CH269248A - Spannvorrichtung an Werkzeugmaschinen. - Google Patents

Spannvorrichtung an Werkzeugmaschinen.

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CH269248A
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Aktiengesellschaft Geo Fischer
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Fischer Ag Georg
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Spannvorrichtung an Werkzeugmaschinen.    Die vorliegende Erfindung hat zum Ge  genstand eine Spannvorrichtung an Werk  bei welcher ein Spannfutter  mittels     eines    elektrischen Antriebsmotors über  ein Spanngetriebe mit in beiden Drehrich  tungen des Getriebes wirkender Abschaltvor  richtung durch Verdrehen einer Welle in der  Werkzeugmaschinenspindel betätigt werden  kann. Es ist bei derartigen Spannfuttern be  kannt, einen     Elektromotor    mit Planetenge  triebe zum Antrieb der Spannbacken     zu    ver  wenden.

   Allen diesen Ausführungen haftet  der     Nachteil    an, dass nach erfolgter Spannbe  wegung die Spannbacken in der einmal. ein  genommenen Lage verbleiben und unabhän  gig vom Werkstück wie auch vom auftreten  den     Drehmoment    ihre Backenstellung konstant  halten.  



  Gegenüber diesen bekannten Ausführun  gen unterscheidet sich die vorliegende Erfin  dung dadurch, dass ein Futterbackenträger  des Spannfutters mit radialen Führungen zur  Aufnahme von mit Mitnahmeorganen     versehe-          nen        Spannbacken    gegenüber einem fest mit  der Werkzeugmaschinenspindel verbundenen  Teil des Futters verdrehbar ist, wobei zwi  schen die Mitnahmeorgane der Spannbacken  und den mit. der Werkzeugmaschinenspindel  verbundenen Teil selbsttätig nachspannende  Elemente eingeschaltet sind.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind  Teile zweier Ausführungsbeispiele der Erfin  dung dargestellt.    Fig. 1. zeigt voll der ei-steil Ausführungs  form das Spannfutter und eine volle An  triebswelle, im Längsschnitt nach Linie I-I  in Fig. 2.  



  Fig. ? zeigt dasselbe Spannfutter, teilweise  in Vorderansicht und teilweise im Schnitt  nach Linie II-II der Fig. 1.  



  Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie  III-III der Fig. 1..  



  Fig. 4 zeigt von der zweiten Ausführungs  form das Spannfutter und eine hohle An  triebswelle, im     Längsschnitt    nach Linie  IV-IV der Fig. 5.  



  Fig. 5 zeigt das Spannfutter gemäss  Fig. 4-, teilweise in Vorderansicht und teil  weise im Schnitt nach Linie V-V der Fig. 4.  



  Fig. 6 zeigt einen Schnitt nach Linie  VI-VI der Fig. 4.  



  Fig. 7 zeigt ein durch einen elektrischen  Antriebsmotor zu betätigendes, für ein  Spannfutter gemäss Fig. 4 bis 6 ausgebildetes  Spanngetriebe im Längsschnitt.  



  Fig. 8 zeigt einen Teilschnitt nach Linie  IIX-IIX des Spanngetriebes gemäss Fig. 7,  und  Fig. 9 zeigt in einem Detail die Anord  nung des Schlitzes zur Betätigung der     Ab-          schaltvorriehtung    des Spanngetriebes nach       Fig.    7 und B.  



  Bei der ersten Ausführungsform gemäss  den     Fig.    1, 2 und 3 ist auf dem einen Ende  einer nur bruchstückweise dargestellten       Werkzeugmasehinenspindel    1, beispielsweise      einer Drehbankspindel, eine gegen Verdre  hung auf der Spindel 1 gesicherte Muffe 2       mit    einer durch Schrauben 64 daran befestig  ten Kurvenscheibe 3 des Spannfutters durch  einen     Gewindering    13 axial gehalten. Die  Kurvenscheibe 3 wird gebildet durch drei an  einem Scheibenkörper angeordnete Kurven  segmente 4. Der Futterbackenträger 5 des  Spannfutters ist durch einen Ring 65 auf der  Muffe 2 axial gehalten und einerseits durch  ein Kugellager 6 auf der Muffe 2 und ander  seits durch ein Gleitlager 7 in der Kurven  scheibe 3 drehbar gelagert.

