CH267177A - Vorrichtung an zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen, zum Feststellen dieser Teile in einer beliebigen Längs-Einstellage. - Google Patents

Vorrichtung an zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen, zum Feststellen dieser Teile in einer beliebigen Längs-Einstellage.

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CH267177A
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Description


  Vorrichtung an zwei     teleskopartig    ineinander verschiebbaren Teilen, zum Feststellen  dieser Teile in einer beliebigen     Längs-Einstellage.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Vorrichtung an zwei     teleskopartig    ineinander       versehiebbaren    Teilen, z. B. von     Skistöeken,          Stativbeinen    und ähnlichen     Gebrauelisgegen-          ständen,    zum Feststellen dieser Teile in einer  beliebigen     Längseinstellage,    mit einem im In  nern der Teile untergebrachten     Bloekierorgan.     



  Gemäss vorliegender Erfindung besteht das       Bloekierorgan    aus mindestens zwei sieh zu  einem     zylinderförinigen    Körper ergänzenden,  gegeneinander verstellbaren Elementen, und  es sind Mittel vorgesehen, welche bei einem  Verdrehen der Teile gegeneinander einen  Druck auf das     Bloekierorgan    ausüben, das  Ganze derart,     dass    dessen Elemente einen  radialen Druck auf den äussern Teil ausüben.  



  Zweckmässig ist das     Bloekierorgan    durch  eine     schrä-    zur     Längsaehse    der Teile verlau  fende Fläche in zwei Elemente geteilt.  



  Ausführungsbeispiele des     Erfindungsge-          genstaildes    sind     aLii    beiliegender Zeichnung  dargestellt, in welcher       Fig.   <B>1</B> einen aus drei zu<B>je</B> zwei     teleskop-          artig    ineinander     versehiebbaren    Teilen beste  henden Skistock zeigt-,       Fig.    2 bis 4 zeigen drei     Ausführungsf        or-          men    in teilweisem     Axialschnitt,    und       Fig.    2a bis 4a zeigen zugehörige Blockier  organe in     Draufsieht;

            Fig.   <B>5</B> zeigt ein weiteres Ausführungsbei  spiel     iiii        Xxialselinitt;          Fig.    5a zeigt das Blockierorgan gemäss       Fig.   <B>5</B> in     Draufsieht;            Fin-.   <B>6</B> bis<B>9</B> zeigen weitere     Ausführun--s-          beispiele    in     teilweisen-i        Axialsehnitt,    und       Fig.    6a bis 9a zeigen die zugehörigen     Blok-          kierorgane    in     Draufsieht;

            Fig.   <B>10-10</B> a zeigen in     Draufsieht        bzw.          Axialschnitt    eine Ausführungsform einer Mut  ter zur Erzeugung des axialen Druckes     auf     das     Bloekierorgan,    und       Fi-.   <B>11</B> und 12     bzw.   <B>11 .</B> und 12a zeigen  in gleicher Darstellung weitere Ausführungs  formen solcher Muttern.  



  Der in     Fig.   <B>1</B> gezeigte Skistock weist drei  Teile<B>1,</B> 2 Lind<B>3</B> auf, von welchen<B>je</B> zwei       teleskoparti1---    ineinander verschiebbar sind.  4 und<B>5</B> bezeichnen Feststellvorrichtungen.  



  Die Feststellvorrichtung nach     Fig.2    und  2(t, welche zwischen den äussern Rohrteil<B>6</B>  Lind den in ihm     versehiebbaren,    innern Rohr  teil<B>7</B> geschaltet ist, besitzt ein aus zwei zu  einem     zylinderförmigen    Körper sieh     ergän.-          zenden,    nach einer schräg- zur     Längsaehse    der  Rohrteile verlaufenden Fläche<B>8</B> geteilten Ele  menten<B>9</B> Lind<B>10</B> bestehendes     Bloekierorgan.     In einer Umfangsnut der Elemente<B>9</B> und<B>10</B>  ruht eine Ringfeder<B>11,

  </B> welche die beiden     Ele-          inente.    gegeneinander     presst    und von einem  Kontakt ihrer     A-Lissenfläehen    mit dem äussern,  Rohrteil<B>6</B> zu trennen sucht und sie in ihre  unwirksame Stellung, in welcher ein     Versehie-          ben    der Rohrteile möglich ist, bringt.

