CH269545A - Vorrichtung zur magnetischen Entlastung eines rotierenden Systems. - Google Patents

Vorrichtung zur magnetischen Entlastung eines rotierenden Systems.

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CH269545A
CH269545A CH269545DA CH269545A CH 269545 A CH269545 A CH 269545A CH 269545D A CH269545D A CH 269545DA CH 269545 A CH269545 A CH 269545A
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magnet
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Ag Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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Description


  



  Vorrichtung zur magnetischen Entlastung eines rotierenden Systems.



      Vorriclitungemzur magnetisehemlEntlastung    eines rotierenden Systems sind grundsätzlich seit längerer Zeit bekannt, und man hat solehe iür empfindliche elektrische Messinstrumente vorgeschlagen und zum Teil auch angewandt.



  Praktisch wurde hierbei stets die Anziehungskraft zweier ungleichnamiger Magnetpole ausgenützt, um das Gewieht des rotierenden Systems, etwa der   Triebseheibe    und der   Triebseheibenachse    eines elektrischen Zählers, wenigstens zum Teil aufzuheben. Man konnte    e    dadurch allerdings eine mechanisch   zentrie-      rende Führung für die Achse    des rotierenden Systems nicht entbehren, da die geringste Abweichung der   Systemachse    aus dem Zentrum eine Zunahme der magnetischen Kräfte auf der einen und eine Abnahme auf der andern Seite der Achse und damit ein Anlegen des rotierenden Teils des Magnetsystems an der einen Seite zur Folge hätte, d. h. das rotierende System zum mindesten stark gebremst würde.



   Man hat wolil auch im Zusammenhang mit einer magnetischen Entlastung schon von   abstossender Magnetwirkung gesprochen,    hat hierbei aber lediglieh an die   Ilebewirkung    gedacht und die mechanische Führung, sei sie durch eine Nadel in einem Lagerloch, durch in Pfannen laufende Spitzen bzw. Kugeln oder durch einen gespannten Draht oder Faden erzielt, als unerlässliche Bedingung beibehalten.



   Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieses   Naehteils,    und gemäss ihr ist ein am   rotierenden System befestigter und minde-    stens ein ortsfest angeordneter Magnet, vorgesehen, von welchen Magneten sieh gleich  namige    Pole gegenüberstehen, derart, dass abstossende Kräfte auf das System wirken, welche eine zentrierende und hebende Wirkung auf dasselbe ausüben.



   Die Zeichnung zeigt in schematischer Weise in
Fig.   1    und 2 zwei Ausführungsbeispiele und in den
Fig. 3 und 4 je ein Anwendungsbeispiel.



   Nach der Fig.   1    sind zwei   rotationssym-    metrisehe Permanentmagnete 1 und 2 vorgesehen, von denen jeder einen zylindrisehen und einen ringscheibenförmigen Teil aufweist.



  Wie aus der Zeichnung klar ersiehtlich, stehen sich die beiden Magnete derart gegenüber, dass im Querschnitt winkelförmige Luftspalte4: zwischen gleichnamigen Polen liegen, so dass auf den mit dem beweglichen System des   Mess-    gerätes verbundenen Teil 1 hebende und zentrierende Kräfte wirken. Die beiden Perma  nentmagnete    bestehen aus dem gleichen Material, und ihre Abmessungen sind so, dass die Länge der   Eisenwege,    d. h. der längs der Kraftlinien gemessene Polabstand, für beide Magnete gleich ist.



   Bei den beschriebenen   Magnetkörpern    könnte auch bei Magneten, die bezüglich der in ihnen verlaufenden Kraftlinien verschieden lang sind, die Gleichheit der   WirLung    der einander gegenüberliegenden Pole durch   ent-    sprechend verschiedene Werkstoffe für die Magnete erzielt werden.



   Um eine verhältnismässig grosse Schwungmasse des mit dem System rotierenden Magneten 1 zu vermeiden, können die Magnete wie in Fig. 2 gezeigt ausgebildet sein, bei welcher die Luftspalte 4 eine nach oben divergierende konische Form aufweisen, so dass wieder eine zentrierende und hebende Wirkung auf den mit der Drehachse 6 verbundenen Magneten 1 entsteht.