   Der Futterbacken  träger 5 weist im dargestellten Ausführungs  beispiel drei radiale T-Nuten 14 auf zur Auf  nahme und Führung von je einer Grundbacke  8; die letzteren besitzen an ihren Vorderseiten  eine Verzahnung 15 und Nuten 34, mittels  denen auf den Grundbacken leicht auswech  selbar den zu bearbeitenden Werkstücken  entsprechend gewählte Aufsatzbacken 16 auf  gesetzt sind, die durch Schrauben 17 mit in  den Nuten 34 verschiebbaren Muttern gehal  ten werden. Auf der Rückseite jeder Grund  backe 8 befinden sich als Mitnahmeorgane ein  Nocken 12 und ein Zapfen 9; auf den letzte  ren ist je ein     Wälzsegment    10 frei drehbeweg  lich aufgesetzt. Die     Wälzsegmente    10 bilden  mit den     Kurvensegmenten    4 selbsttätig nach  spannende Elemente für die Grundbacken B.

    Die Bohrung des Futterbackenträgers 5 ist  als Klauenkupplungshälfte 30 ausgebildet, in  die die Gegenkupplungshälfte an der als  Drehstabfeder wirkenden vollen, anderends  mit, einem von einem Elektromotor angetrie  benen Spanngetriebe gekuppelten Antriebs  welle 11 eingreift, wobei geringe axiale Ver  schiebungen der letzteren bezüglich des  Spannfutters möglich sind. Je eine Feder 66  ist den Wälzsegmenten 10 zugeordnet, die das  Wälzsegment im Gegenuhrzeigersinn zu     ver-          schwenken    sucht (Fig. 2).  



  Bei der zweiten Ausführungsform gemäss  den Fig. 4, 5 und 6 sitzt wieder auf dem  einen Ende einer nur bruchstückweise darge  stellten Werkzeugmaschinenspindel 1, bei  spielsweise einer Drehbankspindel, eine gegen       Verdrehen:    gesicherte Muffe 19, die durch    einen Gewindering 13 axial gehalten ist. Auf  der Muffe 19 ist eine Kurvenscheibe 20 mit       beispielsweise    drei Kurvensegmenten 21 befe  stigt. Ein Futterbackenträger 22 ist durch  einen Ring 67 auf der Muffe 19     axial    ge  halten und mittels eines Kugellagers 23 und  eines Gleitlagers 24 auf der Muffe 19 und in  der Kurvenscheibe 20 radial drehbar gelagert.  Der Futterbackenträger 22 weist im darge  stellten Ausführungsbeispiel drei radiale T  Nuten 14 auf, in denen je eine Grundbacke  25 gleiten kann.

   Die Vorderseite der Grund  backen 25 ist mit Zähnen 15 versehen,  auf welche mittels Schrauben 1.7 mit     Gleit-          muttern,    die in Nuten 34 der Grundbacken  verschiebbar sind, Aufsatzbacken 16 aufge  setzt sind, die bezüglich Abmessungen und  Form den zu spannenden Werkstücken ent  sprechend gewählt sind. An der Hinterseite  jeder Grundbacke 25 sind als Mitnahmeor  gane ein Zapfen 26, auf dem eine Rolle ?"i  frei drehbar ist, und ein Mitnahmestift 28  vorhanden. Die Rollen 27 und die Kurven  segmente 21 bilden wieder die selbsttätig  nachspannenden Elemente.

   Die Bohrung des  Futterbackenträgers 22 ist als Klauenkupp  lungshälfte 31 ausgebildet., in welche die Ge  genkupplungshälfte einer dem Antrieb des  Spannfutters dienenden Hohlwelle 29 ein  greift, die anderends mit dem in Fig. 7 dar  gestellten Spanngetriebe in Verbindung  stehen kann, wobei eine geringe axiale Bewe  gung der Hohlwelle 29     gegenüber    dem Spann  futter möglich ist.  



