CH268512A - Verfahren zum Färben von Pelzen. - Google Patents

Verfahren zum Färben von Pelzen.

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CH268512A
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Ciba Geigy
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/02Material containing basic nitrogen
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    • D06P3/30Material containing basic nitrogen containing amide groups furs feathers, dead hair, furskins, pelts

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Description


  Verfahren zum Färben von Pelzen.    Tierische Fasern, wie Wolle, Haare und  dergleichen, werden normalerweise in wässe  rigen, sauren Färbebädern bei Kochtempera  tur gefärbt. Es gibt; jedoch Fälle, wo diese  Behandlungsweise aus irgendeinem Grunde  nicht anwendbar ist. So verhindert z. B. beim  Färben von tierischen Fellen und Pelzen die  Empfindlichkeit des     Hautanteils    gegen hohe       Temperaturen    die Anwendung des normalen  Färbeverfahrens. In solchen und ähnlichen  Fällen nimmt     plan        erfahrungsgemäss    selbst       ;;rosse    Nachteile, wie z.

   B. ein grosses Ausmass  an von Hand durchzuführender Arbeit und/  oder komplizierte Einrichtungen, in Kauf, um  trotzdem zum Ziele     zti    gelangen.  



  Es wurde nun gefunden, dass man Pelze  in vorteilhafter Weise färben kann, wenn man  in Färbebädern arbeitet, die einen erheb  lichen Anteil an neutralen     aliphatischen,    mit  Wasser mischbaren Lösungsmitteln aufweisen.  



  Als neutrale     aliphatische    Lösungsmittel,  die mit Wasser mischbar sind, kommen vor  zugsweise     niedrigmolekulare    Alkohole, insbe  sondere     Äthylalkohol,    mehrwertige Alkohole,  insbesondere Glykol,     niedrigmolekulare        Ke-          tone    wie Aceton,     niedrigmolekulare        alipha-          tische    Ester wie     Essigsäureätliylester    sowie       Mischungen    dieser Lösungsmittel in Betracht.  



  Als Farbstoffe können für das vorliegende  Verfahren solche verwendet werden, die min  destens in einer der im. Färbebad vorhan  denen     Lösungsmittelkomponenten    löslich sind,  das heisst im organischen Lösungsmittel oder  in Wasser. Die Farbstoffe können somit einer    beliebigen Gruppe angehören, z. B.     Azofarb-          stoffe,        Triarylinethanfarbstoffe    oder     Anthra-          ehinonfarbstoffe    sein; sie können infolge der  Anwesenheit saurer Gruppen beispielsweise in  Wasser löslich sein, wie dies bei den gewöhn  lichen Säurefarbstoffen der Fall ist, und in  dieser Gruppe geben gewisse     neutralziehende     Säurefarbstoffe vorteilhafte Resultate.

   Beson  ders hervorzuheben sind die guten Resultate,  die man mit der grossen Zahl von Farbstoffen  erhält, die keine ausgesprochen sauren Grup  pen, z. B. keine     Sulfonsäure-    oder     Carboxyl-          gruppe,    aufweisen und daher in Wasser nur  sehr wenig löslich sind. In vielen Fällen er  hält man besonders vorteilhafte Ergebnisse  bei Verwendung komplexer Metallverbindun  gen von     Azofarbstoffen,    insbesondere     Mono-          azofarbstoffen,    die in beiden     o-Stellungen    zur       Azogruppe    je eine die     Komplexbildung    för  dernde Gruppe enthalten.

   Eine grosse Zahl  solcher Farbstoffe ist bekannt und bisher zum  Färben von Nitrozellulose- und     Acetylzellu-          loselacken        besonders    empfohlen worden.  



  Als Beispiele solcher für das vorliegende  Verfahren verwendbarer Farbstoffe sind zu  nennen:  der Farbstoff aus     diazotiertem    Anilin und  1-     (2'-Chlor-5'-sulfo)        -phenyl    - 3 -     methyl    -5-     pyr-          azolon,    die komplexe Chromverbindung (1:1)  des Farbstoffes aus     1-Diazo-2-oxynaphthalin-          4-sulfonsäure    und     1-Phenyl-3-inethyl-pyrazo-          lon,    der unter dem Namen     Wollechtblau    BL  in Schultz,     Farbstofftabellen,    7.

