CH645809A5 - Zum auffinden von lawinenopfern dienender, am koerper zu tragender antwortsender. - Google Patents

Zum auffinden von lawinenopfern dienender, am koerper zu tragender antwortsender. Download PDF

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CH645809A5
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Description

Die Erfindung betrifft einen zum Auffinden von Lawinenopfern dienenden, am Körper zu tragenden Antwortsender, der für das Zusammenwirken mit einem Suchsender bestimmt ist und einen Empfänger mit einem passiven nichtlinearen Element aufweist, das aus der vom Suchsender empfangenen Grundfrequenz durch Verzerrung eine höhere Harmonische erzeugt, und der ferner Metallteile enthält, die an das nichtlineare Element angeschlossen sind und als eine auf die verwendete Frequenz abgestimmte Empfangs- bzw. Sendeantenne wirken.
Ein System mit einem Antwortsender vom geschilderten Aufbau, das vor allem zum Schutz gegen Diebstahl in Geschäften bestimmt ist, ist in der CH-PS 514 142 beschrieben. Bei diesem System werden die zu schützenden Waren mit einem als Antwortsender dienenden passiven Schwingungskreis versehen, der ein nichtlineares Element, beispielsweise eine Diode umfasst. Ein hochfrequentes Überwachungssignal wird zu dem zu überwachenden Platz hin ausgesendet, und ein Empfanger ist auf eine höhere Harmonische des ausgesendeten Signals abgestimmt. Wenn der Antwortsender von der hochfrequenten Schwingung getroffen wird, sendet er infolge seiner nichtlinearen Eigenschaft die erwähnte höhere Harmonische der ausgesendeten Grundfrequenz zurück. Die Wahl der Frequenz des Senders ist abhängig von der Verwendung der Vorrichtung und liegt im erläuterten
Anwendungsfall in der Grössenordnung von 100 MHz und darüber.
Wenn das beschriebene System zur Auffindung von Lawinenopfern verwendet werden soll, soll man gemäss der zitierten CH-PS niedrigere Frequenzen verwenden, weil diese im Vergleich mit höheren Frequenzen weniger durch den Schnee gedämpft werden. Ein Nachteil des vorgeschlagenen Systems zum Auffinden von Lawinenopfern ist der, dass bei Verwendung niedrigerer Frequenzen in entsprechendem Grad grössere Sende- und Empfangsantennen verwendet werden müssen. Derartige Antennen sind sperrig und unhandlich. Wird die Antenne nicht vergrössert, so wird ihre Richtwirkung schlecht. Wenn das System bei den vorgeschlagenen niedrigeren Frequenzen arbeiten soll, muss auch das Antennensystem im Antwortsender in entsprechendem Mass vergrössert werden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die geschilderten Mängel des vorbekannten Systems zum Aufsuchen von Lawinenopfern zu beseitigen, und geht dabei von folgenden Überlegungen aus.
Die Sende- und Empfangsausrüstungen solcher Systeme sollen leicht zu betätigen sein und von einer Person getragen werden können. Die gleiche Person soll sowohl die Sendeais auch die Empfangsantennen tragen können. Dies spricht dafür, dass bedeutend höhere Frequenzen als die in der CH-PS vorgeschlagenen verwendet werden. Allzu hohe Frequenzen kann man anderseits nicht zulassen, weil der Schnee für diese zu stark dämpfend wirkt. In Abwägung zwischen diesen zwei entgegengesetzten Anforderungen wird im Rahmen der Erfindung eine Frequenz in der Grössenordnung von 1000 MHz gewählt.