  Da es infolge der erhöhten     Spindeldreh-          zahlen    der Werkzeugmaschinen     immer    schwie  riger wird, die Kraftzufuhr zu den Spann  getrieben der verschiedenen Systeme betriebs  sicher zu gestalten, wie z. B. Stromzufuhr  durch Schleifringe oder     Druckmittelzufuhr     durch Stopfbüchsen, ist das nachstehend be  schriebene, elektrisch angetriebene Spannge  triebe entwickelt worden, das, wie die     Fig.    7.

    8     und    9 zeigen, durch einen Elektromotor  angetrieben und mit in beiden Drehrichtun  gen des Getriebes wirkender     Abschaltvorrich-          tung    versehen und zur Betätigung des Spann  futters gemäss     Fig.    4 bis 6 ausgebildet ist.      Auf' dein hintern Ende der bruchstück  weise dargestellten Werkzeugmaschinenspin  del 35, beispielsweise einer Drehbankspindel,  ist ein Gehäuse 36 aufgekeilt, in dein ein Pla  netengetrieberad 37 drehbar gelagert ist.

   Die  Bohrung des letzteren ist. als Klauenkupp  lungshälfte 38 ausgebildet, in die die     Gegen-          kupplungsbälft.e    einer Hohlwelle 39 eingreift,  die dem andern Ende der in Fig. 4 darge  stellten Kohlwelle 29 entspricht. ,  An dein Gehäuse 36 ist     finit    Schrauben 32  ein Deckel 33 befestigt. Im Gehäuse 36 ist  weiter ein mit Lappen 57 und     Aussparungen     52 versehener Ring 49 drehbar gelagert. Eine  mit einem.

   Zahnkranz 18 versehene Hohlwelle  43 mit, einer darauf aufgekeilten     Keilriemen-          seheilie    44 ist einerseits im     Planeten,etriebe-          rad    37 und anderseits im Deckel 33 koaxial  mit der     Hohlwelle    39     gelagert.    In einem im  Rad 37 und im Ring 49 drehbar abgestützten  Ring 58 sind am     Umfang    verteilt beispiels  weise drei Doppelritzel als Satellitenräder 42  des Planetengetriebes auf je einer Achse 59  drehbar gelagert. Die Zentrierun-r des Ringes  58 im Rad 37 und Ring 49 kommt zustande  durch den dreifachen     Eingriff    der Satelliten  räder 42 mit den Zahnkränzen 40 und 41  des Rades 37 bzw. Ringes 49.  



  Der Innenzahnkranz 40 im Planetenge  trieberad 37 steht im Eingriff mit der Ver  zahnung 69 der Doppelritzel 42; ferner stehen  der Innenzahnkranz 41. des Ringes 49 und der  Zahnkranz 18 der Hohlwelle 43 im Eingriff  mit der Verzahnung 68 der Doppelritzel 42.  Die Verzahnung 40 des Planetengetrieberades  37 weist     gegenüber    der Verzahnung 41 im  Ring 49 einen geringen Teilkreisunterschied       auf,    und die verschiedenen     Zahnteilungen     und Zähnezahlen sind, was die Zeichnung       nicht    zeigt, so gewählt, dass eine grosse Über  setzung zwischen die Hohlwelle 43 und die       Hohlwelle    39     eingeschaltet    ist.  



  Das Gehäuse 36 ist mit Aussparungen 61  und Lappen 62 versehen, die mit den Lappen  57 und Aussparungen 52 des Ringes 49 über  einstimmen (Fig. 8). In den von den auf  einanderpassenden Aussparungen 52 und 61    gebildeten     Hohlräumen    sitzen Druckfedern  53, die durch Bolzen 60, eine davon jedoch  durch den Stift 54 seitlich in den Hohlräu  men gehalten sind.  



  Auf dem Gehäuse 36 ist ein Schaltring 50  gelagert, der, durch einen Keil 51 geführt,  in axialer Richtung verschoben werden kann.  



