CH269342A - Zerstäuber. - Google Patents

Zerstäuber.

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CH269342A
CH269342A CH269342DA CH269342A CH 269342 A CH269342 A CH 269342A CH 269342D A CH269342D A CH 269342DA CH 269342 A CH269342 A CH 269342A
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CH
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atomizer according
liquid
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Simon Reinhold
Weidmann Hans
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Simon Reinhold
Weidmann Hans
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61M11/00Sprayers or atomisers specially adapted for therapeutic purposes
    • A61M11/06Sprayers or atomisers specially adapted for therapeutic purposes of the injector type
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61M2205/00General characteristics of the apparatus
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Description


  



  Zerstäuber.



     I) ie vorliegende Errindung    bezieht sich auf einen Zerstäuber für flüssige Stoffe, vorzugsweise Medikamente zum direkten Kaltinhalieren.



   Bekannte   Inhalatoren    dieser und ähnlicher Art weisen   versehiedene    Nachteile auf. Sie besitzen meistens zwei Öffnungen, eine zum Einfüllen des Medikamentes und eine zum Inhalieren. Beide Öffnungen sind durch Korke verschlossen, die leicht herausfallen, so dass ss die Inhalationsflüssigkeit ausläuft, und die wegen ihres geringen Durchmessers oft leicht abbrechen, wodurch Korkkrümel in die Flüssigkeit geraten und dann die   Flüssigkeitsdüse    des   Zerstäubungsorgans    verstopfen, welch letzteres aber nicht zugänglich ist und daher nicht gereinigt werden kann.

   Mangels besonderer Vorkehrungen werden bei den meist grob zerstäubenden Apparaten einzelne Medikamentstropfen in den Inhalationsnebel hineingespritzt und gelangen dann in die   obern    Luftwege oder gar in den Mund und Magen des Patienten, was unerwiinscht ist und   schä    digende Wirkungen zur Folge haben kann.



  Ausserdem sind bei den meisten Inhalatoren die Flüssigkeitsrohrchen des   Zerstäubungs-    organs zu kurz und reichen zu wenig tief in das Hüllgefäss des Inhalators hinab, so dass etwa   1    cm'des Medikamentes nicht zur Zer  stäubung    gelangen kann, wodurch ein Viertel bis zur Hälfte des teuren Medikamentes für den Patienten verloren geht. Zur Erzeugung der für die Zerstäubung notwendigen Druckluft gelangt meistens ein Gummidruckball unter Zwischenschaltung eines Windballes und Schlauches zur Anwendung, was den Patienten zwingt, den Zerstäuber mit zwei Händen zu bedienen, was z. B. für Asthmatiker   unerträglieh    ist, da er das Bedürfnis hat, sich aufzustützen, um den Brustkorb zu entlasten und den Druek auf die Lunge mög  lichst    zu vermeiden.

   Der Windball vermittelt ausserdem nicht den hohen Druck des Druckballes, so dass die Zerstäubung wesentlich trä  ger umd    damit weniger fein und auch men   genmässig geringer erfolgt. Bekannte Zerstäu-    ber nehmen meist viel Platz ein und brauchen oft ein besonderes Etui.



   Diese Nachteile können nun bei einer speziellen Ausführungsform der Erfindung behoben werden, die einen Zerstäuber betrifft, bei dem ein als Vorratsbehälter für die Flüs  sigkeit    dienender Hüllkorper mit einer einzigen Öffnung vorgesehen ist. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass in die öffnung ein in das Innere des Hüllkorpers hineinragendes Röhrchen lösbar hineingesteckt ist, dessen inneres Ende eine Offnung aufweist, die von einem im Innern des Hüllkörpers angeordneten Zerstäubungsorgan abgewendet ist.



   Eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes als Taseheninhalator ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.