In der Praxis zeigt sich nun, dass bei der genannten höheren Frequenz die Anbringung des Antwortsenders am menschlichen Körper kritisch ist, weil der menschliche Körper wie ein Reflektor für das einfallende Feld wirkt. Die auf den menschlichen Körper einfallenden Wellen und die vom menschlichen Körper reflektierten Wellen bilden stehende Wellen mit einem Knoten in der nächsten Umgebung der Hautoberfläche. Ein Antwortsender, der sich in einem solchen Knotenpunkt befindet, erzeugt kein elektrisches Feld, und ein Orten des Antwortsenders ist daher nicht möglich. Ein bekannter Antwortsender, bei dem die Antenne und Diode in einer Kunststoffkarte mit Dimensionen von etwa 70 x 50 x 1 mm vereinigt ist, ergab eine unbefriedigende Wiederausstrahlung, wenn er sich in der für die Liftkarte bestimmten Tasche am Ärmel einer Skijacke befand. Es hat sich gezeigt, dass beim Anbringen des Antwortsenders etwas ausserhalb der Hautoberfläche die vom Antwortsender zurückgestrahlte Energie steigt. Es gibt einen Abstand d vom Körper, bei dem die Zurückstrahlung von Energie vom Antwortsender maximal ist. Dieser Abstand ist u.a. abhängig von der verwendeten Frequenz. Durch Einführen eines Dielektrikums zwischen dem Antwortsender und dem menschlichen Körper kann der genannte Abstand d verkleinert werden.
An die zu dem Antwortsender gehörende Antenne werden grundsätzlich zwei Anforderungen gestellt, nämlich dass sie optimal empfindlich für den Empfang von Signalen auf der ausgesendeten Grundfrequenz sein soll und dass sie maximal empfindlich zur Wiederaussendung der höheren Harmonischen der empfangenen Grundfrequenz sein soll. In der US-PS 3 731 180 wird ein aus Anpasseinheiten aufgebautes System gezeigt, mit dessen Hilfe ein Antwortsender optimal für die beiden genannten Frequenzen ausgestaltet werden kann. Die Anpassungskreise sind kompliziert und können mechanisch leicht beschädigt werden, so dass sie sich nicht zur Verwendung beim Skilaufen eignen. Damit der erfin-dungsgemässe Antwortsender optimal arbeiten kann, d.h.
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den grösstmöglichen Teil der einfallenden Energie zurückstrahlt, soll die in dem Antwortsender eingebaute Antenne eine Länge haben, die im Hinblick auf das zwischen dem Antwortsender und dem menschlichen Körper befindliche Dielektrikum bemessen ist. Für Dielektrika, deren Dielektrizitätskonstante grösser ist als 1, wird die Antennenlänge auf diese Weise verkürzt (im Vergleich mit der Antennenlänge in der Luft).
Zusammenfassend ist ein erfmdungsgemässer Antwortsender der einleitend angegebenen Gattung somit dadurch gekennzeichnet, dass die dem menschlichen Körper zugewandte Seite des Antwortsenders einer dielektrischen Schicht gegenüber liegt oder von ihr bedeckt ist, deren Dicke im wesentlichen einerseits an eine Frequenz in der Grössenordnung von 1000 MHz und anderseits an die Dielektrizitätskonstante der Schicht angepasst ist, und dass ferner die Grösse der Antenne im wesentlichen dieser Dielektrizitätskonstante angepasst ist.
Die dielektrische Schicht kann ein Bekleidungsstück sein, an dem der Antwortsender befestigt ist. Ferner kann der Antwortsender in eine Kunststoffkarte eingefügt sein, die an der dielektrischen Schicht befestigt ist. Wird eine solche Ant-wortsenderkarte in der schon erwähnten Tasche für die Skiliftkarte untergebracht und liegt die verschüttete Person mit dem Arm unter dem Körper, d.h. mit dem Rücken nach oben, wird sowohl die den Antwortsender treffende Strahlenenergie, als auch die von dem Antwortsender gegebenenfalls ausgestrahlte Energie gedämpft. Es ist dann unmöglich, das Lawinenopfer aufzufinden. Wenn man den Antwortsender beispielsweise am Kopf oder einem der Füsse anbringt, vermeidet man die genannte ungünstige Abschirmung der Strahlenenergie.
Die günstigste Anbringungslage des Antwortsenders gemäss der vorliegenden Erfindung ist auf der Aussenseite eines Schuhs, beispielsweise eines Slalomstiefels aus Kunststoff. Man kombiniert dadurch die Vorteile, die darin liegen, dass a) der Antwortsender auf einem Abstand von dem Körper gehalten wird, b) eine dielektrische Schicht zwischen dem Antwortsender und dem Körper vorkommt und c) der Antwortsender auf einem Körperteil angebracht ist, der mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht unter dem Brustkorb zu liegen kommt. Dadurch, dass man einen Antwortsender auf jedem Schuh, beispielsweise jedem Skistiefel aus Kunststoff anbringt, erhöht man die Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Antwortsender nicht durch Strahlung reflektierende Körperteile abgeschirmt wird.