       Uin          inittels    des     Bloekieror#ranes    einen radial nach  aussen wirkenden Druck auszuüben, sind Mit-,       tel    vorgesehen, welche bei einem Verdrehen      der Teile<B>6</B> -Lind<B>7</B> gegeneinander einen axialen  Druck auf das     Bloekierorgan    ausüben, damit  sich die beiden Elemente<B>9</B> und<B>10</B> auf der       Schrägflä,ehe   <B>8</B> in axialer Richtung verschieben  und nach aussen gegen den Rohrteil<B>6</B> ge  drängt werden.

   Diese Mittel weisen einen in  das Ende des     Rohrtells   <B>7</B> eingesetzten     Sehrau-          benbolzen    12, der durch eine zentrale Boh  rung<B>13</B> der Elemente<B>9</B>     und   <B>10</B>     hindurehgeht     Lind ferner eine     auf    dem     Schra.1-ibenbolzen    12  sitzende Mutter 14 auf, die durch einen auf  ihr befestigten Ring<B>15</B> ans einem Material  mit hohem Reibungskoeffizienten, z. B. aus  mit Schmirgel     durehsetztem    Filz oder einem       Brenisbelagmaterial    in Reibungsverbindung  mit dem äussern Rohrteil<B>6</B> gehalten wird.

    Werden die beiden Rohrteile<B>6</B> und<B>7</B> gegen  einander verdreht, so bewirkt die Reibung des  Ringes<B>15,</B>     dass    die Mutter 14 die Drehung  mitmacht und sich auf den Bolzen 12 auf  schraubt und den erforderlichen axialen Druck  auf die Elemente<B>9</B> und<B>1.0</B> des Blockier  organes, ausübt, wodurch dieselben radial nach  aussen in die     Bloekierstellung        gepresst    werden.

    Werden die Rohrteile<B>6, 7</B> im entgegengesetz  ten Drehsinn gegeneinander verdreht, so  schraubt sich die Mutter 14 vom Element<B>9</B>  los und die     Ringieder   <B>11</B> bewirkt ein Entfer  nen des Elementes<B>9</B> vom Element<B>10</B> und ein  Lösen der     Bloekier-Ling.    Erhöht sieh die     auf     den Rohrteil<B>6</B> ausgeübte     Axialbelastung,    wäh  rend die Elemente<B>9</B> und<B>10</B> sieh in der     Blok-          1        -ierstellung    befinden, so erhöht sieh der ra  diale Druck.  



  Das Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    3  und 3a, unterscheidet sich von dein     vorbe-          schriebenen    Beispiel nach     Fig.    2 und 2a     nur     dadurch,     dass    anstatt der Ringfeder zwei  axial angeordnete     Sehraubenfedern   <B>16</B> vorge  sehen sind, welche bestrebt sind, das Lösen  der Blockierung zu bewirken.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    4  und 4a, sind die Elemente<B>9'</B> und<B>10'</B> des       Bloekierorganes    aus einem -Material mit hohem  Reibungskoeffizient, z. B. aus     Bremsbela,--          material,    hergestellt, um in der     Bloekierstel-          lung    eine starke Reibwirkung gegenüber dein  äussern Rohrteil<B>6</B> zu erhalten.

   Um die axiale         Versehiebung    zu erleichtern,     shid    die     Sebräg     <B>kn</B>     ir          fläe,heii-        und    die     Eiiclfj,äelieii.        dareh        -#viiilzelför-:          inige        Bleehstreifen   <B>17</B> verkleidet. Die Löse  federn sind nicht gezeigt.  



  Beim     Atisführungsbeispiel    nach     deii        Fig.   <B>5</B>  und 5a besteht das     Bloelz-.ieror-iiii    aus vier  sich     züi    einem     hohlzylinderförinigen    Körper  ergänzenden Elementen     1-8,    welche an beiden  Stirnseiten<B>je</B> eine     konisehe        ALissparung   <B>P</B>  besitzen.

   In die untere     Aussparang        paf--it    der  konisch ausgeführte Teil 20 des     Sehrauben-          bolzens    12 und in die obere     Aassparang-   <B>19</B>  ist ein     durehbohrter    Konus 21 eingesetzt.

