CH267413A - Füllfederhalter mit Saugkolben. - Google Patents

Füllfederhalter mit Saugkolben.

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CH267413A
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piston
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Inventor
Malonyay Jozsef
Malonyay Bela
Original Assignee
Malonyay Jozsef
Malonyay Bela
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/02Ink reservoirs
    • B43K5/06Ink reservoirs with movable pistons for withdrawing ink from an ink-receptacle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description


  Füllfederhalter mit Saugkolben.    Die Erfindung betrifft einen Füllfeder  halter mit Saugkolben zum Einsaugen von  Tinte dureh einen den Federkopf     durclsetzen-          den    Tintenkanal hindureh unmittelbar in den  Tintenraum. Erfindungsgemäss sind die Hub  bewegungen des Kolbens auf den obern Abteil  des Tintenraumes beschränkt, welcher Tinten  raum sieh aus diesem durcb den Kolben     be-          streiehbaren    obern Abteil, und einem unterm  i Abteil     zusammensetzt,    in den der Kolben nicht  eindringen kann, und der mit dem Tinten  kanal aueh in der tiefsten Lage des Kolbens  in Verbindung bleibt.

   Um den Kolben gegen  eine     unbeabsichtigte        Verschiebung    zu sichern,  kann bei Ausführungsbeispielen der Erfin  dung der Kolben in seiner tiefsten Lage ent  weder unmittelbar oder über einen entspre  chenden Ansatz so gegen eine Anstossfläche  angedrückt werden, dass die nötige Reibungs  hemmung gewährleistet ist.  



  Eine beispielsweise Ausführung der Erfin  dung wird in der Zeichnung dargestellt, in  welcher  Fig. 1 einen Liingsselinitt unter Weglas  sung der üblichen Schutzkappe für die  Schreibspitze und  Fig. 2 einen Querschnitt durch die Linie  II-II der Fig. 1 darstellt.  



  Die über dem in seiner     tiefsten    Lage     dar-          gestellten    Kolben 4 befindlichen Teile des  Füllfederhalters sind von üblicher Ausfüh  rung. Die als Schraubenspindel ausgebildete  Kolbenstange 5 ist in der als Schraubenmutter    ausgebildeten Hülse 7 durch Drehung mit  Hilfe des Knopfes 8 nach oben bewegbar. Die  Hülse 7 ist in dem am Ende des Federhalters  bzw. Kolbenzylinders 3 eingeschraubten Ring  6 drehbar, jedoch in der Längsrichtung nietet  verschiebbar gelagert.  



  Der Tintenraum A setzt sieh zusammen aus  einem von dem Kolben 4 bestreiehbaren obern  Abteil 15 und einem untern Abteil 16, in den  der Kolben nietet eindringen kann. Dem Kol  ben 4 ist eine Stange 10 angesetzt, die sieh  nach der Schreibspitze hin erstreckt und in  einer in den Kolbenzylinder lose eingepassten,  die Tinte hindurchlassenden durehbrochenen  Seheibe 9 endet.

   Die Länge der Stange 10  wird so bestimmt, dass in der tiefsten Lage des  Kolbens bzw. bevor das obere Ende der  Schraubenspindel sieh von der Mutter 7 los  lösen könnte, die Seheibe 9 gegen den Feder  kopf 71 anstösst. 12 und 13 bezeichnen je ein  ringförmiges Merkzeielen zwecks Anzeigen  der extremen Lage der Seheibe 9     bzw.    des       Kolbens    4     gelegentlieli    der     Ffill.ung.    Der Ab  teil 16 bleibt     aueli    in der tiefsten Labe des  Kolbens 4 in Verbindung mit, dem den Feder  kopf 11     durchsetzenden    Tintenkanal 14.  



       Zum    Füllen     wird    von der in der     Zeichnung          ersiehtliehen    tiefsten Lage der Seheibe 9 aus  gegangen, in der sieh also die Seheibe 9 bei  dem Zeichen     12    und die untere Kante des  Kolbens beim     Zeielien    13 befinden. Die  Schreibspitze wird in die Tinte getaucht und  der Kolben ans seiner untern Lage durch Dre-      hamg des Knopfes 8 so lange nach oben be  wegt, bis er an der Hülse 7 anstösst. Dadurch  wird eine dem zurückgelegten Weg des Kol  bens entsprechende Tintenmenge     eingesaugt,     welche bei den gezeichneten Längenabmessun  gen der Stange 10 und der Spindel 5 die halbe  Länge des Tintenraumes A ausfüllt.

   Hierauf  wird nach Wendung um 180  der Kolben  durch Drehung des Knopfes 8 im entgegen  gesetzten Sinn     als    vorher in die tiefste, aus  der Zeichnung ersichtliche Lage bis zum Zei  chen 13 zurückbewegt. Hierdurch wird der  bereits gefüllte Teil des Tintenraumes ent  lüftet, und die Scheibe 9     verhindert    durch ihr  Anstossen gegen den Federkopf 11, dass nach  der Luft auch noch ein Teil der     bereits        ein-          gesangten    Tinte hinausgedrückt wird.

