CH267543A - Ampullenpackung. - Google Patents
Ampullenpackung.Info
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Description
Ampullenpackung. Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand eine Ampullenpackung, die sieh dadurch auszeichnet, dass sie aus einem einzigen Packmaterialblatt besteht, welches in entfaltetem Zustand nebeneinanderliegende, rechteckige Felder aufweist, die an den einander benachbarten Längsseiten durch ein Längsseitenwand-Zwischenfeld zusammenhängen, von welchen rechteckigen Feldern das eine durch eine Reihe querlaufender Faltlinien in Stirnwand und Zwischenwandstreifen unterteilt ist, von welchen Zwischenwandstreifen einer mindestens eine Ampullenrumpf-Aufnahmeöffnung und ein anderer Zwisehenwandstreifen mindestens eine Ampullenhals-Aufnahmeöffnung aufweist. Auf der beigeordneten Zeichnung, die drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes darstellt, zeigen Fig. 1, 2 und 3 je eine Ausführungsform einer entfalteten Ampullenpackung, Fig. 4, 5 und 6 zeigen eine schaubildliche Ansicht bzw. Vertikalschnitte der verschiedenen Ausführungsformen in kleinerem Massstab. Die Ampullenpackung nach Fig. 1 und 4 besteht aus einem einzigen Blatt aus Pappe oder einem durchsichtigen Material. Dieses Blatt besitzt zwei rechteckige Felder (Teile) 1 und 2, die an den benachbarten Längsseiten durch ein Längsseitenwand-Zwischenfeld 3 zu sammenhängen. Der Teil 1 ist durch Faltlinien, die durch strichpunktierte Linien angedeutet sind, in Querstreifen bzw. Wandungsteile 4a, 4b, 4c his 40 unterteilt. Der Querstreifen 4m, welcher in der gefalteten Pak kung (Fig. 4) eine Zwischenwand bildet, weist drei (mindestens aber eine) Ampullenrumpf Aufnahmeöffnungen 5 auf, von denen zur Bildung von federnden Auflagezamgen 5a zwei Schnitte Sb nach abwärts geführt sind. Die beiden Querstreifen 4b und 4c, die bei der fertigen Packung zusammengefaltet eine Zwischendoppelwand bilden, weisen drei (mindestens aber eine) sehlitzförmige Ampullenhals Aufnahmeöffnungen 6 auf. Diese Öffnungen 6 bilden in der durch die Streifen 4b und 4c gebildeten Zwischendoppelwand infolge Zusammenfaltens der Streifen in der Längsmitte der Öffnungen 6 oben offene Ausschnitte 6a, in denen die Ampullenhälse eingelegt werden können. Die zwischen den Längsseiten-Wandteilen 3 und 3a liegenden Querstreifen 4g und 4h sind von den letzteren durch Schnitte 7 getrennt, so dass sie umgelegt werden können. Der Querstreifen 4h weist drei den Aussehnitten 6a entsprechende, aber umgekehrt angeordnete Ausschnitte 6b auf, die bei geschlossener und Ampullen enthaltender Packung und nach unten ragendem Streifen 4h die Ampullenhälse von oben umfassen. Der Querstreifen 4g hat einen Grifflappen 8 zum bequemen Aufklappen der Teile 4g und 4h und weist zwei Ampullenrumpf-Aufnahm eöf fnungen 9 auf, welche ermöglichen, bei liegender Pakkung, zwei dieser entnommene Ampullen aufrechtstehend zu halten, wenn sie in diese Öffnun gen gestellt werden. Der freie Zwisehen- inden. In Wegfall kommen gegenüber denselben die Teile 4a, 4b, 4c, 4d, 4e, 4f, 4g, 471, 4i. In die Ampullenrumpf-Aufnahmeöffnungen 5 ragen federnde Zungen 5c, welche am betreffenden Ampullenrumpf in schräger Stellung mlten und oben anliegen und die Ampullen ela stisch halten. Bei entfaltetem Verpaeklmgs- blatt (Fig. 3) schliesst sich oben an den Teil 4k ein mit drei Langlöchern 11 versehener Deckteil 4p, an diesen ein mit drei Ampullenhals-Aufnahmeöffnungen 12 versehener Zwischenwandteil 4q und sehliesslieh ein Bodenteil 4r an, welcher bei geschlossener Packung mit seinem Ende auf dem Bodenteil 1 aufliegend unter den Streifen 4l ragt. Die Langlöcher 11 ermöglichen, die Ampullen mit dem Rumpf von schräg oben in die Rumpfaufnahmeöffnun- gen 5 einzuführen, und die zwischen den in Fig. 3 dargestellten obern Enden der Löcher 11 und den Halsaufnahmeöffnungen 12 angebrachten Schnitte 13 gestatten, den Ampul- lenhals in die darunter befindliche Öffnung 12 einzulegen. Der betreffende Schnitt 13 schliesst sich über dem Ampullenbals, wodurch das Herausfallen der Ampulle bzw. Ampullen verhindert wird. Der Querstreifen 4o ist etwas höher als die Streifen 4m und 47c, so dass er eine schräge, federnde Anschlagwand für die Ampullen bildet (Fig. 5 und 6). Das Herausnehmen der Ampullen aus der Packung kann durch Erfassen des betreffenden Ampullenhalses und Aufwärtsziehen an demselben erfolgen. Ein vorheriges Aufklappen eines Teils der Packung ist somit nicht erforderlich. Es ist noch zu sagen, dass bei diesem Beispiel die Längsseitenwand 3b an die Aussenseite der Längsseitenwand 3a geklebt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ampullenpackung, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem einzigen Packmaterial- blatt besteht, welches in entfaltetem Zustand nebeneinanderliegende, rechteckige Felder aufweist, die an den einander benachbarten Längsseiten durch ein Längsseitenwand-Zwisehenfeld zusammenhängen, von