   Auflage,       Nr.974,    genannte Farbstoff, die komplexen      Chrom- bzw.     Kobaltverbindungen    der Farb  stoffe aus     diazotiertem    5     -Nitro    - 2 -     amino-          1-oxybenzol        und        2-Oxynaphthalin    bzw. 5,8  Dichlor-l-oxynaphthalin, die komplexen Man  gan- und     Kobaltverbindungen    der Farb  stoffe aus     -diazotiertem    4 -Chlor - 2 -     amino-          1-oxybenzol    bzw.

   4 -     Nitro    - 2 -     amino    -1-     oxy-          benzol    und     1,3-Dioxybenzol,    die Farbstoffe aus       diazotiertem    Anilin bzw.

       diazotiertem        2-Nitro-          4-methyl-l-aminobenzol    und     3-2Zethylpyrazo-          lon        bzw.    1-     (2'-Chlor)    -     phenyl    - 3 -     methylpyr-          azolon,    die komplexen     Kobaltverbindungen     der Farbstoffe aus     diazotiertem        4-Nitro-2-          amino-l-oxybenzol    und     Acetessigsäureanilid     bzw.

       1-Phenyl-3-methylpyrazolon,    die kom  plexen     Chrom-Aluminiumverbindungen    des  Farbstoffes aus     diazotiertem        5-Nitro-2-amino-          1-oxybenzol    und     1-Phenyl-3-methylpyrazolon,     die komplexe Chromverbindung des Farbstof  fes aus     diazotiertem        5-Nitro-2-amino-l-oxyben-          zol    und     2-Aminonaphthalin    sowie die Molekül  verbindung von     Rhodamin    B extra (Schultz,       Farbstofftabellen,    7.

   Auflage,     Nr.864)    und  der     Kobaltverbindung    des Farbstoffes aus       diazotiertem        4-Nitro-2-amino-l-oxybenzol    und       1-Phenyl-3-methylpyrazolon.     



  Der Färbevorgang kann beispielsweise so  durchgeführt werden, dass man mit dem zu  färbenden Material in ein Färbebad eingeht,  das aus Wasser und dem zu verwendenden or  ganischen Lösungsmittel, beispielsweise Alko  hol besteht und, die gewünschte Menge Farb  stoff enthält. Das Mischungsverhältnis der  beiden Komponenten kann in relativ weiten  Grenzen schwanken. Es soll jedoch-stets etwa       10        %,        zweckmässig        aber        20        %        an        mit        Wasser          unbeschränkt    mischbaren organischen Lösungs  mitteln im Minimum vorhanden sein.

   Wert  volle Ergebnisse erhält man mit Mengenver  hältnissen von 4:6 bis 6:4     zwischen    Wasser  und     Alkohol.    Hierbei ist natürlich die Lös  lichkeit der     verwendeten    Farbstoffe im anzu  wendenden Gemisch in Betracht zu ziehen,  derart, dass Farbstoffe nur aus solchen Ge  mischen gefärbt werden, die noch eine genü  gende Lösekraft für den betreffenden Farb  stoff aufweisen. Ähnliche oder dieselben Mi  schungsverhältnisse können bei andern mit    Wasser unbeschränkt mischbaren Lösungsmit  teln,     z.-B.    bei Aceton, angewendet werden.

   Im  Falle von Lösungsmitteln, die mit Wasser  nicht unbeschränkt mischbar sind, muss insbe  sondere darauf geachtet werden, dass die  Grenzen der gegenseitigen     Mischbarkeit    nicht  überschritten werden, so dass beispielsweise  Ester oft in merklich geringeren Mengen,       z.        B.        ab        10        %        der        Flotte,        anzuwenden        sind     und trotzdem noch     vorteilhafte    Resultate er  geben können.