   Der  Füllfederhalter kann so dimensioniert wer  den, dass diese halbe Füllung der vollständi  gen durchschnittlichen Fülllang von im Ver  kehr befindlichen     Füllfederhaltern    entspricht,  die ohne weitere Endlüftung restlos ausge  schrieben, das heisst durch Schreiben erschöpft  werden kann, denn die Luftmenge, die sich  im Abteil 16 überhaupt ansammeln kann, ist  nicht so gross, dass ihre Wäameausdehnung  einen übermässigen Tintenfluss herbeiführen       könnte.    Man kann sich also für normale Be  nützung mit dieser halben Füllung begnügen  und, da die Spindel 5 bei der stattgefundenen  Entlüftung infolge Anpressung der Scheibe 9  gegen den Federkopf 11 gespannt und dem  nach     fixiert    wurde,

   ist auch die     Möglichkeit     einer unbeabsichtigten Verschiebung des Kol  bens während der Benützung oder in der  Tasche     durch    eine     unbeabsichtigte    Verdre  hung des Knopfes 8 ausgeschlossen.  



  Wird nun für besondere Gelegenheiten,  z. B. für eine Reise, eine ganze Füllang er  wünscht, so wird der Kolben nach den     zwecks     halber Füllung beschriebenen Vorgängen und  nach     erneutem    Eintauchen der Feder in die  Tinte, von u Zeichen 13 in die höchste Lage  bewegt, wobei der Knopf 8 gegen     unbeabsich-          tagte    Verdrehung durch Anpressung des Kol  bens 4 gegen die Hülse 7 gesichert wird.

   Nach  Verbrauch der Hälfte der ganzen Füllung,  wenn die verbleibende Füllung nur noch bis    zum Zeichen 13 heranreicht, muss zveeks     Ent-          lüftung    der Kolben von seiner     höchsten    Lage  bis zum Zeichen 13 bewegt werden, das heisst  so weit, bis die Scheibe 9 sieh gegen den Feder  kopf 11 anpresst.  



  Die Scheibe 9 dient neben ihrer erwähnten  hubbegrenzenden und     filierenden    Funktion  auch noch dem Kolben bei seinen Hin- und  Herbewegungen als Führung und zum Ab  streifen von Ablagerunen an dem durch den  Kolben nicht bestrichenen Teil der durchsich  tigen Wand des Tintenraumes zum Reinigen  desselben. Überdies steuern die Scheibe 9 und  die Stange 10 infolge ihrer     Wärmeleitaings-          fähigkeit        aaieh    dazu bei, dass eine halbe Fül  lung nach     staugefundener    Entlüftung restlos       störungsfrei    ausgeschrieben werden kann, ohne       dass    inzwischen eine weitere     Entlüftung    not  wendig wird.  



  Die Stange 1.0 und die Scheibe 9 können  weggelassen werden, wenn die Wand des Ab  teils 16 nach innen zu,     zweckmässig    durch eine  in diesen Teil des Federhalters     eingepresste     Hülse, so weit verdickt wird, dass der Kolben  in seiner tiefsten Lage gegen eine von dieser       Verdickung    herrührende     ringförmige    Ansatz  fläche stösst. Gewisse Vorteile der dargestellten  Ausführung entfallen jedoch in diesem Falle,  wie z. B. der der Reinigung der     )V        and    des Ab  teils 16 von Ablagerungen.  



  Die Bewegungen des Kolbens können     ver-          schiedenartig        verursacht    werden. So z. B. kann  die Längsbewegung der Kolbenstange auch  ohne     Schraubenübersetzung        unmittelbar    von  Hand erfolgen. Die Kolbenstange kann weiter  auch in bekannter Weise     teleskopartig    aus Tei  len bestehen, die in der     Längsrichtung        inein-          andergesehoben    oder geschraubt werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Füllfederhalter mit Saugkolben zum Ein saugen von Tinte durch einen den Federkopf durchsetzenden Tintenkanal hindurch unmit telbar in den Tintenraum, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ilubbewegungen des Kolbens (4) auf den obern Abteil (15) des Tinten- raumes (A) beschränkt sind, welcher Tinten raum sich aus diesem durch den Kolben be- streichbaren obern Abteil (15) und einem untern Abteil (16) zusammensetzt, in den der Kolben nicht eindringen kann, und der mit dem Tintenkanal (14) auch in der tiefsten Lage des Kolbens in Verbindung bleibt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Füllfederhalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ab teile (15 und 16) des Tintenraumes (A) glei che Rauminhalte haben. 2. Füllfederhalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die tiefste Lage des Kolbens (4) durch einen Anschlag (9) be stimmt ist, durch dessen Anpressen gegen eine Anstossfläche der Kolben gegen unbeabsich tigte Verschiebung gesichert wird. 3.
    Füllfederhalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass ein stabförmiger Ansatz (10) des Kolbens (4) von der Länge des untern Abteils (16) am Ende eine im untern Abteil lose ein gesetzte, durchbrochene Scheibe (9) trägt, die als mit der innern Stirnfläehe des Federkopfes (11) zusammenwirkender Anschlag die tiefste Lage des Kolbens (4) bestimmt. 4.
    Füllfederhalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der Kolben in seiner tiefsten Lage an eine ringförmige Anstossfläche anstösst, welche durch eine sich nach innen erste ek- kende Wandverdickung gebildet ist.
CH267413D 1947-04-29 1948-03-22 Füllfederhalter mit Saugkolben. CH267413A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE909900C (de) * 1950-11-03 1954-04-26 Staedtler Fa J S Fuellhalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE909900C (de) * 1950-11-03 1954-04-26 Staedtler Fa J S Fuellhalter

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