CH177537A - Abstellvorrichtung an Zwirn- und Aufspulmaschinen. - Google Patents

Abstellvorrichtung an Zwirn- und Aufspulmaschinen.

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CH177537A
CH177537A CH177537DA CH177537A CH 177537 A CH177537 A CH 177537A CH 177537D A CH177537D A CH 177537DA CH 177537 A CH177537 A CH 177537A
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Conraed Houck Wilhelm
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Conraed Houck Wilhelm
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • D01H13/1608Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material where the paying-out and take-up stations are stopped at one and the same time

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description


      Abstellvorrichtung    an Zwirn- und     Aufspulmaschinen.       Bei     Spulmaschinen    oder     Spulvorrichtungen     an     Zwirnmaschinen,    bei denen der Faden  führer leicht auf den     Wicklungen    aufliegt,  werden beispielsweise bei Eintritt eines Fa  denbruches durch die leicht reibende     Hin-          und        Herbewegung    des Fadenführers die  obern Wicklungslagen zerstört. Wird der  eintretende Übelstand nicht gleich bemerkt,  so     kann    dieser Umstand zu ganz wesent  lichen Materialverlusten führen.

   Bei den Auf  spulvorrichtungen an Zwirnmaschinen, wo  die einzelnen Fadenlenker in grosser Anzahl  fest mit der     Fadenführerstange    verbunden  sind, verursacht das Einfädeln beim hin- und  herbewegten Fadenführer einige Schwierig  keit. Bei den heutigen     Etagenzwirnmaschinen     vollzieht sich der Antrieb der     Aufwichel-          spulen    durch sogenannte Antriebswalzen,  wobei die     Aufwickelspulen    durch die Walzen  angetrieben werden.  



  Die vorliegende Erfindung behebt diese  Nachteile, indem durch eine einfache Vor  riehtung der Fadenführer bei Fadenbruch  selbsttätig von der Wicklung abgehoben und      gleichzeitig stillgesetzt wird; d. b. der Faden  führer wird von der hin- und herbewegten       Fadenführerstange    ausgekuppelt, wodurch  das Einfädeln des Fadens in den einzeln  stillgesetzten Fadenlenker bedeutend einfacher  ist. Diese     Vorrichtung    ist gleichzeitig mit  einer     Stillsetzvorrichtung    der     Aufwickelspule     und der Zwirnspindel verbunden.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes,  und zwar zeigt       Fig.    1 die Vorrichtung im Schnitt,       Fig.    2 Details zu     Fig.    1,       Fig.3    den eingekuppelten     Fadenfübrer     im Schnitt,       Fig.    4 den eingekuppelten Fadenführer  in der Vorderansicht,       Fig.    5 den     ausgekuppelten    Fadenführer  im Schnitt,       Fig.    6 den     ausgekuppelten    Fadenführer  in der Vorderansicht.  



  Von einem auf der     Zeichnung    nicht dar  gestellten     Zahnradvorgelege    aus wird die  Welle 1 mit der darauf befestigten Friktions-           scheibe    (oder Zahnrad) 2 angetrieben, die  seitlich eine Klaue 3 aufweist. Auf dem  Kranz der Scheibe     (bezw.    auf dem Zahnrad)  liegt die     Friktionsrolle    (oder Zahnrad) 4 auf,  die an der     Spulenwelle    5 befestigt ist.

   Die       Spulenwelle    5 trägt auch den     Spulenkörper     6 und auf einer nicht gezeichneten,     egcentri-          schen    Hülse den Hebel 7, mit dem die       Stange    8 verbunden ist. An der     Stange    8  lagert der Hebel 9, der mit einem Lager 10  gelenkig verbunden ist. Der Hebel 10 trägt  eine Bremsbacke     loa,    welche zur Stillsetzung  der Spule 11 dient.  



  Die U-förmige     Klinke    12 ist an der Welle  13 schwenkbar gelagert und einerseits haken  förmig ausgebildet. Durch die     Torsionsfeder     14 wird die Klinke 12 gegen den Einschalt  hebel 15 gedrückt, so dass dieser von der  U-förmig ausgebildeten Klinke 12 gehalten  wird. Der Einschalthebel 15 ist im rechten  Winkel zur Klinke 12 angeordnet und wird  von der Zugfeder 16 gegen die Klinke 12  gezogen. Die Verbindung zwischen dem Ein  schalthebel 15 und dem Hebel 9 wird     mit-          telst    Stange 17 hergestellt, die am Bolzen  18 des Hebels 15 befestigt und mit dein  Hebel 9 gleich wie Stange 8 gelenkig ver  bunden ist.

