CH267196A - Erhitzer mit mehreren parallel geschalteten Röhren. - Google Patents
Erhitzer mit mehreren parallel geschalteten Röhren.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28F—DETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
- F28F27/00—Control arrangements or safety devices specially adapted for heat-exchange or heat-transfer apparatus
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Erhitzer mit mehreren parallel geschalteten Röhren. Die Erfindung betrifft, einen Erhitzer mit mehreren parallel geschalteten Röhren, in dem Dampf oder Gase, also auch Luft, auf hohe Temperatur zu bringen sind. Unter sol chen Temperaturen werden im vorliegenden Zusaininenhange Temperaturen von über <B>5000</B> C verstanden.
Die Erhitzung erfolgt dabei durch Zufuhr äusserer Wärme, die durch Verbrennen fester Brennstoffe auf einem Rost, oder von staubförmigen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen in einer Brennkammer erzeugt werden kann. Aus ver schiedenen Gründen, die auf der Seite des Wärme abgebenden oder auf derjenigen des Wärme aufnehmenden Mediums, oder gleich zeitig auf beiden Seiten liegen.
können, kann es vorkommen, dass das die Röhren dureh- stmöniende Medium nicht in allen Röhren gleich hoch erhitzt wird, was zu gefährlichen Beanspruchungen einzelner Röhren führen kann.
Diesem Umstand ist jedoch bei Erhit- zern der hier in Frage kommenden Art um so mehr Beachtung zu schenken, als deren Röhren schon bei normalen Betriebsverhält nissen bis an die Grenze der zulässigen Festig keit beansprucht sind, wenn man finit prak tisch noch bratiehbaren ilbniessungen der Röhren auskommen will.
Bei einer solch hohen Beanspruchung der Röhren durch die Feuer gase einerseits und durch das für gewöhnlich unter Überdruck fliessende, hochzuerhitzende Arbeitsmittel anderseits muss daher darnach getrachtet werden, dass die Rohrtemperatur bei allen Betriebsverhältnissen einen höchst zulässigen Wert nicht überschreitet.
Zu diesem Behufe ist bei einem Erhitzer der eingangs erwähnten Art. gemäss der Er findung am Ende jedes Rohres eine Drossel stelle vorgesehen, deren Wirkung bei stei gender Rohrtemperatur verkleinert und bei fallender Rohrtemperatur vergrössert wird. Eine Verkleinerung der Drosselwirkung bei steigender Rohrtemperatur hat zur Folge, dass mehr zu erhitzendes Medium durch das betreffende Rohr strömen wird, so dass die vom Medium aufgenommene Wärmemenge grösser und die Rohrtemperatur infolgedessen wieder abnehmen wird.
Bei fallender Rohr temperatur, d. h. wenn. das durch das betref fende Rohr strömende Medium zu wenig hoch erhitzt wird, vergrössert sich die Drosselwir kung, so dass die durch dasselbe strömende Mediuminenge verkleinert und demzufolge, bei sieh gleich bleibendem, äusserem Wärme anfall, stärker erhitzt wird.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegen standes veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 ein sehl.a.ngenförmig ausgestaltetes Erhitzerrohr, sowie einen Verteiler und einen Sammler, an die dieses Rohr angeschlossen ist.
Fig. 2 und 3 zeigen in grösserem Massstab zwei Varianten, bei denen die verschieden starke Drosselwirkung durch. zwei Reihen von gegenseitig eine Verschiebung erfahrenden, seitlichen Rohröffnungen hervorgebracht wird, und Fig. 4 zeigt, ebenfalls in grösserem Mass stab, eine Variante, bei der ein Ventilteller als Drosselorgan wirkt.
Fig. 5 zeigt schliesslich eine Abänderung einer Einzelheit.
Bei den in Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausfüh rungsformen bezeichnet 1 ein schlangenför- mig ausgebildetes Rohr, das in der in Fig. 1 gezeigten Weise an einen Verteiler 2 und an einen Sammler 3 eines Erhitzers, der eine An zahl solcher Rohre aufweist, angeschlossen ist. In das Austrittsende dieses Rohres 1, das von dem zu erhitzenden Medium, z. B. Dampf, in Richtung der Pfeile A durchströmt wird, ist ein kurzes Rohrstück 4 eingesetzt, das nahe seinem untern Ende bei 5 mit dem Aussenrohr 1 verschweisst ist. Gegen das innere des Sammlers 3 ist das Rohrstück 4 durch einen Boden 6 abgeschlossen.
In den Endteilen der Röhren 1 und 4, die in den Sammler 3 ragen, d. h. also am Austrittsende dieser Röhren, ist je eine Reihe seitlicher Öffnungen 7 bzw. 8 angebracht, wobei je eine Öffnung 7 min destem zum Teil einer Öffnung 8 gegenüber liegt. Wenn je zwei zugeordnete Öffnungen 7 und 8 nicht genau gegenüber liegen, sondern in der gezeigten Weise in der Achsrichtung der Röhren 1 und 4 in bezug aufeinander um ein bestimmtes Mass verschoben sind, so üben sie auf den durch dieselben in den Sammler 3 strömenden Dampf eine Drosselwirkung ans.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungs form bestellt das Aussenrohr 1 aus austeni- tisehem und das Rohr 4 aus ferritischem Stahl, so dass sich jenes bei derselben Temperatur erhöhung mehr ausdehnt als dieses, wobei in folge der getroffenen, gegenseitigen Anord nung der seitlichen Öffnungen 7, 8 die von denselben ausgeübte Drosselwirkung verklei nert wird.