welchen rechteckigen Feldern das eine durch eine Reihe querlaufender Faltlinien in Stirnwand und raum zwischen dem niedergeklappten Querstreifen 4h und dem Streifen 4m gestattet, bei offener Packung, sofort zu erkennen, wie viele Ampullen sich darin befinden.Der Teil 2 ist durch längs- und querlaufende, durch strichpunktierte Linien angedeutete Faltlinien in bei Schachtelpackungen bekannter Weise in den Rumpfboden 2a und die Läugsselten- wände 3 und 3b und in den Deckelteil 2b mit den Längsseitenwänden 2c, 2d und der doppelten Stirnwand 2e eingeteilt. Die letztere weist einen Griffaussehnitt 10 auf, welcher das Aufklappen des durch Seitwärtsumklappen des Teils 2 über den Teil 1 gestülpten Deckels erleichtert. In der Längsrichtung sind die Ampullen durch den schrägen Ansehlagstreifen 40 und die Streifen 4b, 4c und 4h elastisch gehalten.Wie aus Fig. 4 ersichtlich, sind bei ge schlossener Packung die Streifen 4m, 4n, 40 einwärts umgelegt, so dass der Querstreifen 4k die eine Stirnwand und der Streifen 4m eine Zwischenwand der Packung bilden. Die Ampullen werden mit dem Rumpf in die Löcher 5 der Zwischenwand 4m gesteckt und mit ihrem Hals in die Ausschnitte 6a der Dop peizwischenwand 4b, 4c gelegt, in denen sie durch den niedergeklappten Streifen 4h mit den Aussehnitten 6b gehalten sind. Nach Seitwärtsumlegen des Teils 2 über den Teil 1 und Niederklappen des Deckels 2b ist die Packung geschlossen.Der in Fig. 1 und 4 dargestellten Ausführungsform gegenüber unterscheidet sieh die in Fig. 2 und 5 dargestellte, zur je Hauptsache nur durch Vertausehung der Anordnung und Umkehrung der Streifen 4g und 4h mit ihren Öffnungen 9 bzw. Aussehnitten 6b. Die übrigen Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie in Fig. 1 und 4. Diese Ausführungsform erlaubt, zur Entnahme der Ampullen die Absehlussteile 4g und 4h nach der entgegengesetzten Seite aufzuklappen.Die Fig. 3 und 6 zeigen eine vereinfachte Ausführungsform, doch haben gleiche oder gleichwertige Teile gleiche Bezugszeiehen wie bei den oben beschriebenen Ausführungsfor Zwischenwandstreifen unterteilt ist, von welchen Zwischenwandstreifen einer mindestens eine Ampullenrumpf-Aufnahmeöffnung und ein anderer Zwischenwandstreifen mindestens eine Ampullenhals-Aufnahmeöffnung aufweist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Ampullenpaekung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Ampullenhals-Aufnahmeöffnungen durch sieh in zwei benachbarte Querstreifen erstreckende schlitz f (irmige Öffnungen (6) gebildet sind, welche Querstreifen, aneinandergefaltet, eine Zwischendoppelwand ergeben, in welcher die genannten Öffnungen infolge Faltens der betreffenden Querstreifen, in der Längsmitte hal biert, offene Ausschnitte (6a) bilden.2. Ampul lenpackung nach Patentansprueh und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeieh- net, dass zum Abschluss der Ampullenhals-Aufnahmeöffnungen (6a) ein an einem aufklappbaren Teil (4g) anschliessender Zwischenwand-Querstreifen (4h) mit offenen Ansschnitten (6b) vorhanden ist, mit denen der Querstreifen über den Ampullenhals greift.3. Ampullenpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem an einen Deekteil (4p) ansehliessenden, eine Zwischenwandung bildenden Teil (4q) Ampullenhals-Aufnahmelöcher (12) und von diesen sieh in Langlochöffnungen (11) des Deckteils erstreckende Schnitte (13) vorhanden sind, derart, dass Ampullen mit dem Rumpf durch die genannten Langlochöffnungen (11) hindurch in die Ampullenrumpf-Aufnahmeöffnungen (5) eingeführt und mit dem Hals durch die erwähnten Schnitte (13) in die Ampullenhals- Aufnahmeöffnungen (12) eingelegt werden können.4. Ampullenpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ampullen rumpf-Aufnahmeöffilungen elastische Randteile aufweisen.5. Ampullenpackung nach Patent anspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeieh- net, dass die elastischen Randteile der Ampul- lenrumpf-Aufnahmeöffnungen durch von den Aufnahmeöffnungen ausgehende Schnitte in dem betreffenden Quemvandstreifen gebildet sind.6. Ampullenpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Ampullen rumpf-Aufnahmeöffnnngen federnde Zungen ragen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH267543T | 1948-09-03 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH267543D CH267543A (de) | 1948-09-03 | 1948-09-03 | Ampullenpackung. |
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH267543A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5402889A (en) * | 1993-03-20 | 1995-04-04 | Robert Bosch Gmbh | Folding box for packaging elongated articles |
| FR2878508A1 (fr) * | 2004-11-30 | 2006-06-02 | Finega Sa | Structure de protection pour produits de forme tubulaire et flan predecoupe permettant d'obtenir une telle structure |
-
1948
- 1948-09-03 CH CH267543D patent/CH267543A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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