben Länge der  Hauptachsen der Ellipse     sind.     



  Während die klassischen     Ellipsengleichun-          gen    (3) und (4) die mathematische     Grundlage     der     vorbekannten        Achsenkreuzgleiter    bilden.    beruht der     Erfindungsgegenstand    auf den       obgenannten    Gleichungen (1) und (2).     Fig.    2       veranschaulicht        dieAnwendung        derklassischen     Gleichungen in den bisher bekannten Achsen  kreuzgleitern;     Fig.    3 veranschaulicht die An  wendung der     Gleichungen    (1) und (2) beim  Erfindungsgegenstand.  



  Nach     Fig.    2 erteilt der mit den Lauf  organen V und     IV    am     orthogona-len    Achsen  kreuz     xy    gleitende geradlinige Läufer g dem       Markierorgan        aI    fortlaufend den Abstand  x =     a.        cos    T von der     y-Achse        und        y    = b .

       sin        (p     von der x-Achse, wenn die Strecke     1ZIV        =-a     und die Strecke     lIIV    = b und     9p    der     je-          weilen    vom Läufer g     und    der negativen Rich  tung der x-Achse eingeschlossene Winkel ist.  



  Diese     Ellipsengleichungen    (3) und (4) wer  den nicht nur     verwirklicht,    wenn der Ellipsen  erzeuger die Ellipse um den     Mittelpunkt    des  Gerätes zieht,     sondern    auch dann, wenn  Mittel vorgesehen sind, um die Ellipse ausser  halb dieses Mittelpunktes zu erzeugen.  



  Nach     Fig.    3 erteilt der mit den Lauf  organen R und     S    am     orthogonalen    Achsen  kreuz     xy    gleitende, rechtwinklige Läufer<I>1</I>  dem     Markierorgan        ill        fortlaufend    den Ab  stand<I>x =</I>     a.        cos   <I>T</I>     -f-    d.     sin        99    von der     -y-          Achse    und den Abstand     y    =     1z    .

       sin        T,    von  der x-Achse, wenn die Strecke     JTT   <I>=</I>     a    auf  dem Schenkel<I>r</I> des Läufers<I>1,</I> die Strecke  <I>ST = d</I> auf dem Schenkel s des Läufers<I>1,</I>  die Strecke IHR<I>= h</I> auf dem Schenkel<I>r</I> des  Läufers<I>1,</I> und     (p    der jeweilen vom Schenkel<I>r</I>  und der negativen Richtung der x-Achse  eingeschlossene Winkel ist.  



  Gemäss der     Erfindiuig    sind am Läufer  Einstellmittel vorhanden, mittels welcher der  Standort des ersten Lauforganes wahlweise  innerhalb oder ausserhalb der Ebene     festleg-          bar    ist, welche durch das     Markierorgan        31     und das zweite Lauforgan geht und senkrecht  zur Zeichnungsebene steht.  



  Vorzugsweise sind die Einstellmittel der  art ausgebildet und angeordnet, dass der       Standort    des ersten Lauforganes längs einer  Senkrechten zu der     obgenannten    Ebene v er  legbar ist.      In den     Fig.    4 bis 6 der Zeichnung ist eine  beispielsweise     Ausführungsform    des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.4    ist eine Draufsicht auf eine Vor  richtung zum Erzeugen von Ellipsen.  



       Fig.5    ist eine Vorderansicht zu     Fig.    4,  mit Teilen im Schnitt und       Fig.    6 zeigt eine Einzelheit der     Fig.    4 von  oben.  



  Die in den     Fig.4    und 5 veranschaulichte  Vorrichtung zum Erzeugen von Ellipsen be  sitzt in zwei zueinander parallelen Ebenen  je ein Paar paralleler     Führungsschienen    1  bzw. 2. Diese Schienenpaare sind     reehtwink-          lig    zueinander als starres Führungskreuz in  einem quadratischen Rahmen 3 befestigt., der  in seinen Ecken Füsse 4 besitzt, mit denen  die Vorrichtung so auf der Zeichnungsebene  steht, dass das Führungskreuz zur Zeichnungs  ebene praktisch parallel steht.. In den Schie  nenpaaren 1 und 2 ist ein Läufer mittels je  eines Gleitschuhes 5 bzw. 6 geführt. Diese       Gleitschuhe    bilden mit, allem, was sie um  fassen. Bestandteile des Läufers.