    Beim Verdrehen der Teile<B>6, 7</B>     er7eu--gen    diese  Mittel 12, 14,<B>15,</B> 20, 21 einen     Driiek        auf    das       Bloekierorgan,    und die, beiden Konusse 20     und     21 drücken die Elemente<B>18</B> des     Blockier-          organes    auseinander.     Zum    Lösen der     Bloekie-          rung    ist wieder eine Rin<B>-</B>     -feder   <B>11</B> vorgesehen',  welche bestrebt ist, die vier Elemente<B>18</B>     züi-          sammenzuziehen.     



  Das Ausführungsbeispiel     naeb    den     Fig.   <B>6</B>  C<B>--</B>  und 6a unterscheidet sieh -von  nach     Figy.   <B>5</B>     und   <B>5 ,</B>     dass        züm    Spreizen der  Elemente<B>18</B>     nur    der -untere Konus 20 beibe  halten ist.  



  Beim     Ausführun-sbeispiel        naeh        Fig.   <B>7</B> und  7a besitzen die beiden Elemente 22 des     Blok-          kierorganes        einander        zu--        eh        ehrte        Sehrig-          flächen    230, und statt den Konussen ist ein       keilförmi-,er        Fortsatz    24 einer Scheibe<B>25</B> vor  gesehen, der mit den     Sehrägfläehen    '23     zListiiii-          menwirkt,

      um beim     dureh    Verdrehen der  Rohrteile<B>6</B> und<B>7</B> gegeneinander erzeugten  Druck die     Eleiiieii,te22    in die     Bloel#ierstell.uii,--          aaseinanderzutreiben.        Zum    Lösen der     Bloekie-          rung    sind, wie in den     Fig.        2,    und 3a" zwei       Sehraubenfedern   <B>16</B> vorgesehen.  



  Beim A     Lisifiliriin2,%sl)eispiel        naeh        Figr.   <B>S,</B>     wid          Sa    besitzt, das     Bloel#ieroi!---,an    zwei     Eleilleilte     <B>26,</B> die<B>je</B> zwei Aussparungen<B>27</B> aufweisen,  in welche     sehrägstehende    Streben 28     einIge-          legt    sind.

   Bei durch die Mittel 12, 14,<B>15</B> aus  geübtem     Axialdruck    werden die Elemente in       bezug    aufeinander     versehoben,    derart,     daP#     der -Winkel zwischen den Streben     '218    und der  -Achse des     Bloekierorganes        ver-rössert    wird,           und    dadurch werden die Elemente<B>26</B> ausein  ander     in    die     Bloekierstellung        gedrüekt.     



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.   <B>9</B> und  9a besitzen die Elemente<B>29</B> des     Blockier-          organes    einander zugekehrte     Sehrägfliiehen     <B>30,</B> zwischen welchen Wälzehen<B>31</B> eingelegt  sind, welche bei einer durch den Druck der  Mittel 12, 14,<B>15</B> bewirkten axialen.     Versehie-          bung    der Elemente<B>29</B> bewirken,     dass    dieselben  in die     Blockierstellting        auseinandergedrängt     werden.  



  In den     Fig.   <B>10</B> und 10a ist an Stelle der  bei den andern Beispielen verwendeten Mut  ter 14 mit Reibring<B>15</B> eine Mutter<B>32</B> gezeigt,  welche einen ringförmigen Teil<B>33</B> aufweist  der geschlitzt ist und sieh federnd an den  Rohrteil<B>6</B> anlegt, um die für das     Auf-    und  Abschrauben der Mutter auf dem Schrauben  bolzen     erforderliehe    Reibung mit dem Rohr  teil<B>6</B> zu erzeugen.  



  In     Fig.   <B>11</B> und     lla,    ist eine Mutter 34 ge  zeigt, bei welcher die Reibwirkung- durch eine  in eine     mit   <B>35</B> der Mutter     undrehbar    ein<B>'</B>     (-,e-          legte    Ringfeder<B>36</B> erzeug     gt    wird, welche     be-          ist,    sieh mit Druck an die Innenwand  des äussern Rohrteils<B>6</B> anzulegen.  