Verschiedene Ausführungsformen der Erfindung werden nachstehend im Anschluss an die beigefügten Zeichnungen beschrieben. In der Zeichnung ist
Fig. 1 eine Übersichtsdarstellung eines Systems zum Auffinden von mit dem erfindungsgemässen Antwortsender ausgerüsteten, in einer Lawine begrabenen Personen.
Fig. 2 zeigt ein Blockschema zur Anpassung des nichtli-nearen Elementes der Antwortsenderantenne im Hinblick auf optimale Empfindlichkeit beim Empfang der Grundfrequenz und optimalen Wirkungsgrad bei der Wiederaussendung des ersten Obertons der Grundfrequenz.
Fig. 3 ist eine Draufsicht von oben, ungefähr in natürlicher Grösse, der Antenne und des nichtlinearen Elementes des Antwortsenders, und
Fig. 4 ist eine perspektivische Darstellung des erfindungsgemässen Antwortsenders ungefähr in natürlicher Grösse.
Fig. 1 ist eine Übersichtsdarstellung eines Systems zum Auffinden einer in Schneemassen 1 einer Lawine begrabenen Person 2, die u.a. mit Skistiefeln aus Kunststoff bekleidet ist. Auf der Aussenseite des einen Skistiefels und in der Höhe des Fussknöchels oder unmittelbar darunter ist ein erfmdungsgemässer Antwortsender 3 befestigt. Der Antwortsender kann festgeklebt oder in anderer Weise befestigt sein.
Eine Person 4 such das Schneerutschgebiet ab und verfügt über einen Sender und einen Empfänger, die für bewegliche Verwendung bestimmt sind, d.h. Verwendung während des Transportes, und die beispielsweise in einem Rucksack auf dem Rücken getragen werden. Der Sender bzw. der Empfanger sind an eine Sende- bzw. Empfängerantenne angeschlossen, die vorzugsweise als Konstruktionseinheit ausgeführt ist. Der Sucher 4 sucht das Schneerutschgebiet gemäss einem bestimmten Suchmuster, beispielsweise bandweise ab, wobei er die Antenne schräg nach vorne und unten richtet. Der Senderist auf 915 MHz und der Empfänger auf 1830 MHz abgestimmt. Der Sender hat eine Ausgangsleistung von maximal 4 W und einen duty cycle (Intermittenz-faktor) von 50%. Die Durchschnittsleistung ist somit 2 W.
Das ausgesendete Signal ist mit einem Ton in dem hörbaren Bereich moduliert, in diesem Fall mit der Modulationsfrequenz 1750 Hz. Der Empfänger hat konventionellen Aufbau und eine Empfindlichkeit von — 116 dBm. Die Sendeantenne ist auf die Sendefrequenz abgestimmt und gehört der Helix-Type an. Auch die Empfängerantenne gehört zur He-lix-Type und ist auf die Empfängerfrequenz abgestimmt. Alternativ können die Antennen aus Yagi-Antennen bestehen, die auf die fraglichen Frequenzen abgestimmt, jedoch auf einem gemeinsamen Stamm montiert sind. Die Länge der Antennen beträgt etwa 50 cm.
Wenn der Antwortsender 3 von der ausgesendeten RF-Strahlung getroffen wird, wird er angeregt, und sendet RF-Energie auf der Empfangsfrequenz aus. Von der Empfängerantenne aufgefangene, zurückgestrahlte Energie wird in gewöhnlicher Weise in dem Empfanger entdeckt und meldet sich als ein Ton an, den die suchende Person 4, beispielsweise in Kopfhörern vernimmt. Dadurch dass die Antennen grosse Richtwirkung haben, kann die Lage des Antwortsenders 3 und damit des Lawinenopfers schnell eingepeilt werden. Zum Feinpeilen in kurzem Abstand von dem Lawinenopfer kann ein Dämpfsatz zwischen dem Empfanger und der Empfängerantenne zur Verbesserung der Richtwirkung eingeschaltet werden. Alternativ kann der Sendeeffekt gedämpft werden.