   In der Mitte  jedes     Gleitschuhes        zwischen    den beiden Schie  nen und     senkrecht    zur Ebene des Rahmens  ist ein Zapfen 7 bzw. 8 drehbar eingesetzt,  welcher oben und unten über den Gleitschuh       hinaus    ragt. Der" Zapfen 8 trägt auf seinem  obern, mit Gewinde versehenen Ende eine mit  tels Flügelmutter 9 befestigte Bedienungs  kurbel 10 zum Bewegen des Läufers und be  sitzt an seinem untern Ende eine Verdickung  11 (Feg. 5), die quer zur Achse des Zap  fers 8     durchbohrt    ist..

   Beim Zapfen 7 ist  auf dessen oberem Ende ein Kopf 12 be  festigt, der quer zur Achse des Zapfens 7  durchbohrt. ist, während das untere Ende  einen drehbar gelagerten Gelenkzapfen 13  trägt, der zur Ebene durch die Achsen des  Zapfens 7 und der     Bohrung    im Kopf 12  senkrecht. ist. Der     Gelenkzapfen    13 be  sitzt in der genannten Ebene eine Bohrung,  durch welche eine zum Läufer gehörende  Stange 14 längsverschiebbar hindurchgesteckt  ist, die im Zapfen 13 mittels einer Klemm  schraube 15 (Feg. 4) fixiert werden kann.

    Die Stange 14 trägt an ihrem einen Ende    einen     Zeichenstift    16, dessen Schreibspitze  dank dem Gelenkzapfen 13 auf- und nieder  schwenkbar     ist.    Eine einerseits am Zapfen 7  und anderseits an der Stange 14 angreifende  und auf dem Gelenkzapfen 13 angeordnete       Schraubenfeder    17 drückt den     Zeichenstift     auf die Zeichnungsebene. Durch die     Quer-          bohrungen    der Zapfen 7 und 8 erstreckt sich  je ein Sehenkel 18a bzw. 18b eines bei 19  rechtwinklig gebogenen, zum Läufer gehören  den Bügels 18, der in den Querbohrungen  der Zapfen 7 und 8 mittels je einer Klemm  schraube 20 fixiert werden kann.  



  Um das Führungskreuz 1, 2     des    Gerätes  in     L\bereinstimmung    mit rechtwinkligen     Ko-          ordinatenachsen        beringen    zu können, sind in  der Zeichnung nicht     veranschaulichte    Visier  mittel vorgesehen.  



  Ist mittels der beschriebenen Vorrich  tung über einem gegebenen Paar konjugier  ter Durchmesser die zugehörige Ellipse zu  zeichnen, wie z. B. in     Fig.1    die Ellipse     AC'C,     so wird die Vorrichtung mit Hilfe der oben  erwähnten     Visiermittel    genau über den  Schnittpunkt 0 der konjugierten     Ellipsen-          durehmesser    und     mit    dem einen Schienen  paar, z. B. dem Schienenpaar 1, über den  einen der konjugierten Durchmesser, z. B.  den     Durchmesser    2a, gestellt.  



  Bringt man nun durch Bewegen des Läu  fers den Zeichenstift 16 mit seiner Spitze  auf den Endpunkt C des zweiten konjugier  ten Durchmessers, nämlich auf den Scheitel  punkt C über dem Durchmesser 2a, und den  Gleitschuh 5 mit der Achse seines Zapfens 7  in     L'bereinstimmung    mit dem     Achsenpunkt    E  (Fusspunkt von Punkt C auf dem Durchmes  ser     2a),    so wird dadurch die auf der Stange  14 (Feg.

