CH268338A - Einrichtung zum Aufsuchen ertrunkener oder verschütteter, insbesondere lawinenverschütteter Personen mittels Sender und Hochfrequenzempfänger. - Google Patents
Einrichtung zum Aufsuchen ertrunkener oder verschütteter, insbesondere lawinenverschütteter Personen mittels Sender und Hochfrequenzempfänger.Info
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- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B29/00—Apparatus for mountaineering
- A63B29/02—Mountain guy-ropes or accessories, e.g. avalanche ropes; Means for indicating the location of accidentally buried, e.g. snow-buried, persons
- A63B29/021—Means for indicating the location of accidentally buried, e.g. snow-buried, persons
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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Description
Einrichtung zum Aufsuchen ertrunkener oder verschütteter, insbesondere lawinenverschütteter Personen mittels Sender und Hochfrequenzempfnger.
Es ist bekannt, dass jeder Sender, der elektromagnetische Wellen ausstrahlt, mit Hilfe eines Hochfrequenzxempfängers angepeilt werden kann. Es wäre nun naheliegend, einem z. B. Versehüttungsgefihrdeten einen Sender mitzugeben, um ihn im Falle des Unfalles rascher auffinden zu können, als dies mit den bisherigen Methoden, z. B. bei Lawinenverschütteten mit Sondierstangen und Lawinenhunden, der Fall ist.
Praktiseh ist dies aber nieht möglich, weil ein Sender im herkömmlichen Sinne, aneh wenn es sieh nur nin einen kleinen LUschfunkensender handelt, für den erwähnten Zweck zu umfangreich, zu schwer und ausserdem zn teuer ist. Röhren- sender, mit den neuesten Miniaturröhren (Eichelröhrcn) ausgerüstet, könnten eher in Frage kommen; die benötigten Betriebsspannungen dürften aber noch wesentlich zu hoch sein. Dies bedingt eine zu schwere elektrische Batterie, und ausserdem ist ein solcher Sender fiir drall genannten Zweck viel zu teuer.
I)ic nachstehend beschriebene Lösung des gestellten Problems beruht auf der Tatsache, dass ein automatischer elektrischer Unter brecher, wie Summer, elektrische Klingel (Wagnerscher Hammer), starke Radiostörungen verursachen kann, wobei für den Betrieb eine Niederspannungsbatterie verwendbar ist.
Der Erfindungsgedanke liegt nun darin, die von einem solchen Gerät ausgestrahlten elek- trisehen Wellen für die Auffindung ertrunkener oder verschütteter Personen auszu- nützen.
Die Einrichtung gemäss der Erfindung zeichnet sich durch einen von der gefährdeten Person mitzutragenden und bei Gefahr einzuschaltenden Sender aus, der aus einem Hochfrequenzwellen ausstrahlenden automa tischen Unterbreeher mit Antenne besteht, während der von der Suehmannsehaft zu bedienende Hochfrequenzempfänger mit zwei wahlweise einsehaltbaren Antennen ausgerü- stet ist, von denen die eine ans einem auszieh baren Antennendraht besteht, die dazu bestimmt ist, vom Träger des Empfängers und mindestens einer Hilfsperson über das Unfallgebiet getragen zu werden, während die andere so ausgebildet ist, dass sie vom genannten Träger allein über das Unfallgebiet getragen werden kann.
In Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Senders dargestellt.
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung, wie mit einer derartigen Einrichtung gearbeitet wird.
Fig. 4 den Intensitätsverlauf (J) der elek- tromagnetisehen Welle in Abhängigkeit vom Abstand des Senders (d).
Gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel weist der Sender einen automatisehen Unterbrecher 1 (Wagnerscher Hammer, Summer, rotierender Unterbrecher) auf, dessen l,Iagnet- spule2 von einer Niederspannungsbatterie 3 von 1,5 bis etwa 4,5 Volt Spannung gespiesen wird. An diesem Unterbreeher 1 ist die Antenne 4 angekoppelt. Ein Schalter 5 dient zum Einschalten des Senders.
Nach dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 erregt der Unterbrecher 1 direkt oder über einen Kopplungskondensator 6 einen Schwingungskreis, bestehend aus einer Spule und einem Kondensator 8. An diesem Kreis ist direkt oder über einen Antennenkopplungskondensator 9 eine Verlängerungsspule 10 und die Antenne 11 angeschlossen. 5' ist wiederum der Schalter für den Batteriestromkreis und 2' die Magnetspule des Unterbre chers 1', während 3' die Trockenbatterie darstellt. Eine Taschenlampenbatterie genügt.
Bei beiden Ausführungsformen ist der Sender so klein, dass er vom Benützer in den Kleidertaschen mitgetragen werden kann.
Der verwendete Hochfrequenzempfänger, der mit dem Signalisator zusammen arbeitet, nird im Fall von Fig. 2 auf die Frequenz des Schwingungskreises 7, 8 eingestellt, während er im Fall der Fig. 1 auf eine durch Versuche zu ermittelnde, günstige Frequenz des breiten, von der Antenne 4 ausgestrahlten Frequenzbereiches abgestimmt ist. Der Empfänger besitzt einen ausziehbaren Antennendraht sowie eine Behelfsantenne, auf welche Antenne der Empfänger (nicht dargestellt) umschaltbar ist.
