CH267662A - Vorrichtung zum Zerkleinern von Früchten, Gemüsen und anderem wasser- oder ölhaltigem Zerkleinerungsgut. - Google Patents
Vorrichtung zum Zerkleinern von Früchten, Gemüsen und anderem wasser- oder ölhaltigem Zerkleinerungsgut.Info
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
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- A47J19/02—Citrus fruit squeezers; Other fruit juice extracting devices
- A47J19/027—Centrifugal extractors
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Description
Vorrichtung zum Zerkleinern von Früchten, Gemüsen und anderem wasser. oder ölhaltigem Zerkleinerungsgut < Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Früehten, Gemüsen und anderem wasser- oder ölhaltigem Zerkleine rungsgut, welche sieh durch eine motoriseh angetriebene Raffe] kennzeichnet, mit wel- eher ein Siebkorb drehverbunden ist, derart, dass das Gut unmittelbar naeh dem Raffeln, unter dem Einfluss der Fliehkraft, gegen den Siebkorb gesehleudert wird, so dass der Saft aus demselben austritt,
während die Rück stände im Siebkorb zurückbleiben.
In der beigefügten Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrieh- tung gemäss der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt, nach der Linie B-B der Fig. 2, und Fig. 2 -neigt einen Schnitt nach der Linie a-A der Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Vorrich tung.
Die dargestellte Vorrichtung ist auf einem Ständer 1 montiert, in dem ein elektrischer Antriebsmotor gelagert ist, dessen Welle 2 die Decke 3 durchsetzt und an ihrem Ende eine Scheibe 4 trägt. Auf dieser Scheibe 4 ist mittels Sehrauben 5 eine Isolierplatte 6 be festigt. Auf dieser Platte 6 ist eine Scheibe 7 mit Ventilationsflügeln 7a mittels Sehrauben 8 befestigt. Die Platte 7 weist einen zentralen Gewindebolzen 9 auf, auf den sieh eine Rä.n- delmut.ter 10 aufschrauben lässt.
Mit der Platte 7 ist eine Unterlagscheibe 11 für eine Raffelscheibe 12 drehverbunden gelagert. Die Unterlagseheibe 11 besitzt eine Zentralbohrung und lässt sieh über das Sehraubengewinde 9 auf die Scheibe 7 auf legen und mittels Prison-Stiften 13 mit der Seheibe 11 drehverbinden. In gleicher Weise wird die Raffelseheibe 12 auf die Unterlag seheibe 11 aufgelegt und lä.sst sich durch die gleichen Prison-Stifte 13 mit.
derselben und damit mit der Platte 7 und der Welle 2 ver binden, wonach die Rändelmutter 10 ange zogen wird.
An der Unlerlagscheibe 11. ist. aussen ein Siebkorb 14 mit vertikalzylindriseher Wan dung befestigt, welcher oben bei 15 etwas eingezogen ist, damit das Sehleudergut naeh oben nicht austreten kann.. An der Innenwan dung des Siebkorbes 14 lassen sieh Filter 16 aus Papier oder dergleichen anlegen, so dass der Siebkorb 1.4 mit derartigen ausweehsel- baren Filtern 1.6 ausgekleidet werden. kann.
Die Welle 2 treibt somit im Betrieb die ganze aus den Scheiben 4, 6, 7, 11, 12 und dem Siebkorb 14 gebildete Einheit an. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, lassen sich diese bewegliehen Teile leicht auf der Welle 2 an- und abmontieren; insbesondere trifft dies für die Raffelscheibe 12 und die Unterlagscheibe 11 mit dem Siebkorb 14 zu.
Auf dem Ständer 1. ist nun als weiterer ortsfester Teil ein die obenerwähnte Einheit umgebendes Gehäuse 17 mittels Prison-Stif- ten 18 befestigt. Das Gehäuse 17 weist verti kalzylindrische Form auf und ist mit einem Deckel 19 ausgerüstet. Im untern Teil besitzt das Gehäuse 17 eine Sammelrinne 20 für den aasgeschleuderten Saft und eine entspre chende Ablaufrinne 21 für denselben. Auf dem obern Teil des Gehäuses lässt sieh der Deckel 19 aufsetzen und festspannen. Hierzu weist der Deckel 19 eine Rippe 22 mit. einer Rast 23 für die Rolle 24 eines Spannbügels 25 auf.
Im Deckel ist eine Führung 26 für einen Stöpsel 27 mit. Griff 28 vorgesehen. Die Füh rung reicht bis an die Raffelscheibe 12 hinab; sie dient zum Zuführen des Zerkleinerungs gutes 29 in Form von zerkleinerten Stücken.
Die Raffelscheibe 12 weist Raffelzähne 30 auf, die in Reihen aus der Scheibe gearbeitet sind. Die Raffelzahnreihen verlaufen als ge krümmte Radien spiralförmig von innen nach aussen, wobei die Schnittflächen 31 der Zähne auf der Konvexseite der gekrümmten Zahnreihen liegen (Fig. 2).