   4 bis 6) von der Achse des Zapfens 7  zur Spitze des Zeichenstiftes 16 reichende       Strecke    auf die Länge h (Scheitelhöhe der  Ellipse über dem Durchmesser 2a,     Fig.    1)  eingestellt, welche Strecke sieh durch Fest  schrauben der Klemmschraube 15 fixieren       1ä        sst.    In dieser Stellung von Zapfen 7 und  Stift 16 ist der     Bügelschenkel    18a zum Schie  nenpaar 2 parallel und befindet sich von der  Leitachse des letzteren in einem Abstand,      welcher der     Scheitelausladung        d    entspricht.

    Die Strecke auf dem Bügelschenkel 18b von  der Bügelecke 19 zum Zapfen 8 wird nun  durch     Festschrauben    des Bügelschenkels 18b  am Zapfen 8     mittels    der     Klemmschraube    20b  fixiert. Dadurch ist der Standort des Gleit  schuhes 6, welcher den Läufer dem Schienen  paar 2 entlang führt, am Bügel 18 festgelegt.  Dagegen bleibt der Bügelschenkel     18a    in der       Querbohrung    des     Zapfens    7 noch längsver  schiebbar. Jetzt wird der Schreibstift 16  durch erneutes Bewegen des Läufers mit sei  ner Spitze auf den     Ellipsenpunkt    A ge  bracht.

   Vom     Ellipsenzentrum    0 hat dann  die Spitze des Zeichenstiftes 16 den Abstand     a     und die Achse des Zapfens 7 den Abstand  a     +        lz.    Nun wird der Bügelschenkel     18a    am  Zapfen 7 durch Festschrauben der Klemm  schraube     20a        fixiert,    wodurch auch der Stand  ort des zweiten     Gleitschuhes    5 am Bügel 18       festgelegt    ist.  



  Beim Bewegen des Läufers wird die  Spitze des Zeichenstiftes 16 die zum gege  benen Paar konjugierter Durchmesser gehö  rende Ellipse zeichnen.     Lm    das Bewegen des  Läufers zu     erleichtern.    und insbesondere die       Richtungsumkehrung    der Gleitschuhe 5 und 6       mühelos    herbeizuführen,     wird    die verstellbar  angeschraubte     Bedienungskurbel    10 mit ihrem  Kurbelarm in die     Verlängerung    der     Verbin-          dungslinie    vom Zapfen 7     zum    Zapfen 8 ge  legt und mit der     Flügelmutter    9 festge  schraubt.

   Am Aussenende der     Kurbel    10 be  findet sich eine zum     Anfassen    durch einen  oder mehrere Finger bestimmte,     becherför-          mige        Angriffsstelle        10a.    Diese durchläuft, wie  jeder Punkt des Läufers beim Bewegen des  selben eine ihr eigene     Ellipsenbahn.     



  Im     Ausführungsbeispiel    ist der Bügel  schenkel 18b in der     Querbohrung    des     Gleit-          schuhes    6 längsverschiebbar.     Dadurch    ist der  Standort dieses     Lauforganes    längs einer       Senkrechten    zu der Ebene     verlegbar,    welche  durch die Zeichenspitze 16     und    die Achse  des     Gleitschuhes    5 geht und     senkrecht        zur     Zeichnungsebene steht.

   Steckt man den Bü  gelschenkel 18b bis nahe an die Bügelecke 19  in den Gleitschuh 6 hinein, so liegt der Gleit-    Schuh 6 nahe an der oben erwähnten Ebene;  im Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    4 bis 6       kann,    der     Gleitschuh    6 jedoch nicht ganz in  diese Ebene     hineinverlegt    werden, da die  Bügelecke 19 dies verhindert.  