Die Sende- und Empfangsfrequenzen wurden im Hinblick auf die oben angestellten Erwägungen gewählt.
Bei dem erfindungsgemässen Antwortsender ist die Lage die, dass er einen Effekt von 915 MHz empfangen und einen Effekt von 1830 MHz so wirkungsvoll wie möglich aussenden soll. Die auf der Frequenz 1830 MHz ausgestrahlte Energie ist abhängig von zwei Faktoren, nämlich 1) der Stärke der Strahlung, die der Antwortsender auf 915 MHz aus dem umgebenden elektrischen Feld zu empfangen imstand ist; mit anderen Worten soll der Antwortsender da angebracht sein, wo das elektrische Feld am grössten ist; wie gross das elektrische Feld ist, wird wiederum durch die oben unter a), b) und c) angegebenen Faktoren bestimmt. Der Faktor b) bedeutet, dass beim Anbringen eines Dielektrikums [mit der Dielektrizitätskonstante (er)] zwischen dem Antwortsender und dem menschlichen Körper d bei der gleichen Feldstärke kleiner gewählt werden kann.
Der andere Faktor 2), der die Energie der auf 1830 MHz ausgesendeten Strahlung beeinflusst, ist der Wirkungsgrad, mit dem der empfangene Strahleneffekt auf 915 MHz in den ausgesendeten Strahleneffekt von 1830 MHz bei der aus der Antenne und dem nichtlinearen Element bestehenden Kombination umgewandelt werden kann. Dieser Wirkungsgrad kann maximal verbessert werden, wenn man die Impedanz des nichtlinearen Elementes, im vorliegenden Fall einer Diode, an die Impedanz der Antenne sowohl bei 915 MHz als auch 1830 MHz in der Weise anpasst, wie sie aus Fig. 2 her5
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vorgeht. Mit der in der Figur vorgeschlagenen Weise, die durch die oben genannte amerikanische Patentschrift vorbekannt ist, werden zwei verschiedene Antennen an die Diode impedanzangepasst, wodurch eine optimale Erzeugung von Obertönen erreicht wird.
Jede Anpassungsvorrichtung besteht beispielsweise aus einem doppelten, sogen, «stub», wobei jedoch die Massenherstellung kompliziert ist.
Überraschenderweise hat es sich gezeigt, dass eine solche Impedanzanpassungsvorrichtung völlig vermieden werden kann, wenn zwei Antennen 5 und 6 mit dem in Fig. 3 gezeigten Aussehen und in Verbindung miteinander durch die gebräuchliche Diode 7 auf einem Skistiefel aus Kunststoff angebracht sind, wenn sich der Fuss in dem Stiefel befindet. Durch Veränderung der Abstände L und B kann man den gleichen Wirkungsgrad bei der Erzeugung der Obertöne erzielen wie bei einem optimalen System gemäss dem Blockschema in Fig. 2. Befindet sich der Antwortsender dagegen in der freien Luft, ist es nicht möglich, die genannte Optimierung zu erzielen. Es zeigt sich somit, dass beim Anbringen des Antwortsenders auf einem Skistiefel mit einem darin befindlichen Fuss die Erzeugung von Obertönen optimal wird.
Der Antwortsender umfasst zwei Scheiben oder Blätter 5, 6, jedes in Form eines gleichschenkligen Dreiecks. Die Spitzen der Scheiben sind gegeneinander gerichtet und elektrisch durch die Diode 7 miteinander verbunden. Die Dicke der Scheiben kann variieren, ist jedoch vorzugsweise kleiner als etwa 1 mm. Das Material der Scheiben ist Kupfer, Messing oder ein anderer, geeigneter, elektrisch leitender Werkstoff. Die Diode 7 soll der Hochfrequenztype zugehören.
