CH268261A - Pyrophor-Feuerzeug mit Vorrichtung zum Anpressen des Feuersteines an das Reibrad. - Google Patents
Pyrophor-Feuerzeug mit Vorrichtung zum Anpressen des Feuersteines an das Reibrad.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
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Description
Pyrophor-Feuerzeug mit Vorrichtung zum Anpressen des Feuersteines an das Reibrad. Es sind Pyrophor-Feuerzeuge bekannt, bei welchen die den Stein auf das Reibrad nieder drückende Feder gleichzeitig auch zum Öffnen der Dochtkappe des Feuerzeuges dient. Dies hat den Nachteil, dass bei Erneuerung des Steines die Haubenfeder angehoben werden muss, was bei der Kleinheit der Teile umständ lich ist. Ferner kann der Federdruck auf den Feuerstein nicht gleichbleibend erhalten wer den, weil die Feder beim Öffnen der Docht kappe etwas entspannt wird, so dass kurz vor dem vollständigen Öffnen der Dochtkappe überhaupt keine Funken mehr entstehen.
Eine zu starke Feder vergrössert die Abnützung des Reibrades und des Feuersteines in unzu lässiger Weise. Man hatte anderseits zwei in der gleichen Kappe liegende Federn vorgese hen, wovon eine auf den Feuerstein wirkte, die sich beide aber mit ihrem einen Ende an der Dochtkappe abstützten. Auch diese Ein richtung zeigte die erwähnten Nachteile.
Alle diese Nachteile werden nun bei dein den Gegenstand der Erfindung bildenden, mit einer Vorrichtung zum Anpressen des Feuer steines an das Reibrad mittels einer in ihrer Wirklage festlegbaren und aus der Wirklage ausschwenkbaren Spreizfeder ausgestatteten Feuerzeug dadurch vermieden, dass die Spreiz- feder in einer im Gehäuse aufklappbar ge lagerten Haube angeordnet ist und sich bei in offener Lage befindlicher Haube mit ihrem einen Schenkel gegen die Haubendecke und mit ihrem andern. Schenkel gegen einen An schlag an der Haube stützt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Feuerzeuges mit der Vorrichtung zum Anpressen des Feuersteines an das Reibrad dargestellt, und zwar zeigt Fig.1 den obern Teil eines Pyrophor-Feuer- zeuges bei geöffnetem Deckel mit Dochtkappe und zwecks Erneuerung des Feuersteines ge öffneter Haube im Schaubild. Fig. 2 zeigt den obern Teil des Feuerzeuges in Seitenansicht bei geschlossener Haube und offenem Deckel.
Der bei Feuerzeugen übliche Deckel ist mit<I>d</I> bezeichnet. Das Reibrad a ist um die Achse b drehbar. Oberhalb des Reibrades ca ist eine offene Hülse c zur Aufnahme des Feuer steines e vorgesehen, die beispielsweise durch Einrollen eines Teils des Feuerzeuggehäuses nach innen gebildet ist. Auf der Achse g des Feuerzeuggehäuses ist eine Haube f aufklapp bar gelagert. Eine Spreizfeder 3t, die gleich falls auf die Achse g aufgeschoben ist, stützt sich mit ihrem obern Schenkel h' innen gegen die Deckenwandung der Haube f.
Der untere Schenkel<I>h"</I> der Feder<I>h</I> tritt beim Abwärts schwingen der Haube f in den Schlitz c' der Hülse c ein und kann sich. dadurch in der Ge brauchslage der Haube unbehindert an das obere Ende des Feuersteines e anlegen.
Um einen neuen Feuerstein e bequem in die offene Haltehülse c einlegen zu können bzw. einen freien Raum zwischen der Hülse c und der in offener Lage befindlichen Haube f zu schaffen, ist, wie aus Fig.1 ersichtlich, innerhalb der Haube<I>f</I>ein Anschlag<I>t</I> für den untern Federschenkel lz" vorgesehen, an wel chen sich dieser Schenkel lz" beim Öffnen der Haube anlegt und so am Austreten aus der Haube verhindert wird.
Im geschlossenen Zustande kann die Haube <I>f</I> von einem um die Achse<I>b</I> schwingbaren Bügel i festgehalten werden, wobei zugleich der Federschenkel h" den Feuerstein e auf das Reibrad<I>d</I> presst. An der dem Bügel<I>i</I> zuge kehrten Seite weist die Haube f mehrere Stu fenansätze<I>k</I> auf, in die der Bügel<I>i</I> wahlweise eingeschwenkt werden kann. Dadurch wird beim Schliessen der Haube f in einfacher Weise eine Regelung des Anpressdruckes des Federschenkels h" auf den Feuerstein e er möglicht. Die Vorspannung der Spreizfeder h kann mittels einer in die Haubendecke ein schraubbaren Stellschraube m verändert wer den, welche auf den Federschenkel h' ein wirkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Pyrophor-Feuerzeug mit Vorrichtung zum Anpressen des Feuersteines an das Reibrad mittels einer in ihrer Wirklage festleulbaren und aus der Wirklage ausschwenkbaren Spreizfeder, dadurch eekennzeichnet, dass die Spreizfeder (dz) in einer im Gehäuse aufklapp bar gelagerten Haube (f) angeordnet ist und sich bei in offener Laue befindlicher Haube mit ihrem einen Schenkel (1z') gegen die Hau bendecke und mit ihrem andern Schenkel (h") gegen einen Anschlag (t) an der Haube<B>(f)</B> stützt.UNTERANSPRüCHE 1. Feuerzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Haube (f) in der Schliesslage durch einen Klappbü-el (i) gehalten wird, der zwecks Änderung der Spannung der Spreizfeder (h) auf versehie- dene Stufenansätze (k) der Haube (f) ab stützbar ist. 2.Feuerzeug nach Patentansprueb., da durch gekennzeichnet., da.ss der eine Sehenkel (h') der Spreizfeder (1z) durch eine in der Haube (f) gelagerte Stellschraube (in) zwecks Änderung der Vorspannung der Spreizfeder (h) verstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE268261X | 1939-04-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH268261A true CH268261A (de) | 1950-05-15 |
Family
ID=5997704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH268261D CH268261A (de) | 1939-04-19 | 1947-12-24 | Pyrophor-Feuerzeug mit Vorrichtung zum Anpressen des Feuersteines an das Reibrad. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH268261A (de) |
-
1947
- 1947-12-24 CH CH268261D patent/CH268261A/de unknown
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