CH268040A - Verfahren und Einrichtung zur Bildung einer stabilen Flamme bei Druckzerstäuber-Ölbrennern. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Bildung einer stabilen Flamme bei Druckzerstäuber-Ölbrennern.

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CH268040A
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Banscher Fritz
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Banscher Fritz
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/40Mixing tubes; Burner heads
    • F23D11/406Flame stabilising means, e.g. flame holders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Verfahren und Einrichtung zur Bildung einer stabilen     Flamme     bei     Druckzerstäuber-Ölbrennern.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren und eine Einrichtung zur Bil  dung einer stabilen Flamme bei     Dmckzer-          stäuber-Ölbrennern,    bei welchen Luft mittels  eines das Brennstoffrohr koaxial umgebenden  Rohres in den Brennraum eingeleitet wird.  



  Das Verfahren ist dadurch     gekennzeich-          r_et,    dass man zum Zwecke der Fixierung des  Bildungsortes sowie der Bestimmung der  axialen Länge der Flamme und der Verkür  zung des durch die     Zerstäubung    gebildeten  Brennstoffkegels diesen Kegel an einer Stelle,  an welcher sich die Flamme ansetzen soll, in  eine Kreisöffnung eines koaxial zum Brenn  stoffkegel angeordneten Ringkörpers eintre  ten lässt, deren Durchmesser dem     Durchmes          ser    des Brennstoffkegels an der genannten  Stelle entspricht.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung zur  Durchführung dieses Verfahrens ist dadurch  gekennzeichnet, dass vor einer     Druckzerstäu-          berdüse    ausserhalb des     Brennerrohres    eine  Kreisöffnung eines Ringkörpers senkrecht zur       Axe    des     Brennerrohres    so angeordnet ist, dass  der Brennstoffkegel die Begrenzung der  Kreisöffnung eben noch berührt.  



  Auf der Zeichnung sind     Ausführungs-          beispiele    der Einrichtung zur     Durchführung     des     Verfahrens    dargestellt, und es wird an  Hand dieser Beispiele das erfindungsgemässe  Verfahren beispielsweise erläutert.  



       Fig.    1 zeigt einen axialen Schnitt durch  eine     Einrichtung.            Fig.    2 ist eine Stirnansicht,     und          Fig.    3 und 4 betreffen je eine Variante.  Nach der Zeichnung ist das in einer     Zer-          stäuberdüse    1 endigende, als     Brennstoffrohr     dienende Düsenrohr 2 von einem dazu ko  axial angeordneten,     Gebläseluft    zuführenden  Rohr 3 umgeben, auf welches ein Rohr 4 v er  schiebbar und abnehmbar aufgesetzt ist., das  mittels durch Schlitze 5 ragender Schrauben  6 auf dem Rohr 3 feststellbar ist.

   Am     vor-          dern    Ende des     Rohres    4 sind nach     Fig.    1  und 2 zwei horizontale Stege 7     befestigt,    an  deren vordern Enden eine ausserhalb des       Brennerrohres    3 befindliche Ringscheibe 9  koaxial     zur        Düsenachse    und damit zum  Brennstoffkegel befestigt ist, an welcher  Scheibe sich die Flamme ansetzt.

   Die Ring  scheibe besitzt näher beim äussern Umfang 10  eng     nebeneinanderliegende        Luftdurchlassöff-          nungen    11 und an der     innern    senkrecht zur  Achse des Rohres 3 stehenden kreisförmigen       Ringscheibenöffnung    eine Kante 12. Diese  letztere ist dadurch erhalten worden, dass die  Ringscheibe 9 an ihrem     innern    Umfang von  beiden Stirnseiten her     angeschrägt    ist, so dass  sich die scharfe Kante 12 bildet. Das kegel  förmig zerstäubte     Öl-Luft-Gemiseh    wird ledig  lich bei Inbetriebnahme des Brenners mittels  Elektroden 8 zur Entzündung gebracht.

   Die  Öffnungen 11 können rund     (Fig.    2) oder,  wie     Fig.    3 zeigt, länglich     ausgebildet    sein.  An Stelle einer Ringscheibe 9 kann mit dem  Rohr 4 auch ein von seinen Tragteilen     aus         axial sich erstreckendes Ringgehäuse 15 ver  bunden sein, in dem     Luftführungskanäle    16  angeordnet sind, wie in     Fig.    4 dargestellt  ist. Die zentrale vordere Öffnung des     Ge-          liäuses    15 ist ebenfalls mit einer Ringkante  12 versehen.  



       Vorgang        der        Planunenbildung:     Der aus der Düse gepresste, mit Verbren  nungsluft gemischte     Ölkegel    wird mittels       Zentrierorganen    13 und Ringscheibe 9     (Fig.1     und 2) zentrisch an die Kreiskante 12 gerich  tet, so dass der Innendurchmesser der Scheibe  9 dem Kegeldurchmesser an der fraglichen  Stelle gerade entspricht. Die Ringkante 12  bildet die Grenze     zwischen    dem nicht ent  zündbaren Brennstoffkegel     und    dem entzünd  baren Dampf des Brennstoffkegels.