   Dasselbe gilt, auch für mehr  wertige     Alkohole    trotz ihrer im allgemeinen  guten     Mischbarkeit    in Wasser.  



  Oft ist es zweckmässig, das ins Auge ge  fasste Mischungsverhältnis zwischen Wasser  und organischen Lösungsmitteln erst gegen  Ende des Färbevorganges herbeizuführen, in  dem man einen Teil, beispielsweise ein Drittel  bis zwei Drittel des Wasserzusatzes erst wäh  rend des Färbens macht, wobei aber ebenfalls  darauf zu sehen ist, dass die Löslichkeit der  verwendeten Farbstoffe im jeweils vorliegen  den Gemisch noch ausreicht. Man kann auch       umgekehrt    den Farbstoff der Färbeflotte     por-          tionenweise    während des Färbens zusetzen.  Dies ist z. B. zweckmässig, wenn Farbstoffe  verwendet werden, die in Wasser nur eine sehr  geringe Löslichkeit besitzen und in organi  schem Lösungsmittel gelöst der Färbeflotte  zugesetzt werden.  



  Die Färbung kann bei verhältnismässig  niedrigen Temperaturen, beispielsweise etwa  zwischen 20 und 80"C, durchgeführt werden.  Von besonderem Vorteil ist die Möglichkeit,  bei solchen Temperaturen zu färben, die den  Hautanteil von Pelzen und Fellen nicht schä  digen, beispielsweise bei etwa 40 bis 60  C.  Beim Färben ist natürlich auch auf die     Flüelj-          tigkeit    bzw. den Siedepunkt des verwendeten  organischen Lösungsmittels zu achten.  



  In vielen Fällen ist es vorteilhaft, im  Färbebad schon zu Beginn des Färbens eine  gewisse Menge einer Säure, zweckmässig einer  flüchtigen Säure, wie Salzsäure, Essigsäure  oder insbesondere Ameisensäure, zuzusetzen.  Der Zusatz kann beispielsweise 5 g pro Liter  Färbeflotte betragen.           ilberrasehenderweise    zeigt es sieh,     dass    das  vorliegende Verfahren keineswegs nur zu  einer oberflächlichen     Anfärbung    des Materials  führt. Es ist im Gegenteil ein wesentlicher  Vorteil dieses Verfahrens, dass häufig sehr  gleichmässige Färbungen von     gatten    Durch  färbeeigenschaften erzielt werden können.

   Ein  weiterer Vorteil ist der Umstand, dass der       Ilaaranteil    bei Pelzen meist merklich stärker  angefärbt ist als die Haut und dass     gegenüber     Verfahren, die mit. rein wässerigen Behand  lungsbädern arbeiten, in vielen Fällen eine  geringere Verfilzung der Fasern eintritt.  Durch Zusatz von     kapillaraktiven    Mitteln, die       anion-    oder     kationaktiv    sein können, z.

   B. von       N-benzyl-ft-heptadecyl-benzimidazoldisulfon-          sauren    Salzen oder     quaternierten        Monoacylie-          rungsprodukten    von Fettsäuren mit Äthylen  diamin, kann in gewissen Fällen dem Ein  schrumpfen des Felles entgegengewirkt wer  den.  



  Natürlich kann durch eine geeignete       Vorbehandlung    der Felle, z. B. Einnetzen der  selben im     Lösungsmittelgemisch,    das nachher  als Färbeflotte dient, in vielen Fällen das  Durchfärben noch verbessert werden.  



  Nach dem Färben kann durch eine geeig  nete Waschbehandlung, beispielsweise mit  einem     Dispergiermittel,    z. B. mit     N-benzyl-@t-          lieptadecyl,.        benzimidazolsulfonsauren    Salzen,  die Reibechtheit der erzielten Färbungen noch  weiter verbessert werden.  