Bei einer Temperaturerniedrigung der Röhren 1 und 4 wird dagegen die Drosselwir kung der Öffnungen 7 und 8 vergrössert.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 be steht das Aussenrohr 1 aus ferritischem und das eingesetzte Rohr 4 aus austenitisehem Stahl, und die seitlichen Öffnungen 7 und 8 sind in bezug aufeinander auch hier wieder so angeordnet, dass sieh deren Drosselwir kung bei einer Temperaturerhöhung der Röh ren 1, 4 verkleinert, bei einer Temperatur erniedrigung dieser Röhren dagegen ver grössert.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungs- form wird die Drosselwirkung von einem am Austrittsende des Rohres 9 angebrachten Ventiltellers 10 hervorgebracht. Der in dieses Rohrende ragende und am Rohr 9 mittels Stegen 11 befestigte Ventilschaft 12 besteht aus einem Werkstoff, der einen -rösseren Wärmeausdehnangskoeffizienten als das um gebende Rohr 9 hat.
Bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführungs form sind :sowohl in dem in den Sammler 3 ragenden Ende des Aussenrohres 13, als auch im Ende des in dem letztern eingesetzten Rohrstückes 14, das gegen das Sammlerinnere wiederum durch einen Boden 15 ab-esehlossen ist, mehrere Reihen von ,seitlichen Öffnungen 1.6 bzw. 17 angebracht. .rede der Öffnungen 16 ist, auch hier dazu bestimmt, mit einer zugeordneten Öffnung 17 in Abhängigkeit von der Temperatur der Rohre 13 und 14 eine mehr oder weniger starke Drosselwirkung aus zuüben.
Indem in jedem Rohr 13, 14 mehrere Reihen von seitlichen Öffnungen 16 bzw. 17 vorgesehen werden, anstatt einer einzigen Reihe, wird die Anspreehenipfindlichkeit. der Drosselwirkung bei gegebener Länge der Rohrstucke 14 bedeutend erhöht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Erhitzer mit mehreren parallel geschal teten Röhren, in dem Gase oder Dämpfe auf hohe Temperatur zu bringen sind, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende jedes Rohres eine Drosselstelle vorgesehen ist, deren Wir kung bei steigender Rohrtemperatur verklei nert; und bei fallender Rohrtemperatur ver grössert wird.UNTERANSPRÜCHE: l.. Erhitzer nach Patentansprueli, dessen Röhren aus austenitisehem Material bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass in das Austritts ende jedes Rohres ein durch einen Boden ab geschlossenes Rohrstück aus ferritischem Ala- terial eingeschweisst ist, und dass in beiden Rohrenden je eine Reihe seitlicher Öffnungen derart angebracht ist, dass einander zugeord nete Öffnungen eine Drosselwirkung ausüben, die bei Temperaturänderungen in den beiden Röhren verkleinert bzw. vergrössert wird. 2.Erhitzer nach Patentanspruch, dessen. Röhren aus ferritischem Material bestehen, dadurch gekennzeichnet., dass in das Austritts ende jedes Rohres ein durch einen Boden abgeschlossenes Rohrstück aus austenitischem Material eingeschweisst ist, und dass in beiden Rohrenden je eine Reihe seitlicher Öffnungen derart angebracht ist, dass einander zu geordnete Öffnungen eine Drosselwirkung ausüben, die bei Temperaturänderungen in den beiden Röhren verkleinert bzw. vergrö ssert wird. 3.Erhitzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in das Austrittsende jedes Rohres ein durch einen Boden abgeschlosse nes: Rohrstück mit einem andern Wärmeaus- ; dehnungskoeffizienten als der des umgebenden Rohres eingesetzt ist, und dass in beiden Rohrenden je eine Anzahl von Reihen seit licher Öffnungen derart angebracht ist, dass einander zugeordnete Öffnungen eine Dros selwirkung ausüben, deren Stärke von der jeweiligen Temperatur der beiden Rohre ab hängt. 4.Erhitzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselwirkung von einem am Austrittsende des Rohres ange brachten Ventilteller hervorgebracht wird, wobei der in das Rohrende hineinragende und an demselben befestigte Ventilschaft aus einem Material besteht, das einen grösseren Wärmeausdehnungskoeffizienten als das um gebende Rohr hat.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH267196T | 1948-09-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH267196A true CH267196A (de) | 1950-03-15 |
Family
ID=4476411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH267196D CH267196A (de) | 1948-09-27 | 1948-09-27 | Erhitzer mit mehreren parallel geschalteten Röhren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH267196A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1021113B (de) * | 1953-08-17 | 1957-12-19 | Industrikemiska Aktiebolaget | Roehren-Gaserhitzer |
| DE1132384B (de) * | 1958-05-03 | 1962-06-28 | Rolls Royce | Nachbrenneinrichtung fuer Gasturbinenstrahltriebwerke |
-
1948
- 1948-09-27 CH CH267196D patent/CH267196A/de unknown
Cited By (2)
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| DE1021113B (de) * | 1953-08-17 | 1957-12-19 | Industrikemiska Aktiebolaget | Roehren-Gaserhitzer |
| DE1132384B (de) * | 1958-05-03 | 1962-06-28 | Rolls Royce | Nachbrenneinrichtung fuer Gasturbinenstrahltriebwerke |
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