Fig. 4 zeigt den Antwortsender gemäss Fig. 3 eingebaut in eine Karte aus beispielsweise Kunststoff. Die Dicke der dreieckigen Scheiben der Antenne beträgt ungefähr 0,1 mm. Die Länge der Diode ist etwa 3 mm und ihr Durchmesser 5 etwa 1 mm. Der ganze Antwortsender hat daher das Aussehen einer dünnen und geschmeidigen Karte. Eine in Fig. 3 mit gestrichelten Linien gezeigte Leitung in Form einer Kupferschicht kann gegebenenfalls die Scheiben 5 und 6 verbinden zur Bildung eines sogen. DC-by-pass. Die eine Seite der io Karte ist in einer bevorzugten Ausführungsform mit einer Klebeschicht belegt. Die Klebeschicht kann mit einem Schutzpapier überdeckt sein. Ehe der Skiläufer sich auf die Tour begibt, klebt er die Karte auf der nach aussen gewandten Aussenseite des Skistiefels fest, vorzugsweise in einer 15 Lage kurz unterhalb des Knöchels. Zur Erhöhung der Sicherheit befestigt er eine gleichartige Karte auch auf dem anderen Skistiefel.
Versuchsergebnisse 20 Drei verschiedene Antwortsender wurden hergestellt. Zwei der Sender gehörten der in Fig. 3 gezeigten Type an, während der dritte zu der in Fig. 2 gezeigten Type gehörte. Jeder Antwortsender wurde vertikal auf eine vertikal rotierende Welle aufgesetzt. Die in Fig. 1 gezeigten Sende-, Emp-25 fänger- und Antenneneinheiten wurden verwandt. Von dem Antwortsender zurückgestrahlte Energie wurde gemessen und der höchste bzw. niedrigste Wert aufgezeichnet. Diese Werte, ausgedrückt in dB, wurden danach in die entsprechende Reichweite umgerechnet, die der fragliche Antwort-30 sender in Schnee mit Verwendung der gleichen Sende- und Empfangsausrüstung haben würde.
Tabelle 1
Beste Richtung
Schlechteste
Richtung
Reichweite
Reichweite
im Schnee im Schnee
Bei
spiel
Antwortsendertype dB
(m)
dB (m)
1
Stiefelangepasster
Antwortsender auf
einem Stiefel
0
15
-18 7,5
2
Stiefelangepasster
Antwortsender auf
einem Arm
-20
7,0
1
LO
O
4^
3
Luftangepasster
Antwortsender in
Luft*
-10
10,2
-10 10,2
4
Luftangepasster
Antwortsender auf
einem Stiefel
-10
10,2
-30 4,7
5
Luftangepasster
Antwortsender auf
einem Arm
-16
8,1
1
o
4^ ^4
6
Angepasste Diode
gemäss Fig. 2*
0
15
0 15
* rundstrahlend
Die Antwortsender gemäss den Beispielen 1-5 waren hergestellt durch Ätzen eines Kupferlaminats mit einer Dicke 65 von 0,01 mm. Die beiden dreieckigen Scheiben 5, 6 waren miteinander verbunden durch eine sogen. Schottky-barrier-diod der Type Hewlett-Packard 5082-2835. Der Antwortsender in den Beispielen 1 und 2 hatte eine Länge von L = 129 mm und eine Breite B = 35 mm. Die Antenne in dem Antwortsender gemäss den Beispielen 3-5 hatte L = 175 mm, B = 38 mm. Mit dem Ausdruck «stiefelangepasster Antwortsender» soll gesagt werden, dass die Antennenlänge
5
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L einem Dielektrikum aus Kunststoff angepasst ist, genauer gesagt einem gewöhnlichen Slalomskistiefel. Der Ausdruck «luftangepasster Antwortsender» soll ausdrücken, dass die Antennenlänge L der Verwendung in der Luft angepasst ist. Mit dem Ausdruck «angepasste Diode» soll ausgedrückt 5 werden, dass die Diode gemäss dem Beschreibungstext zu Fig. 2 bemessen ist.
Im Beispiel 1 wurde der Antwortsender unten auf der Aussenseite eines Skistiefels angebracht und der höchste bzw. niedrigste Wert der zurückgestrahlten Energie auf 10 1830 MHz wurde abgelesen. Der höchste Messwert wurde als Bezugsniveau (= 0 dB) verwandt, was in Lawinenschnee einer Reichweite von 15 m entspricht. Das niedrigste Messresultat war —18 dB, das einer Reichweite in Lawinenschnee von 7,5 m entspricht. Die Karte des Beispiels 1 wurde da- 15 nach auf dem Arm einer Versuchsperson angebracht und die besten bzw. schlechtesten Reichweiten entsprachen 7,0 bzw. 4,7 m in Lawinenschnee. Der Antwortsender gemäss Beispiel 3 rotierte frei und, wie erwartet, war die Stärke der Rückstrahlung gleich gross in allen Richtungen. Versuche wurden 20 ausgeführt mit Veränderungen von L und B, aber im besten Fall war die Stärke der zurückgestrahlten Energie 10 dB niedriger als die optimale gemäss Beispiel 1.