   Die   Magnetanordmmg    zur Erzielung einer magnetischen Entlastung könnte auch so ausgebildet sein, dass ein   drehkörperförmiger,    an der Achse des rotierenden Systems festsitzender Magnet und mehrere im Kreis um denselben herum angeordnete magnetische Win  kelstücke,    mit ihren Polenden den Polen des drehkörperförmigen   Magnetkörpers    zugekehrt, vorgesehen sind, wobei die¯ Verhältnisse wieder so   ni    wählen wären, dass die Remanenz des drehenden Teils der Magnetanordnung an den Polen gegenüber dem feststehenden Teil desselben gleich ist.



   Die im Prinzip in Fig.   1    dargestellte Aus  führungsform    kann, wie z.   B.    in Fig. 3 gezeigt, als Oberlager in einem   Elektrizitätszähler    angewendet werden. Dort ist 6 wieder die Drehachse des rotierenden Systems. 7 ist die Triebscheibe, 8 das als   Kugelpfannenlager    ausgebildete Unterlager und 9 das Zählwerk. Der Magnetkörper 2 ist am obern Träger 13 des Zählers befestigt.



   Anstatt als Oberlager könnte die Anordnung gemäss Fig.   1    auch als Unterlager, beispielsweise in einem   Elektrizitätszähler,    zur Anwendung kommen. Fig. 4 zeigt eine solche Anwendung. Hier ist der Magnetkörper 2 an einem untern Träger 10 des Zählers befestigt, und die Triebachse 6 ist in einem obern Träger 11 des Zählers mit einer Nadel 12 geführt.



     PATENTANSPRUCEI    :
Vorrichtung zur magnetischen Entlastung eines rotierenden Systems, gekennzeichnet durch einen am rotierenden System befestigten und mindestens einen ortsfest, angeordneten Magneten, von denen sich gleichnamige Pole gegenüberstehen, derart, dass abstossende Kräfte auf das System wirken, welche eine zentrierende und hebende Wirkung auf dasselbe ausüben.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur magnetischen Entlastung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Magnete aus dem gleichen Material bestehen und der längs der im Eisen verlaufenden Kraftlinien gemessene Polabstand bei beiden Magneten gleich ist.
    2. Vorrichtung zur magnetischen Entlastung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausdehnung des einen Magnetes bezüglich der in ihm verlaufenden Kraftlinien kleiner ist als die Hälfte des Kraftlinienverlaufes in der ganzen Magnetanordnung und Gleichheit, der Stärke der einander gegenüberliegenden Pole der beiden Magnete durch entsprechend verschiedene Magnetwerkstoffe erzielt ist.
    3. Vorrichtung zur magnetischen Entlastung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnete als Rota tionskörper ausgebildet sind.
    4. Vorrichtung zur magnetischen Entlastung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Magnet mittels eines zylindrisch ausgebildeten Teils an der Achse des rotierenden Systems befestigt ist.
    5. Vorrichtung zur magnetischen Entlastung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Magnete ein auf der Achse des rotierenden Systems sitzen- der Rotationskörper ist und mehrere ortsfest im Kreis um den genannten Magneten herum angeordnete magnetische Winkelstücke vorgesehen sind, die mit ihren Polenden den Polen des erstgenannten Magneten zugekehrt sind.
CH269545D 1948-11-11 1948-11-11 Vorrichtung zur magnetischen Entlastung eines rotierenden Systems. CH269545A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018148B (de) * 1954-03-13 1957-10-24 Philips Nv Elektrizitaetszaehler, insbesondere nach dem Ferrarisprinzip
DE1018990B (de) * 1954-03-13 1957-11-07 Philips Nv Elektrizitaetszaehler, insbesondere nach dem Ferrarisprinzip
DE1219761B (de) * 1961-06-30 1966-06-23 Sangamo Weston Lageranordnung fuer um vertikale Achsen drehbare Spindeln
EP0025954A1 (de) * 1979-09-25 1981-04-01 Siemens Aktiengesellschaft Magnetisches Schwebelager

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