CH268956A - Elektrisches Starkstromkabel und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Elektrisches Starkstromkabel und Verfahren zu dessen Herstellung.

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CH268956A
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    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
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    • H01B13/06Insulating conductors or cables
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
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Description


  Elektrisches Starkstromkabel und     Verfahren    zu dessen Herstellung.    Die     Erfindung    betrifft ein elektrisches  Starkstromkabel und ein Verfahren zu dessen  Herstellung.  



  Die übliche Methode der     Aufbringung     von aus Isoliermaterial, z. B. Papier, beste  henden Umhüllungen auf die Leiter elektri  scher Kabel besteht darin, dass     streifenförmi-          ges    Isoliermaterial nach einer Schrauben  linie verlaufend auf der Leiter so aufge  wickelt wird, dass sich die Streifenränder  überlappen. Zu diesem Zwecke sind in der  Wickelmaschine mehrere Tragrollen ange  ordnet, von denen jede eine Isoliermaterial  rolle trägt. Die Tragrollen werden, während  der Leiter durch die Maschine gezogen wird,  um den Leiter herumgeführt, derart, dass  jeder     Isoliermaterialstreifen    den Leiter nach  einer Schraubenlinie verlaufend umwickelt  und derart, dass sich die Ränder benachbarter  Streifen überlappen.

   Um eine gleichmässige,  von Hohlräumen freie     Bewicklung        zu    er  halten, müssen die Streifen schmal sein, in  welchem Falle aber die Geschwindigkeit - des  Wickelvorganges durch die     Geschwindigkeit,     mit der die Tragrollen um den Leiter herum  geführt werden und das zulässige Ausmass  der sich besonders bei kleinen Leiterquer  schnitten ergebenden     Ausbiegung    des Leiters  an der     Umwicklungsstelle    begrenzt ist.

   Die  Erfindung     bezweckt    nun die Schaffung  einer isolierenden Leiterumhüllung, die sich  besonders für kleinere Leiterquerschnitte und  mittlere Betriebsspannungen     eignet.       Das     erfindungsgemässe    elektrische Stark  stromkabel ist dadurch gekennzeichnet, dass  es eine aus Lagen von Streifen aus Isolier  material aufgebaute isolierende Leiterum  hüllung aufweist, in der die Streifen so an  geordnet und in der Breite so bemessen sind,  dass sich benachbarte Streifenränder einer  Lage nicht überlappen und die zwischen zwei  einander zugekehrten Streifenrändern einer  Lage     vorhandenen    Zwischenräume durch  einen Streifen einer benachbarten Lage über  deckt sind.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur  Herstellung dieses Kabels ist dadurch gekenn  zeichnet, dass Streifen aus Isoliermaterial in  solcher Weise zu einer isolierenden, aus Lagen  von Streifen bestehenden     Leiterumhüllung     aufgebaut werden, dass sich benachbarte  Streifenränder einer Lage nicht überlappen  können und die zwischen zwei einander zu  gekehrten Streifenrändern einer aufgebrach  ten Lage vorhandenen Zwischenräume durch  einen Streifen der unmittelbar     nachher    auf  gebrachten Lage überdeckt werden.  



  Es ist     allgemein    üblich,     Starkstromkabel     mit mehreren, voneinander isolierten und  miteinander verdrillten Leitern     zu    bauen.  Die Leiter werden gewöhnlich in     bezug    auf  ihre gegenseitige Lage im fertigen Kabel so  vorgeformt, dass ein möglichst kleiner kreis=  runder Kabelquerschnitt erhalten wird.

   Es ist       bekannt,    dass bei der Herstellung     eines    Vier  leiterkabels in der     übliehen    Weise jeder      der vier Leiter     getrennt    durch eine     Papier-          umwicklungsmaschine    gehen muss,     und    dann       in    einem fünften Arbeitsgang durch eine  Maschine geführt wird, die die Leiter zusam  menlegt und Mittel anbringt, durch die die  isolierten Leiter zusammengehalten werden.

    Um die Anzahl der Arbeitsgänge zu verrin  gern, ist bereits vorgeschlagen worden, bei  der     Herstellung        eines        elektrischen    Mehr  leiterkabels ein sich über die ganze Länge des  Kabels erstreckendes, Längsrippen aufwei  sendes Isolierglied zu verwenden und dabei  die Leiter zwischen diese Rippen zu verlegen,  und dann die über die Leiter vorragenden  Teile der Rippen um die Leiter zu wickeln,  so dass sie einen Teil der     Aussenisolation    des       Kabels    bilden.

   Das Verfahren nach der vor  liegenden Erfindung lässt sich nun auch     in.     einem solchen Falle     vorteilhaft    anwenden, in  dem die für das     Aufbringen    der isolierenden       Umhüllung    auf die Leiter des Mehrleiter  kabels erforderlichen Matrizen     -Lind    Streifen  rollen an den die     einzelnen    Leiter tragenden  Armen der Kabelmaschine montiert werden  können, so dass die beiden Arbeitsgänge,

    nämlich das Aufbringen der isolierenden       Umhüllmlgen    auf die einzelnen Leiter     und     das     Umwickeln    der so umhüllten Leiter mit  dem vorragenden Teil der Längsrippen des       genannten    Isoliergliedes in der gleichen Ma  schine     und    gleichzeitig durchgeführt werden       können.     