Die zur Verwendung in Luft bemessene Antenne gemäss Beispiel 3 wurde im Beispiel 4 auf einem Stiefel der gleichen 25
Art wie im Beispiel 1 angebracht und im Beispiel 5 auf dem gleichen Arm, der im Beispiel 2 verwendet wurde. Die Versuchsergebnisse zeigen, dass ein an die Luft angepasster Antwortsender auf einem Stiefel bzw. dem Arm wenigstens 10-16 dB schlechter ist als der optimale Antwortsender gemäss Beispiel 1. Beispiel 2 zeigt auch, dass ein stiefelangepasster Antwortsender, wenn er auf dem Arm getragen wird, wenigstens 20 dB schlechter ist als der optimale stiefelange-passte Antwortsender gemäss Beispiel 1, wenn er gerade auf dem Stiefel getragen wird.
Das Beispiel 6 zeigt, dass ein Antwortsender mit der Ausführungsform gemäss Fig. 2, der frei in der Luft rotiert, eine Reichweite hat, die der grössten Reichweite des Antwortsenders im Beispiel 1 entspricht.
Aus der Tabelle 1 geht hervor, dass sowohl in der besten Richtung als auch in der schlechtesten Richtung der stiefel-angepasste Antwortsender, angebracht auf einem Stiefel, die beste Wirkung hat.
Sechs Stiefel mit aufgeklebter Karte gemäss der Fig. 4 wurden in einem Bereich von 100 x 100 m ausgelegt. Die Stiefel wurden auf verschiedene Schneetiefen verteilt. Eine mit den oben beschriebenen Sende-, Empfanger- und Antenneneinheiten ausgerüstete Suchperson durchsuchte den Bereich in 20 Minuten. Alle Stiefel wurden aufgefunden.
s
1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

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1. Zum Auffinden von Lawinenopfern (2) dienender, am Körper zu tragender Antwortsender (3), der für das Zusammenwirken mit einem Suchsender bestimmt ist und einen Empfänger (5, 6,7) mit einem passiven nichtlinearen Element (7) aufweist, das aus der vom Suchsender empfangenen Grundfrequenz durch Verzerrung eine höhere Harmonische erzeugt, und der ferner Metallteile (5, 6) enthält, die an das nichtlineare Element angeschlossen sind und als eine auf die verwendete Frequenz abgestimmte Empfangs- bzw. Sendeantenne wirken, dadurch gekennzeichnet, dass die Seite des Antwortsenders (3), welche dem menschlichen Körper zugewandt getragen wird, einer dielektrischen Schicht gegenüber liegt oder von ihr bedeckt ist, deren Dicke im wesentlichen einerseits an eine Frequenz in der Grössenordnung von 1000 MHz und anderseits an die Dielektrizitätskonstante der Schicht angepasst ist, und dass ferner die Grösse der Antenne im wesentlichen dieser Dielektrizitätskonstante angepasst ist.
2. Antwortsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dielektrische Schicht als Bekleidungsstück ausgebildet ist und zur Befestigung des Antwortsenders dient.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Antwortsender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dielektrische Schicht als Teil eines Schuhs, beispielsweise eines Slalomstiefels, ausgebildet ist.
4. Antwortsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antwortsender (3) als Kunststoffkarte (Fig. 4) ausgebildet ist und an der dielektrischen Schicht befestigt werden kann.
5. Antwortsender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dielektrische Schicht als Kunststoff-Seitenstück eines Slalomstiefels ausgebildet ist.
6. Antwortsender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Metaljteile zwei dreieckförmige Scheiben (5,6) umfassen, deren Spitzen mittels einer Diode (7) miteinander verbunden sind.
CH301180A 1979-04-20 1980-04-18 Zum auffinden von lawinenopfern dienender, am koerper zu tragender antwortsender. CH645809A5 (de)

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