     Fig. 1 zeigt    den Inhalator im Längsschnitt gemäss der Linie I-I in Fig. 2, und in
Fig. 2 ist ein Querschnitt gemäss der Linie II-II in Fig.   1    durch den Inhalator darge stellt, wobei der   Gummidruckball    nicht gezeiehnet ist.



   Der Zerstäuber besteht im wesentlichen aus einem Hüllkörper   1,    der vorzugsweise eine flache Form, d. h. einen ovalen Querschnitt gemäss Fig.   2    aufweisen kann, damit das Ganze in der Tasche weniger Platz beansprucht. Dieser   Hüllkörper    besitzt oben eine einzige, weithalsige   Offnung      2,    in die ein konisches Inhalationsrohr 3 mit dem   verjüng-    ten Ende lösbar hineingesteekt ist unter   Zwi-    schenschaltung einer Dichtung 4, welche die Gestalt eines   Stiiekes    auf das Rohr   geschobe-    nen Gummischlauches hat.

   Das Inhalationsrohr 3 weist am äussern Ende eine Inhalations öffnung 3a auf und am andern, konisch ver  jüngten    Ende eine durch einen schräg zur Längsachse des Rohres durchgeführten Schnitt erzeugte Öffnung   3b,    die von einem im Innern des   Hüllkörpers      1    angeordneten Zerstäubungsorgan 5, 6 abgewendet ist.

   Das Zerstäu  bungsorgan    seinerseits ist derart angeordnet, dass die Austrittsrichtung der zerstäubten Flüssigkeit vom innern Ende 3b des Inhala  tionsrohres    3 abgewendet und gegen die innere Wand la des   Hüllkörpers    gerichtet ist, welche Wand für die zerstäubten   Flüssig-      keitströpfchen    als   Prellfläche    dient, an welcher die Zerstäubung noch verfeinert wird.



   Das Zerstäubungsorgan besteht aus einem   Luftrohr    5 und einem   Flüssigkeitsrohr    6, welehes mit Hilfe eines Steges 7 am   Luftrohr    5 befestigt ist, derart, dass das Flüssigkeitsrohr 6 bis an die Sohle des   Hüllkörpers    1   hinab-    reicht, damit auch kleinste Reste der Inhala  tionsflüssigkeit    8 noch zerstäubt werden können.

   An seinem obern Ende trägt das   Flüssig-    keitsrohr 6 eine Düse 6a, die im Bereiche einer Luftdüse 5a des Luftrohres 5 liegt, das unmittelbar mit einem   Gummidruekball    9 in Verbindung steht, welch letzterer auf eine am Hüllkörper   1    angebrachte Olive 10 gesteckt   ist lmd ein Einlass-und Rüeksehlag-    ventil 11 aufweist. (In Fig.   1    schematisch angedeutet.)
Die Anordnung des Zerstäubungsorgans 5, 6 ist so getroffen, dass dasselbe durch die weithalsige öffnung 2 des   Hüllkörpers    1 zu Reinigungszwecken bequem erreichbar ist.



  Der ganze Zerstäuber, mit Ausnahme der Dichtung 4 und des   Druckballes    9, ist vorzugsweise aus Glas oder einem Kunststoff angefertigt, der durchsichtig oder   durchschei-    nend sein kann.



   Dank der beschriebenen Konstruktion kann die Inhalationsflüssigkeit 8 in keiner Lage des Zerstäubers auslaufen, ohne dass dieser noch besonders versehlossen werden müsste.



   Die Wirkungsweise dieses Zerstäubers ist sehr einfach.