   Mit der Klinke 12 ist     durch    den  Bolzen 19 der hakenförmige Hebel 20 ge  lenkig verbunden, der infolge seines Eigen  gewichtes durch den Anschlag 21 in seiner  Ruhestellung festgehalten wird. Unterhalb  des Hebels 20 ist- der     Fühlerhebel    22 bei 23  drehbar gelagert. Der eine Arm des Fühler,  bebels 22 ist rechtwinklig abgebogen. An  diesem abgebogenen Stück ist die Rolle 40  drehbar gelagert. Durch den Einschalthebel  15 wird auch die Nase 24 des Hebels 25  berührt, welcher auf dem Zapfen 26 drehbar  gelagert und durch die     Torsionsfeder    27  gegen den Einschalthebel 15 gedrückt wird.

    Der Hebel 25 drückt auch gegen den     doppel-          armigen        Auskebrhebel    28, der auf den Stif  ten 29 drehbar gelagert ist und durch den  Stift 30 in den Bügel -31 des     Fadenfübrers     32 greift. Die     Torsionsfeder    33 drückt den  Hebel 28 einerseits gegen den Hebel 25 und  den Fadenführer 32 anderseits leicht gegen    die Spule 6. Der Fadenführer 32 ist auf der  Stange 34 lose gelagert und weist     eineu    als       Mitnehmer        ausgebildeten    Teil 35 auf. Auf  der hin- und bei-bewegten     Fadenführerstange     38 sitzt mit derselben fest verbunden der  Teil 37.

   Mit dem Teil 37 sind zwei umge  bogene, schief zueinander stehende federnde  Teile 36 verbunden, welche in der Mitte eine  Öffnung     3611    besitzen. Ist der Fadenführer  32 im Stillstand, so befindet sich der     lYIit-          nelrmer    35 ausserhalb der federnden Teile 36  und der Öffnung     36a.    Ist jedoch der Faden  führer 32 in aktiver Stellung, so befindet  sich der     lyIitnehmer    35 in der     Öffnung    36a  zwischen den federnden Teilen 36.

   Die Ein  schaltung des Fadenführers 32 und des     Dlit-          nehmers    35 in die federnden Teile 36 und  in die<B>Off</B>     nung        36a    geschieht     folgendermassen:

       Der Fadenführer 32 wird von Hand oder  mechanisch durch die Vorrichtung gegen die  Spule 6 gebracht, wodurch der Fadenführer,  welcher lose auf der Welle 34 gelagert ist,  in die Lage kommt, dass der     1M'        itriehmer    35  über die Fläche eines der schrägliegenden,  federnden Teile 36 gleitet, um dann fest in  der Öffnung     3611    gehalten zu werden, womit  der Fadenführer 32 mit der hin- und herbe  wegtem     Fadenführerstange    38 geführt wird.

    Wird der Fadenführer 32 ausser Betrieb ge  setzt, so wird er mittelst einer Vorrichtung  von der Spule 6 abgehoben, wie dies     Fig.5     zeigt, wobei der     Mitnehmer    35 aus der     Off-          nung        36a    gehoben wird und der Fadenführer  unbewegt auf der Welle 34 sitzt.  



  In der schematischen Darstellung läuft  der von der Spule 11     abzuziebende    Faden 42  über eine Transportrolle 39 und wird über  eine am     Fühlerhebel    22 lose gelagerte Rolle  40 geführt und hierauf über eine weitere  Rolle     4011    und den Fadenführer 32 in be  kannter Weise auf die Spule 6 aufgewickelt.  



  Durch die durch das Niederdrücken des  Einschalthebels 15 bewirkte Bewegung wird  gleichzeitig über die Stange 17 die auf dem  Hebel 9 sitzende Bremsbacke     1011    von der  Spule 11 abgehoben, wodurch dieselbe frei  gegeben wird. Gleichzeitig wird durch die  Stange 8 die auf dem Hebel 7 gelagerte           Friktionsrolle    (oder Zahnrad) 4 mit dem       Friktionsrad    (oder Zahnrad) 2 in     Eingriff     gebracht. Ferner wird ebenfalls gleichzeitig  bei der Einschaltung des Hebels 15 über den  Hebel 25, der sich um seine Achse schwenkt,  der Hebel 28 freigegeben, wodurch der Fa  denführer 32 auf die Spule 6 zu liegen kommt.