  Die Streifenkönnen genau in der Kabel  längsrichtung oder,     falls    dies zur Erhöhung  der     Biegsamkeit    des Kabels     erwünscht    ist,  nach einer Schraubenlinie verlaufend     mit     grosser     Drallänge,    beispielsweise 15 bis 60 cm  öder mehr aufgebracht werden, in welchem  Falle allerdings die Papierrollen in bezug  auf den Leiterquerschnitt nicht mehr still  stehen können, sondern um den Leiter     herum-          bewegt    werden müssen, wobei jedoch infolge  der grossen     Drallänge    die Geschwindigkeit,

    mit der die Rollen um den Leiter herumge  führt werden gegenüber der Längsgeschwin  digkeit des Leiters noch sehr viel geringer  ist als bei der normalen Umwicklung mit  ihrer kleinen     Drallänge,    so dass dennoch eine    beträchtliche     Verkürzung    der Herstellungs  zeit erzielt     wird.     



  Die Erfindung     wird    nachstehend an Hand  von     Ausführiuigsbeispielen,    die durch die  Zeichnung     veranschaulicht    sind, beschrieben:  In der Zeichnung     zeigt          Fig.    1 in     auseinandergezogener    Darstel  lung einen Leiter eines erfindungsgemässen  Kabels mit zwei     auf    den Leiter aufzubrin  genden Isolationsstreifen aus Papier, welche  die innerste und die zweitinnerste Lage der  Leiterumhüllung zu bilden haben,       Fig.    2 in schematischer     Darstelliuig        eine     Einrichtung zum Auftragen der Isolations  streifen auf einen Leiter,

         Fig.    3 verschiedene Formen     eines    die  isolierende     Leiterumhüllung    umgebenden  Aussenleiters eines konzentrischen Kabels,       Fig.    4 einen     Querschnitt    durch ein erfin  dungsgemässes konzentrisches Kabel.     e     In den     Fig.    1, 2 und 4 besteht der Leiter  1, welcher der Mittelleiter eines     konzentri-          sehen    Starkstromkabels sein soll, aus einem  Kupferdraht oder einer Kupferlitze von ver  hältnismässig     kleinem    Querschnitt.

   Die Iso  lierstreifen 2, 2' usw., die normalerweise aus  Papier bestehen, aber auch aus irgendeinem  andern in Bandform anwendbaren Isolier  material bestehen     können,    werden     mittels     einer     Einrichtung    von der in     Fig.    2     gezeigten     Art in Lagen auf den Leiter aufgebracht.

    Der Mittelleiter 1, der in der     Fig.    2 bereits       mit    einigen in gleicher Weise aufgebrachten       Streifenlagen    versehen in -die gezeigte     Ein-          richttuig    einläuft, wird in der     Pfeilrichtung     durch diese     hindurchbewegt    und dabei mit  zwei weiteren Streifenlagen versehen, die aus       zwei    Streifen 3 aus Isoliermaterial     gebildet     werden, welche Streifen Streifenrollen 4 ent  nommen werden.

   Je nachdem die Streifen  genau in der     Kabellängsrichtung    oder mit  einem leichten Drall aufzubringen sind, müs  sen diese Rollen in bezug auf den Leiter  querschnitt feststehen oder um den Leiter  herumgeführt' werden. In beiden Fällen  kann, im     Gegensatz    zu Leitern, bei denen die  Streifen     mit    starkem Drall aufgebracht wer  den, eine verhältnismässig hohe Arbeitsge-           schwindigkeit    gewählt werden. Die Streifen 3  laufen von den Rollen 4 über Führungsrollen  5 nach den Matrizen 6, in welchen sie um  den Leiter 1 gehüllt werden,     wie    es in den       Fig.    1 und 4 gezeigt ist.  



  Nachdem die erforderliche Anzahl Strei  fenlagen aufgebracht worden ist, kann in  gleicher Weise wie beim Aufbringen der Iso  lierstreifen ein äusserer Leiter 7 aus weichem  Kupferband aufgebracht werden, wobei dieser  Aussenleiter so ausgebildet sein kann, dass er  einen praktisch in der Kabellängsrichtung  verlaufenden     Schlitz    12 oder eine Stossnaht 8  oder eine     überlappung    9 aufweist (Fug. 3).  Die     Überlappung    9 kann auch verlötet oder  in anderer Weise gesichert werden. Wenn  der äussere Leiter 7 den Mittelleiter 1 und  dessen Umhüllung     2a    vollständig umgibt,  können Bohrungen oder Schlitze 10 im  Aussenleiter vorgesehen sein, um eine nach  trägliche Imprägnierung des Kabels zu ge  statten.  