   Die Ring  kante fixiert     damit    den Ort, wo sich die  Flamme bildet, und bestimmt die Länge der  letzteren.     Ferner        bewirkt.    diese Ringkante  eine Verkürzung des von der Düse bis zum  Bildungsort der Flamme reichenden Brenn  stoffkegels. Das     Ausmass    der     Verkürzung     wird durch die Lage der Ringkante 12     bzw.     der Scheibe 9 bestimmt, welch letztere ein  stellbar sein kann. Ist die lichte Weite der  Ringkante 12 und der Streuwinkel der Düse  1 gross, so entsteht eine kurze Flamme. Ist  umgekehrt. die lichte Weite der Kante 12 und  der     Streuwinkel    der Düse 1 klein, so entsteht  eine lange Flamme.

   Durch Lösen der Schraube  6 kann das Rohr 4 mit dem Ring 9 vom  Luftrohr 3 abgenommen und gegen ein  anderes ausgewechselt werden. Es werden da  durch die Vorteile des     Zerstäubungs-    und  Vergasungsverfahrens für Brenner mit Druck  zerstäubung erzielt. Dies     bewirkt,    dass eine  helle, rauchlose,     rücks.chlagfreie,    nicht ab  reissende, Kern enthaltende Flamme erreicht       wird    und vollkommene Verbrennung statt  findet.  



  Durchgeführte Verstehe haben gezeigt,  dass bei Anwendung dieses einfachen Verfah  rens, bei Verwendung von leichten oder  schweren flüssigen Heizölen, die     Zündstelle     und Flamme- stabil bleiben und dass die  äussern Ölpartien des     Zerstäubungskegels    am    Ringkörper sofort vergasen,     demzufolge    eine  helle,     rauchlose,        rücksehlagfreie,

      Kern ent  haltende Flamme erzielt     wird.        Aiisserdeni     können die von der Kante 12 umebene Öff  nung des     Ringkörpers    und der     Streuwinkel     der Düse so miteinander in     Wirkungsverbin-          dung    gebracht werden, dass durch     Versebie-          ben    des Ringkörpers die Flamme den     Brenn-          raumverhältnissen        augepa.sst    werden kann.  



  Der Vorteil dieses     beschriebenen    Verfah  rens besteht darin, dass bei     Zündung    an dein  Ringkörper sich     Mort    eine belle, nicht da  vonschwimmende und nicht     rüel@schlag,ende     Flamme bildet, an der die Vorteile des     Zer-          stäubungs-    und     Vergasungsverfahrens    erzielt.  werden.

   Die     Einrichtunc    zur     Ausiührun-    des  genannten Verfahrens kann mechanisch     sehr     einfach     iuld    deshalb     billiy    sein und mit  grossem Nutzen auch bei bestehenden soge  nannten     Gasölbrennern        finit        Drucl@zerstäil-          bung        Anwendung    finden, bei denen billigere  Heizöle verfeuert werden sollen.

   Das Ver  fahren mit     Einrichtung    kann auch     Anwen-          dung    finden bei Brennern mit.     Cilvoiivärme-          einrichtungen,    zwecks     Verfeuerung    dick  flüssiger Heizöle.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE- I. Verfahren zur Bildung einer stabilen Flamme bei Druckzerstäuber-Ölbrennern, hei welchen Luft mittels eines das Brennstoff rohr koaxial umgebenden Rohres in den Brennraum eingeleitet.
    wird, dadurch gekenn zeichnet, dass man zum Zwecke der Fixierung des Bildungsortes sowie der Bestimmung der axialen Länge der Flamme und der Verkür zung des durch die Zerstäubung gebildeten Brennstoffkegels diesen Kegel an einer Stelle, an welcher sieh die Flamme ansetzen soll, in eine Kreisöffnung eines Koaxial zum Brenn stoffkegel angeordneten Pingkörpers eintre ten lässt, deren Durchniec#er dem. Durchmes ser des Brennstoffkegels an der genannten Stelle entspricht. Il.
    Einrichtung zur Durehführundes Verfahrens nach Patentansprueli I, dadurch gekennzeichnet, dass vor einer Driiekzerstä.11- berdüse (1.) ausserhalb des Luftrohres (3) eine Kreisöffnung eines Ringkörpers senk recht zur Axe des Luftrohres (3) so ange ordnet ist, dass der Brennstoffkegel die Be grenzung der Kreisöffnung eben noch be rührt.
    UNTERANSPRCCHE 1. Einrielitung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeicliiiet, dass der Ringkörper eine Rin;:seheibe (9) ist, die an ihrem innern Unifan- von beiden Stirnseiten her derart angesclii"i-t ist, dass dort eine scharfe Kante (1'') gebildet wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkörper eine Ringscheibe (9) ist, die vom Luftrohr abnehmbar ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkörper eine Ringscheibe (9) i#t, die an ihrem radial äussern Teil nebeneinander liegende Luft löcher (11) aufweist. .1. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkörper ein von seinen Tragmitteln aus axial sich er streckendes Ringgehäuse (15) bildet. 5.
    Einrichtung nach Patentan--epi-tich II, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse mittels einer Zentriereinrichtung in bezug auf eine den Ringkörper bildende Ringscheibe (9) genau zentriert werden kann. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringscheibe (9) an einem verstellbaren, mittels wenig stens einer Schraube (6) am Luftrohr (3) feststellbaren Rohr (4) angeordnet ist.
CH268040D 1946-06-29 1946-06-29 Verfahren und Einrichtung zur Bildung einer stabilen Flamme bei Druckzerstäuber-Ölbrennern. CH268040A (de)

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