  Das vorliegende Verfahren eignet sich  insbesondere auch     zttni    Färben von     Sehaffel-          len,    die durch geeignete Massnahmen mecha  nischer und chemischer Natur, z. B. durch       Quellbehandlungen,    eventuell durch Behand  lung mit Formaldehyd oder mit Kunstharzen  bzw. deren     Vorkondensaten,    pelzähnlich ver  edelt sind. Derartig veredelte Felle sind un  ter verschiedenen Bezeichnungen, wie     Hudson          seal,        Beaver        lamb,,        Mouton        dore    u. a.     m.,    be  kannt.

   Verfahren zur Herstellung veredelter  Felle sind u. a. in den     französischen    Patent  > Schriften Nr. 759162, 808707, 827131 und  840277 beschrieben.  



  Die nachfolgenden Beispiele erläutern die  vorliegende Erfindung. Dabei bedeuten die    Teile     CTewiehtsteile,    die Prozente     Gewiehtspro-          zente    und die     Temperaturen    sind     in        Celsius-          graden    angegeben.  



       Beispiel   <I>1:</I>  20 Teile     eines        Schaffelles,    das     durch    eine       Kombinationsgerbung    von Alaun mit Chrom  verbindungen,     synthetischen        Crerbstoffen    und  dergleichen zugerichtet. ist, werden ohne be  sondere     Vorbehandlttnf.;

      in einem Bad     gefärbt,     das aus 500 Teilen Wasser, 500 Teilen Alko  hol, 0,25 Teilen der komplexen     Kobaltverbin-          dung    des Farbstoffes aus     diazotiertem    4  Nitro - 2 -     amino    -1-     oxy    Benzol und     1-Pheny        l-3-          inethylpyrazolon    sowie 5 Teilen     85prozentiger          Ameisensäure    besteht. Man geht bei 30  C ein,  steigert die Temperatur in einer halben  Stunde auf 50 bis 55  C und färbt bei dieser  Temperatur noch eine weitere halbe Stunde.

    Hierauf wird das Fell in Wasser gut gespült,  hierauf     abgepresst    oder geschleudert, gefettet  und getrocknet. Das Fell ist. lebhaft orange  gefärbt. Die Färbung ist reibecht     und    die  Haut ist. wenig angefärbt.         Beispiel   <I>2:</I>  25 Teile     --esehorenes,        durch        Kunstliarz-          behandlung    pelzähnlich veredeltes Lammfell  wird in einem Bade von folgender Zusammen  setzung gefärbt  600 Teile Wasser, 400 Teile     Aeeton,    0,2  Teile der 1:

  1 Chromverbindung des Farb  stoffes aus     1-Diazo-2-oxynaphthalin-4-sulfon-          sä.ure    und     1-Phenyl-3-methylpyrazolon,    5 Teile       Ameisensäure    von 85     %.    Man arbeitet im wei  teren wie in Beispiel 1 beschrieben und erhält  ein lebhaft rosa gefärbtes Fell. Die     Färbun    -  ist reibecht und gleichmässig.  



  <I>Beispiel 3:</I>  Mit 20 Teilen durch eine     Kombinat.ions-          gerbung        zugeriehtetein.    Schaffell geht man bei       30     C in eine Flotte von folgender Zusammen  setzung ein  0,3 Teile des Farbstoffes     aus        diazotiertein          1-Amirio-2-nitro-4-nietliy        lbenzol    und     3-1vIetliv        1-          pyrazolon,    0,

  06 Teile des     Clirom-Aluminiuni-          Komplexes    des Farbstoffes aus     diazotiertein          5-Nitro-2-amino-l-oxybenzol    und     1-Phenyl-3-          methylpy        razolon,    0,04 Teile der komplexen      Chromverbindung des Farbstoffes aus     diazo-          tiertem        5-Nitro-2-amino-l-oxybenzol    und     2-          Oxynaphthalin,    500 Teile Alkohol, 170 Teile       Wasser,

      2     Teile        Ameisensäure        von        85%,        0,5     Teile     Natriiunsalz    der     N-Benzyl-bc-heptadecyl-          benzimidazoldisulfonsäure.    Man erwärmt das  Bad auf 50 bis 550 C, gibt weitere 170 Teile  Wasser zu, färbt bei der angegebenen Tem  peratur eine Viertelstunde, gibt     hierauf    180  Teile Wasser     zti    und färbt schliesslich noch  eine halbe Stunde bei derselben Temperatur.