  In einem schräg zu seiner Achse stehenden  Schlitz 55 des Schaltringes 50 ist das äussere  Ende des Stiftes 54 verschiebbar, der im Ring  49 befestigt. ist. (Fig. 7 und 8) ; bei einer Dreh  bewegung des Ringes 49 gegenüber dein Ge  häuse 36 führt der Schaltring 50 eine Axial  bewegung aus. Eine Gabel 63, die auf dem  Schaltring 50 gleitet, kann bei Axialbewegun  gen des letzteren einen andeutungsweise dar  gestellten Schalter 56 für den     Drehstrom-          xnotor    46 für das Spanngetriebe betätigen.  



  Am die Spindel 35 lagernden Maschinen  ständer 45 ist der Drehstrommotor 46, zweck  mässig mit Kurzschlussanker, befestigt und  seine Keilriemenscheibe 47 ist mit der Riemen  scheibe     44    durch Keilriemen 48 verbunden.  



  Die     Wirkungsweise    des in     Füg.    1 bis 3  dargestellten Spannfutters in Verbindung     finit     einem Antrieb entsprechend dein in Fig. 7  bis 9 gezeigten ist die folgende:  Zum Betätigen des Spannfutters wird die  volle Antriebswelle 11, die als Drehstabfeder  wirken kann, in der Spindel 1 verdreht, wozu  das     Spanngetriebe        finit    Elektromotor     Verwen-          dung    findet. In diesem vorliegenden Falle  müsste die in Fig. 7 dargestellte Hohlwelle 39  durch eine volle Welle ersetzt sein, die mit  entsprechenden Klauenkupplungshälften in  die     Kupplungshälften    30 und 38 eingreift.  



  Beim Einspannen eines nicht dargestellten  Werkstückes zwischen den     Aufsatzbacken    16  stehen die Spindel     1.,    die     bluffe        '?    und die  Kurvenscheibe 3 mit den Kurvensegmenten -?  still. Durch Verdrehen der Antriebswelle 11  im Gegenuhrzeigersinn (Fig. ?) wird über  die Klauenkupplung der Futterbackenträger  5 gegenüber den stillstehenden     Kurvense;-          menten    4 verdreht.

   Mit dem Futterbacken  träger 5 werden jedoch auch die in den  radialen     T-Nuten    14 gleitenden Grundbacken      8 mit den damit verbundenen Nocken 12 und  den Zapfen 9 verdreht, wobei die durch die  Federn 66 an die Kurvensegmente 4 gedrück  ten     Wälzsegmente    10 auf den innern Flächen  der     Kurvensegmente    4 abwälzen. Dabei wer  den die Grundbacken 8 durch die Kurven  segmente 4 radial gegen das Zentrum des  Spannfutters hin bewegt, so dass das Werk  stück von aussen zwischen den Aufsatzbacken  16 eingespannt wird.

   Die Spannbacken 16 wer  den mit einer konstanten Spannkraft, die  durch das Spanngetriebe erzeugt wird, an das  Werkstück gepresst, wobei ein Nachspannen       durch    die federnde Wirkung der als Drehstab  feder wirkenden vollen Antriebswelle 11 so  wie der im Spanngetriebe angeordneten  Druckfedern 53 gewährleistet ist.  



  Zu dieser konstanten Spannkraft kommt  eine zusätzliche Spannkraft, die     in    Abhängig  keit von der Schnittkraft steht.     Eine    mit zu  nehmender Schnittkraft durch das einge  spannte Werkstück bewirkte Verdrehung des  Futterbackenträgers 5 gegenüber den Teilen  2 und 3 bewirkt wegen den gegen die Spann  futterachse laufenden Gleitflächen der Kur  vensegmente eine Erhöhung der Spannkraft  des Spannfutters.  



  Wird die Antriebswelle 11 im Uhrzeiger  sinn (Fug. 2) verdreht., dann bewegen sich die  Grundbacken 8 radial nach aussen, wodurch  die Einspannung des Werkstückes gelöst  wird.  



  Die Wirkungsweise der Spannvorrichtung  mit dem in Fig. 4 bis 6 dargestellten Spann  futter ist die folgende:  Zum Betätigen des Spannfutters wird die  hohle Antriebswelle 29 in der Spindel 1 mit  tels des     elektrischen    Antriebsmotors über das  Spanngetriebe gedreht. Zum Ein-     und    Aus  spannen eines nicht. dargestellten Werkstückes  zwischen den Aufsatzbacken 16 werden nor  malerweise die Spindel 1, die Muffe 19 sowie  die Kurvenscheibe 20 mit den Kurvensegmen  ten 21 stillgehalten.  