  Der äussere Leiter wird normalerweise mit  einer weiteren Isolation     12a    umgeben, die  gleich wie diejenige des Mittelleiters aufge  baut, oder in der üblichen Weise als Wick  lung mit kurzer     Drallänge    aufgebracht sein  kann. Im erstgenannten Fall muss vor dem  Anbringen des Bleimantels 11 eine Bandage  aus Band oder Draht über die auf dem  Aussenleiter angebrachte isolierende Umhül  lung     aufgewickelt    werden. Über dem Blei  mantel kann eine Schutzumhüllung aus Jute  oder eine Schutzumwicklung aus Stahlband  angebracht werden.  



  Mit dem Verfahren nach der Erfindung  können ausser     Einleiterkabeln    und konzentri  schen     Zweileiterkabeln    auch     Mehrleiterkabel     hergestellt werden, wie dies bereits eingangs  dargelegt wurde. In diesem Falle können  auf jedem eine     Leitervorratsrolle    tragenden  rotierenden Teil der Kabelmaschine Rollen  und Matrizen der Einrichtung nach der     Fig.    2  angebracht sein.

   Dabei kann das Verfahren  für die     Herstellung    von     Mehrleiterkabeln     mit irgend welcher Leiterzahl angewendet  werden; es ist aber, wie die     Erfahrung    ge  zeigt hat, besonders für     Mehrleiterkabel    mit    vier und mehr Leitern     vorteilhaft.    Es ist auch  möglich, die isolierende Leiterumhüllung  auf allen Einzelleitern im gleichen Arbeits  gang und in der gleichen Maschine während  des     Zusammenfügens    der Einzelleiter zum       Mehrleiterkabel    anzubringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Elektrisches Starkstromkabel, dadurch gekennzeichnet, dass es eine aus Lagen von Streifen aus Isoliermaterial aufgebaute iso lierende Leiterumhüllung aufweist, in der die Streifen so angeordnet und in der Breite so bemessen sind, dass sich benachbarte Strei fenränder einer Lage nicht überlappen und die zwischen zwei einander zugekehrten Strei fenrändern einer Lage vorhandenen Zwi schenräume durch einen Streifen einer be nachbarten Lage überdeckt sind.
    II. Verfahren zur Herstellung eines elek trischen Starkstromkabels nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Streifen aus Isoliermaterial in solcher Weise zu einer isolierenden, aus Lagen von Streifen bestehenden Leiterumhüllung aufgebaut wer den, dass sich benachbarte Streifenränder einer Lage nicht überlappen können und die zwischen zwei einander zugekehrten Streifen rändern einer aufgebrachten Lage vorhan denen Zwischenräume durch einen Streifen der unmittelbar nachher aufgebrachten Lage überdeckt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Starkstromkabel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen in der Kabellängsrichtung verlaufen.
    2. Starkstromkabel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen nach einer Schraubenlinie um den Leiter herum verlaufen. 3. Starkstromkabel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Leiterumhüllung in einem sie umgebenden Aussenleiter untergebracht ist. 4. Starkstromkabel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussen leiter, aus Weichkupfer besteht, 5. Starkstromkabel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussen leiter mit einem praktisch in der Kabellängs richtung verlaufenden Schlitz versehen ist. 6.
    Starkstromkabel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussen leiter die Leiterumhüllung allseitig -umgibt. 7. Starkstromkabel nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussen leiter mit = öffnungen versehen ist, die das Eindringen eines Imprägnierungsmittels in die isolierende Leiterumhüllung ermöglichen.
    B. Starkstromkabel nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussen leiter aus einem eine Stossnaht aufweisenden Rohr besteht. 9. Starkstromkabel nach Unteranspruch 6:, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussen leiter aus einem zu einem Rohr geformten Band besteht, dessen Ränder praktisch in der Kabellängsrichtung verlaufen und sich überlappen.
    10. Starkstromkabel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussen- leiter mit einer Umwicklung aus Isolier material -umgeben ist. 11. Starkstromkabel nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass über der den Aussenleiter umgebenden Umwicklung ein Bleimantel angebracht ist. 12. Starkstromkabel nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Bleimantel eine Schutzumhüllung aus Jute angebracht .ist. 13.
    Starkstromkabel nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Bleimantel eine Schutzumwicklung aus Stahl band angebracht ist. 14. Verfahren nach Patentanspruch II, insbesondere für Mehrleiterkabel, dadurch gekennzeichnet, dass auf jedem Einzelleiter eine isolierende Leiterumhüllung im gleichen Arbeitsgang und in der gleichen Maschine angebracht wird, während dem die Einzel leiter zum Mehrleiterkabel zusammengefügt werden.
CH268956D 1946-08-23 1947-08-21 Elektrisches Starkstromkabel und Verfahren zu dessen Herstellung. CH268956A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2044834A1 (de) * 1969-05-30 1971-02-26 Int Standard Electric Corp
EP0014621A1 (de) * 1979-02-12 1980-08-20 Lignes Telegraphiques Et Telephoniques L.T.T. Koaxiales Kabel mit Verbundisolierung für das Fernmeldewesen, Verfahren für das Aufbringen der Aussenisolierung eines solchen Kabels und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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FR2448771A2 (fr) * 1979-02-12 1980-09-05 Lignes Telegraph Telephon Procede de fabrication de cables coaxiaux et machine de mise en oeuvre

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