CH267349A - Einrichtung an einer Spulmaschine zum Lockern einer Aufwickelspule. - Google Patents

Einrichtung an einer Spulmaschine zum Lockern einer Aufwickelspule.

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CH267349A
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Zbrojovka Nationalunternehmen
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Zbrojovka Brno Np
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    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
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    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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Description


  
 



  Einrichtung an einer Spulmaschine zum Lockern einer Aufwickelspule.



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an einer Spulmaschine zum Lockern einer Aufwiekelspule beim Anknüpfen nach einem Fadenbruch.



   Bisherige derartige Einrichtungen haben vom Standpunkt einer bequemen Bedienung aus nicht entsprochen.



   Die erfindungsgemässe Einrichtung kennzeichnet sich durch ein Betätigungsorgan für die Lockerung, das vorn an der   maschine    derart tief angeordnet ist, dass es durch ein Bein der Bedienungsperson betätigt werden kann.



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungshei-    spiel der erfindungsgemässen Einrichtung schematisch dargestellt. Die Aufwickelspule 1 einer Spulmaschine ist zwischen den Spann  kö, pfen    2 3 eingespannt, welche durch den Druck der im Maschinenrahmen 5 gelagerten Feder 4 gegeneinandergedrückt sind, die sieh mit einem Ende auf den Spannkopf 3, mit dem andern auf die Büchse 6 stützt. Auf dem Schaft des Kopfes 3 ist eine Scheibe 7 befestigt, auf welche der Arm   8' des    doppel  armigen,    um die Achse 9 drehbaren Hebels 8 einwirkt; der untere Arm 8" befindet sich   im    Eingriffsbereich der Druckstange 10, welche mit dem Bund 11 und dem vorn an der   Ma-    sehine in Kniehöhe angeordneten Kopf 12 versehen ist.

   Die Druckstange 10 ist im   Ala-      schinenrahmen      5'gelagert,    auf welchen sich die Feder 13 stützt, die den Betätigungsknopf 12 vom Maschinenrahmen wegdrüekt und den Bund 11 auf der andern Wandfläche des Ma  sehinenrahmens      5'anliegend    hält.



   Wenn das Garn reisst, so muss der Spuler das gerissene Ende an der Spule suchen, hierzu driickt er mit dem Knie auf den Knopf 12, um die Spule für das Drehen zu lockern.



  Die Druckstange 10 verschwenkt den Arm 8" nach rückwärts, so   dass    der obere frei Arm 8' nach vorn schwingt und die mit dem Schaft des Kopfes 3 fest verbundene Scheibe 7   mit    nimmt. Der Kopf 3 entfernt sich gegen die   Wirkung    der Feder 4 ein wenig vom andern Spannkopf 2, wodurch die eingespannte Spule nur so weit gelockert wird, dass sie ans den Backen nicht herausfällt.   Während    nun der Spuler ein entsprechendes Stück Garn abwickelt, sucht er mit der andern   Ligand    das zweite Garnende.

   Sobald ein genügendes Garnstück abgewickelt ist, bildet der Spuler den Knoten, gibt den Knopf 12 durch das Knie frei und setzt die zum weiteren   Aufspiiien    fertige Spule in   Bewegung,    wobei er die zusammengebundene Stelle nicht aus der   Hand    lässt, bis das Aufspulen wieder eingesetzt hat.



   Der kniebetätigte Knopf kann durch ein vorn an der Maschine in Bodenhöhe angeordnetes Pedal ersetzt werden; dieses wirkt auf ein bekanntes Gestänge mit einer oder   mehre-    ren Streben bzw. Zugstangen, von denen das mit dem obenerwähnten doppelarmigen Hebel zusammenarbeitende Verstellglied mit einer schrägen Fläche versehen ist, welche auf den  untern Arm des doppelarmigen Hebels einwirkt; bei Bewegung der Fläche nach aufwärts, verdreht sich der doppelarmige Hebel um die Drehachse und sein freier Arm lockert in gleicher Weise, wie oben beschrieben, die eingespannte Spule.

   Nach einem andern   Aus-    führungsbeispiel wird auf bekannte Weise ein Seil verwendet, das über ein System von Rollen geführt und mit dem als Pedal   ausgebilde-    ten Betätigungsorgan verbunden wird, dessen verlängerte Nabe mit einem elastischen Glied versehen ist, durch welches die ausgeschobene Lage des Pedals gesichert werden kann.   WIit    dem zweiten Ende ist das Seil mit dem   untern    Arm des doppelarmigen Hebels verbunden; bei Hinausschieben des Pedals wird durch die Zugwirkung des Seils der doppelarmige   Hebel    aus der   Ruhelage    verschwenkt und die Spule wird in oben beschriebener Weise gelockert.