  Wird die Hohlwelle 29 beispielsweise im  Gegenuhrzeigersinn verdreht, so wird über die  Klauenkupplung 31 der Futterbackenträger    22 verdreht,     lind    die Grundbacken 25 werden  in seinen radialen T-Nuten 14 aus der in  Fig. 4 und 5 dargestellten äussern     Endstel-          hing    gegen das Zentrum des Spannfutters  hin bewegt, da sie durch die die auf den Kur  vensegmenten 21 abrollenden Rollen 27 tra  genden Mitnahmezapfen 26 mitgenommen  werden. Soll ein Werkstück durch die Auf- ;  Satzbacken 16 von innen gespannt werden,  dann wird bei in ihre innere Stellung gebrach  ten Backen die Hohlwelle 29 in der Spindel  1 im Uhrzeigersinn verdreht, wodurch die  Mitnahmestifte 28 auf der Aussenfläche der  Kurvensegmente 21 gleiten und sich die  Grundbacken 25 radial nach aussen bewegen.

    



  Die Spannbacken 16 werden wieder mit  einer vom verwendeten Motor über das  Spanngetriebe erzeugten konstanten Spann  kraft nach aussen gegen ein innenzuspannendes  Werkstück gepresst. Ein Nachspannen ist hier  gewährleistet durch die zwischen An- und  Abtrieb eingeschalteten Druckfedern 53 im  Spanngetriebe.  



  Zu dieser konstanten Spannkraft kommt  beim Bearbeiten des eingespannten Werk  stückes wieder eine zusätzliche veränderliche  Spannkraft, die proportional ist zur Schnitt  kraft und durch das weitere Abrollen der  Rollen 27 bzw. Gleiten der Stifte 28 auf den  Kurvensegmenten 21 zustande kommt.  



  Die Grundbacken 25 können in die     T-          Nuten    in um 1800 gedrehter Lage, so dass ein  Vertauschen der Stellung der Rollen 27 und  der Mitnehmerstifte 28 auf den Kurvenseg  menten 21 gegenüber Fig. 4 stattfindet, ein  gesetzt werden.  



  Die Verwendung einer Hohlwelle 29  (Fug. 4) an Stelle einer vollen Antriebswelle  11 (Fug. 1) bietet bei Verwendung der Spann  vorrichtung an Drehbänken den Vorteil, dass  beispielsweise Stangenmaterial, das durch die  Werkzeugmaschinenspindel 1 zugeführt wer  den muss, mit. dem Spannfutter gespannt wer  den kann.  



  Die Wirkungsweise des Spanngetriebes  nach     Fig.    7 bis 9 ist die folgende:  Bei rotierender     Werkzeugmaschinenspin-          del    35 dreht sich das ganze Spanngetriebe mit      der Hohlwelle 39 mit; ebenso dreht sich der  Rotor des stromlosen Drehstrommotors 46.  



       Soll    mittels der Hohlwelle 39 das Spann,  futter im Sinne des Spannens oder     Entspan-          nens    betätigt werden, .dann wird bei stillstehen  der Spindel 35 der Drehstrommotor 46 im  entsprechenden Drehsinn eingeschaltet. Über  die Keilriemenscheiben 47 und 44 und den  Keilriemen 48 wird die Hohlwelle 43 mit dem       Zahnkranz    18 in Drehung versetzt. Letzterer  treibt die drei im Ring 58 gelagerten Doppel  ritzel 42 an, deren Verzahnungen 69 und 68  in die Innenzahnkränze 40 bzw. 41 eingreifen.  



       Über    den Innenzahnkranz 40 des Plane  tengetrieberades 37 und die Klauenkupplung  ,8 wird die Hohlspindel 39 mit der entspre  chenden Untersetzung gedreht, wodurch in  der für die in den Fig. 1 bis 3 bzw. 4  bis 6 dargestellten Spannfutter beschriebenen  Weise eine Spann- oder Entspannbewegung  zustande kommen kann. Solange sich die  Hohlwelle 39 gegenüber der Spindel 35 frei  bewegen kann, das heisst solange sich die  Backen des     Spannfutters    ohne Widerstand  radial verschieben lassen, nehmen die Druck  federn 53 die in Fig. 8 dargestellte Stellung  ein.