    Durch das Einschwenken des Fadenführers  32 ist seine Lage derart verändert,     daf,    der  Fadenführer 32 mit dem     Mitnehmer    35 sich  mit den auf der hin- und herbewegten     Fa-          denführerstange    38 befestigten Teilen 37, 36,       3611    kuppelt. Durch den Zwirn- oder Spul  vorgang entsteht ein Fadenzug, welcher den       Fühlerhebel    22, auf der sich die Rolle 40  befindet, hoch hält, wodurch der hakenför  mige Hebel 20 einerseits auf den Anschlag  21 fällt und ausserhalb der Klaue 3 des       Friktionsrades    (oder Zahnrades) 2 zu liegen  kommt.

   Bei Zwirnstörungen, Veränderung  des Fadenzuges, Fadenbruch oder Leerwer  den der Spule 11 wird die Lage des schwenk  baren     Fühlerhebels    22 verändert.     wodureh     der Hebel 22 auf der) Hebel 20 derart ein  wirkt, dass der Hebel 20 in Eingriff mit der  Klaue 3 kommt, wodurch die Klinke 12 eine  Schwenkbewegung um die Welle 13 ausführt  und den Einschalthebel 15 unter Einwirkung  der Zugfeder 16 freigibt, um gleichzeitig die  Stange 17, über welche die Spule 11 in  Stillstand gesetzt wird, auszuklinken und in  dieser Verbindung über Stange 8 und Hebel  7 die     Aufwickelspule    6 ausser Eingriff mit  dem     Friktionsrad    (oder Zahnrad) 2 zu brin  gen.

   Gleichzeitig bewirkt die selbsttätige  Ausschaltfunktion, dass über den Hebel 25  der Hebel 28     verschwenkt    und der Faden  führer 32 von der     Aufwickelspule    6 wegge  schwenkt wird, um aus den Teilen 37,<B>86</B>    und     36a    ausgekuppelt zu werden. Somit sind,  bewirkt durch den veränderten Fadenzug, die  Zwirnspule 11, der Fadenführer 32 und die       Aufwickelspule    6 selbsttätig ausser Betrieb  gesetzt.  



  Es ist ohne weiteres möglich, dass die  Vorrichtung auch bei Zwirnmaschinen, wel  che einen Walzenantrieb der     Aufwickel-          spulen    aufweisen, angewendet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRHCH: Abstellvorrichtung an Zwirn- und Auf spulmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass selbsttätig und gleichzeitig Fadenführer (32), Aufwickel- (6) und Zwirnspule (11) stillge setzt werden und der Fadenführer (32) von der Spule (6) abgehoben wird, indem ein vom Faden gehaltener Fühlerhebel (22) beim Nachlassen des Fadenzuges einen haken förmigen Hebel 20 verschwenkt, so dass er von einer an einem ständig umlaufenden Rade (2) befindlichen Nase (3) nach vorne gedrückt wird, wodurch die Klinke (12) einen unter Federzug stehenden Hebel (15) freigibt, der seinerseits über Gestänge (9, 17) die Zwirnspule (11)
    abbremst und über eineu exzentrisch gelagerten Hebel (7) die Aufwickelspule (6) stillsetzt und überdies über weitere, unter Federdruck stehende Hebel (25, 28) den Fadenführer (32) von der Spule (6) abhebt und stillsetzt, indem dieser auf einer ruhenden Welle (34) gleitend von der ständig hin- und hergehenden Faden führerstange (38) durch Schwenken um die ruhende Welle (34) losgekuppelt wird, wobei ein an ihm befindlicher Mitnehmer (35) aus zwei schief zueinander stehenden, federnden Teilen (36) herausgedreht wird.
CH177537D 1934-10-30 1934-10-30 Abstellvorrichtung an Zwirn- und Aufspulmaschinen. CH177537A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919092C (de) * 1950-05-19 1954-10-11 Courtaulds Ltd Zwirnmaschine mit bei Fadenbruch selbsttaetig stillsetzbaren Doppeldraht-Zwirnspindeln und Fadenaufwickelvorrichtungen
DE949725C (de) * 1952-01-25 1956-09-27 Us Textile Mach Co Stillsetzvorrichtung fuer Etagenzwirnmaschinen, insbesondere solche mit Doppeldraht-Zwirnspindeln

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919092C (de) * 1950-05-19 1954-10-11 Courtaulds Ltd Zwirnmaschine mit bei Fadenbruch selbsttaetig stillsetzbaren Doppeldraht-Zwirnspindeln und Fadenaufwickelvorrichtungen
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