    Man erhält     eine    gleichmässige rotbraune Fär  bung mit     gL,iter    Durchdringung des Felles und  schwacher     Anfärbimg    der Haut.  



       Beispiel   <I>4:</I>  100 Teile geschorenes und     lustriertes     Lammfell werden 30 Minuten bei 451 C in  einer Flotte vorbehandelt, die 2400 Teile Al  kohol     und   <B>1600</B> Teile Wasser enthält und der  8     Teile        Ameisensäure        von        85        %        zugesetzt        wur-          den.     



  Die     Farbstofflösung    wird wie folgt be  reitet: 3 Teile der komplexen     Kobaltverbin-          dung    des Farbstoffes aus     diazotiertem        4-Nitro-          2-amino-l-oxybenzol    und     1-Phenyl-4-methyl-          pyr        azolon,    2 Teile des Farbstoffes aus     diazo-          tiertem.1-Aminobenzol    und 1-     (2'-Chlorphenyl)        -          3-inethylpy-razolon,    1,

  2 Teile des     Chrom-A111-          minium-Komplexes    des Farbstoffes aus     diazo-          tiertem    5 -     Nitro    - 2 -     amino-l-oxybenzol    und 1  Phenyl-3-methylpyrazolon, 0,8 Teile des Chrom  komplexes des Farbstoffes aus     diazotiertem          5-Nitro-2-amino-l-oxybenzol    und     2-O.xynaph-          thalin    werden durch Erwärmen in möglichst  wenig Alkohol gelöst.  



  Zum Färben, das bei 45 bis 50  C durchge  führt wird, wird die     alkoholische        Farbstoff-          lösuuig    dem     Vorbehandlungsbad        in    drei Por  tionen im Abstand von je etwa 30 Minuten  zugesetzt. Nach dem letzten Zusatz     wird    noch  30 bis 45 Minuten     weitergefärbt.    Ein voll  ständiges Ausziehen der Färbeflotte tritt meist  nicht ein.  



  Das gefärbte Fell wird durch Abtropfen  lassen und Abpressen von überschüssiger Flotte  befreit und     in    einem zweiten Bad, das auf  1000 Teile Wasser 1 Teil N-Benzyl-,,-hepta-         dee@-lbenziniidazol-disulfonsaures    Natrium ent  hält, bei 400 C gewaschen.   Es resultiert eine egale tiefe Braunfär  bung von sehr guter     Durchfärbung,    Reibecht  heit und Lichtechtheit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Färben von Pelzen, da durch gekennzeichnet, dass man in Färbe bädern arbeitet, die einen erheblichen Anteil an neutralen aliphatischen, mit Wasser misch baren Lösungsmitteln aufweisen. UNTERANSPRÜCI-IE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man als Pelze pelz ähnlich veredelte Felle verwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch die Verwendung von nied- rigmolekularen Alkoholen als mit Wasser mischbaren Lösungsmitteln. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch die Verwendung von nied- rigmolekularen Ketonen als mit Wasser misch baren Lösungsmitteln. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch die Verwendung von Färbetemperaturen unter 700 C. 5.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch die Verwendung eines Mischungsverhältnisses zwischen Wasser und organischem Lösungsmittel von mindestens 20 % organischem Lösungsmittel zu höchstens 80 % Wasser. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch die Verwendung von Säurefarbstoffen. 7. Verfahren gemäss Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch die Verwendung von Farbstoffen, die von sauren Gruppen frei sind. B.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch die Verwendung von komplexen Metallverbindungen solcher Mono- azofarbstoffe, die in jeder zur Azogruppe be nachbarten Stellung eine die Komplexbildung fördernde Gruppe enthalten. PATENTANSPRUCH 1I: Das nach Patentanspruch I gefärbte Ma terial.
CH268512D 1948-03-11 1948-03-11 Verfahren zum Färben von Pelzen. CH268512A (de)

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