  Nach Abwickeln und   Zusammenbinden    des Garnes entsichert der Spuler, noch bevor das neue Spulen eingeleitet wird, den Knopf und setzt die Spindel, ohne das   gebundene    Garn aus der andern Hand zu lassen, in   Bewegung.   



   Bei bekannten   Spulmasehinen    für   Schuss-    spulen mit senkrechten Spindeln ist es notwendig, die Spindel welche mit dem   obern    Ende in einem Gelenk gelagert ist und mit dem untern Ende im Mitnehmerschlitz eines Spurlagers steckt, aus diesem Lager herauszuschieben, nach vorn zu neigen (in der   Richtig    zur Bedienungsperson) und die Spule etwas zu lockern, damit durch mässigen Zug auf das gerissene Ende das Garn ab  gewickelt    werden kann. Sodann muss die Spindel wieder in die senkrechte Lage gebracht   nnd    im Spurlager gelagert werden, das zweite freie Ende des zerrissenen Garnes ist zu finden und der Knoten zu bilden.

   Es ist ersichtlich, dass hier das Zusammenbinden der zerrissenen Enden nicht so einfach ist wie bei der dargestellten Maschine. Für nicht antomatisierte   Alasehinen    ist diese bekannte Einrichtung zur Not noch zu gebrauchen; bei selbsttätigen Maschinen kann sie jedoch nicht   Anwendung    finden. Ein anderes   Verfahren    zum Lösen von auf selbsttätigen Spulmaschinen gewickelten Spulen ist dadurch gekennzeichnet, dass die Lösung des Kötzers durch einen   Ilandhebel      erfolgt.    Durch   Niederdriieken    des Hebels wird die Spule gelockert, so   dass    der   Spuler    ein entsprechendes Stück Garn abwickeln kann.



  Die Relativbewegung der Spannbacken ist verhältnismässig klein, so dass die gelockerte Spule aus den Backen nicht herausfallen kann.



  Da die Spule bloss während des Niederdrük-   kens    des Hebels gelockert ist, ergibt sieh, dass vom Standpunkt der Maschinenbedienung die Einrichtung ihre Aufgabe nicht vollkommen erfüllt, da nicht beide Hände frei sind, so dass die Bindearbeit in drei Vorgänge zerfällt: Die Lockerung der Spule durch Niederdrük- ken des   Hebels    und die Abwicklung des erforderlichen Garnstückes, die Lösung des   Hebels,    das Finden und Erfassen des zweiten   Garn-    endes und das eigentliche   Zusammenbinden,    wenn beide Hände frei sind um den   Knoteii    bilden zu können. Das Arbeiten mit der dargestellten   Einriehtung    ist demgegenüber be-   deutend    einfacher.



      PATENTANSPRF'C II:   
Einrichtung an einer   Spulmaschine      zum    Lockern einer   Aufwiekelspule    beim Anknüp- fen nach einem Fadenbruch, gekennzeichnet durch ein Betätigungsorgan für die   Loeke-    rung, das vorn an der Maschine derart tief angeordnet ist, dass es durch ein Bein der Bedienungsperson betätigt werden   kann.      

Claims (1)

  1. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungs- organ (12) in Kniehöhe angeordnet ist.
    2. Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeihnet, dass das Betätigungsorgan in Bodenhöhe angeordnet ist.
    3. Einrichtung gemäss Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der Bewegung des Be tätigungsorganes (19) auf einen Spannkop ? (3) eine Druckstange (10) dient, welche dabei auf den einen Arm (S") eines Hebels (8) einwirkt, dessen anderer Arm (8') mit dem Schaft des dem Druck einer Feder (4) ausgesetzten Spannkopfes (3) zusammenarbeitet.
    4. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der Bewegung des als Pedal ausgebildeten Betätigungsorganes auf einen Spannkopf (3) ein mit einem Verstellglied versehenes Gestänge dient, das auf den einen Arm eines Hebels wirkt, dessen anderer Arm auf den Schaft des dem Druck einer Fe Ser (4) ausgesetzten Spannkopfes (3) einwirkt.
    5. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass zur Obertragung der Bewegung des Betätigungsorganes auf einen Spannkopf ein Seil dient, das über Rollen geführt und mit dem einen Arm eines Hebels verbunden ist, dessen anderer Arm mit dem Schaft des dem Druck einer Feder ausgesetzten Spannkopfes zusam inenarbeitet.
CH267349D 1947-08-06 1948-07-27 Einrichtung an einer Spulmaschine zum Lockern einer Aufwickelspule. CH267349A (de)

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