Die Suchaktion mit Hilfe der beschriebenen Einrichtung zur Auffindung einer vermissten, mit dem Unterbrechersender ausgerüsteten Person geht wie nachstehend beschrieben vor sich:
Die zu suchende Person befindet sich irgendwo im Lawinenfeld A, B, C, D gemäss Fig. 3. Ein wesentliches I-Iilfsmittel f*r das Suehverfahren bildet die im Empfänger angeordnete, auf grosse Länge ausziehbare Antenne 12. Die Suchmannschaft begibt sich mit dem Empfänger nach Punkt Ä. Die Antenne 12 wird daselbst ausgezogen, indem ein Hilfsmann mit dem freien Antennenende sich zu Punkt D begibt, so dass die in Breitenriehtlmg über das ganze Lawinenfeld frei verspannte Antenne 12 eine gerade Linie bildet.
Der Suchgerätträger E und der Hilfsmann III bewegen sieh nun gemäss Pfeilrichtimg quer zur Längserstreckung der Antenne vorwärts, zwisehen sich die freie Antenne 12 in bequemer Ilöhe tragend. Nun wird das im Empfänger hörbare Geräiiseh immer stärker, wenn sieh die Antenne dem Ort des Vermissten nähert.
Befindet sich die Antenne 12 genau über der Unfallstelle, so sinkt, wie Versuche ergeben haben, die Signalstärke plötzlich von einem Maximum auf ein Minimum und springt bei Überschreitung dieser Totpunktzone sofort wieder auf das Maximum. Schreiten die Suchenden gegen das Lawinenfeldende (B-C, dann nimmt die Lautstärke ganz allmählich ab. Praktisch überschreitet die Suchmannschaft die erreichte Totpunktzone nicht, sondern markiert sofort ihren Standort mit Signalfahnen oder dergleichen an den Punk- ten Z und X. Im Bereich der die Punkte Z, X verbindenden Schnittlinie 13 befindet sieh die verschüttete Person.
Der Suehgerätträger zieht die Antenne 12 bis auf etwa einen Meter ein und setzt sich sofort in Richtung X in Bewegung, also in einer Querrichtung, die im rechten Winkel zur ersten Bewegungsrieh- tung steht und diese übersehneidet. Erreicht der Suchgerätträger wiederum nach Über selireitung der Maximallautstärke die Totpunktzone auf der Linie 13, dann befindet er sich, auf wenige Dezimeter genau, über dem Signalisator S und damit über der genauen Stelle der verschütteten Person.
Wenn die Lawine sehr breit oder uneben ist, müssen für diesen beschriebenen Suehvorgang mit der gestreckten Antenne weitere Hilfspersonen zwischen E und llf eingesetzt werden. Sie bewegen sich parallel mit E und M, indem sie die Antenne 12 stützen und über Hindernisse hinwegheben.
Ist das Gelände mit der gestreckten Suchantenne 12 nicht begehbar, dann schaltet der Suchgerätträger auf die eingebaute Hilfsantenne um und schreitet von A aus in einer strichpunktiert angedeuteten Zickzacklinie 14 das Lawinenfeld ab. Sobald er in die Nähe des Signalisators S gelangt, hört er dessen Signal und kann alsdann rasch den Nullpunkt bzw. die genaue Lage von S ermitteln, indem er sich in Richtung der zunehmenden Lautstärke bewegt, bis zur Erreichung des toten Punktes.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Aufsuchen ertrunkener oder verschütteter, insbesondere lawinenverschütteter Personen mittels Sender und Hoeh- frequenzempfänger, dadurch gekennzeiehnet, dass der von der gefährdeten Person mitzutragende und bei Gefahr einzuschaltende Sender aus einem Hochfrequenzwellen ausstrahlenden automatischen Unterbrecher mit Antenne besteht, während der von der Suchmannschaft zu bedienende Hochfrequenzemp- finger mit zwei wallhveise einschaltbaren Antennen ausgerüstet ist, von denen die eine aus einem ausziehbaren Antennendraht besteht, die dazu bestimmt ist, vom Träger des Empfängers mit mindestens einer Hilfsperson über das Unfallgebiet getragen zu werden, während die andere so ausgebildet ist,dass sie vom genannten Träger allein über das Unfallgebiet getragen werden kann.UNTERANSPRUCH : Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender einen am elektrischen Untelbreeher angekoppelten Schwingungskreis besitzt, wobei der Unter brecher von einer Gleichstromquelle von 1,5 bis 4¸ Volt Spannung gespiesen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH268338T | 1947-07-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH268338A true CH268338A (de) | 1950-05-15 |
Family
ID=4476837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH268338D CH268338A (de) | 1947-07-26 | 1947-07-26 | Einrichtung zum Aufsuchen ertrunkener oder verschütteter, insbesondere lawinenverschütteter Personen mittels Sender und Hochfrequenzempfänger. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH268338A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1163933A3 (de) * | 2000-06-16 | 2003-05-07 | Thomas Grabowski | Lawinen-Verschütteten-Suchsystem |
-
1947
- 1947-07-26 CH CH268338D patent/CH268338A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1163933A3 (de) * | 2000-06-16 | 2003-05-07 | Thomas Grabowski | Lawinen-Verschütteten-Suchsystem |
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