   Durch   Druek    auf den Gummiball 9 entsteht in diesem ein hoher Luftdruck bis zu etwa 1 Atü, der mit Hilfe der Düsen 5a und 6a in bekannter Weise eine Zerstäubung der durch das Rohr 6   hochgesaugten      Fliissigkeit    8 bewirkt. Der Strahl ist gegen die innere Wand la des Hüllkörpers gerichtet, an der die feinen Flüssigkeitströpfchen aufprallen und nochmals weiter zerstäubt und damit verfeinert werden. Im Innern des Hüllkörpers   I    entsteht dadurch ein sehr feiner Inhalationsnebel, der durch das   Inhalationsrohr    3 dem Patienten zugeführt wird. Weil die Eintritts öffnung   3b    dieses Rohres vom Zerstäubungsorgan 5, 6 abgewendet ist, können keine Flüssigkeitstropfen in die Atmungs-und Verdauungsorgane des Patienten kommen.



   Der Apparat ist so klein, dass er in der Tasche gut mitgenommen werden kann. Durch die Weglassung eines Windballes und Schlauches zwischen Gummidruekball und Zerstäuber wird ein höherer Druck und damit eine intensivere und feinere Zerstäubung erreicht und das Ganze kann sehr gut mit einer Hand bedient werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Zerstäuber für flüssige Stoffe, vorzugsweise Medikamente zum direkten Kaltinhalie- ren, wobei ein als Vorratsbehälter für die Flüssigkeit dienender Hüllkörper mit einer einzigen Öffnung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in die öffnung ein in das Innere des Hüllkörpers hineinragendes Röhrehen lösbar hineingesteekt ist, dessen inneres Ende eine Öffnung aufwehst, die von einem im Innern des Hüllkörpers angeordneten Zerstäu- bungsorgan abgewendet ist UNTERANSPRÜCHE :
    1. Zerstäuber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrehen konische Form aufweist und mit dem verjüngten Ende in die Offnung des Hüllkörpers eingesetzt ist.
    2. Zerstäuber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Öffnung des Hüllkorpers und dem Röhrehen eine D ; chtung eingesetzt ist.
    3. Zerstäuber nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die am verjüngten Ende des konischen Röhrchens vorhandene Öffnung durch einen in einer schief zur Röhrchenachse liegenden Ebene ausgeführten Schnitt erzeugt ist.
    4. Zerstäuber naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zerstäubungsorgan derart angeordnet ist, dass die Aus- trittsrichtung der zerstäubten Flüssigkeit vom innern Ende des konischen Röhrehens abgewendet ist.
    5. Zerstäuber nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass das Zerstäubungs- organ derart angeordnet ist, dass die zer stäubte Flüssigkeit gegen die innere Wand des Hüllkorpers gespritzt wird, so dass diese Wand als Prellfläehe für die Flüssigkeits- tröpfehen wirkt.
    6. Zerstäuber naeh Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das Zerstäubungs- organ aus einem Luftrohr und einem Flüssig- keitsrohr mit Düse besteht und dass das Flüssigkeitsrohr mit seiner Öffnung bis an die e Sohle des Hüllkorpers hinabreicht, damit auch kleinste Reste der Flüssigkeit noch zerstäubt werden können.
    7. Zerstäuber nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, da gekennzeichnet, da# das Luftrohr des Zerstäubungsorgans unmittelbar mit einem Gummidruckball in Verbindung steht, der auf einen am Hüllkorper angebrachten Stutzen gesteckt ist.
    8. Zerstäuber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zerstäubungsorgan derart im Hüllkörper angeordnet ist, dass es durci die Öffnung des Hüllkorpers zu Reinigungszweeken erreiclibar ist.
    9. Zerstäuber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da# der IIiillkörper eine abgeflachte Form aufweist.
    10. Zerstäuber naeh Patentanspruch, gekennzeichnet, durch eine derartige Ausbil dung, dass die Flüssigkeit ohne besonderen Verschluss in keiner Lage des Zerstäubers auslaufen kann.
    11. Zerstäuber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er zur Einhand- bedienung ausgebildet ist.
    12. Zerstäuber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllkörper aus einem Kunststoff besteht.
    13. Zerstäuber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er Taschenformat aufweist.
CH269342D 1949-10-08 1948-11-26 Zerstäuber. CH269342A (de)

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