  In     Fig.    12 und 12a wird die Reibung statt  durch eine Ringfeder<B>36</B> durch eine mit der  Mutter<B>37</B> fest verbundene     Flaellieder   <B>38</B> er  zeugt. Die Muttern 34     bzw.   <B>37</B> mit einer Fe  der<B>36</B>     bzw.   <B>38</B> können überall statt einer  Mutter 14 mit Reibring<B>15</B> angewendet wer  den.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung an zwei teleskopartig inein ander versehiebbaren Teilen<B>(6, 7),</B> zum Fest stellen dieser Teile in einer beliebigen Längs- einstellage, mit einem im Innern der Teile untergebrachten Bloekierorgan, dadurch ge kennzeichnet, dass das Blochierorgan aus min destens zwei sieh zu einem zylinderförmigen Körper ergänzenden, gegeneinander verstell baren Elementen besteht, und dass Mittel vorgesehen sind, welche bei einem Verdrehen der Teile<B>(6, 7)
    </B> gegeneinander einen Druck auf das Bloekierorgan ausüben, das Ganze derart, dass dessen Elemente einen radialen Druck auf den äussern Teil<B>(6)</B> ausüben. UNTERANSPRMIIE: <B>1.</B> Vorriehtung nach Patentansprueli, da durch -ekennzeiehnet dass das Blockierorgan t' j durch eine schräg zur Längsaelise der Teile <B>(6, 7)</B> verlaufende Fläche in zwei Elemente geteilt ist.
    Vorriehtuno, nach Patentansprueh. und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, (lass eine Feder<B>(1-6)</B> vorgesehen ist, welche bestrebt ist, einen axial gerichteten Druck auf die beiden Hälften auszuüben, um dadurch die Bloekierung aufzuheben. <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel einen mit dem innern der zwei Rohrteile<B>(6, 7)</B> ver bundenen Sehraubenbolzen aufweisen, auf welchem eine Mutter sitzt, die in Reibungs verbindung mit dem äussern Teile<B>(6)</B> ist.
    4. Vorriehtunc nach Patentansprueh, da- C durch -ekennzeielinet, dass das Blockierorgan an mindestens einem seiner Enden konisch ausgespart ist und dass die Mittel einen axial versehiebbaren Konus umfassen, welcher das Auseinanderspreizen der Elemente des Blok- klerorganes in die Bloekierstellung bewerk stelligt.
    <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentansprueh und Unteransprueh 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente des Bloekierorganes -unter dem Einfluss einer Ringieder <B>(11)</B> zusammen- gehalten (Y werden, die nach Aufhören des axia- len Druckes die Elemente des Blockierorganes in ihre unwirksame Stellung bewegt.
    <B>6.</B> Vorriehtung nach Patentanspraeh, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Ele menten des Bloekierorganes zur Längsachse der Rohrteile<B>(6, 7)</B> schräg gestellte Streben <B>(28)</B> vorgesehen sind, -welche mit ihren Enden in Aussparungen<B>(27)</B> der Elemente des Bloekierorganes aufruhen,
    wobei unter axia lem Druck der Winkel zwischen den Streben und der Achse des Bloekierorganes sieh ver- össert und die Elemente des Bloekierorganes auseinander in die Bloekierstellung gedrüekt werden.
    <B>7.</B> Vorriehtung nach Patentanspruell, da- dureh gekennzeichnet, dass das Bloekierorgan, ZD aus zwei Elementen besteht, deren einander zugekehrte Flächen schräg zur Achse des Blockierorganes verlaufen und zwischen wel chen Wälzkörper vorgesehen sind. <B>8.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Reibungsverbindung durch einen mit der Mutter verbundenen Ring<B>(15)</B> gebildet ist.
    <B>9.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zur Erziel:ung der Reibungsverbindung die Mutter<B>(32)</B> teilweise geschlitzt ist. <B>10.</B> Vorrichtung naeh Patentansprueli und Unteranspriieh <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung der Reibungsverbinclung mit der Mutter (307) eine Feder<B>(38)</B> verb-Lin- den ist, welche gegen die Innenfläche des äussern Rohrteils<B>(6)</B> anliegl.
CH267177D 1947-11-19 1947-11-19 Vorrichtung an zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen, zum Feststellen dieser Teile in einer beliebigen Längs-Einstellage. CH267177A (de)

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