   Beim Auftreten der Spannkraft des  Spannfutters werden die zwischen den Lap  pen 57     bzw.    62 befindlichen Druckfedern 53  zusammengedrückt, wobei der im Ring 49  befestigte Stift 54 eine Drehbewegung gegen  über dem Gehäuse 36 ausführt. Dabei ver  schiebt sich der Stift 54 im Schlitz 55 des  Schaltringes 50, der auf dem Gehäuse 36  durch den Keil 51 axial geführt ist. Durch  die Drehbewegung des Ringes 49 wird eine  Axialbewegung des Schaltringes 50 in die  gestrichelt gezeichnete Stellung in Fig. 7 er  zeugt, wodurch über die Gabel 63 der Schal  ter 56 betätigt wird und somit der Dreh  strommotor 46 und damit das Spanngetriebe  stillgesetzt werden.  



       Soll    das gespannte Spannfutter wieder  entspannt werden, dann wird wiederum bei  stillstehender Spindel 35 der Drehstrom  motor 46 im jetzt gegenüber früher entgegen  gesetzten Drehsinn laufen gelassen. Dabei    werden zufolge der unterschiedlichen Zahn  teilungen der beiden Innenzahnkränze 40 und  41 die Druckfedern 53 sukzessive mit der  Drehung der Welle 39 entspannt, bis sie  wiederum ihre in Fig. 8 dargestellte Stellung  einnehmen. Dadurch gelangen auch der Schalt  ring 50 und somit die Gabel 63 in die in  Fig. 7 dargestellte Mittellage, durch welche  Bewegung der Schalter 56 betätigt und der  Drehstrommotor 46 abgestellt wird.

   Das  Spanngetriebe ist wieder bereit für eine  Spannbewegung, die in beliebigem Drehsinn  vorgenommen werden kann; das heisst, es  kann mit dem dargestellten     Spanngetriebe     das Futter sowohl für Innen- wie auch  Aussenspannung betätigt werden.  



  Das Getriebe hat den     Vorteil,    dass keiner  lei Stopfbüchsen und Schleifringe für die  Kraftzuleitung notwendig sind. Ferner kann  zur Verwendung von Handspannfuttern usw.  auf der Maschinenspindel das Getriebe durch  Wegnahme des Keilriemens vollständig ausser  Betrieb gesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spannvorrichtung an Werkzeugmaschine, bei welcher ein Spannfutter mittels eines elektrischen Antriebsmotors über ein Spann getriebe mit in beiden Drehrichtungen des Getriebes wirkender Abschaltvorrichtung durch Verdrehen einer Welle in der Werk zeugmaschinenspindel betätigt werden kann, wodurch bezüglich der Welle radial verstell bare Klemmbacken des Futters verstellt wer den, dadurch gekennzeichnet, dass ein Futter backent.räger des Spannfutters mit radialen Führungen zur Aufnahme von mit Mitnahme organen versehenen Spannbacken gegenüber einem fest mit der Werkzeugmaschinenspin- del verbundenen Teil des Futters verdrehbar ist,
    wobei zwischen die Mitnahmeorgane der Spannbacken und den mit der Werkzeug maschinenspindel verbundenen Teil selbst tätig nachspannende Elemente eingeschaltet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Spannvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Werkzeugmaschinenspindel verbundene Teil eine Kurvenscheibe aufweist. 2. Spannvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsttätig nachspannenden Elemente an Kurvensegmen ten abrollbare Rollen sind. 3. Spannvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsttätig nachspannenden Elemente an Kurvensegmen ten abwälzbare Wälzsegmente sind.
CH269248D 1948-08-27 1948-08-27 Spannvorrichtung an Werkzeugmaschinen. CH269248A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002043906A1 (en) * 2000-11-28 2002-06-06 Pratt Burnerd International Limited Actuator for workpiece holding device

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