Die Führung 26 im Deckel 19 des Ge häuses 17 kann nun, wie dargestellt, kreis runden Querschnitt haben, wobei deren lichte Weite sieh vom Beginn der Zähne beim Scheibenzentrum bis an den Rand der Zähne auf der Scheibe 12 erstreckt. Die Führung kann aber auch so ausgebildet sein, dass de ren lichte Weite der Form einem Kr eisring- sektor der Raffelscheibe entspricht.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Wird der Klotor eingeschaltet, so werden die Raffelscheibe 12 und der Siebkorb 14 über die Welle 2 mit einer hohen Tourenzahl angetrieben. Nun werden die Stücke 29 des Zerkleinerungsgutes in den Trichter 26 ein geführt und mit. dem Stöpsel 28 nach unten gegen die Raffelscheibe gedrückt, welche das Gut raffelt. Die aus Saft und Fasern beste hende geraffelte Ware wird nun, unter dem Einfluss der Fliehkraft, nach aussen geschleu dert, und zwar gegen den Siebkorb, wo der Saft durch diesen und den etwa vorgeschal teten Filter 16 nach aussen in die Rinne 20 des Gehäuses 17 entweicht.
Von da läuft der Saft durch die Ablaufrinne 21 in einen ent sprechend bereitgestellten Behälter. Der Trichter 26 wird nach Massgabe des verarbeiteten Gutes ständig erneut mit den Stücken 29 beschickt., welche man laufend mittels des Stöpsels gegen die Raffelseheibe presst.
Die Vorteile der beschriebenen Vorrielt- tung bestehen in folgendem: Das zu verarbeitende Gut. wird in einem Arbeitsgang geraffelt, gleiehmä.ssig verteilt, zentrifugiert und nach unseh auch filtriert. Die Raffel ist so konstruiert, dass sie sieh selbst reinigt und entleert. und sich nie ver stopft. Die geraffelten Fasern erden auf die Siebwand bzw. den Filter g:leiel ?lässig ver teilt.
Die Verwendung eines Filters ergibt nicht nur einen feinen Saft, sondern verein facht zugleich die Reinigung und vermindert die Reinigungsarbeit der Raffelseheibe und des Siebkorbes sehr wesentlich.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zum Zerkleinern von Früch ten, Gemüse und anderen wasser- oder ölhal tigem Zerkleinerungsgut, gekennzeichnet durch eine mot.oriseh angetriebene Raffel, mit welcher ein Siebkorb drehverbunden ist, derart, dass das Gut unmittelbar nach dem Raffeln unter dem Einfluss der Fliehkraft gegen den Siebkorb geschleudert wird, so dass der Saft aus demselben austritt, während die Rückstände im Siebkorb zurückbleiben. UNTERANSPRücHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Innenwand des Siebkorbes mit auswechselbaren Filtern ausgekleidet ist, derart, dass das Aasschleu dern des Saftes durch den Filter und den Siebkorb erfolgt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Raffel aus einer horizontal liegenden, von einer verti kalen Achse angetriebenen Scheibe besteht. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Raffelzähne in Reihen atis der Scheibe gearbeitet sind, die von innen nach aussen verlaufend gekrümmte Radien dar- stellen, wobei die Schnittflächen der Zähne auf der Konvelseite der gekrümmten Zahn reihen liegen. 4. Vorrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Raffelseheibe und der mit ihr verbundene Siebkorb von einem auf einem Ständer angeordneten Ge häuse umgeben sind, welches eine Rinne zum Sammeln des Saftes und einen Auslauf für denselben aufweist.5. Vorriehtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Deckel des Gehäuses eine Führung für einen verschiebbaren Stöpsel angeordnet ist, die sich bis gegen die Raffelseheibe erstreckt und durch die das zu behandelnde Cut der Raffelseheibe zugeführt wird. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Führung eine lichte Weite aufweist., die sich vom Beginn der Zähne beim Seheibenzentrum bis gegen den Rand der Zähne der Raffelseheibe erstreckt. 7.Vorrichtung nach Patentansprueh und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Führung eine lichte Weite von der Form eines Kreisringsektors der Raffelscheibe aufweist. B. Vorrichtung nach Patentansprueh und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Führung eine lichte Weite von der Form einer Kreisfläche aufweist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Raffelseheibe durch -Mitnehmer lösbar mit einer Unterlag- seheibe verbunden ist, an der der Siebkorb befestigt ist. 10.Vorrichtung nach Patentanspi-L,ich und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine mittels eines Isolierkörpers mit der Motorwelle verbundene Scheibe, mit der die Raffelseheibe und der Siebkorb bewegungs verbunden sind, einen zentralen Gewinde bolzen aufweist, auf welchen eine Mutter zur lösbaren Verbindung der aus der Raffel- scheibe und der Unterlagscheibe mit dem Siebkorb bestehenden Einheit aufsehraubbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH267662T | 1949-09-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH267662A true CH267662A (de) | 1950-04-15 |
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ID=4476558
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH267662D CH267662A (de) | 1949-09-07 | 1948-09-09 | Vorrichtung zum Zerkleinern von Früchten, Gemüsen und anderem wasser- oder ölhaltigem Zerkleinerungsgut. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH267662A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1156948B (de) * | 1959-06-01 | 1963-11-07 | Albert Stulz Fa | Vorrichtung zum Schneiden, Schnitzeln und Entsaften von Gemuese, Fruechten od. dgl. |
-
1948
- 1948-09-09 CH CH267662D patent/CH267662A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1156948B (de) * | 1959-06-01 | 1963-11-07 | Albert Stulz Fa | Vorrichtung zum Schneiden, Schnitzeln und Entsaften von Gemuese, Fruechten od. dgl. |
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