  Mit einer kleinen Änderung an der Vor  richtung kann das Ziel aber leicht erreicht  werden. Es genügt, den Zapfen des     Gleit-          schuhes    5 derart auszubilden und zu durch  bohren, dass in     Fig.    4 der Bügelschenkel 18a  rechts     ausserhalb    der Mitte des Zapfens 7  durch diesen hindurchgeht. Bei dieser Anord  nung gibt es auf dem     Bügelschenkel    18b  etwas vor der Ecke 19 einen Standort, wo  der Gleitschuh 6 mit seiner Achse genau in  die mehrfach     erwähnte    Ebene hineinfällt.  Diese Ausführungsform wurde nicht gezeich  net, um die Darstellung nicht unnötig zu  komplizieren.  



  Auch beim beschriebenen Ausführungsbei  spiel selber besteht die Möglichkeit, den     Gleit-          schuh    6 mit seiner Achse in die genannte  Ebene hineinzubringen. Man braucht     einfach     den     rechtwinkligen    Bügel 18 vollständig aus  den beiden Zapfen 7 und 8     herauszuziehen     und     alsdann    nur den einen der beiden Bügel  schenkel durch die Zapfen 7 und 8 hindurch  zustecken. Beide Gleitschuhe sitzen nun auf  ein- und demselben Schenkel, und der     Gleit-          schuh    6 kommt innerhalb die mehrfach er  wähnte Ebene zu liegen.

   Der Zeichenstift 16  erzeugt dann beim Bewegen des Läufers eine  Ellipse ohne Scheitelausladung, also eine mit  den Hauptachsen     genau        unter    den Führungs  schienen 1 und 2 befindliche Ellipse.  



  Es ist selbstverständlich, dass an die  Stelle des rechtwinkligen Bügels auch ein an  deres     ausgebildetes    Organ treten kann, bei  spielsweise ein     T-förmiger    oder     kreuzförmiger     Bügel, ein Bügel mit den Schenkeln in zwei       übereinanderliegenden    Ebenen, oder eine ge  lochte Platte oder eine Platte mit Einstell  nuten.  



  An Stelle der     Gleitschuhe    können an den       Führungsschienen    entlang rollende Lauf  organe     Verwendung    finden.  



  Es     können    auch Mittel vorgesehen sein,  die erlauben, die zu erzeugende Ellipse mit      ihrem Zentrum aus dem Schnittpunkt     des     Achsenkreuzes des Gerätes heraus zu verle  gen.  



  An Stelle des Zeichenstiftes könnte ein  eine Schreibflüssigkeit. abgebendes Gerät, ein       Schneidwerkzeug,    eine Lichtquelle oder ir  gendein anderes Gerät vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung von Ellipsen über einem beliebigen Paar konjugierter Durchmesser, mit einem Läufer, welcher ein verstellbares Markierorgan und zwei verstell bare Lauforgane aufweist, welch letztere an zwei zueinander orthogonalen Leitbahnen ge führt sind, um dem Markierorgan fortlau fend die zur Erzeugung der Ellipse erfor derlichen Abstände von diesen Leitbahnen zu erteilen, dadurch gekennzeichnet, dass am Läufer Einstellmittel vorhanden sind, mittels welcher der Standort des ersten Lauforganes (6) wahlweise innerhalb oder ausserhalb der Ebene festlegbar ist,
    welche durch das Mar- kierorgan und das zweite Lauforgan (5) geht und senkrecht zur Zeichnungsebene steht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch derart ausgebildete und angeordnete Einstellmittel, dass der Standort des ersten Lauforganes (6) längs einer Senk rechten zu der im Patentanspruch genann ten Ebene verlegbar ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer einen rechtwinklig gebogenen Bügel (18) aufweist, längs dessen einem Schenkel (181) das erste Lauforgan (6) und längs dessen anderem Schenkel (18a) das zweite Lauforgan (5) verstellbar sind.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Drehachse des einen Lauforganes eine Bedienungskurbel (10) zum Bewegen des Läufers verstellbar angeordnet ist.
CH266659D 1947-10-09 1947-10-09 Vorrichtung zur Erzeugung von Ellipsen über einem beliebigen Paar konjugierter Durchmesser. CH266659A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3364578A (en) * 1966-08-29 1968-01-23 Nasa Usa Ellipsograph for pantograph

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